Matteo Renzi hat gepokert - und verloren. Der italienische Ministerpräsident ist mit dem Verfassungsreferendum grandios gescheitert. Knapp 60 Prozent der Wähler stimmten gegen sein Vorhaben. Renzi hat die Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt angekündigt. Jetzt könnte man sagen: Okay, Italien hat jetzt ein Problem, braucht eine neue Regierung, eventuell auch Neuwahlen. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn die Entscheidung der italienischen Wähler hat auch Auswirkungen auf die EU. In Brüssel wird das Zittern immer größer, dass die Gemeinschaft ins Wanken gerät, meint unser Korrespondent Ralph Sina in seinem Kommentar.