Im Museum

Im Museum

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Im Museum episodes

  • Meteoriten: Steine vom Himmel – Deep Dive mit Julia Walter-Roszjár (Naturhistorisches Museum Wien)
    Ko-Kuratorin Julia Walter-Roszjár über eine der größten Meteoritensammlungen der Welt, Marsmeteorite, Feuerball-Kameras und Sternenstaub auf dem Museumsdach
    Das Naturhistorische Museum Wien besitzt eine der größten Meteoritensammlungen der Welt. Im Studio erzählt Julia Walter-Roszjár, Mineralogin und Ko-Kuratorin der Sammlung, was ein Meteorit eigentlich ist und woran man ihn erkennt, wie ein Kaiser und ein Feuerball über Kroatien die Wiener Sammlung begründet haben und warum dort Steine vom Mars liegen. Außerdem: der Meteorit, der 2024 in Niederösterreich durch ein Hausdach schlug, Kameras auf dem Museumsdach – und Mikrometeorite aus der Dachrinne.
    52 min
  • Gutes Sammeln, böses Sammeln – Deep Dive mit Anna Weinmann (Naturhistorisches Museum Wien)
    Co-Kuratorin Anna Weinmann über 150 Jahre NHM Wien, koloniale Altbestände, NS-Raubgut und verantwortungsvolles Sammeln

    Ein Elefantenfuß als Hocker, Tigerköpfe als Trophäen und ein Computerspiel, in dem man den Abschussrekord von Erzherzog Franz Ferdinand zu brechen versucht: Die Sonderausstellung „Gutes Sammeln, böses Sammeln“ im Naturhistorischen Museum Wien nimmt das 150-Jahr-Jubiläum des Hauses zum Anlass, kritisch auf die eigene Sammlungsgeschichte zu blicken – statt einer Jubelschau.

    Andreas spricht mit Anna Weinmann, Mikropaläontologin, Kuratorin der mikropaläontologischen Sammlung und Co-Kuratorin der Ausstellung. Wie wuchs eine Sammlung auf heute mehr als 30 Millionen Objekte? Wie geht das Museum mit problematischen Altbeständen um? Und was unterscheidet unrechtmäßiges Aneignen von verantwortungsvollem Sammeln?

    Darüber sprechen wir

    • Die Ursammlung von Kaiser Franz Stephan und die erste wissenschaftliche Erschließung durch Ignaz von Born
    • Warum die Schausäle des Museums im Sinne der Evolution aufgebaut sind
    • Habsburger als Sammler – und die Jagdleidenschaft von Erzherzog Franz Ferdinand
    • Menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten, Provenienzforschung und Rückgaben an Delegationen aus Hawaii und Neuseeland
    • Sammlungen, die in der NS-Zeit ans Museum kamen, und die Schicksale dahinter
    • Gutes Sammeln heute: Herkunftsnachweise, Fossilien-Schwarzmarkt, Nagoya-Protokoll und Citizen Science
    • 30 Millionen Objekte und die Frage nach dem Platz: vom Tiefspeicher bis zur unerwarteten Entdeckung in einer alten Lade
    • Kapitel

      • 00:00:00 Intro und Mikropaläontologie
      • 00:02:39 150 Jahre NHM Wien: Warum diese Ausstellung
      • 00:03:51 Franz Stephan und die Ursammlung
      • 00:06:32 Ein Museumsbau im Geist der Evolution
      • 00:09:19 Franz Ferdinand und die Jagd
      • 00:15:34 Menschliche Überreste und Rückgaben
      • 00:18:34 Sammlungen aus der NS-Zeit
      • 00:21:04 Gutes Sammeln, Fossilien und Herkunftsnachweise
      • 00:29:50 Wie Museen heute sammeln: das Nagoya-Protokoll
      • 00:32:03 30 Millionen Objekte und die Frage nach dem Platz
      • Zur Ausstellung

        „Gutes Sammeln, böses Sammeln. 150 Jahre Naturhistorisches Museum Wien“ ist bis 27. Juni 2027 in den Sonderausstellungsräumen des NHM Wien zu sehen.

