Die Grünen sind die Partei, die nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass Streiten auch innerhalb einer Partei wichtig und richtig ist, und das oft genug nach aussen getragen: Der Streit als Grundlage für eine funktionierende Demokratie, wenn er konstruktiv geführt wird. Im Moment muss die Partei aber Entscheidungen treffen, auch als Teil der Bundesregierung, die vielen an der Basis nicht gefallen kann, und doch zähneknirschend akzeptiert wird. Weil wir in Zeiten des Krieges leben und sich die Welt um uns herum plötzlich verändert hat: Der Klimaschutz, die Energiewende, der Atomausstieg - alles steht in Frage, wofür die Partei steht. Wie hält sie das aus?