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Eine der wohl schönsten und klügsten Lebensweisheiten stammt von Sören Kierkegaard, wird häufig zitiert und lautet, frei übersetzt: Man könne das Leben nur vorwärts leben und nur rückwärts verstehen. Bestimmt empfindet das auch unser heutiger Gast so. Eigentlich war ja alles perfekt, vom Ende her gedacht: zwei gesunde Kinder, eine glückliche Ehe, tolle Jobs mit toller Bezahlung, ein Traumhaus. Und dann flog dieses Gefüge in die Luft, öffentlich, denn öffentlich entstand es auch. Schließlich ist Marie Nasemann als Podcasterin, Schauspielerin und Unternehmerin auch eine öffentliche Person - eine Influencerin, die sich seit vielen Jahren für nachhaltige Mode, Fairtrade und Gleichstellung einsetzt. Ihr Leben begann 1989 bei München, wo sie auch aufwuchs. Beruflich startete Marie 2009 auf dem Runway, sie kam ins Finale von Germany's Next Topmodel und blieb seither für viele Menschen eine Person, der man gerne beim Leben zuschaut. Wir sind gespannt auf die Geschichten aus diesem Leben und natürlich - auf die Musik, die darin eine Rolle spielt.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Vielleicht haben Sie unseren heutigen Gast als Sängerin in Verdis "Troubadour" bei den Opernfestspielen in Südfrankreich gesehen, Anfang der 80er. Oder in Japan. Wahrscheinlicher aber ist, dass Sie (oder jemand, den Sie kennen) eines ihrer Bücher gelesen haben. An die 50 Romane hat sie bislang verkauft, die genaue Zahl kennt wahrscheinlich nicht mal sie. Über 20 Millionen Bücher hat sie bislang verkauft, einige wurden verfilmt. Los ging es für die 1957 in Bielefeld geborene Hera Lind im neunten Monat ihrer ersten Schwangerschaft. "Ein Mann für jede Tonart" wurde zum Bestseller, gleich auch verfilmt – die ja eigentlich hauptberuflich als Konzert- und Opernsängerin arbeitende Frau hatte mit diesem Roman den Zeitgeist und das Frauenbild der 90er getroffen. Und legte nach. Drei weitere Schwangerschaften, jeweils drei weitere Bestseller, an das "Superweib" werden sich nicht nur Veronica Ferres und Sönke Wortmann dankbar erinnern. Dann, im echten Leben, neue Liebe, öffentliche Trennung, böse Boulevard-Headlines, Millionen-Schulden, heute würde man sagen: Cancel Culture. Aber ganz so, wie ihre Romanheldinnen es von ihr erwartet hätten, biss sich Frau Lind stoisch durch und schrieb ihr Leben neu. Mit Tatsachenromanen, also echten Geschichten und wieder: einem Riesenerfolg.
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"Never Gonna Give You Up" – so lautete das Motto der re:publica 26. Die digitale Gesellschaftskonferenz rief dazu auf, nicht aufzugeben angesichts der multiplen Krisen in unserer Welt. In dieser Ausgabe des Medienmagazins blicken wir darauf, was das für den krisengebeutelten Journalismus bedeutet.
Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird +++ Street Credibility statt Elfenbeinturm – wie Arbeiter*innenkinder den Journalismus retten +++ Wie Menschen in Deutschland heute über Medien denken +++ Wer sendet hier eigentlich? Motivationen & Einstellungen in der deutschen Podcastszene
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig.
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