        Links

        • Die Ausstellung „Gutes Sammeln, böses Sammeln“ auf der Seite des NHM Wien
        • Das Naturhistorische Museum Wien im Lexikon der österreichischen Provenienzforschung
        • Pressemitteilung des NHM Wien zur Rückgabe menschlicher Überreste nach Hawaii (2022)
        • Mehr auf immuseum.at

          • Die Geschichte zur Folge: Gutes Sammeln – Böses Sammeln: das Naturhistorische Museum Wien prüft sich selbst
          • Das Museum: Naturhistorisches Museum Wien
          • Alle Folgen von Im Museum
          • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

            43 min
          • Die Donauinsel: Wie Wiens Freizeitinsel entstand – Deep Dive mit Martina Nußbaumer (Wien Museum)
            Kuratorin Martina Nußbaumer über die Geschichte von Neuer Donau und Donauinsel

            Wie wird aus einem Hochwasserschutzprojekt der beliebteste Freiraum einer Stadt? 1973 prophezeite die Kronen Zeitung der geplanten Donauinsel eine Zukunft als „Insel ohne Menschen“. Heute sind an heißen Sommertagen bis zu 200.000 Menschen auf den 21 Kilometern unterwegs – zum Baden, Grillen, Laufen, Feiern oder einfach zum Nichtstun, ohne Konsumzwang.

            Iris spricht in dieser Folge mit Martina Nußbaumer, Historikerin und Kuratorin am Wien Museum. Gemeinsam mit Ulrike Krippner (Universität für Bodenkultur Wien) hat sie die Ausstellung „Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum“ kuratiert.

            Darüber sprechen wir

            • Wien und das Hochwasser: von der ersten Donauregulierung im 19. Jahrhundert bis zum großen Hochwasser 1954
            • 1969 fällt der politische Startschuss, 1972 bis 1988 werden Neue Donau und Donauinsel gebaut
            • Hochhäuser oder Grünraum? Warum im städtebaulichen Wettbewerb fast alle Einreichungen eine Bebauung vorsahen – und die Insel trotzdem frei blieb
            • Wie Amphibien, Libellen und Schafe auf die Insel kamen: Ökologie und Pflege eines künstlichen Naturraums
            • Das alte Überschwemmungsgebiet: wilde Badeplätze, Fußball, politische Treffen und sogar ein Flugfeld
            • 42 Kilometer frei zugängliches Ufer und acht Kilometer FKK-Strand – was die Donauinsel international besonders macht
            • Zwölf Porträts aus der Ausstellung: vom blinden Triathleten bis zum Cricketteam
            • Kapitel

              • 00:00:00 Intro
              • 00:02:18 Was die Donauinsel heute für Wien bedeutet
              • 00:06:44 Zwölf Porträts: Wer die Insel wie nutzt
              • 00:09:33 Hochwasser und Donauregulierung
              • 00:14:45 Bebauen oder freilassen? Der lange Streit
              • 00:23:33 Wie die Ökologie auf die Insel kam
              • 00:28:31 Das elf Meter lange Modell und die Baustelle als Badeplatz
              • 00:31:57 Das alte Überschwemmungsgebiet
              • 00:37:31 Die Donauinsel im internationalen Vergleich
              • 00:40:00 Klimawandel und Ausblick
              • Zur Ausstellung

                „Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum“ war von 26. März bis 30. August 2026 im Wien Museum am Karlsplatz zu sehen. Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch im Falter Verlag erschienen.

                Links

                • Die Ausstellung auf der Seite des Wien Museums
                • Mehr Geschichten aus Wiens Museen auf immuseum.at
                • Mehr auf immuseum.at

                  • Die Geschichte zur Folge: Eine Insel ohne Menschen? Die Donauinsel im Wien Museum
                  • Das Museum: Wien Museum
                  • Alle Folgen von Im Museum
                  • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                    42 min
                  • Die Welt der Herpetologie – Deep Dive mit Silke Schweiger (Naturhistorisches Museum Wien)
                    Silke Schweiger über 140.000 Amphibien und Reptilien in Alkohol, neue Arten, Wildtierschmuggel und das Herpetorace

                    Mehr als 100 Jahre stand ein Glas mit winzigen Wurmschlangen ungeöffnet in der Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien. Erst als Kolleginnen aus Bonn genauer hinsahen, war klar: Das ist eine neue Art. Silke Schweiger hat sie mitbeschrieben und mitbenannt – Epictia rioignis, „Feuer in Rio“, in Erinnerung an den Brand des Nationalmuseums in Rio de Janeiro 2018.

