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Das Gesundheitswesen steht zunehmend unter Druck - zähe Abläufe, unklare Zuständigkeiten und veraltete Strukturen. Über diese Krise spricht Prof. Dr. Birgit Schröder in der aktuellen Podcast-Folge mit Dr. Markus Czornik. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin und als Hausarzt im niederbayerischen Waldkirchen tätig (GESUNDimBARONHOF ).
Er erzählt, was für ihn den Beruf als Hausarzt so großartig macht und warum er der Meinung ist, dass Ärzt:innen die Patient:innen besser steuern sollten. Darüber hinaus plädiert Dr. Czornik dafür, dass mehr Ärzt:innen seriöses Wissen in den sozialen Netzwerken teilen sollten. Er selbst betreibt seit sieben Monaten als Familienprojekt einen Instagram-Account, auf dem er medizinisch aufklärt (https://www.instagram.com/doc.czo/).
Zum Abschluss des Gesprächs kommen Prof. Schröder und Dr. Czornik auf zentrale Fragen: Was ist Gesundheit wert? Und was kann jede:r selbst tun, um gesund zu bleiben?
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In der 14. Folge unserer Podcast-Reihe ist der Hausarzt Marc Hanefeld zu Gast.
Als praktizierender Mediziner im ländlichen Raum berichtet er aus erster Hand, wie er die ambulante Versorgung aktuell erlebt und welche Schwierigkeiten ihm im Alltag begegnen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Schröder beleuchtet er die Herausforderungen, die nicht nur Ärzt:innen, sondern auch Patient:innen spüren – von langen Wartezeiten bis hin zu strukturellen Fragen der Organisation.
Im Gespräch wird deutlich, wo die größten Baustellen liegen, welche Veränderungen dringend notwendig wären und warum das Thema uns alle betrifft – ganz unabhängig davon, ob wir beruflich im Gesundheitswesen tätig oder als Patient:innen auf Versorgung angewiesen sind.
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Die 13. Folge unseres Gesundheitswesen-Podcasts widmet sich einem außergewöhnlichen Thema: Der sozialen Selbstverwaltung.
Zusammen mit Roman G. Weber, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit und ehrenamtlich in der Sozialen Selbstverwaltung tätig, wirft Prof. Dr. Birgit Schröder einen genaueren Blick darauf, was in der sozialen Selbstverwaltung eigentlich passiert.
Wir erfahren mehr darüber, wie Versicherte, Rentner:innen und Arbeitgebende durch die soziale Selbstverwaltung mitbestimmen, wofür ihre Beiträge verwendet werden, erhalten einen Einblick in die wesentlichen Rahmenbedingungen für das Sozialversicherungssystem, die der Gesetzgeber festlegt, und betrachten, wie die Selbstverwaltung diesen Rahmen ausfüllt.
Wir sprechen über die gesellschafts-politische Rolle und Bedeutung der Sozialen Selbstverwaltung, wie Bürger davon profitieren und warum es sich gerade für junge Menschen loht, sich dort aktiv einzubringen.
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In der 12. Folge unserer Podcast-Reihe ist Dr. Manuela Grimm zu Gast. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im HFH-Fachbereich Gesundheit und Pflege und hat als ehemalige Krankenschwester viele Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen gesammelt. Mit ihrem fachmännischen Blick erörtert sie zusammen mit Prof. Dr. Birgit Schröder die verschiedenen Faktoren, die ihrer Meinung nach die Zukunft der Pflege prägen werden.
Vom demografischen Wandel über den immer wieder angemahnten Fachkräftemangel bis hin zur zunehmenden Bedeutung moderner Technologien analysieren die Gesprächspartnerinnen die Herausforderungen und Chancen im Gesundheitswesen.
Dabei sprechen sie über das pflegerische Selbstverständnis und seine Entwicklung und erörtern die Frage, ob eine Teilakademisierung in der Pflege ein guter Weg sein kann. Auch ein Blick über die Ländergrenzen hinweg fehlt dabei nicht: Wie handhaben es die Nachbarländer mit der Akademisierung?
Nicht zuletzt widmen sich Dr. Grimm und Prof. Dr. Schröder auch den ethischen Fragen, die in diesem Zusammenhang aufkommen und diskutieren, welche Rolle sie ihrer Meinung nach in Zukunft spielen werden.
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Dr. Laura Dalhaus ist Hausärztin im münsterländischen Borken und als solche ist sie ebenso engagiert wie besorgt, wenn es um die Zukunftsperspektive in der Patient:innenversorgung geht.
Als Autorin des Buches „Medizin zwischen Moral und Moneten - Wie eine Hausärztin das Gesundheitssystem erlebt und was sich ändern muss“ sowie auch in den Sozialen Netzwerken macht Laura Dalhaus eindrücklich auf die Fehlentwicklungen in unserer Gesundheitsversorgung aufmerksam.
Im Gespräch mit Prof. Birgit Schröder schildert sie, was sich ihrer Auffassung nach ändern muss, damit eine gute Patientenversorgung auch in Zukunft noch sichergestellt ist.
Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Sportmedizin und Ernährungsmedizin lässt uns Laura Dalhaus an ihrem umfassenden Fachwissen teilhaben und führt mit unserer Host ein spannendes Gespräch: über die Missstände in der Patient:innenversorgung und dem Gesundheitswesen allgemein sowie das Dilemma, was Versorgung kosten darf und die große Frage, was uns Medizin als Gesellschaft wert ist.
