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By Adrian HoenickeMusicMusic Interviews
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Helvetica episodes

  • Oliver Stumm – auf ewiger Entdeckungsreise.

    Oliver Stumm ist eine Zürcher DJ-Legende. In den 80er-Jahren organisierte er illegale Partys in Zürich, legte im Roxy und später im Kaufleuten auf, zog in den 90ern nach New York, produzierte als H2O den House-Hit «Nobody's Business» und gründete dort mit «A Touch of Class» ein Label. Später wurde er Gastronom und eröffnete unter anderem das Café Select und das Gran Torino.

    Wir sprechen über die Zeit, als in Zürich noch kaum jemand wusste, was ein DJ eigentlich ist. Über Partys mit bis zu 1500 Menschen, die ohne Bewilligung stattfanden. Über die Polizei, die manchmal einfach mitfeierte – und darüber, wie aus einer illegalen Szene schliesslich das Zürcher Nachtleben entstand.

    Oliver erzählt, warum er Zürich verlassen hat, um in New York Musik zu produzieren, wie Roli Mosimann zu seinem Mentor wurde und warum er irgendwann keine Lust mehr auf die DJ-Karriere hatte. Denn aus seiner Sicht ist der Pioniergeist von damals verschwunden: DJing ist heute ein etabliertes Business.

    Und wir reden über die Gegenwart: darüber, warum Musik schwer zu monetarisieren ist, warum Leidenschaft manchmal wichtiger ist als ein Businessplan – und warum Oliver glaubt, dass KI niemals wirklich kreativ sein wird.


































    1 hr 51 min
  • Black Sea Dahu – Die Statik einer funktionierenden Band.

    Black Sea Dahu ist eine der Schweizer Bands, die im Ausland richtig durchgestartet ist: seit 2012 unterwegs, über 1000 Konzerte gespielt, und mit «In Case I Fall For You» einen der grössten Streaming-Hits der letzten Jahre gelandet. Frontfrau Janine erzählt, wie aus einer Band mit Geschwistern über die Jahre eine eingespielte, manchmal auch zerstrittene Wahlfamilie wurde – und wie der Weggang zweier Gründungsmitglieder sie gezwungen hat, Verantwortungen innerhalb der Band klar aufzuteilen. Wir sprechen über das interne Handbuch, das die Band gerade für sich selbst schreibt, über das neue Album «Everything», das massgeblich vom Tod ihres Vaters geprägt ist, und darüber, wie Sprache und Bilder beim Songwriting zur Kraftquelle werden.


    00:00 – Intro – Black Sea Dahu: von Josh zu Black Sea Dahu

    06:22 – Der Durchbruch mit «In Case I Fall For You»

    06:44 – Line-up-Wechsel: wenn Gründungsmitglieder gehen

    07:40 – Von Chaos zu Struktur – klare Ressorts innerhalb der Band

    08:25 – Das interne Bandhandbuch: Learnings, die man sonst vergisst

    09:08 – Tour-Alltag: Backdrops nähen um Mitternacht und die Fünf-Tage-Regel

    09:56 – Warum dieser Sommer bewusst festivalfrei bleibt

    11:32 – Druck vs. Warten: der kreative Prozess im Vergleich

    12:41 – Das neue Album «Everything» und der Tod des Vaters als Kreativquelle

    14:48 – Sprache als Spielplatz: Bilder, die eigentlich keinen Sinn ergeben

    20:12 – Balance finden: Sport, Lesen und andere Pfeiler im Leben

    39:23 – Songlängen, Streaming-Zeiten und der Kompromiss mit dem Radio

    46:20 – Warum Spotify und Instagram nicht die Freunde von Musiker:innen sind

    47:37 – Fanclub, Newsletter und die direkte Verbindung zum Publikum

    66:10 – Ausblick: Herbsttour und das nächste Album

    Links zur Folge:Mehr zu Black Sea Dahu

    Webseite:https://blackseadahu.com/de

    Instagram:https://www.instagram.com/blackseadahu/?hl=de

    Bandcamp:

    https://blackseadahu.bandcamp.com/

    Album:«Everything»Mehr zu Helvetica

    Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

    Moderation:Adrian Hoenicke

    Instagram:https://www.instagram.com/helvetica_podcast

    Substack:https://helveticapodcast.substack.com

    Linktree:https://linktr.ee/helvetica_podcast


    1 hr 27 min
  • Tommy Vercetti – Haltung zeigen in prekären Zeiten.