                    Andreas spricht mit Silke Schweiger, Leiterin der herpetologischen Sammlung des NHM Wien. Hinter den Schausälen lagern rund 140.000 Amphibien und Reptilien, konserviert in etwa 40 Tonnen Alkohol, manche Präparate sind über 200 Jahre alt.

                    Darüber sprechen wir

                    • Was Herpetologie umfasst – von Fröschen und Molchen über Blindwühlen bis zu Krokodilen
                    • Warum das Museum tausende Liter Alkohol im Jahr braucht und warum man ihn nicht trinken kann
                    • Wie eine neue Art beschrieben wird: Schuppen zählen, CT-Scans, Genetik
                    • Sammeln früher und heute: Genehmigungen, Artenschutzabkommen und Museumssammlungen als Archiv für die Forschung
                    • Wildtierkriminalität, das Sparkling-Science-Projekt mit Schulen und die Unterstützung des österreichischen Zolls
                    • Ausgesetzte Schmuckschildkröten in Wiener Teichen und eine Population von Hornvipern nahe Wiener Neustadt
                    • Was der Klimawandel für Amphibien und Reptilien bedeutet
                    • Kapitel

                      • 00:00:00 Intro
                      • 00:00:49 Was ist Herpetologie?
                      • 00:02:48 140.000 Tiere in 40 Tonnen Alkohol
                      • 00:05:55 Neue Arten beschreiben: die Schlange aus dem alten Glas
                      • 00:11:28 Sammeln früher und heute
                      • 00:15:54 Wildtierkriminalität und Hilfe für den Zoll
                      • 00:20:32 Gefährliche Tiere: eine Datenbank für Auslandseinsätze
                      • 00:23:11 Reptilien als Haustiere und ausgesetzte Schmuckschildkröten
                      • 00:28:01 Hornvipern bei Wiener Neustadt und der Klimawandel
                      • 00:33:20 Herpetorace und Lieblingsschlangen
                      • Mitmachen: Herpetorace

                        Beim Herpetorace der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) sammeln Teams 48 Stunden lang Beobachtungen von Amphibien und Reptilien in Österreich. Die Folge erschien kurz vor der Ausgabe Ende Mai 2026; die nächste ist für 29. und 30. Mai 2027 angekündigt.

                        Links

                        • Herpetorace der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie
                        • Sparkling-Science-Projekt „Wildlife Crime – Vom Entdecken und Aufdecken“ am NHM Wien
                        • Die Ausstellung „Gutes Sammeln, böses Sammeln“ im NHM Wien
                        • GBIF – die internationale Datenbank für Biodiversitätsdaten
                        • Bild: Chloe Potter/NHM

                          Mehr auf immuseum.at

                          • Die Geschichte zur Folge: Ein Glas, 100 Jahre verschlossen: Herpetologie im Naturhistorischen Museum Wien
                          • Das Museum: Naturhistorisches Museum Wien
                          • Alle Folgen von Im Museum
                          • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                            41 min
                          • Das Papyrusmuseum: Altpapier aus 3.000 Jahren – Reportage (Österreichische Nationalbibliothek)
                            Quittungen, Klatsch und ein Brief einer betrogenen Ehefrau: Alltag im alten Ägypten im Papyrusmuseum Wien

                            Ende des 19. Jahrhunderts gruben Bauern in der ägyptischen Oase Fayum antike Müllhalden nach fruchtbarer Erde um – und stießen auf beschriebene Papyrusfetzen. Der Wiener Händler Theodor Graf erkannte ihren Wert, schickte sie nach Wien, und Erzherzog Rainer kaufte die Sammlung und schenkte sie später Kaiser Franz Joseph. Heute liegt dieses „Altpapier“ im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek am Heldenplatz.

