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Die Anforderungen an Marken und Druckereien steigen: Farben müssen über Materialien, Verfahren und Standorte hinweg konstant bleiben. Auf der Fachpack erläuterten Johannes Betz und Michael Weihing von GMG, wie moderne Farbmanagement-Software den Druckprozess in der Verpackungsindustrie optimiert.GMG versteht sich als Beratungs- und Softwareunternehmen für Farbkommunikation. Ziel ist, Farbverbindlichkeit zu schaffen – unabhängig davon, ob auf Flexo-, Tief- oder Digitaldruckmaschinen produziert wird. „Wir wollen die bestmögliche Druckqualität losgelöst vom Verfahren sicherstellen“, betont Weihing. Gerade im Verpackungsbereich, wo viele Substrate, Veredelungen und Drucktechnologien im Einsatz sind, sei Standardisierung entscheidend.Markenartikler kommen zu GMG mit einem klaren Wunsch: Markenfarben müssen reproduzierbar bleiben, auch wenn Verpackungen künftig nachhaltiger oder auf neuen Materialien gedruckt werden. Betz beschreibt den Wandel: „Neue Druckverfahren und nachhaltige Verpackungslösungen verändern die Farbwirkung. Hier helfen wir, das Markenbild konsistent zu halten.“Für Druckereien bedeutet das handfeste Vorteile. Durch automatisierte Farbprofile und präzise Simulationen lassen sich Rüstzeiten und Ausschuss reduzieren, Prozesse werden stabiler und wirtschaftlicher. So entsteht ein gemeinsamer Qualitätsstandard, den Marken, Druckereien und Veredler verstehen und anwenden können.Die Farbkommunikation wird damit zum strategischen Bindeglied zwischen Design, Marke und Produktion. Lösungen wie GMG ColorProof oder GMG OpenColor ermöglichen verbindliche Soft- und Hardproofs, die exakt den finalen Druck simulieren. Das schafft Vertrauen – auch in einer Branche, die zunehmend digital, international und nachhaltigkeitsorientiert agiert.Für Anwender aus der Druck- und Verpackungsindustrie bietet dieses Know-how einen klaren Mehrwert: stabile Prozesse, transparente Kommunikation und reproduzierbare Ergebnisse – egal ob im Labor, beim Andruck oder in der Großproduktion.Michael wird auch beim Expertentreff Verpackungsdruck in Minden sprechen: https://inno-meeting.de/events/VD-11-25/
Auf der Fachpack 2025 demonstrierten one.five und Barsch, wie Papierfolien effizient auf modularen FFS-Maschinen verarbeitet werden können. Das Ergebnis: stabile, bedruckbare und recyclingfreundliche Verpackungen aus Papier – gefertigt auf anpassungsfähiger Maschinentechnik.
Philip Esser von one.five führte am Stand von Barsch die Verarbeitung eines neuen Papiermaterials vor. Das gezeigte Flow-Pack-System nutzt das Material “Glass Leaf”, ein transparentes, festeres Papier, das speziell für Lebensmittelverpackungen entwickelt wurde. Ziel ist es, Kunststoffe durch papierbasierte Lösungen zu ersetzen, ohne Einbußen bei Stabilität oder Maschinengängigkeit.
Das Besondere: Barsch druckt inline direkt in der Maschine. Dadurch lassen sich saisonale Motive wie Weihnachts- oder Halloween-Designs flexibel realisieren. Diese modulare Bauweise erlaubt es, Druck-, Schneid- und Verpackungseinheiten je nach Anwendung zu kombinieren und anzupassen.
Frank Lindenstruth (Barsch) erläuterte, dass das Unternehmen konsequent auf modulare Maschinenkonzepte setzt. Auf der Messe wurde eine Kombination aus einem Schubert-Cobot und einer Barsch-Flow-Pack-Einheit gezeigt – ein Beispiel für die zunehmende Integration automatisierter Prozesse in der Verpackungsproduktion.
Für Markenartikler bedeutet das: nachhaltige Materialien wie die Papiere von one.five lassen sich in bestehende Produktionsprozesse integrieren, ohne auf Geschwindigkeit oder Flexibilität zu verzichten.
Fazit:
Die Kooperation zwischen one.five und Barsch zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und industrielle Effizienz verbinden lassen. Papierverpackungen werden mit modularer Technik zur echten Alternative – praxisnah, flexibel und serienreif.
PLIXXENT hat sich in nur fünf Jahren als unabhängiges Systemhaus für Polyurethan-Chemie etabliert. Im Gespräch mit Carsten Wörner (CSO) und Javier Tortosa (Business Manager Flex Adhesives) erfahren wir, wie das Unternehmen mit High-Performance-Kaschierklebstoffen, nachhaltigen PU-Systemen und Innovationskraft die Flexpack-Industrie prägt.
