
Sign up to save your podcasts
Or


Prof. Dr. Silke van Dyk ist Professorin für Politische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Schader-Podcast “In guter Gesellschaft” sprechen die Hosts Dr. Stella Lorenz und Benjamin Stehl mit ihr darüber, wie sich der Umgang mit Wahrheit und Lüge in der Politik über die Zeit verändert hat. Van Dyk zeigt auf, welche neue Qualität Fake News mittlerweile angenommen haben, was Donald Trump mit einem fortschreitenden politischen Strukturwandel zu tun hat und wieso es so wichtig ist, der vom Philosophen Gramsci bezeichnete „Zeit der Monster“ Positivbeispiele als „Leuchttürme“ entgegenzustellen. Außerdem geht die Wissenschaftlerin darauf ein, wie die akademische Beschäftigung mit bedrückenden Themen dabei helfen kann, diese auch persönlich zu verarbeiten.
Maximilian Bertamini ist Doktorand am Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied des Kleinen Konvents der Schader-Stiftung. Seine Schwerpunkte liegen auf dem Völkerrecht und dem Weltraumrecht - dazu promoviert er und fragt sich, wie das Verhältnis von Eigentum und Souveränität die Rechtmäßigkeit von Eigentumserwerb im Weltraum bestimmt. Dr. Stella Lorenz und Co-Host Benjamin Stehl sprechen mit ihm darüber, warum Eigentum und Souveränität gerade im Weltraum nicht dasselbe sind, ob der Weltraum als globales Gemeingut verstanden werden kann und warum es Bertamini wichtig ist, Bücher für Jura-Studierende zu schreiben.
Özlem Zahra Eren studiert Soziologie im Master an der Goethe-Universität in Frankfurt und ist studentische Mitarbeiterin der Schader-Stiftung. Dr. Stella Lorenz und Co-Host Benjamin Stehl sprechen in dieser Folge mit ihr über das Verhältnis von Macht und Sprache, die Rolle von Macht in der Konstruktion der Wirklichkeit und darüber, warum die Soziologie gerne stärker in den Sozialen Medien vertreten sein dürfte.
Dr. Patrick Honecker ist Chief Communication Officer an der Technischen Universität Darmstadt. Er studierte Germanistik, Geschichte und Sprechwissenschaften, war als Journalist tätig und ist seit fast 20 Jahren in der Wissenschaftskommunikation zuhause. Im Live-Podcast, der beim ersten Schader-Festival aufgenommen werden, sprechen Dr. Stella Lorenz und Benjamin Stehl mit ihm über den Vorbildcharakter des Darmstädter Modells der Wissenschaftskommunikation, über Herausforderung der Wissenschaftskommunikation und darüber, was gute WissKomm ausmacht.
Mitte Mai 2025 bezog der Kölner Saxophonist Maximilian Shaikh-Yousef als erster Artist in Residence für eine Woche das Haus Schader. Vier Tischgespräche zu Fokusthemen der UNO gemeinsam mit Mitarbeitenden der Vereinten Nationen und weiteren Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis lieferten letztlich den Ausgangspunkt für Maximilian Shaikh-Yousefs kompositorisches Schaffen während der Residence. Entstanden sind sechs Stücke für das Abschlusskonzert am 19. Mai 2025 – DAY 5, Improvisation, DAY 4, Growing Silence, Like a Flower in a Thunder und DAY 3 –, das Shaikh-Yousef zusammen mit dem schottischen Trompeter Alistair Payne, dem französischen Vibraphonisten Samuel Mastorakis und dem deutschen Kontrabassisten Prof. Robert Lucaciu synergetisch realisieren konnte.
Die Residence war eine Kooperation zwischen der Schader-Stiftung, dem Jazzinstitut Darmstadt und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und fand im Rahmen des Fellowship-Programms Schader-Residence statt.
Im Oktober 2024 erschien das Buch „Das Prinzip Trotzdem: Warum wir den Journalismus vor den Medien retten müssen“ des Publizisten Roger de Weck. Darin beschreibt er die Herausforderungen, denen Journalismus heute entgegentreten muss: Autoritäre Populisten, Desinformationen oder weniger Mittel für Journalismus. Gerade deswegen, argumentiert er, muss der Journalismus gestärkt werden, denn für die Demokratie ist er unerlässlich. Das „Prinzip Trotzdem“ wäre ein solches Werkzeug für Journalist*innen: recherchieren, abwägen und sich treu bleiben. In dieser Ausgabe der Gesprächsreihe ExLibris sprachen wir mit Dres. h.c. Roger de Weck und Professorin Dr. Margreth Lünenborg (Freie Universität Berlin) über diese These, sein Buch und darüber hinaus.
Der Abend wurde von Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung, moderiert.
Wie kann Kreislaufwirtschaft in Handwerksbetrieben funktionieren? Mit dieser Frage setzt sich Dr. Antonia Hoffmann auseinander. Die Wirtschaftswissenschaftlerin arbeitet am Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München und wir sprechen mit ihr darüber, wo das Handwerk derzeit in Bezug auf Kreislaufwirtschaft steht und welche Maßnahmen sich für KMU im Handwerk lohnen können.
Gesa Vögele ist Journalistin und Wirtschafts- sowie Politikwissenschaftlerin. Sie hat sich auf nachhaltige Geldanlage spezialisiert und unter anderem das FNG-Siegel für nachhaltige Fonds mitentwickelt. Wir sprechen mit ihr darüber, warum soziale und ökologische Themen auch bei den Finanzen berücksichtigt werden müssen. Außerdem geht es darum, wie man Menschen für nachhaltige Investments sensibilisieren kann.
Dr. Bettina Bohle ist die Direktorin des Jazzinstituts Darmstadt und Kulturmanagerin. Mit ihr sprechen wir über ihren Bezug zur klassischen Musik, zum Jazz und darüber, warum sie sich kulturpolitisch engagiert. Außerdem diskutieren wir, wie Repräsentation im Jazz gelingen kann, wo Defizite liegen und welchen Impact der Jazz in der Gesellschaft haben kann.
Prof. Dr. Jared Sonnicksen ist Professor für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Politische Systeme. Mit ihm sprechen wir über seine Politisierung im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten von Amerika, die Unterschiede in den Bereichen Wissenschaft und Kultur und seine Faszination an und in Deutschland. Natürlich sprechen wir anschließend ausführlich über die politische Situation in den USA, den Stand der Demokratie und die Präsidentschaftswahl Anfang November. Zum Abschluss testen wir seine US-Staatsbürgerschaft auf Herz und Nieren.
From the publisher's feed

31 Listeners

6 Listeners