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Salah Bouhmidi IG:"14.800er-DAX-Marke ist ein sehr wichtiger Punkt. Wir haben hier auch eine wichtige Volumenzone, die ja eigentlich so ein Unterstützungsbecken oder ein Auffangbecken für den DAX bedeuten kann. Wenn wir die 14.800-Punkte-Marke jetzt halten könnten, auf die jeder wartet, dieser Hoffnung, dass neue Impulse kommen und eine neue Jahresendrallye bzw. das Schlussquartal langsam seine Impulse entfaltet. Aber da würde ich sagen, aufpassen, die Erholung ist noch nicht tatsächlich jetzt in Gange." - S&P 500: Die sieben größten Technologieunternehmen haben 200 Milliarden Dollar an Marktwert verloren. "Wir sehen eine leichte Korrektur. Seit Jahresbeginn ist es im S&P 500 ja immer noch durchaus positiv. - Wichtig bei Gold ist, dass wir nicht die 1.800 USD nach unten preisgeben. - Siemens Energy wichtiger Widerstandsbereich liegt bei 10 USD."
Die Kryptowährung Bitcoin stieg um zehn Prozent. Auslöser war eine Meldung über die Zulassung eines ETFs von BlackRock. Reuters zitierte Insider, die von einer Zulassung durch die US-Börsenaufsicht sprachen. Doch die Meldung war falsch. BlackRock und die SEC widersprachen. Der Antrag ist nach wie vor in Prüfung und eine Entscheidung steht aus. Die SEC warnte auf X (aka Twitter): "Glaubt nicht alles im Netz. Die beste SEC-Quelle ist die SEC selbst." Der CEO des größten Vermögensverwalters der Welt, BlackRock, hat sich in einem Interview am Montag zu den Falschmeldungen geäußert. "Die kurzlebige Rallye im Zuge der Nachricht ist ein Zeichen für das aufgestaute Interesse an Krypto", so Larry Fink gegenüber Fox Business.
Der Ölpreis ist volatil in diesem Jahr. Er schwankt zwischen 65 USD im März und 95 USD Ende September. Also noch vor der aktuellen Eskalation in Israel. Christian Henke: "Die Frage lautete bislang, ob die Welt in eine Rezession rutscht. Dann sinkt die Nachfrage nach Öl und der Preise sinkt. Dagegen geht die Opec vor, indem sie abgestimmt die Fördermenge drosselt und so das Angebot verknappt." Der Ölpreis ist ein Lehrbuchmäßiges Beispiel für die Preisfindung in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage. Nach den jüngsten Ereignissen in Israel ist die Angst groß vor einem Flächenbrand. "Die Sorge ist, dass uns die Palästinenser-freundlichen Opec Mitglieder den Ölhahn zudrehen. Dann hätten wir die gleiche Situation wie nach dem Ukraine-Winter!"
Salah Bouhmidi stellt auf dem Börsentag Düsseldorf 2023 5 wichtige Indikatoren für das Trading vor: 1) RSI, der Relative Stärke Index von Welles Wilder aus dem Jahr 1973. 2) Trendfolge Indikator: geleitende Durchschnitte (ich nutze es als Pullback-Long oder Pullback-Short) 3) Es kommt immer auf das Volumen drauf an. Ich sehe den Markt eher als Handelsplattform 4) Saisonalität - eine Jahresendrallye, die bleibt! 5) Die Bouhmidi-Bänder. Wann kann es zu einem Knock-out-Ereignis kommen?
"Schnauferlparade" auf dem Börsentag in Düsseldorf. Mittendrin: Christian Henke, Chartanalyst bei IG, der sich einen alten Porsche wünscht. Apropos Oldtimer: Hat die europäische Wirtschaft derzeit ausgedient? "Die Aussichten sind etwas düsterer gegenüber den USA." Insbesondere die deutsche Automobilindustrie hat die Trends verschlafen. Wohin fließt also das Geld? "Auf alle Fälle nicht in den Anleihenmarkt. 2022 war ein kompletter Rohrkrepierer." Öl-Aktien wie Eni, BP oder Petrobras winken mit hohen Renditen. Aber auch defensive Werte wie Ferrari oder LVMH können das diversifizierte Portfolio beschleunigen.
