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Das so melancholisch-gefühlvoll gesungene wie (dank dezenter House-Beats) auch prima tanzbare "Utopia" bescherte Lie Ning Platz 40 der von den radioeins-Hörer*innen gewählten "100 besten Songs" des Jahres 2022, und auch das ein Jahr später folgende "Error" erfreute sich großer Beliebtheit. Nun meldet sich der in Berlin geborene und aufgewachsene, derzeit in London lebende Künstler mit der EP "Bullfight" und dem erklärten Ziel, damit Trost in schwierigen Zeiten zu spenden, zurück.
Für viele in der Bundesrepublik sozialisierte Hörerinnen und Hörer begann alles mit ganzen drei Fernsehsendern. ARD, ZDF und das jeweilige 3. Regionalprogramm. Und: es gab DDR1 und DDR2. Nachts lief ein Testbild, wer da was wie genau testete, hinterfragte kaum jemand, auch nicht, dass es einen Sendeschluss gab, das war’s für heute, Ende, aus. 1984 schließlich kam in Deutschland das Privatfernsehen hinzu und plötzlich gab es eine nie dagewesene Vielfalt. Talkshows. Gerichtsshows. Sportshows. Und einer, der - vielleicht nicht von der ersten Sekunde an, aber dann doch - recht bald auf sehr vielen Ebenen mitmischte, war und ist Johannes B. Kerner. Ein sportaffiner Junge, geboren 1964, aufgewachsen im Rheinland und in West-Berlin, einer, der ein BWL-Studium abbrach, um sein Glück beim damaligen SFB zu versuchen. Mit Erfolg, wie wir heute wissen. Sportreporter, Kommentator, lange Moderator des aktuellen Sportstudios, ran, eigene Talkshow, Ein Herz für Kinder, Quizchampion. Wir haben mal in unseren Unterlagen nachgeschaut - kann doch nicht sein - fast 25 Jahre Hörbar und er war noch nie zu Gast?
Playlist:
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Gott ist, wie wir wissen, ein DJ. Und gerade erst last night savte ein DJ irgendein Leben. Rock DJ, Great DJ, DJ got us fallin’ in Love. Zahllose Songs gibt es, in denen DJs die entscheidende Rolle spielen. Eine Band namens Cobra Starship behauptet gar: Don’t blame the World, it’s the DJ’s fault. Was ein bisschen zu weit geht, wie sicherlich auch unser heutiger Gast finden wird. Anna Reusch, die sehr idyllisch in der Nähe von Wiesbaden aufwuchs, gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Techno-DJs des Landes. Mit 15 schenkt sie den elektronischen Beats ihre Nächte, steht kurze Zeit später selbst am Pult, wird früh gesignt, erhält also einen Profivertrag und ist bis heute eine der Größen auf den bekanntesten Raves, Festivals und in den angesagtesten Clubs. Den großen Kontrast bildet ein beschauliches Zuhause mit Pferden und Hunden in Dänemark, ist also gut möglich, dass Last night a DJ noch mit ‘nem Hufschmied telefonierte.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Der Fall um Collien Fernandes und Christian Ulmen sorgt für breite Aufmerksamkeit – und wirft grundsätzliche Fragen auf: über digitale Gewalt, Deepfakes und die Verantwortung von Medien. Wie viel öffentlich relevantes Wissen darf hinter einer Paywall stehen? Darüber sprechen wir mit SPIEGEL-Redakteur Lukas Eberle.
Deepfakes sind auch eine reale Bedrohung für Journalist*innen. Laut Reporter ohne Grenzen wurden weltweit über 100 Fälle dokumentiert. Auch bekannte Stimmen wie Susanne Daubner oder Jens Riewa sind betroffen. Wir sprechen mit Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales bei der ARD über die Folgen für die Tagesschau.
Außerdem: Mit Wedium startet eine neue europäische Social-Media-Plattform – mit Identitätsprüfung, weniger Algorithmen und mehr Jugendschutz. Kann das eine echte Alternative zu TikTok & Co. sein?
In den Mediennews: Ein wegweisendes US-Urteil gegen Instagram und YouTube wegen Suchtgefahr, strengere EU-Pläne gegen sexualisierte Deepfakes – und ein weiterer Angriff auf die Pressefreiheit in der Türkei.
Morgen steht Betterov im ausverkauften Huxleys Neue Welt in Berlin auf der Bühne. Mit seinem Album "Große Kunst" berührt er erneut mit persönlichen Geschichten – von Familie, Prägung und der Flucht seines Vaters aus der DDR – bevor er in diesem Jahr mit "Goldener Retriever" auch literarisch debütiert.
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