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Julian Thielen spricht im Interview mit Heiko Schenck - einem ausgewiesenen Experten für Folien und deren Anwendungen.
Heiko war lange für DOW und DuPont beschäftigt und einige Krisen erlebt. Dadurch hat er einen durchaus entspannteren Blick auf aktuelle Krisen und weiß auch, dass es danach auf meist normalem Niveau weitergehen kann.
m Gespräch mit Nils Beermann (Bischof + Klein)
Wie gelingt nachhaltige Verpackung wirklich – jenseits von Buzzwords, Einzelmaßnahmen und kurzfristigem Kostendenken?
In dieser Podcast‑Episode spricht Karsten Schröder mit Nils Beermann, Director Group Procurement bei Bischof + Klein, über den tiefgreifenden Wandel im Einkauf und im Lieferantenmanagement der Verpackungsindustrie. Im Mittelpunkt stehen Partnerschaft, Offenheit und langfristiges Denken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Nachhaltige Verpackungslösungen entstehen nicht im Alleingang.
Sie erfordern starke Partnerschaften, Transparenz, gegenseitiges Vertrauen und Durchhaltevermögen.
Oder, wie es bei Bischof + Klein heißt:
Strong Partnership – Smart Solutions
Nils Beermann
Unseren englsichsprachigen Feed finden Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/
Und hier geht es zu weiteren Flexpack.News: https://inno-talk.de/news/
Zweite Ausgabe der FlexPack.news! Aktuelle Themen für Flexpacker eingeordnet - heute mit Marcus Holland.
Die Themen:
Die Lieferketten sind schon gestört
Bel startet weltweite Umstellung auf Papierverpackungen
Sappi passt Preise erneut an
Apollo steigt bei Syntegon ein
Siegwerk kauft indischen Druckfarbenhersteller Hi-Tech Inks
Chrissi Holzmann packt in ihrem Unverpackt-Laden aus. Erfahren Sie, wie in diesen Geschäften Verpackungen systematisch vermieden werden, was das mit einer bestimmten Weltanschauung zu tun hat und warum wir als Flexpacker dabei eine große Rolle spielen.
Steigen Sie in den Zug Richtung Zukunft ein und erfahren Sie von Chrissi, wie viel Enthusiasmus und Liebe zum Produkt in einem Unverpackt-Laden stecken und wie wir mit unseren flexiblen Verpackungen dazu beitragen können, dass noch weniger Verpackungen unkontrolliert in die Umwelt gelangen.
Profitieren Sie wie ich von dieser ganz anderen Sicht auf verpackte Lebensmittel, das Einkaufen und den Nutzen für uns alle. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Episode.
Mehr zur Episode: https://inno-talk.de/en/news/
Den englischen Podcast-Feed finden Sie unter:https://inno-talk.de/en/podcast/
FlexPack 2030 – Wie sieht die flexible Verpackung der Zukunft aus?
Wie sieht sie aus – die flexible Verpackung im Jahr 2030?
Auf dem Event FlexPack 2030 treffen Visionen auf Realität:
Nachhaltigkeit ist längst kein Differenzierungsmerkmal mehr, neue Materialien stoßen an physikalische Grenzen, und die Regulierung stellt die Branche vor enorme Herausforderungen.
In dieser Audio-Reportage fangen wir Stimmen, Stimmungen und zentrale Diskussionen der Veranstaltung ein – von Marketingperspektiven über Materialforschung bis hin zur politischen Dimension der PPWR.
👉 Ein Feature über Widersprüche, Innovationen – und die Frage, wie ehrlich Nachhaltigkeit wirklich ist.
🎙 In dieser Episode hörst du unter anderem:
Warum Nachhaltigkeit kein Wettbewerbsvorteil mehr ist
Wie datenbasierte Analysen Materialeinsatz reduzieren können
Welche Herausforderungen Rezyklate heute noch mit sich bringen
Warum der Papier-Hype an Grenzen stößt
Weshalb Produktschutz das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium bleibt
Welche Auswirkungen die PPWR auf Unternehmen hat
Warum der digitale Produktpass eine Schlüsselrolle spielen könnte
🤝 Sponsor dieser Episode:
Diese Folge wird unterstützt von Packa von Packmatic.
🎧 Über dieses Format:
Dieses Audio-Feature ist eine journalistische Aufarbeitung eines Branchenevents – mit Fokus auf Atmosphäre, Einordnung und echte Stimmen aus der Industrie.
💬 Feedback & Kontakt:
Wie siehst du die Zukunft der flexiblen Verpackung?
Welche Rolle spielen Daten, Regulierung und Materialinnovationen aus deiner Sicht?
Schreib mir gerne oder vernetze dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julianthielen/
🔁 Teilen & Weiterempfehlen
Wenn dir dieses Format gefällt, freue ich mich, wenn du die Folge teilst – besonders mit Kolleg:innen aus der Verpackungsbranche.
