
Sign up to save your podcasts
Or


Bei Kabochi Gitau alias Kabeaushé wird künstlerische Freiheit (ebenso wie Song- und Albumtitel) großgeschrieben: Mit seinem explosiven Mix aus allerhand möglichen und unmöglich scheinenden Einflüssen, Versatzstücken und Ideen von französischer Barockmusik und Marschrhythmen über cineastische Soundflächen und Chöre bis zu Hip-Hop, Rock und Pop-Collagen begeisterte er bereits im Februar, als er beim Besuch im studioeins sein neues Album "IGGY SWAGGERING UNGRATEFUL INCESSANT LITTLE PEEEAAAAAAAA" vorstellte.
Heute ist sie ganz woanders zu verorten, klar, als Schauspielerin hat sie sich nicht nur weiterentwickelt, sondern auch einen festen Platz unter den erfolgreichsten Darstellerinnen erarbeitet, aber so richtig angefangen hat es für Ulrike C. Tscharre mit einer Rolle in der "Lindenstraße", einer Serie, die es so vorher nie gegeben hatte und die über Jahrzehnte mehr aussagte über das Wesen, die Bedürfnisse und Themen des Landes, als jede Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Frau Tscharre kam 1972 in Bad Urach zur Welt, arbeitete und lebte u.a. in Ulm, Tübingen, Stuttgart, Köln und landete schließlich in Berlin. Die gebürtige Schwäbin hat das große Glück, in ihren Rollen eine breite Klaviatur ihres Könnens unter Beweis stellen zu dürfen. In Dominik Grafs hochspannendem Sechsteiler "Im Angesicht des Verbrechens", oder lustig in sowas wie dem Starnberg-Krimi "Die reichen Leichen", aber auch nervenaufreibend in der Filmreihe "Die Zielfahnder".
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Lisa Bassenge nennt den Jazz ihre "Homebase" – doch auf ein Genre reduzieren lässt sich die Berliner Ausnahmesängerin keineswegs. Heute besucht sie uns für ein Interview und natürlich einige Höreindrücke, denn Lisa Bassenge ist diese Woche die radioeins-Lokalmatadorin.
Heute besucht uns ein echtes Multitalent im studioeins: Katy Pinke aus New York ist sowohl bildende Künstlerin, als auch Schauspielerin und Musikerin. Dass dabei die Grenzen fließend sind und sich die einzelnen Tätigkeitsfelder gegenseitig beeinflussen, dokumentiert (nicht nur) ihre neue EP "Wonder". Deren vier Stücke, die zwischen 44 Sekunden und 2:50 Minuten dauern, sind nämlich quasi eine Art Fortsetzung oder Erweiterung von Pinkes Ausstellung in der Kate Oh Gallery in Manhattan Anfang des Jahres, in der sie Malerei, Skulptur und Animation zu einer immersiven Installation verband.
Andreas O. Loff ist ein gutes Beispiel für jemanden, dessen berufliche Lebenslinie unverhältnismäßig kurvig aussehen dürfte, weil er viele Wege einschlug. Mit 16 keine Lust mehr auf Schule, Ausbildung zum Fluggerätemechaniker, dann Arbeit als Flugbegleiter, der Sprung in die Werbung, Kreativdirektor, eigene Agentur, Platzen der Dotcom-Blase und damit Insolvenz, Schulden, weiter. Neue Stationen. Berater, Produzent, schließlich Podcaster. "Ich hab dich trotzdem lieb" mit Oli P., seit 2023 "Richard, wo erreiche ich Dich" mit Ingmar Stadelman. Aber längst ist Andreas Loffi Loff auch etwas ganz anderes: Veteran auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz, mit der er sich schon beschäftigte, als viele von uns diesen Begriff noch gar nicht kannten. Er spielte, lernte und probierte aus, kreierte 2023 ein Video, das mit über 7 Millionen Klicks viral ging und reist seither als KI-Experte um die Welt. Mit seinem ersten Buch unterm Arm: "Das geht nicht mehr weg - KI in der Welt von morgen".
Playlist:
From the publisher's feed