                            Sandra Herbsthofer war für The Kurious Magazine vor Ort und hat sich von Bernhard Palme, Professor für Papyrologie an der Universität Wien, durch das Museum führen lassen. Sie erzählt von Quittungen, Klatsch unter Soldaten und dem Brief einer betrogenen Ehefrau. Und davon, warum sie seit ihrem Besuch ganz anders auf ihre Quittungen achtet.

                            Darüber sprechen wir

                            • Wie ein Teppich- und Antiquitätenhändler, ein Arabist und ein Erzherzog die Wiener Papyrussammlung begründeten
                            • Warum sich gerade in Ägypten so viele Alltagsdokumente aus griechisch-römischer, byzantinischer und früharabischer Zeit erhalten haben
                            • Papyrologie als Puzzle aus winzigen Fragmenten
                            • Eine Quittung über Schafe als Steuerleistung an die arabische Armee
                            • Ein Brief unter Soldaten, der vor übler Nachrede warnt, und der Brief einer betrogenen Ehefrau
                            • Welche Spuren Frauen in den Papyri hinterlassen haben
                            • Warum in diesem Museum die Geschichten mehr erzählen als die Objekte – und wie KI beim Zusammensetzen helfen könnte
                            • Kapitel

                              • 00:00:00 Intro
                              • 00:00:49 Kurious Radio: Sandra im Papyrusmuseum
                              • 00:03:29 Wie Wien zu seiner Papyrussammlung kam
                              • 00:09:16 Ein Puzzle aus winzigen Fragmenten
                              • 00:13:15 Eine Quittung über Schafe
                              • 00:19:30 Gossip unter Soldaten
                              • 00:21:47 Der Brief einer betrogenen Ehefrau
                              • 00:25:59 Frauen in den Papyri
                              • 00:29:18 Sandras Fazit: Geschichten statt Objekte
                              • 00:38:25 Kann KI beim Zusammensetzen helfen?
                              • Diese Folge entstand gemeinsam mit unserem Schwestermagazin The Kurious Magazine; Aufnahmen, Recherche und Artikel: Sandra Herbsthofer. Danke an die Österreichische Nationalbibliothek – die Episode entstand im Rahmen einer bezahlten Kooperation bei redaktioneller Unabhängigkeit.

                                Links

                                • Das Papyrusmuseum auf der Seite der Österreichischen Nationalbibliothek
                                • Österreichische Nationalbibliothek
                                • The Kurious Magazine
                                • Mehr auf immuseum.at

                                  • Die Geschichte zur Folge: Altpapier aus 3.000 Jahren: Ein Rundgang durch das Papyrusmuseum
                                  • Das Museum: Papyrusmuseum Wien
                                  • Alle Folgen von Im Museum
                                  • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                    42 min
                                  • Bioarchäologie: Was Skelette über das Leben erzählen – Deep Dive mit Michaela Binder (Novetus)
                                    Bioarchäologin Michaela Binder über Skelettfunde aus Wien, Krems und dem Sudan – und warum früher nicht alles besser war

                                    Schon als Kind hat Michaela Binder in Krems den Aushub von Baustellen nach Knochen und Scherben abgesucht – sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. Heute ist sie Bioarchäologin: Sie untersucht menschliche Skelettreste aus archäologischen Ausgrabungen und rekonstruiert daraus, wie Menschen gelebt haben, woran sie litten und wie hart sie arbeiten mussten.

                                    Andreas spricht mit ihr über ihren Weg von der Biologie zur Archäologie, über aufsehenerregende Funde und über den Respekt vor den Toten. Michaela Binder ist Prokuristin und Projektleiterin für Archäologie und Anthropologie bei Novetus, einem archäologischen Dienstleistungsunternehmen in Wien.

                                    Darüber sprechen wir

                                    • Was Bioarchäologie ist: ein Crossover aus Biologie und Archäologie
                                    • Die erste Ausgrabung: Gräber aus der Jungsteinzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten
                                    • Der Friedhof des Elisabethinenspitals in Wien-Landstraße: was die Skelette über das Leben von Dienstbotinnen im 18. Jahrhundert verraten
                                    • Warum man Arthrose am Knochen sieht, eine tödliche Sepsis aber nicht
                                    • Krebs vor rund 3.000 Jahren: das Skelett aus Amara West im Sudan, bis heute eines der ältesten vollständigen Beispiele für metastasierenden Krebs
                                    • Napoleonische Schlachtfelder bei Aspern und Wagram und warum früher nicht alles besser war
                                    • Die Kinderbestattungen vom Krems-Wachtberg – und was man tun muss, wenn man beim Graben im eigenen Garten etwas findet
                                    • Kapitel

