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Den Deutschen wird seit jeher ein ganz besonderes und inniges Verhältnis zum Wald nachgesagt. Was sicherlich nicht von ungefähr kommt, schließlich ist das Land zu etwa einem Drittel von Waldflächen bedeckt, über den Zustand können wir ja gleich mal mit unserem heutigen Gast sprechen, denn wenn jemand den Wald kennt, dann ist das Peter "the Tree" Wohlleben, Gründer der Waldakademie und Erfolgsautor, der mit seinem Buch "Das geheime Leben der Bäume" ab 2015 für zwei ganze Jahre auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, viele erfolgreiche Veröffentlichungen folgten. Seitdem erhält der 1964 in Bonn geborene Förster und Naturschützer eine diesen wichtigen Themen angemessene Aufmerksamkeit. Auch weil er es schafft, wissenschaftliche Inhalte fundiert und nachvollziehbar aufzubereiten, komplexe Sachverhalte anschaulich zu erklären und immer auch Optimismus zu verbreiten. Wasser, Pilze, Zellen, Viren, Tiere, Böden, Bäume und Bakterien lieben ihn dafür und wir freuen uns, ihn bei uns als Gast zu haben.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Leonie und Benedikt sind 64 Jahre verheiratet. Vierundsechzig Jahre. Kurz vor der diamantenen Hochzeit stirbt Benedikt plötzlich und Leonie - tanzt mit ihm als Luftfigur durch die Küche, spielt Backgammon mit einer ihr gegenüber aufgestellten Benedikt-Fotografie und spricht mit ihm, als sei er noch immer da. Gut möglich, dass das auf eine Weise sogar stimmte. Diese behutsam gedrehten Szenen entstammen einem Dokumentarfilm, den Sigrid Klausmann über ihre Mutter drehte. Klausmann kommt 1955 im Schwarzwald zur Welt, 6 Geschwister, mit 19 arbeitet sie als Lehrerin. Sie lernt ihren Mann, den Schauspieler Walter Sittler kennen. Schnell werden sie Eltern dreier Kinder, Klausmann unterrichtet jetzt Modern Dance und arbeitet als gefeierte Choreografin. Seit 2007 dreht sie Dokumentarfilme über und mit Kindern und Jugendlichen, Filme, die ausgesprochen fein und gleichzeitig intensiv sind. Sich nicht angesprochen zu fühlen, ist quasi ausgeschlossen. Das gilt vielleicht sogar besonders für ihren - wie sie sagt - mit 71 Jahren letzten Film, „Girls don’t cry“, den niemand nicht sehen sollte. Schön, dass Sigrid Klausmann Zeit finden konnte, um uns hier in Berlin im Studio zu besuchen.
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Paul Simon - Graceland
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Spaßeshalber droppen wir hier im ersten Satz mal names, denn welcher verhältnismäßig junge Mensch kann von sich schon behaupten, mit den Legenden Conny Froboess und Günter Pfitzmann zusammengearbeitet zu haben? Unser heutiger Gast kann es, Dennenesch Zoudé, die im Dezember des Jahres 1966 in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba zur Welt und mit zwei Jahren nach West-Berlin kam. Die politischen Verhältnisse in der Heimat wurden und blieben wackelig, die Rückkehr verschob sich auf ungewisse Zeit und Dennenesch konnte auf Umwegen das tun, wofür sie wirklich brannte: Theater spielen, Singen lernen. Als Schauspielerin arbeiten. Ihre erste Rolle 1992 bestritt sie – daher auch die legendären Verweise – in der früher sehr gefeierten "Praxis Bülowbogen", ein guter Start also. Ein Blick auf Dennenesch Zoudés Stationen zeigt, dass sie sich inhaltlich nicht festlegen lassen möchte, davon zeugen Engagements als Sängerin, klassische Unterhaltungsfilme aber auch anspruchsvollen Theaterstücke. Und nun? Wird es ein ganz neues Projekt geben, über das wir natürlich auch sprechen. Neben all den Geschichten und Songs ihres Lebens.
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