Generisches Maskulinum (mit "Bürgermeister" alle Geschlechter meinen) war vorgestern, das Binnen-I ist auch Vergangenheit. Nicht inklusiv genug. Heute wird mit Stern gegendert. Nicht nur in der Schriftsprache, auch im gesprochenen Wort hat die kleine Zäsur bei Begriffen wie "Kolleg*innen" längst Einzug gehalten. Die Resonanz ist geteilt. Für die einen ein längst überfälliger Schritt. Die neue Normalität, weil der * nicht nur Frauen und Männer umfasst sondern auch LGBTQ+. Andere reiben sich leidenschaftlich am Gender-Stern, sprechen von "Verhunzung" der Sprache. Und wir bei hr-iNFO? Gehen einen Mittelweg: Gendern ja, Stern (mit gesprochener Zäsur) nein.