                                      • 00:00:00 Intro
                                      • 00:00:56 Was macht eine Bioarchäologin?
                                      • 00:03:30 Von der Kindheit in Krems zur ersten Ausgrabung
                                      • 00:10:47 Der Friedhof des Elisabethinenspitals
                                      • 00:20:36 Krebs vor 3.000 Jahren: der Fund im Sudan
                                      • 00:24:26 Respekt vor den Toten
                                      • 00:27:30 Warum früher nicht alles besser war
                                      • 00:32:56 Abenteuerlust und koloniales Erbe
                                      • 00:37:06 Die Kinderbestattungen vom Krems-Wachtberg
                                      • 00:40:54 Zufallsfund im Garten: Was tun?
                                      • Links

                                        • Novetus – archäologisches Dienstleistungsunternehmen in Wien
                                        • Hat euch die Folge gefallen? Dann meldet euch auf immuseum.at für unseren Newsletter an. Dort informieren wir euch über neue Ausstellungen und teilen kleine Geschichten direkt aus dem Museumsalltag.

                                          Mehr auf immuseum.at

                                          • Die Geschichte zur Folge: Bioarchäologie: was 356 Skelette aus dem ersten Wiener Frauenspital erzählen
                                          • Alle Folgen von Im Museum
                                          • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                            45 min
                                          • Farben in der Modegeschichte – Deep Dive mit Michaela Lindinger (Wien Museum)
                                            Kuratorin Michaela Lindinger über die Ausstellung „Farbenspiel. Mode aus vier Jahrhunderten“ im Wien Museum

                                            Weiße Kinderkleider um 1880, die nur einen Tag getragen und dann vom Personal gewaschen wurden: ein Statussymbol des Wiener Bürgertums. Mit solchen Geschichten erzählt die Ausstellung „Farbenspiel. Mode aus vier Jahrhunderten“ im Wien Museum am Karlsplatz, was Farben in der Kleidung bedeuten – für Stand, Gefühle und Identität.

                                            Andreas hat mit der Kuratorin Michaela Lindinger gesprochen, als sie die Ausstellung noch vorbereitete. Sie erzählt, warum die Modesammlung des Wien Museums sonst im Depot bleibt, wie man ein Kleidungsstück datiert und warum Wien modisch lange eine eher konservative Stadt war.

                                            Darüber sprechen wir

                                            • Wie eine große Modeausstellung entsteht – und warum die Modesammlung in einem Depot in Niederösterreich liegt
                                            • Was das Wien Museum heute noch sammelt und warum nur originale Stücke aufgenommen werden
                                            • Weiße Kinderkleidung als Statussymbol und Rousseaus „Zurück zur Natur“ in der Mode des 18. Jahrhunderts
                                            • Warum Blau heute weltweit als Lieblingsfarbe gilt
                                            • Die weiße Empire-Mode – und dass die antiken Vorbilder in Wirklichkeit bunt bemalt waren
                                            • Lapislazuli, Kleiderordnungen und die ersten künstlichen Farben: wie Mauve durch Queen Victoria zur Modefarbe wurde
                                            • Ein extrem schmaler, neongelber Herrenanzug aus den 1960er-Jahren und wie die englische Popkultur Wien erreichte
                                            • Kapitel

                                              • 00:00:00 Intro
                                              • 00:00:57 Wie eine Modeausstellung entsteht
                                              • 00:03:53 Das Depot und die Modesammlung des Wien Museums
                                              • 00:08:38 Von Strumpfbändern bis zur weißen Kinderkleidung
                                              • 00:11:12 Warum Blau die Lieblingsfarbe ist
                                              • 00:12:49 Weiße Empire-Mode und bunte Antike
                                              • 00:16:04 Lapislazuli, Kleiderordnungen und die ersten künstlichen Farben
                                              • 00:21:06 Ein neongelber Anzug: Popkultur erreicht Wien
                                              • 00:23:11 Leopardenprint, Kleopatra und Rousseaus Natürlichkeit
                                              • 00:29:05 Wie Mode wiederkommt – und Michaela Lindingers Lieblingsstück
                                              • Zur Ausstellung

                                                „Farbenspiel. Mode aus vier Jahrhunderten“ ist von 1. Oktober 2026 bis 28. März 2027 im Wien Museum am Karlsplatz zu sehen.