In dieser besonderen Episode wagt Karsten Schröder ein Experiment: Eine KI-generierte Diskussion basierend auf dem Fachvortrag von Benedikt Kauertz (Ifeu-Institut), gehalten auf dem 23. Inno-Meeting in Osnabrück. Im Fokus steht die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und die kontroverse Debatte um Mehrwegquoten bei Transportverpackungen.
Artikel 29 PPWR: Der regulatorische Druck auf Transport- und Sekundärverpackungen (40 % bis 70 % Mehrwegquote).
Ökobilanz im Check: Warum der erzwungene Umstieg auf Mehrweg bei Transportverpackungen laut Analyse zu 31,7 Millionen Tonnen zusätzlichem CO₂ in Europa führen könnte.
Physik vs. Regulatorik: Die Effizienz von 150g Einweg-Stretchfolie im Vergleich zu schweren Mehrweg-Systemen und das Problem des „Lufttransports“.
Item-Based Calculation: Kritik an der granularen Bewertung einzelner Verpackungsschichten.
Innovation vs. Realität: Können Lösungen wie PET-Mesh-Sleeves die physikalischen Grenzen von Ladungssicherung und Gewicht sprengen?
Handelt es sich bei diesem KI-Format um eine wertvolle Ergänzung für den InnoTalk oder bevorzugst du klassische Interviews? Stimme jetzt ab und diskutiere mit uns.
Blogbeitrag : www.inno-talk.de/news
Feedback per E-Mail: [email protected]
Kernpunkte der Episode:Deine Meinung ist gefragt!
Startschuss in ein neues Podcast-Format.
FlexPack.news bringt einmal imMonat die aktuellen News für Flexpacker eingeordnet auf die Ohren. Mit wechselnden Gästen aus der Praxis.
Episode 1 "live" von INNO-Meeting 2026 aus Osnabrück.
Mit dabei:
Jan Grevè von ppg und Daniel Zimmermann von Felix Schoeller.
Die News:
https://packaging-journal.de/verpackdg-das-aendert-sich-mit-dem-neuen-verpackungsgesetz/ Das neue VerpackDG setzt die PPWR national um.
https://www.euwid-recycling.de/news/politik/neue-eu-vorgaben-sollen-recyclingquoten-unter-mitgliedstaaten-vergleichbarer-machen-180226/ Neue EU-Vorgaben sollen Recyclingquoten unter Mitgliedstaaten vergleichbarer machen
https://www.packaginginsights.com/news/henkel-acquires-stahl-specialty-coatings.html Henkel kauf Stahl für 2 Mrd. EUR
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Udo Linke von der WKA B2P GmbH über das hochaktuelle Thema 7C‑Multikolordruck. Während 7C häufig als Fortschritt gefeiert wird, zeigt die Praxis ein deutlich differenzierteres Bild. Linke, seit den 1970er‑Jahren tief im Flexodruck verwurzelt, gibt einen offenen Einblick in Chancen, Risiken und die Auswirkungen neuer regulatorischer Anforderungen wie der PPWR.
• WKA B2P – Brand to Print erklärt
WKA übernimmt die komplette Verantwortung von der Repro bis zur Maschine und macht First‑Time‑Right zum realen Prozessversprechen.
• Udo Linkes Weg im Flexodruck
Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten: Von frühen Flexo‑Pioniertagen bis zur Einführung moderner Repro‑Standards für internationale Brands.
• 7C vs. 4C: Theorie und Realität
Warum 7C einen größeren Farbraum ermöglicht – und gleichzeitig deutlich komplexer und weniger fehlertolerant ist.
• Maschinenparameter & Prozesskonstanz
Warum Rasterwalzen, Farbkonstanz, Klischees und Substrate bei 7C absolut stabil sein müssen – und wie schnell Abweichungen sichtbar werden.
• Auswirkungen der PPWR auf Druckfarben
Neue PU‑freie Bindemittel verändern Übertragung, Flächendeckung und Reproduzierbarkeit – eine zusätzliche Herausforderung für 7C.
• Flexo, Tiefdruck, Digitaldruck im Vergleich
Weshalb der Flexodruck international wieder wächst, welche Rolle der Digitaldruck bei 7C spielt und wo Tiefdruck weiterhin punktet.
• Praxis: Wie 7C wirklich funktioniert
Kalibrierung, Testandruck, Messung, Lookup‑Tabellen, feste Farbreihenfolge – 7C ist kein Plug‑and‑Play‑System.
• Für wen sich 7C lohnt
Ökologische Argumente, Effizienz bei vielen Motiven und standardisierte Prozesse – aber auch deutliche Grenzen bei feinen Motiven und hellen Tönen.