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In Folge Nummer 10 berichtet uns Maria Heming, wissenschaftlichen Mitarbeiterin am HFH-Fachbereich Gesundheit und Pflege, vom Forschungsprojekt DigiCare.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt widmet sich dem Ziel, den Behandlungsprozess für onkologische Patient:innen zu unterstützen und Versorgungslücken abzubauen. Mittels einer innovativen App wird der Versorgungsprozess dabei erstmalig von akademisierten Pflegekräften (Advanced Practice Nurses) gesteuert.
Mit Prof. Birgit Schröder spricht Maria Heming über die wissenschaftlichen Hintergründe, den Projektstart und den aktuellen Stand des Forschungsprojektes.
Als Master of Science in Angewandten Gesundheitswissenschaften und mit dem Bachelor in Gesundheit und Diversity gibt Maria Hening außerdem aus ihrer eigenen Erfahrung Einblicke in das Berufsfeld Forschung und die wissenschaftliche Mitarbeit in Projekten im Gesundheitswesen.
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Die neunten Folge geht es um Perspektiven der Kindermedizin. Dazu spricht Gastgeberin Prof. Dr. Birgit Schröder mit Ute Nerge, Gründerin und langjährige Leitern des Kinderhospizes Sternbrücke in Hamburg, dem ältesten Kinderhospiz Norddeutschlands.
Während es in nahezu allen medizinischen bzw. pflegerischen Bereichen an Fachpersonal mangele, benötige insbesondere die Arbeit mit Kindern ein besonders hohes Maß an Mitteln, spezifisches Fachwissen und vor allem Betreuungspersonal.
Eine enorme Herausforderung also für Personalpolitik der Einrichtungen und die Beschäftigten in der Kindermedizin selbst. Gerade in der stationären Kindermedizin, etwa im Hospiz, herrsche daher enormer Handlungsbedarf, um Strategien zur Verbesserung der Personalsituation zu entwickeln.
Konkrete Ansatzpunkte sieht sie etwa in der Verbesserung der Wohnraumsituation für Pflegende, einer flexibleren Schichtdienstplanung und einer allgemein höheren Wertschätzung für die Arbeit der Beschäftigten. Für die Zukunft wünscht sie sich ein Hinterfragen der generalisierten pflegerischen Ausbildung und spezielle Einrichtungen auch für junge Erwachsene.
Trotz aller gegenwärtigen Herausforderungen sagt Ute Nerge: "Ich möchte alle jungen Menschen von Herzen animieren, einen Beruf im Pflegebereich zu ergreifen – er ist zutiefst erfüllend, bereichernd und bietet viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Mit Patient:innen zu arbeiten ist ein Geschenk."
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Die achte Folge unseres Podcasts widmet sich noch einmal dem hochaktuellen Thema der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Trotz ihrer Potenziale und der stetig wachsenden Bedeutung wird die Digitalisierung in Deutschland häufig eher kritisch betrachtet.
Dr. Achim Hein, ein Experte im Gesundheitswesen, Berater und Referent, erklärt uns die Potenziale, den aktuellen Status quo und die Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zusammen mit Prof. Dr. Birgit Schröder beleuchtet er, warum in Deutschland oft die Bedenken überwiegen und der Nutzen in den Hintergrund tritt.
Dr. Hein teilt seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen und gibt Einblicke in seine Überlegungen darüber, was eine erfolgreiche Behandlung ausmacht. Diskutiert werden auch die zukünftigen Entwicklungen und die Richtung, in die sich die Digitalisierung im Gesundheitswesen voraussichtlich bewegen wird.
Ein spannendes Gespräch über die Schlüsseltechnologie der Zukunft, das wichtige Erkenntnisse und mögliche Zukunftsszenarien aufzeigt.
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Die siebte Folge unseres Podcasts befasst sich mit dem sehr aktuellen Thema der „Ambulantisierung“. Die Tendenz zur Auslagerung sozialer und gesundheitlicher Versorgungsleistungen aus dem stationären in den ambulanten Sektor wird in den vergangenen Jahren immer deutlicher.
Tim Güldner, B.Sc., erklärt uns, warum diese Entwicklung ein wichtiger Bestandteil der Krankenhausreform ist, welche Herausforderungen die Ambulantisierung für die Krankenhäuser mit sich bringt und welche möglichen Auswirkungen sie nicht zuletzt auch auf die Patient:innen hat.
Tim Güldner hat seine Bachelorarbeit zum Thema „Ambulantisierung im Krankenhaus – Analyse der Verlagerung stationärer Leistungen in den ambulanten Bereich am Beispiel eines Maximalversorger-Krankenhauses“ geschrieben und damit sein Studium im Gesundheits- und Sozialmanagement an der HFH abgeschlossen.
In diesem Gespräch gibt er uns Einblicke in die Ergebnisse seiner Arbeit und hat zudem einen ganz persönlichen Rat an die Politik.
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In einem von der DAA-Stiftung Bildung und Beruf geförderten Forschungsprojekt untersuchen Wissenschaftler:innen der HFH, welche Wirkungen tiergestützte Interventionen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe haben können.
Prof. Dr. Wolfgang Becker und Merle Schöne M.A. wollen in ihrem Projekt erfahren, wie sich tiergestützte pädagogische Arbeit auf Kinder und Jugendliche mit Traumafolgestörungen auswirken kann.
Mit Prof. Birgit Schröder sprechen sie darüber, wie die Idee zu diesem Forschungsprojekt entstanden ist, welche Möglichkeiten tiergestützte Intervention bietet und wie die Projektergebnisse als wissenschaftliche Basis für künftige Verhandlungen zu Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit dem Kostenträger genutzt werden können.
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