                                                Links

                                                • Die Ausstellung „Farbenspiel“ auf der Seite des Wien Museums
                                                • Die Modesammlung des Wien Museums
                                                • Coverfoto: Ballkleid, 1845/50 | Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum

                                                  Mehr auf immuseum.at

                                                  • Die Geschichte zur Folge: Farbenspiel im Wien Museum: Mode aus vier Jahrhunderten, nach Farben geordnet
                                                  • Das Museum: Wien Museum
                                                  • Alle Folgen von Im Museum
                                                  • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                                    38 min
                                                  • Der Fall Paul Kammerer: Fälschung oder Intrige? – Deep Dive mit Klaus Taschwer
                                                    Klaus Taschwer über den Biologen Paul Kammerer, die gefälschte Geburtshelferkröte und einen Wissenschaftskrimi aus Wien

                                                    Im Sommer 1926 erschien in der Fachzeitschrift Nature ein Artikel, der eine Karriere beendete: Der US-Zoologe G. Kingsley Noble vom American Museum of Natural History hatte in Wien das wichtigste Präparat des Biologen Paul Kammerer untersucht – eine Geburtshelferkröte, deren dunkle Brunftschwielen offenbar mit Tusche nachgeholfen worden waren. Wenige Wochen später nahm sich Kammerer, einst als „zweiter Darwin“ gefeiert, das Leben.

                                                    Auf Kammerer (1880–1926) sind wir im Naturhistorischen Museum Wien gestoßen. Andreas spricht mit dem Wissenschaftsjournalisten Klaus Taschwer (Der Standard), der dem Fall in seinem Buch „Der Fall Paul Kammerer. Das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit“ nachgegangen ist. War Kammerer selbst der Fälscher – oder Opfer einer Intrige?

                                                    Darüber sprechen wir

                                                    • Wie Kammerer mit Salamandern und Kröten die Vererbung erworbener Eigenschaften beweisen wollte
                                                    • Warum die Frage nach Umwelt oder Erbe um den Ersten Weltkrieg zur politischen Frage wurde
                                                    • Die Geburtshelferkröte, die Debatte in Nature und der Besuch von G. Kingsley Noble in Wien
                                                    • Taschwers Archivrecherchen – und die „Bärenhöhle“, eine geheime antisemitische Professorenclique an der Universität Wien
                                                    • Welche Indizien auf den Paläobiologen Othenio Abel deuten und warum ein endgültiger Beweis fehlt
                                                    • Warum Kammerers Experimente bis heute kaum wiederholt wurden und was die Epigenetik damit zu tun hat
                                                    • Kammerer im Wien um 1900: zwischen Biologischer Versuchsanstalt im Prater, Kunst, Musik und Alma Mahler
                                                    • Kapitel

                                                      • 00:00:00 Intro: Wie wir auf Paul Kammerer gestoßen sind
                                                      • 00:01:14 Klaus Taschwer und ein Superstar der Biologie
                                                      • 00:06:10 Vererbung erworbener Eigenschaften: die Salamander-Experimente
                                                      • 00:09:59 Warum die Biologie damals so politisch war
                                                      • 00:18:18 Die Geburtshelferkröte und der Fälschungsvorwurf
                                                      • 00:25:35 Auf Spurensuche in den Archiven
                                                      • 00:29:13 Die „Bärenhöhle“: eine antisemitische Professorenclique
                                                      • 00:41:53 Warum niemand die Experimente wiederholt hat
                                                      • 00:50:49 War Kammerer der Fälscher?
                                                      • 01:02:44 Wien um 1900: Wissenschaft, Kunst und Alma Mahler
                                                      • Zum Buch

                                                        Klaus Taschwer: „Der Fall Paul Kammerer. Das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit“, Carl Hanser Verlag, 2016.