    In dieser Episode von Helvetica ist der Berner Rapper Tommy Vercetti zu Gast. Seit über 20 Jahren prägt er den Schweizer Hip Hop, ob solo oder mit Eldorado FM. Neuerdings ist er auch einer von den drei Hosts des besten Schweizer Podcasts (nebst diesem hier), Hades FM. Gemeinsam sprechen wir über die schleichende Ökonomisierung der Musikbranche, die Verwandlung von Künstler:innen in einsame Ich-AGs und die Frage, warum Kulturjournalismus und fundierte Kritik überlebenswichtig für die Qualität von Kunst sind. Tommy erklärt, warum wahrhaftige Virtuosität Hingabe erfordert, weshalb Musik ein essentielles Menschenrecht ist und wie wir uns die Kultur vom entfesselten Kapitalismus zurückerobern können.


    00:00 – Begrüssung & Vorstellung: Tommy Vercetti, Eldorado FM, Hades FM

    02:15 – Der Zustand des Schweizer Raps: Vielfalt, Community vs. Competition

    06:40 – Die Ökonomisierung der Musik: Prekarisierung, Streaming & Selbstvermarktung

    10:20 – Gatekeeping & Kulturjournalismus: Warum es konstruktive Kritik braucht

    15:10 – Was macht einen guten MC aus? Tone, Pocket, Timing und Dringlichkeit

    21:30 – Work-Life-Balance & Fokus: Forschung, Rap und Podcast unter einen Hut bringen

    28:00 – Kunst, Kapitalismus & Krise: Wenn Musik zur reinen Handelsware verkommt

    36:45 – Macht & Menschlichkeit: Kunst als essentielles Bedürfnis der Gesellschaft

    42:10 – Ausblick: Pläne für Südostasien, Eldorado FM & neues Solo-Album


    Links zur Folge:


    Mehr zu Tommy Vercetti:

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    Webseite

    Hades FM

    Album:

    «Ostbärn gseh und stärbe»


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    Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.

    Moderation:

    Adrian Hoenicke

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    1 hr 27 min
  • Dino Brandão – Musik entsteht nie allein.

    Dino Brandão, Sänger, Songwriter mit angolanisch-schweizerischen Wurzeln ist eine feste Grösse in der Schweizer Musikszene. Im Gespräch erzählt er, wie sein musikalischer Weg ganz organisch und intuitiv verlief, wie ihn das Djembé seines Vaters bis heute prägt, und wie er mitten im Lockdown mit Sophie Hunger und Faber zu einem der schönsten Kollaborationsprojekte der letzten Jahre kam.Wir reden über sein aktuelles Album «I Love You, I Leave You», über intuitives Songwriting statt konzeptuellem Arbeiten, über das Fördersystem der Schweizer Musikszene und den geringen Stellenwert von Musik in diesem Land; und warum es 2026, in einer Welt mit endlos viel neuer Musik, überhaupt noch Sinn macht, selber welche zu machen. Ausserdem: sein Blick auf Kollaboration statt Bandleader-Ego, seine Live-Formation und ein neues Album, an dem er gerade arbeitet.