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Die US-Börsenaufsicht SEC nimmt sich mehr Zeit für die Prüfung und mögliche Genehmigung eines Bitcoin Spot-ETFs in den USA. Der Bitcoin-ETF gilt als neuer Preistreiber der Kryptobranche. Die Aufsicht sollte eigentlich über die Genehmigungsanträge renommierter Anbieter wie Blackrock, Fidelity, Invesco, Valkyrie und Wisdom Tree entscheiden. Sie hat ihre Entscheidung jedoch auf Oktober 2023 vertagt. Nach dem jüngsten Abverkauf notiert Bitcoin deutlich tiefer um die Marke von 24.000 Dollar. Was sind die Vorteile von einem Bitcoin ETF?
Christian Henke, IG: "Die Sommerflaute gibt es statistisch betrachtet wirklich, die endet meist mit dem Beginn des Herbstes, mit dem 2. Oktober. Trotz der starken Quartalszahlen hat es die Nvidia-Aktie nicht geschafft, einen wichtigen Widerstand bei 481 USD zu überwinden. Die Apple-Aktie hat in letzter Zeit ihre Höhen und Tiefen erlebt. Was schnell steigt, kann auch mal schnell fallen! Die Korrektur scheint fast vorbei? Adidas: Es sieht interessant aus, bei 186 Euro ein Widerstand. LOreal: der Wert kämpft sich zurück. Wann ist die Korrektur beendet? Was ist besser, ein ETF auf Konsum-Luxus-Aktien, oder reicht es aus, sich die LVMH-Aktie ins Depot zu legen? Der Mattel-Aktie tut der Barbie-Film sehr gut. Ich befürchte, dass ich den Film noch schauen muss …"
Finanzmarktanalyst Timo Emden über digitale Währungen im Sommerloch sowie die Zinspolitik der Notenbanken in der Inflation. Anders als erwartet war H1 ein Top-Börsenjahr, H2 scheint so weiterzugehen. Doch Emden relativiert: "Diese Rallye wird immer noch genährt von der Aussicht auf rückläufige Zinsen." Eine "zwangsläufige" Rückkehr an die Aktienmärkte in riskante Anlageklassen, darunter eben auch Bitcoin und Co., sei wahrscheinlich. Es gibt immer mehr Bitcoinbeschränkungen, darunter auch von der SEC. Und auch das US-Justizministerium prüft derzeit eine Anklage gegen Binance wegen Betruges. Vielleicht sorgt ja eine Bitcoin-ETF-Zulassung für etwas mehr Freiheit. Timo Emden erklärt, was Blackrock plant.
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"Die Amerikaner haben das Gröbste überstanden", so Marktanalyst Christian Henke von IG, "auch bis zum Ende des Jahres dürfte Powell auf der Zinsbremse stehen." Für 2024 sieht Henke gute Chance auf erste Zinssenkungen. In der Eurozone hingegen tritt die Notenbank auf die Spaßbremse: Die Inflation ist noch zu hoch. "Für jeden Häuslebesitzer und Konsumenten wäre es wichtig, wenn auf absehbare Zeit die Zinsen wieder gesenkt werden." Im Allzeithoch des DAX könnte diese Hoffnung schon ausgedrückt sein. Doch Henke warnt: "Saisonalität und eine viel zu gute Stimmung könnten dazu führen, dass wir in den kommenden Wochen Rücksetzer sehen." Dennoch erwartet Henke eine starke Jahresendrallye. Mehr News auf https://www.ig.com/de
Der DAX gewinnt 700 Punkte in nur vier Handelstagen und nähert sich damit wieder dem Hoch vom Monatsanfang knapp über 16.200 Zählern. Salah Bouhmidi, IG: "In der Jahresendrallye werden wir neue Allzeithochs erreichen, wenn nicht sogar Richtung 17.000 Punkte marschieren. Wir sehen, dass der Aufwärtstrend weiter in Takt ist. Wir hatten auch mal vor ein paar Tagen 400 Punkte einfach nach unten geschossen. Das liegt daran, dass das Volumen auch dünner ist. Und in dem Bereich zwischen dem neu formierten Allzeithoch bis 16.000 haben wir sehr geringe Volumenspitzen. Hie kann der Preis sehr schnell durchgegeben werden. - Nasdaq 100: Charttechnisch gibt es wenige Aufwärtstrends, die man genießt, so schön sind sie. Wer hätte das am Anfang des Jahres gedacht, mal ehrlich! Die 16.000er-Punktemarke wieder in Sicht. Die BASF-Aktie nach der Gewinnwarnung. Der Aufwärtstrend hält trotz dieser Nachricht, können sogar an die 50-Euromarke gehen."
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