                                                        Hat euch die Folge gefallen? Dann hinterlasst uns gerne eine Bewertung in eurer Podcast-App – das hilft uns, den Podcast für noch mehr Menschen sichtbar zu machen.

                                                        Mehr auf immuseum.at

                                                        • Die Geschichte zur Folge: Der Fall Paul Kammerer: eine gefälschte Kröte und ein antisemitisches Professorennetzwerk
                                                        • Das Museum: Naturhistorisches Museum Wien
                                                        • Alle Folgen von Im Museum
                                                        • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                                          1 hr 9 min
                                                        • Alles vergessen: Zwischen Erinnern und Verwahren – mit Daniela Pscheiden (Jüdisches Museum Wien)
                                                          Co-Kuratorin Daniela Pscheiden über die Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz

                                                          Ein Porträt von Andreas Hofer – und darunter, erst im Röntgenbild sichtbar, Adolf Hitler. Das 1945 hastig übermalte Bild war eines der Objekte der Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz, die der Frage nachging, was Vergessen bedeutet und warum es ohne Erinnern nicht zu haben ist.

                                                          Andreas spricht mit der Co-Kuratorin Daniela Pscheiden vom Jüdischen Museum Wien. Die Ausstellung entstand gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Hohenems und zeigt Vergessen nicht nur als Verlust, sondern auch als Macht, Befreiung oder bewusste Verdrängung – vom individuellen Gedächtnis bis zum gesellschaftlichen und politischen Vergessen.

                                                          Darüber sprechen wir

                                                          • Niklas Luhmanns Zettelkasten und das „Verwahrensvergessen“
                                                          • Das Wehrstammbuch von Kurt Waldheim und das Ende der These von Österreich als erstem Opfer
                                                          • Zwei Tora-Aufsätze aus dem Wiener Bethaus Montefiore, die lange im Depot lagen
                                                          • Hohenems: wie aus einer Synagoge ein Feuerwehrhaus wurde
                                                          • Die Selbstporträts von William Utermohlen nach seiner Alzheimer-Diagnose
                                                          • Das Recht auf Vergessen im Internet
                                                          • Erinnern und Vergessen im Judentum: Brigitte Kowanz' Lichtobjekt, der Bann über Baruch de Spinoza und das Gebot, Amalek zu vergessen
                                                          • Kapitel

                                                            • 00:00:00 Intro
                                                            • 00:01:46 Wie stellt man das Vergessen aus?
                                                            • 00:02:40 Österreichisches Vergessen und Luhmanns Zettelkasten
                                                            • 00:05:27 Das Wehrstammbuch von Kurt Waldheim
                                                            • 00:06:57 Vergessen im Depot und in Hohenems: Tora-Aufsätze und ein Feuerwehrhaus
                                                            • 00:10:35 Andreas Hofer über Adolf Hitler gemalt
                                                            • 00:12:53 Niemals vergessen – Schuld oder Auftrag?
                                                            • 00:15:34 William Utermohlen: Selbstporträts mit Alzheimer
                                                            • 00:17:46 Das Recht auf Vergessen im Internet
                                                            • 00:20:03 Brigitte Kowanz, Spinozas Bann und Amalek
                                                            • 00:27:03 Nach dem 7. Oktober: Erinnern als politischer Kampf
                                                            • Zur Ausstellung

                                                              „Alles vergessen“ war ab 28. Jänner bis September 2026 im Museum Judenplatz des Jüdischen Museums Wien zu sehen. Von 8. November 2026 bis 18. April 2027 wird die Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems gezeigt.

                                                              Links

                                                              • Jüdisches Museum Wien
                                                              • Mehr auf immuseum.at

                                                                • Die Geschichte zur Folge: Vergessen wird gemacht: die Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien
                                                                • Das Museum: Jüdisches Museum Wien
                                                                • Alle Folgen von Im Museum
                                                                • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                                                  30 min
                                                                • Der Zorn: mit Kriegsreporter Wolfgang Bauer – Die Sieben Todsünden, Kapitel 3
                                                                  Daniel Uchtmann trifft Wolfgang Bauer (Die Zeit) – und deutet van Dycks „Gefangennahme Simsons“ im KHM Wien

                                                                  Ein Soldat mit weit aufgerissenen Augen, eine Schere am Boden, abgeschnittene Locken: Anthonis van Dycks „Gefangennahme Simsons“ im Kunsthistorischen Museum Wien ist das Kunstwerk, mit dem Kunsthistoriker Daniel Uchtmann dem Zorn nachgeht. Und er will wissen, wie dieser Zorn aussieht, wenn er nicht gemalt ist – deshalb trifft er den Journalisten und Kriegsreporter Wolfgang Bauer (Die Zeit), der aus Afghanistan, Syrien, Nigeria und der Ukraine berichtet hat.