    In dieser Episode:

    • 00:00 – Begrüssung und Vorstellung

    • 01:00 – Die musikalischen Anfänge und der Weg zur Solokarriere

    • 06:15 – Intuitives Songwriting statt Konzept

    • 09:00 – Angolanische Wurzeln, das Djembé seines Vaters

    • 13:00 – Die Zusammenarbeit mit Sophie Hunger und Faber im Lockdown

    • 16:30 – Das aktuelle Album «I Love You, I Leave You»

    • 25:00 – Kollaboration statt Bandleader-Ego, das Live-Trio

    • 30:30 – Der Alltag als Indie-Artist zwischen zu vielen Rollen

    • 32:30 – Kritik am Schweizer Fördersystem

    • 36:30 – Musik, Familie und Tourleben

    • 38:00 – Der Stellenwert von Musik und Fankultur in der Schweiz

    • 47:00 – Clubgrössen und die Schweizer Live-Szene im internationalen Vergleich

    • 58:45 – Warum es 2026 überhaupt noch Sinn macht, Musik zu machen

    • 59:15 – Ausblick: neues Material und kommende Projekte


    Links zur Folge:

    Mehr zu Dino Brandão

    Instagram:

    instagram.com/dino.brandao.yo


    Webseite:

    dinobrandao.com


    Album:

    «I Love You, I Leave You»


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    Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.


    Moderation:

    Adrian Hoenicke

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    instagram.com/helvetica_podcast


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    helveticapodcast.substack.com


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    1 hr 15 min
  • Fräulein Luise – Wenn eine Band mehr wird als ihre Mitglieder.

    Fräulein Luise ist eine Zürcher Band, die viele durch die SRF-Dokumentation über ihren Weg zum ersten Album kennen. Paula und Ali sprechen über den Abschied zweier Gründungsmitglieder, den langen Weg zum Debütalbum und darüber, weshalb sich ihre Vision trotzdem stärker anfühlt als je zuvor.

    Wir sprechen über den Druck, der mit wachsender Professionalität entsteht, und warum Musiker:innen ständig zwei Schritte in der Zukunft leben. Es geht um die Unterschiede zwischen der Schweizer und der deutschen Musikszene, um Live-Konzerte, die Bedeutung von Community statt Konkurrenz und die Frage, weshalb Erfolg manchmal gerade dann schwierig wird, wenn eigentlich alles gut läuft.


    In dieser Episode:

    00:00 Intro

    03:40 Die Band nach dem grossen Umbruch

    08:15 Warum der Weg wichtiger ist als das Ziel

    13:00 Learning by doing oder Musikhochschule?

    18:20 Die Schweizer Musikszene und ihre Netzwerke

    24:30 Deutschland vs. Schweiz – wo lebt Live-Musik stärker

    31:20 Konkurrenz oder Gemeinschaft?

    35:40 Die schönsten Konzerte und warum Live alles verändert

    42:30 Zwischen Bandprojekt und Familie

    48:00 Sexismus in der Schweizer Musikszene

    58:20 Warum Diversität mehr ist als eine Quote

    1:04:30 Wie Fräulein Luise mit neuer Besetzung weitermacht

    1:08:00 Deutschlandtour, neue Songs & Outro


    Links zur Folge:

    Mehr zu Fräulein Luise

    Instagram:

    https://www.instagram.com/fraeuleinluise

    Webseite:

    https://www.fraeuleinluise.ch

    Album:

    «Vielleicht nicht für immer»


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    Helvetica ist der Podcast über Schweizer Musikmenschen und ihre Geschichten. In jeder Folge entsteht ein persönliches, offenes Gespräch rund um ein zentrales Thema. Musiker:innen, Produzent:innen, DJs und Szene-Akteur:innen sprechen über ihren Weg, ihre Herausforderungen und das, was sie antreibt.


    Moderation:

    Adrian Hoenicke

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    1 hr 16 min
  • Moritz Schädler – Mehr Bühnen, weniger Gejammer.

