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»Zur Förderung der Durchblutung, zum Anregen des Stoffwechsels und zur Erweiterung der Gefäße empfehlen Ärzte regelmäßiges Baden.« Wer viele Wörter großschreibt, lässt ein Thema wichtiger erscheinen, als es ist. Nominalstil nennt sich das stilistische Mittel, das insbesondere Akademiker und Politiker gerne nutzen. Die Konsequenz: Texte lesen sich holprig-bürokratisch. Wenn dann auch noch »vorangestellte Attribute« hinzukommen, ist es mit der Lesefreude endgültig vorbei. Begleite uns dabei, wie wir Sätze verschlanken, indem wir Verben ihre Aussagekraft zurückschenken.
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So die deutsche Einstellung. Aber wehe, es gibt etwas zu beanstanden, dann hauen sie auf die Kacke und schreiben eine geharnischte Rezension! Doch wie sollte man überhaupt rezensieren? Darüber lässt sich streiten, wie wir finden. Heute analysieren wir das deutsche Rezensionsverhalten, und was käme dafür besser in Frage als die Kommentare zu unseren eigenen Büchern? Wir fragen uns: Was war konstruktiv, was eine Tirade? Welche Worte gingen runter wie Öl und welche glichen einem Tiefschlag? Unser Appell an alle da draußen: Rezensiert regelmäßig und konstruktiv!
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»Unsere Berater können Ihnen helfen!« – »Klasse! Tun sie es auch?« Modalverben wie »können« oder »müssen« verändern die Aussage, dafür sind sie grundsätzlich gedacht. Doch nutzen wir sie weit häufiger, als es vernünftig wäre. Und das bringt zwei Probleme mit sich: Erstens, wir relativieren Aussagen, die präziser formuliert überzeugender wären. Zweitens, wir bauen Sätze, in denen eine Kolonne von Verben einen »Auffahrunfall« verursacht. So wie hier: »Das hat er mich nicht wissen lassen wollen.« Wenn schon Muttersprachler ins Stocken geraten, steht Nicht-Muttersprachlern erst recht ein Fragezeichen auf der Stirn. Aber keine Sorge, heute liefern wir Antworten!
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Was nützt der schönste Text, wenn ihn niemand findet? Wenn wir Texte im World Wide Web veröffentlichen, ist nicht allein der Schreibstil ausschlaggebend für den Erfolg. SEO (Search Engine Optimization) lautet das Stichwort, das über unsere Sichtbarkeit entscheidet. Doch was unterscheidet einen suchmaschinenoptimierten von einem »normalen« Text? Wie können wir das Google-Ranking beeinflussen, sodass wir im Idealfall ganz oben angezeigt werden? Und wie schaffen wir den Spagat zwischen einem eleganten Schreibstil und einer hohen Sichtbarkeit? Darüber sprechen wir heute mit Patrick Hulka, der nicht nur ein langjähriger Freund von Alex, sondern auch Experte für SEO ist.
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Zeit ist ein universeller Gleichmacher. Für uns alle hat der Tag 24 Stunden, doch wie wir sie nutzen, unterscheidet sich deutlich. Woran liegt das? Am Zeitmanagement! Und das will geübt sein. Um die 40 Bücher hat Alex zu diesem Thema in den letzten Jahren gewälzt. Die Quintessenz daraus ist sein kürzlich veröffentlichtes Buch »Refocus – Mach, was wirklich zählt«. Und dazu interviewe ich Alex heute, wobei ich ihm ein paar kritische Fragen stelle. Unter anderem diskutieren wir, warum Gesundheit und Wohlbefinden die Basis eines guten Zeitmanagements bilden; weshalb beim Multitasking die Fehlergefahr steigt; und welche Methoden uns dabei helfen, konzentrierter zu arbeiten und unser Smartphone zu beherrschen.
Shownotes:
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ForwardVerlag
Verlagseigener Online-Shop
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Können wir noch eine Slide mit den KPIs adden? Sonst risken wir im Board Meeting ein Communications Gap und haben at the End kein Alignment. No Way! Wer so redet, redet fortgeschrittenes »Berufsdenglisch«. Und darüber diskutieren wir heute mit einem Gast. Jan-Philipp Loos arbeitet für ein Medtech-Unternehmen und ist beunruhigt wegen der vielen Anglizismen, die man heute auch abseits des Berufs in alltägliche Gespräche einarbeitet. Als Vater zweier Kinder ist seine größte Sorge: »Sprechen meine Kinder womöglich später weder richtig Deutsch noch richtig Englisch?« Alarmiert hat ihn die Tatsache, dass er selbst teilweise Schwierigkeiten hat, pure deutsche Sätze zu bilden. Diese Awareness ist der first Step on the Way zur Heilung!