Themen der Episode:
Kaschierklebstoffe von lösemittelhaltig bis wässrig
Nachhaltige Lösungen für Monomaterial-Strukturen und Design-for-Recycling
Die Pure³-Familie mit den Säulen Reduce, Reuse, Recycle
Bis zu 94 % erneuerbare, recycelte oder wiederverwendete Rohstoffe
Innovationspotenziale in herausfordernden Zeiten
Das Motto „Better Together“ steht dabei im Mittelpunkt: Nur mit neuen Lösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Performance verbinden, bleibt die Branche zukunftsfähig.
Jetzt reinhören und Impulse für nachhaltige Klebstoffe im Flexpack-Markt mitnehmen.
Startseite - PLIXXENT
Wie entwickelt man nachhaltige, flexible Verpackungen datenbasiert?
Im Gespräch mit Philipp Esser, Business Development Manager bei one.five, geht es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Materialentwicklung und um die Frage, wie papierbasierte Lösungen industrietauglich werden.
one.five kombiniert Laborversuche, Maschinenlauftests und ein eigenes KI-Tool, um Verpackungslösungen gezielt auf Anforderungen wie Barriereeigenschaften und Maschinenlaufbarkeit abzustimmen. Das Ziel: reproduzierbare, ressourcenschonende und marktfähige Alternativen zu Kunststoffverbunden.
Ein spannender Einblick in die Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft, KI und Verpackungspraxis – und ein Vorgeschmack auf den Beitrag von one.five beim Inno-Meeting 2026 (IM-02-26).
Themen:
• KI in der Verpackungsentwicklung• Papierbasierte Flexpack-Lösungen• Datenbasierte Materialoptimierung
• Nachhaltigkeit und Maschinenlaufbarkeit
#Flexpack #Papierverpackung #KI #Nachhaltigkeit #InnoMeeting #InnoformPodcast
In dieser Episode sprechen Vertreter von Siegwerk, Saueressig und Windmöller & Hölscher über ein gemeinsames Pionierprojekt: eine vollständig recycelbare Kaffeeverpackung aus MDO-PE, bedruckt mit Polyurethanfarben und 7C-Technologie. Hierbei wird sogar ein Gold dargestellt, das aber gar nicht als Sonderfarbe eingesetzt wird.
Erfahren Sie, wie das möglich ist, Verpackungen recyclingfähig werden und Hochbarrieren realisieren können.
Kernaussage:
Wenn selbst komplexe Kaffeeverpackungen recyclingfähig werden, ist die Vision einer vollständig kreislauffähigen Flexpack-Welt greifbar.
#Flexpack #Kaffeeverpackung #MDOPE #7CDruck #Recycling #DesignForRecycling#InnoformPodcast
In dieser Episode spricht Karsten Schröder mit Hendrik Steen von Windmöller & Hölscher über zwei Schlüsselthemen der Flexpack-Branche: Retrofit-Lösungen und die MDO-Technologie.
Themen im Überblick:
Hendriks Weg zu W&H: vom dualen Studium bis in den Vertrieb
Retrofit: Extrusionsanlagen nachrüsten statt neu kaufen – mehr Leistung, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
Praxisbeispiel Bischof + Klein: Modernisierung einer 15 Jahre alten Anlage
MDO (Machine Direction Orientation): Monoaxiale Orientierung für recyclingfähige Folien, bessere Barriereeigenschaften und Bedruckbarkeit
Beitrag von MDO zu PPWR und Kreislaufwirtschaft
Ausblick auf die K-Messe mit Neu- und Nachrüstlösungen
Retrofit und MDO zeigen, wie sich flexible Verpackungen fit für die Zukunft machen lassen – effizient, nachhaltig und recyclinggerecht.
In dieser Episode des Innoform-Podcasts spricht Karsten Schröder mit Marissa Schwinn, International Sales Manager von traceless materials, über die Chancen und Herausforderungen einer neuen Generation nachhaltiger Materialien.
Themen der Episode:
Marissas Weg vom Film- ins Verpackungsbusiness
Was hinter traceless® steckt: biobasiert, heimkompostierbar, schadstofffrei
Einsatzmöglichkeiten: Papierbeschichtungen, Folien, Spritzgussprodukte
Materialeigenschaften: Barrieren, Siegelbarkeit, Limitierungen
Nachhaltigkeit: bis zu 95 % weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zu neu hergestelltem Kunststoff
Kooperationen mit Partnern wie Mondi und aktuelle Entwicklungsprojekte
Skalierung: von der Pilotanlage zur Industrieanlage bis 2028
Regulatorische Aspekte: Food Contact Approval, SUPD, PPWR
Unternehmenskultur bei traceless materials: Vielfalt, Gleichstellung und Impact-Orientierung
Appell an Markenhersteller: Mut zeigen und als Pioniere den Wandel zu nachhaltigen Materialien gestalten.