• Zukunft des Verpackungsdrucks
Social‑Media‑Budgets verdrängen Verpackungsgestaltung, hochwertige Effekte werden seltener – und Haptik wird wichtiger.
• Empfehlung für Druckereien
7C ja – aber nur mit passenden Kunden und stabilen Prozessen. Für viele Anwendungen bleibt 4C + Sonderfarben die wirtschaftlichere Option.
Udo Linke
Geschäftsführer WKA B2P GmbH
Experte für Flexodruck, Repro, Farbmanagement und Brand‑to‑Print‑Prozesse.
Unsere englischen Podcasts hören Sie hier: https://inno-talk.de/en/podcast/
In dieser Episode des Innoform Podcasts spricht Julian Thielen mit Dieter Niederstadt von Asahi Photoproducts über aktuelle Innovationen im Flexodruck, wasserwaschbare Druckplatten und die Automatisierung in der Flexodruckplattenproduktion.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der Wandel hin zu Solvent Zero – also der Ersatz lösemittelbasierter Plattenverarbeitung durch wasserbasierte Auswaschtechnologie und geschlossene Recyclingkreisläufe. Mit bis zu 90 % Wasserwiederverwendung und ohne VOC-Emissionen wird die Flexodruckplattenverarbeitung deutlich nachhaltiger – bei gleichzeitig uneingeschränkter industrieller Leistungsfähigkeit.
Ein weiteres zentrales Thema ist die vollständige Automatisierung flexografischer Workflows. Gemeinsam mit Partnern wie Esko und Allstein verbinden integrierte Systeme heute Bebilderung (CDI), LED-Belichtung (XPS), Auswaschen, Trocknung und Zuschnitt in einem automatisierten Prozess. Das Ergebnis: standardisierte Qualität, geringere Abhängigkeit vom Bedienpersonal und verkürzte Durchlaufzeiten.
Außerdem werden folgende Themen diskutiert:
Wasserbasierte Druckfarben in der flexiblen Verpackung
Flexodruck vs. Tiefdruck
Bedruckung von PCR- und MDO-Substraten
Auswirkungen der europäischen PPWR-Verordnung
Diese Episode richtet sich an Converter, Verpackungshersteller, Druckexperten und Markeninhaber, die Nachhaltigkeit, Produktivität und Druckqualität in der flexiblen Verpackung verbessern möchten.
Registration – Flexo Symposium (Esko – Asahi – Allstein – Follmann)
https://go.esko.com/FlexoSymposium2026
Video – Flexodruck Automation
https://youtu.be/FYoUZKDGqvQ
Wo biologisch abbaubar wirklich Sinn ergibt
Auf der Fachpack 2025 spricht Niklas Voß, stellvertretender Vertriebsleiter bei FKuR, über den verantwortungsvollen Einsatz biologisch abbaubarer Polymere. Das Unternehmen mit Sitz in Willich zählt zu den Pionieren für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe. Der Fokus: Anwendungen finden, bei denen der ökologische Mehrwert wirklich relevant ist.
Voß betont, dass biologisch abbaubare Kunststoffe nicht pauschal die bessere Wahl sind. Entscheidend sei, wo ein Material nach Gebrauch verbleibt. In geschlossenen Stoffkreisläufen, etwa bei Lebensmittelverpackungen oder technischen Produkten, sei Recycling oft sinnvoller.
Anders sieht es dort aus, wo ein Kunststoff unvermeidlich in der Umwelt verbleibt – etwa in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder bei Outdoor-Events. In diesen Fällen bieten abbaubare Materialien einen realen ökologischen Nutzen.
FKuR liefert Biopolymere für Anwendungen, bei denen Materialrückführung nicht möglich ist: Pflanztöpfe, Mulchfolien oder Produkte für temporäre Veranstaltungen. Ein Beispiel ist ein sogenannter Matschlauf, bei dem tausende Teilnehmer kompostierbare Utensilien verwenden, um Müllansammlungen zu vermeiden.
Voß verdeutlicht: „Wenn Kunststoffe in der Natur bleiben, müssen sie vollständig biologisch abbaubar sein – das ist echte Nachhaltigkeit.“
Neben Biopolymeren integriert FKuR inzwischen auch Rezyklate in sein Sortiment. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz: biobasiert, abbaubar, recycelt – je nach Anwendung. Dieses Denken in Materialfamilien statt Einzellösungen zeigt, wie stark sich der Markt differenziert.
FKuR steht für einen pragmatischen, anwendungsorientierten Einsatz nachhaltiger Materialien. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind kein Allheilmittel, aber dort, wo sie am Ende ihres Lebenszyklus in der Natur verbleiben, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umweltentlastung.
Gezielter Einsatz statt GreenwashingPraxisbeispiele aus Natur und FreizeitPortfolioerweiterung mit RezyklatenFazit
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