    Moritz Schädler bewegt sich seit Jahren zwischen Indie-Pop und Stand-up-Comedy und gehört zu den wenigen Schweizer Künstlern, die in beiden Welten erfolgreich sind. Als Musiker veröffentlicht er unter dem Namen MoreEats melancholischen Indie-Pop, als Comedian füllt er Bühnen in der ganzen Schweiz und steht seit Jahren als Gitarrist mit Crimer auf der Bühne.
    Im Gespräch erzählt Moritz von seinen Anfängen als Musiker, warum Live-Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist und weshalb er überzeugt ist, dass man auch abseits des Mainstreams mit Musik Geld verdienen kann. Wir sprechen über den Wandel der Schweizer Konzertlandschaft, den Rückgang kleiner Venues, die Bedeutung von DIY-Kultur und darüber, warum viele Bands seiner Meinung nach zu früh professionalisiert werden.
    Ausserdem geht es um das Imposter-Syndrom, das Älterwerden als Musiker, den Unterschied zwischen Comedy und Musik, spektakuläre Live-Shows, die Zukunft der Schweizer Musikszene und weshalb man manchmal einfach machen sollte, statt auf den perfekten Moment zu warten.


    In dieser Episode:
    00:00 Intro und Wer ist Moritz Schädler?
    02:15 – Der Auftritt bei den GDS Awards
    04:30 – Zwischen Musikpolizei und Comedy: Das Geld und die Genres
    06:45 – Kann man in der Schweiz noch mit Musik Geld verdienen?
    09:15 – Warum jede Band viel live spielen sollte
    11:50 – Schnapsideen testen: Live-Comedy vs. Live-Musik
    14:40 – Der kreative Prozess und die Angst vor den eigenen alten Songs
    17:15 – Auf Tour mit Crimer: Vom Indie-Klon zum Dienstleister
    21:10 – Imposter-Syndrom, Fernsehen und das Gefühl, ein Hochstapler zu sein
    24:00 – Fails auf der Bühne: Eros Ramazzotti & ein missglückter Outfitwechsel
    27:30 – Grosse Bühnenshows vs. Intime Akustik-Gigs
    30:50 – Die grosse Reunion der Beta Band in Glasgow
    33:00 – Die Club-Krise und warum in der Zürcher Kulturszene oft das Geld regiert
    37:15 – Warum Bern und Basel die ehrlicheren Musikszenen haben
    41:40 – Das Problem mit alternden Rockstars, "Abschiedstouren" und Mainstream-Bands
    46:10 – Befragt die Jungen! Ein Plädoyer gegen die immer gleichen alten Stimmen
    48:45 – Album-Release, die nächste Tour & Outro
    Links zur Folge:

    Mehr zu Moritz Schädler / MoreEats

    Instagram:
    https://www.instagram.com/moreeats

    Webseite:
    https://www.comedy.li/

    Album:
    «Forever Fun»


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    Moderation:
    Adrian Hoenicke

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    1 hr 19 min
  • Tillmann Ostendarp – Ein Mann für alle Fälle.

    Tillmann Ostendarp macht alles – und das mit voller Absicht. Der Schlagzeuger, Posaunist, Produzent, DJ und Bandleader aus Zürich (ursprünglich Wattwil) ist seit Jahren eine der umtriebigsten Figuren der Schweizer Musikszene: als Rhythmusgeber bei Faber, als Produzent hinter Steiner & Madlaina, als Kopf des Alle Sterne-Orchester und als DJ Real Madrid in angesagten Clubs. Im Gespräch erzählt er, warum er sich nie spezialisiert hat – und warum ihn das nie gestört hat. Wir reden über die Kunst, grosse Formationen zusammenzuhalten, über Zufall als kreative Methode, über die Clubkultur in Zürich, die langsam ihre Räume verliert, und darüber, was passiert, wenn man einfach immer mal wieder Leute anruft, die Lust darauf haben, Musik zu machen. Eine Folge über Neugier, Chaos und die Überzeugung, dass Musik am besten klingt, wenn man sie dem Zufall überlässt.