Diese Episode bietet spannende Einblicke in die Welt neuer Materialien – plastikfrei, biobasiert und heimkompostierbar - und zeigt, wie Innovation, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur Hand in Hand gehen können.
traceless | plasticfree materials designed for nature
Prof. Dr. Rainer Dahlmann, Wissenschaftlicher Direktor am IKV – Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen
Host: Karsten Schröder, Innoform GmbH
Prof. Dahlmann zeigt, wie hauchdünne SiOx-Plasmaschichten ganz neue Wege für recyclingfreundliche Barrierefolien eröffnen. Gemeinsam beleuchten wir den Technologie-Status, aktuelle Forschungsergebnisse und Industrie-Perspektiven.
Karriereweg: Vom Physiker zum Leiter der IKV-Plasmatechnik – warum Praxis-nähe entscheidend ist.
SiOx statt EVOH: Glasähnliche Nanobeschichtungen (≈ 50 nm) liefern EVOH-ähnliche Barriere, lassen sich aber im alkalischen Bad rückstandsfrei ablösen – das erleichtert werkstoffliches Recycling.
Roll-to-Roll unter Vakuum: Eigenentwickelte Schleusen- und Bahnführungstechnik ermöglicht homogene Schichten über große Breiten ohne Kontamination.
Rezyklat als Substrat: Erfolgreiche SiOx-Beschichtung von Folien aus Gelber-Sack-Granulat; gute Sauerstoff- und Wasserdampf-Barrieren trotz minderwertigem Grundmaterial.
PE-CVD-Flexibilität: Prozessparameter wie Gasgemisch, Druck und RF-Leistung lassen sich feinjustieren – ideal für Polyolefine, Multilayer oder Rezyklate.
Offenes Technikum: Industriepartner können am IKV Machbarkeitsstudien, Pilot-Runs und neue Anlagenkonzepte realisieren.
Blick nach vorn: KI-gestützte Verarbeitung (Projekt KI-Optipack) und nachhaltige Gesamt-Wertschöpfungsketten im Fokus.
Verpackungswissen praxisnah vermitteln – Alina Kleiner im Gespräch
In dieser InnoTalk-Episode begrüßt Karsten Schröder die Verpackungsexpertin Alina Kleiner. Gemeinsam beleuchten sie die Bedeutung praxisorientierter Weiterbildung in der Verpackungsbranche – mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit und industrielle Anwendung. Alina Kleiner berichtet von ihrer Arbeit am Sustainable Packaging Institute (SPI) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und ihrem Engagement in der berufsbegleitenden Fortbildung zum „Packmittelexperten“.
Themen dieser Episode:
Verpackungsgestaltung und Nachhaltigkeit – strategisch und praxisnah
Berufsbegleitende Qualifikation zum Packmittelexperten in Sigmaringen
Inhalte der Fortbildung: Materialien, Prozesse, Nachhaltigkeit, Recht
Bedeutung regionaler Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft und Industrie
Weiterbildung als Schlüssel für nachhaltige Verpackungslösungen
Struktur der Fortbildung „Packmittelexperte“:
Grundlagen Verpackungen
Grundlagen Nachhaltigkeit
Packstoffe und Packmittel (Kunststoffe, Papier/Pappe/Karton, Metall, Glas)
Regulatorische Rahmenbedingungen (online)
Verpackungsprozesse und -technologien
Projekt- und Qualitätsmanagement
Praxisworkshops und Case Studies
Fazit:
Die Episode zeigt, wie Weiterbildung gezielt zur nachhaltigen Transformation der Verpackungswirtschaft beitragen kann – praxisnah, industrienah und mit starkem Fokus auf zukünftige Anforderungen.
Mehr Informationen: In12 Wochen zum zertifizierten Packmittelexperten. - Fortbildung zum Packmittelexperten
In dieser Folge spreche ich mit André Altevoogt, Janine König und Roland Geiselhardt über die Rolle von wasserbasierten Farben im Flexodruck. André ist kürzlich von Bischoff & Klein zu Follmann gewechselt und bringt spannende Einblicke in die Welt der wasserbasierten Farbsysteme mit – unter anderem durch seinen Vortrag beim 22. Inno-Meeting in Osnabrück.
🖌️ Themen dieser Episode:
Warum Wasserfarben heute eine echte Alternative zu konventionellen Farbsystemen sind
Die kaschierfähigen Eigenschaften von Wasserfarben
Beeindruckende Druckmuster und stabile Farbqualität
Umweltvorteile gegenüber NC-Farben: Keine Nitrosamine, bessere CO₂-Bilanz, kein Bedarf an Nachverbrennungsanlagen
Der strukturierte 5-Schritte-Plan von Follmann für den Umstieg auf wasserbasierte Farben
Praktische Begleitung beim Umstellungsprozess direkt in der Druckerei
🌱 Fazit:Wasserfarben bieten nicht nur technische Leistungsfähigkeit, sondern auch ökologische Vorteile. Follmann zeigt, wie der Umstieg gelingen kann – mit Expertise, Begleitung und Innovationsgeist.
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