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"Die Stimmung im Markt für Bitcoin und Co. glich in den vergangenen Monaten einer Achtbahnfahrt voller Höhen und Tiefen", sagt Bitcoin Experte Timo Emden. Anleger hoffen auf ein Ende der hohen Zinsen durch die Notenbanken, das beflügelt die Kurse. Auf der anderen Seite hängt der Regulierungswahnsinn vieler Regierungen wie ein Damoklesschwert drohend über den Köpfen der Anleger. Am Horizont kommt darüber hinaus das nächste "Halving" auf die Anleger zu. Termin 26.04.2024 um 21:30 "Das kann sich aber nochmal ändern!" Sehr positiv und fast schon ein Ritterschlag ist der geplante Spot ETF auf Bitcoin durch Blackrock.
Die Fed hat wie erwartet - oder wie erhofft - eine Zinspause eingelegt. Allerdings ist es viel zu früh, bereits das Ende der Inflation zu bejubeln. Marktanalyst Christian Henke von IG: "Die Inflation wird uns noch lange begleiten!" Die EZB dagegen hat, ebenfalls wie erwartet, die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben. "Das erhöht den Druck auf den US-Dollar, sodass ein Wechselkurs von 1,10 vom Euro zum US-Dollar durchaus möglich ist." Die Märkte gehen gelassen um mit der derzeitigen Situation an der Zinsfront. "Auch die US-Märkte haben aufgeholt. Gewinner sind die Technologieaktien." Die derzeitigen Gewinnmitnahmen gehen nach Meinung von Henke durchaus in Ordnung. Mehr News auf https://www.ig.com/de
Salah Bouhmidi IG: "Aktuell: Friede, Freude, Eierkuchen an den Märkten. Die Aktien-Indizes sind im Trend. Konsolidieren an wichtigen Widerstandszonen aktuell, hier müssen Ausbrüche her, um diesem Aufwärtstrend fortzusetzen. Der Schuldenstreit war ein ganz schlechter Hollywoodfilm, das war doch ganz klar, dass wir hier zu einer Einigung kommen. - Ich zweifle daran, dass wir weiter eine Robustheit des Arbeitsmarktes sehen. - Nasdaq: Charttechnisch haben wir neue Ausbrüche über die 14.000 Punkte geschafft. Vorsicht aber, denn … DAX: Wir konsolidieren zwischen 16.300 und 15.800 Punkte. Das sind die entscheidenden Stellen. Apple: Charttechnische ist die Aktien in einem superstarken Trend. - Amazon will in den Telekommunikationsbereich einsteigen. Die Aktie der Deutschen Telekom ist weiter im Aufwärtstrend."
Und jährlich grüßt das Murmeltier. "Heute in zwei Wochen sollte in den USA beim Schuldenstreit eine Einigung her, ansonsten droht den Finanzmärkten Ungemach." Christian Henke vergleicht die USA mit Schwellenländern wie Brasilien. Die Märkte und auch der DAX machen unterdessen nichts. "Positiv: Es kommt keine Verkaufsbereitschaft auf." Mit einer Zinswende nach der US-Abfuhr ist erst einmal nicht zu rechnen. "Der DAX darf unter keinen Umständen unter die zentrale Widerstandsmarke von 14.800 fallen." Ein Muster mit Seltenheitswert: Die europäischen Werte lassen die amerikanischen Märkte deutlich hinter sich. Firmen im Fokus: Rheinmetall, BP und RWE.
Infos unter: https://www.ig.com/de
Salah Bouhmidi von IG: "DAX mit Potenzial an der Oberseite. Die meisten sind long im DAX. Der DAX hat eine hohe Bandbreite und kann bis auf 16.786 Punkte gehen und das ist dann ein neues Allzeithoch. An der Unterseite sieht man, wie hoch die Vola ist. Hier kann es sogar bis auf 15.049 Punkte gehen. 15.800 Punkte sind wichtig. - Nasdaq nach neuem Jahreshoch, gebe ich ein neues Kursziel bei 13.526 Punkten. - Neue Rekorde im Mai bei Gold, es könnte alleine durch die Hochzeiten in Indien noch neue Rekorde geben." - Bitcoin 30.000. - Unkrautvernichter Glyphosat schlug bei Bayer mit -7,5 % zu Buche. "Bayer ist für mich fundamental unterbewertet!" - Hammer Nachricht der Woche: plant Iberdrola die Übernahme von RWE? Die Spanier haben die Sonne, hat die Iberdrola-Aktie auch die Sonne? "Die Sonne haben Sie, aber noch leichte graue Wolken am Horizont."