    Links zur Folge:

    Mehr zu Tillmann Ostendarp

    Instagram: https://www.instagram.com/dj_real_madrid/?hl=de


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    Moderation:Adrian Hoenicke

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    1 hr 26 min
  • Samy Jackson – Musik als lebenslange Reise.

    Samy Jackson gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Figuren der Schweizer Clubkultur. Als eine Hälfte von Animal Trainer spielte er auf Bühnen und in Clubs rund um den Globus – von Zürich über Berlin bis nach Südamerika.

    Im Gespräch erzählt Samy von seinen Anfängen als Metal-Fan, von der Geburtsstunde von Animal Trainer im Schützenhaus Altstetten und davon, wie sich sein Leben als DJ über die Jahre verändert hat. Wir sprechen über die Kunst, einen Dancefloor zu lesen, über die Bedeutung von Erfahrung im DJing, über mentale Gesundheit im Nachtleben und über die Frage, weshalb ihn der Erfolg als internationaler DJ irgendwann nicht mehr vollständig erfüllte.

    Ausserdem geht es um sein neues Projekt Iron Mayhem, die Rolle von KI in der Musik, musikalische Allgemeinbildung, die Zukunft der Clubkultur – und darum, weshalb man Musikgeschichte kennen sollte, auch wenn man sie nicht unbedingt mag.

    Links zur Folge:

    Samy Jackson:

    Instagram

    Iron Mayhem


    1 hr 20 min
  • Heidi Happy – Zusammen klingt es besser.

    Seit zwei Jahrzehnten bereichert Priska Zemp alias Heidi Happy die Schweizer Musikszene. Zum 20-jährigen Jubiläum feiert sie das Leben und die Musik mit ihrem neuen Album «20», für das sie langjährige Weggefährtinnen und Ikonen wie Boris Blank, Stephan Eicher und Pablo Nouvelle ins Boot geholt hat.

    In dieser Folge von Helvetica sprechen wir darüber, wie das Alter Ego «Heidi Happy» ihr damals die Freiheit gab, intime Geschichten auf der Bühne zu erzählen. Priska nimmt uns mit in ihre prägende Zeit an der Kunsthochschule in Amsterdam, wo sie gelernt hat, die typisch schweizerische Bescheidenheit abzulegen und das Risiko des Scheiterns als kreativen Treibstoff zu nutzen. Wir sprechen über herrlich absurde Konzerterfahrungen vor drei Journalisten, die Kraft von Leitmotiven in der Filmmusik und warum ein echter, gemeinsamer Moment im Studio durch kein digitales Fileshifting der Welt ersetzt werden kann. Ein wunderbar ehrliches Gespräch über das Privileg des Musikmachens, das Aufbrechen von Routinen und das Loslassen von falschen Erwartungen. Jetzt reinhören!

    Links zur Folge:

    Heidi Happy

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    1 hr 14 min
  • Melina Nora – Die Essenz des Loslassens.

    In dieser Folge von Helvetica begrüsse ich die Walliser Musikerin, Gesangs- und Yogalehrerin Melina Nora. Mit ihrer neuen EP «Momänt» hat sie sich als eine der spannendsten Stimmen der jungen Schweizer Musikszene etabliert – und das auf Walliserdeutsch.Wir sprechen über die Kraft von Sprache und Dialekt, darüber, warum Authentizität wichtiger ist als Reichweite und weshalb Musik weit über Worte hinausgeht. Melina erzählt von ihrer Arbeit als Sängerin, Gesangs- und Yogalehrerin, von Selbstzweifeln auf der Bühne, der Bedeutung von Atmung und warum sie Social Media lieber delegiert, um mehr Zeit für das Wesentliche zu haben: die Musik.Ein Gespräch über Klang, Freiheit, Kollaboration, Selbstfürsorge – und darüber, wie man lernt, der eigenen Stimme zu vertrauen.


    Links zur Folge:

    Melina Nora

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    1 hr 9 min

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