Shownotes
Link zum Video »Harry G über Unternehmensberater«:
https://www.youtube.com/watch?v=bOV7pgc9J9I
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Diesen logischen Schluss zog Wolf Schneider in seinem Buch »Deutsch für junge Profis«. Wir haben etwa 20 Sekunden, um unsere Leser davon zu überzeugen, dass wir unterhaltsam sind. Verhunzen wir also die ersten Sätze, war’s das vielleicht schon! Die Gelangweilten ziehen weiter in Richtung erfrischenderer Zeilen. Ergo sollten wir uns unbedingt von Plattitüden verabschieden und stattdessen Sinnstiftendes zum Besten geben. Und das gilt nicht nur für Buchtexte oder Artikel, sondern auch für den Einstieg in ein Bewerbungsanschreiben. Wir haben da mal was für dich vorbereitet: Würdest du weiterlesen?
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Hiermit bringe ich aufs Tapet, dass du mir neulich einen Bärendienst erwiesen hast. Aber wart nur ab: Man sieht sich immer zweimal im Leben! Wir Deutsche lieben Redensarten. Wir gebrauchen sie täglich und das oft völlig unbewusst. Aber verwenden wir sie auch immer korrekt? Heute spielen Alex und Christian ein Quiz, in dem sie sich zur Bedeutung und Herkunft von teils exotischen Redensarten befragen. Hättest du alle erraten?
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Gendern wir nun unsere Texte oder nicht? Sind wir unredliche Bürger, wenn wir es nicht tun? Kann uns jemand dazu zwingen? Aber noch wichtiger scheint die Frage: Gibt es elegantere Möglichkeiten, die nicht so tief in ein historisch gewachsenes Kulturgut, die wunderbare deutsche Sprache, eingreifen? Das diskutieren Alex und Christian in der heutigen Episode. Wie sich herausstellt, sind sie beileibe nicht überall einer Meinung; zum Beispiel scheinen sie uneinig über die Definition einer ordentlichen Demokratie. Ja, so weitreichend ist das Genderthema. Wer hätte das geahnt!
Shownotes
Empfohlene Bücher:
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In der heutigen Episode widmen wir uns fünf typischen Grammatikfehlern, die Schreibenden allein schon aus Flüchtigkeit gelegentlich unterlaufen. Damit helfen wir dir nicht unbedingt, deinen Stil zu verschönern, schlechter wird er dadurch aber auch nicht. Denn eine tadellose Grammatik ist zwar kein Garant für Lob, aber eine fehlerhafte für Tadel.
Shownotes
Fehler Nr. 1: das oder dass?
Das
Dass
Fehler Nr. 2: dasselbe oder das Gleiche?
Eselsbrücke: Zwei Eier gleichen einander, aber sie selben einander nicht.
Fehler Nr. 3: als oder wie?
Fehler Nr. 4: seit oder seid?
Eselsbrücken: Seit bezieht sich auf Zeit. Das Verb seid ist verwandt mit sind.
Fehler Nr. 5: ein oder einen?
Falsch: Kaufst du dir ein Hund?
Richtig: Kaufst du dir einen Hund?
Im Deutschen gibt es drei bestimmte Artikel (der, die, das):
Hingegen nur zwei unbestimmte Artikel (ein, eine):
Der unbestimmte Artikel ein ist also der alleinige Stellvertreter für der und das.
Das wird im Akkusativ (4. Fall) sichtbar:
Wir suchen einen Hund. → Hund = männlich
Wen oder was suchen wir? Einen Hund.
Wir besitzen ein Pferd. → Pferd = sächlich
Wen oder was suchen wir? Ein Pferd.
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From the publisher's feed
Entweder man kann schreiben, oder man lässt es bleiben. Richtig? Falsch. Gute Texte entstehen nicht einfach so. Wer schreiben kann, hat in der Regel viel gelesen und viel geschrieben. Doch das…
In diesem Podcast interviewe ich Autorinnen und Autoren, damit du von ihren Erfahrungen profitierst. Wie haben sie ihre Schreibstimme gefunden? Warum schreiben sie überhaupt? Warum schreiben sie, wie sie schreiben? Und was begeistert sie am Schreiben? Das werde ich aus meinen Interviewgästen herauskitzeln. Und auch Solofolgen werden ich einstreuen, denn als Autor und Ghostwriter gebe ich meine Erfahrungen natürlich auch gern weiter.
Mein Ziel: Ich wünsche mir, dass du deinen Schreibstil (neu) entdeckst, definierst, verfeinerst oder schlicht: ihn hinterfragst. Viel Spaß dabei!
Hinweis: Am 6. September 2023 erfuhr der Podcast eine Veränderung. Die Episoden bis dahin hatte ich mit meinem Podcast-Buddy Alexander Fink aufgenommen, der leider ausgestiegen ist. Nachzuhören in der Episode »Hör mal, wer da schreibt 2.0«.