Nächste Woche sollen Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen für eine künftige Bundesregierung beginnen. Zuvor hatte sich die Union auf eine gemeinsame Verhandlungsposition in Sachen Flüchtlingspolitik geeinigt. Der Kompromiss sieht vor, dass es die von der CSU geforderte Obergrenze von maximal 200.000 Flüchtlingen pro Jahr geben soll, aber sie darf nicht so heißen und ist auch eher eine Absichtserklärung als eine rechtlich bindende. Die Grünen lehnen eine Obergrenze nach wie vor ab. Wir wollten von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter wissen, ob der Uniosnkompromiss einer ist, den seine Partei mittragen könnte.