"Runde Marken sind bei Bitcoin Anlegern sehr beliebt", sagt Krypo Experte Timo Emden, "dort sind oft Verkaufsorders platziert, die dann zu einem schnellen Abverkauf führen können. Der Kurs fällt dann scheinbar ins Bodenlose. Im Kryptomarkt ist weniger mehr und die Einfachheit macht die Musik!" Entscheidend, ob der Bitcoin die 30.000-Dollar-Marke nimmt, ist die Einschätzung von Anlegern und Notenbanken, wie die Zinsreise weitergeht. "Hohe Zinsen sind kontraproduktiv für risikoreiche Anlagen wie den Kryptomarkt." Die Bankenthematik wird uns noch weiter beschäftigen. "Vielleicht das Zünglein an der Waage für Kursaufschläge bis weit über 35.000 US-Dollar."
"Saisonalität ist ein Kann, aber kein Muss", sagt Salah Bouhmidi von IG", trotzdem: Der April gilt als der stärkste Börsenmonat." Und bei der derzeitigen Volatilität ist es nicht weit bis 16.000 Punkte oder gar dem Allzeithoch. "Die 500 Punkte sind wirklich kein Kunststück!" Auch für Gold und Bitcoin sehen die Charts gut aus: "Beim Gold ist das Allzeithoch drin und beim Bitcoin lautet das Ziel 45.000 US-Dollar." Bilanzen der Banken? "Zinsen sind schlecht für Wachstumswerte und Techwerte. Aber gut für Banken und Versicherungen."
"Die Inflationsdaten in den USA sind gut ausgefallen. Bis zur Schlussglocke in Frankfurt hat sich das aber relativiert", sagt Christian Henke im Podcast von IG. "Die Kernrate ist den Anlegern und Analysten ein Dorn im Auge." Die Preise bleiben hoch - selbst bei einer Null-Inflation. Ein Vorgeschmack auf eine böse Lohn-Preis-Spirale, die in einer Rezession endet? Höhere Lohnforderungen sind menschlich nachvollziehbar, so Henke, ökonomisch aber sicher bedenklich. Die "kleineren" Notenbanken (darunter auch die EZB) orientieren sich an der Zinspolitik der Fed. "Das Problem in Europa: Jeder Staat hat seine eigenen Befindlichkeiten." Der Rezessionskelch wird an den USA wohl vorübergehen, "Europa wird es voraussichtlich treffen".
Bislang galt das Credo: schwacher Markt, schwacher Bitcoin, weil hohes Risiko. Jetzt scheppert es bei den Banken aus den unterschiedlichsten Gründen. Und sofort hört man wieder aus der "Krypto Ecke": Das klassische Zentral-Bankensystem ist zum Scheitern verurteilt. Nur das dezentrale Kryptosystem kann überleben! Aussagen, die offensichtlich verfangen, denn der Bitcoin geht mit 30 % durch die Decke. Kann Krypto Bankenkrisen verhindern? Bitcoin Experte Timo Emden: "Diese Frage ist schwer zu beantworten." Denn das System ist zu komplex und zu volatil. Bitcoin wird derzeit als Fluchtwährung gewählt. Möglicherweise könnte ein digitaler Euro gegen eine Vertrauenskrise schützen. "Aber auch hier wäre die zentrale Instanz die EZB." Eine solche Instanz ist auch notwendig, um in Krisen wie bei einer Corona-Pandemie zu agieren, wenn das System sehr schnell, sehr viel Geld benötigt. "Schwierig bei einem System, das auf Konsens basiert, aber nicht unmöglich." Der Kerngedanke sollte sein, dass solche Probleme erst gar nicht auftauchen.
"Die Pleite der SVB ist ein rein amerikanisches Problem und nicht mit der Finanzmarktkrise von 2008 vergleichbar", sagt Salah Bouhmidi, Head of Market bei IG, "die Banken sind breit aufgestellt. Allerdings ist es so, wenn eine Bank hustet, wird auf alle Banken daraufgehauen. Und das passiert momentan." Welche Reaktionen werden wir erleben bei den Notenbanken in nächster Zeit oder welche Rohstoffe sind interessant? "Bei Gold könnten wir die 2.000 US-Dollar sehen, auch das Allzeithoch ist drin." Weitere Empfehlungen Telekom, Heineken, LVMH, DAX Jahresziel 16.000 Punkte.
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