                                                                  Diese Folge ist ein ungekürztes Kapitel aus unserer zehnstündigen Audiodokumentation „Die Sieben Todsünden“: Für jede der sieben Sünden hat Daniel Uchtmann ein Kunstwerk aus dem Kunsthistorischen Museum ausgesucht und dazu einen Menschen getroffen, der etwas dazu zu sagen hat.

                                                                  Darüber sprechen wir

                                                                  • Gerechter und sündhafter Zorn – und was der Wüstenmönch Evagrios Pontikos darüber schrieb
                                                                  • Van Dycks „Gefangennahme Simsons“: warum Delila hier nicht als triumphierende Verräterin erscheint
                                                                  • Souvenirs aus Krisengebieten in Wolfgang Bauers Wohnung
                                                                  • Eine Liebesgeschichte aus Afghanistan und was Zorn mit verletzter Ehre zu tun hat
                                                                  • Wie Bauer zum Reporter wurde und warum er sich als Übersetzer versteht
                                                                  • Unterwegs mit einer ukrainischen Einheit in Frontnähe
                                                                  • Wie man im Krieg nah an Menschen herankommt, ohne abzustumpfen
                                                                  • Kapitel

                                                                    • 00:00:00 Intro
                                                                    • 00:01:46 Iris stellt Buch und Hörbuch „Die Sieben Todsünden“ vor
                                                                    • 00:06:33 Kapitel 3: Der Zorn
                                                                    • 00:10:50 Zu Besuch beim Kriegsreporter Wolfgang Bauer
                                                                    • 00:17:16 Das Kunstwerk zum Zorn: van Dycks „Gefangennahme Simsons“
                                                                    • 00:24:59 Der Spaziergang: eine Liebesgeschichte aus Afghanistan
                                                                    • 00:38:58 Das Gespräch mit Wolfgang Bauer: Krieg, Front und Zorn
                                                                    • Buch und Hörbuch

                                                                      Das Buch „Die Sieben Todsünden“ mit der kompletten Audiodokumentation als Hörbuch gibt es in unserem Shop:

                                                                      • „Die Sieben Todsünden“ als Buch und Hörbuch im sisigrant-Shop
                                                                      • Links

                                                                        • Anthonis van Dyck, „Gefangennahme Simsons“, in der Online-Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien
                                                                        • Mehr auf immuseum.at

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                                                                          • Das Museum: Kunsthistorisches Museum Wien
                                                                          • Alle Folgen von Im Museum
                                                                          • Im Museum ist der Podcast von immuseum.at – wir erzählen die Geschichten hinter Objekten, Ausstellungen und Museumsfassaden. Produziert von sisigrant – Verlag und Agentur für Wissensjournalismus in Wien.

                                                                            1 hr 35 min

                                                                          About Im Museum

                                                                          From the publisher's feed

                                                                          Im Museum nimmt euch mit in Ausstellungen, Sammlungen, Archive und Depots. Wir gehen dorthin, wo Dinge aufbewahrt, erforscht und erzählt werden – und sprechen mit den Menschen, die Kunst, Kultur und Geschichte lebendig machen.

                                                                          More shows like Im Museum

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                                                                          Thema des Tages

                                                                          44 Listeners

                                                                          Inside Austria by DER STANDARD

                                                                          Inside Austria

                                                                          19 Listeners

                                                                          It's Your Treat - Der Podcast zum Mitkochen! by media sisigrant

                                                                          It's Your Treat - Der Podcast zum Mitkochen!

                                                                          0 Listeners

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                                                                          Business WTF *!?

                                                                          0 Listeners