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Hier hören Sie einen Zusammenschnitt der Kurzinterviews, die wir mit einigen Referenten in Würzburg führen konnten.
Jochen Mößlein spricht über Tracer im Polymer oder als Aufdruck auf Verpackungsmaterialien zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit für ein besseres Recycling.
Thomas Schmitt spricht über MDO-Technologie in der Blasfolie und warum es besser sein kann, oben am warmen Ende der Blase zu verstrecken.
Bettina Dempewolf verabschiedet sich vom SKZ und wechselt zu Plastics Europe Deutschland.
Hilmar Heithrist spricht über die soziale Komponente bei den Bemühungen, nachhaltiger zu werden und erklärt, warum diese noch viel zu wenig beachtet wird.
Ben Raven stellt neue Polyethylene vor, die auch biaxial verstreckt werden können. Er ordnet den Stand der Entwicklung zeitlich ein und gibt Empfehlungen für die nahe Zukunft.
Prof. Achim Grefenstein empfiehlt sein Baukastensystem für gereckte Folien mit 3 Barrierestufen. Diese stehen auch Wettbewerbern zur Verfügung, um der Kreislaufwirtschaft den Turbo zu geben.
Alle unsere Events finden Sie hier:
Ein Interview mit Thomas Schmitt von Reifenhäuser.
Die Nachfrage nach mehrschichtigen Blasfolienanlagen von Reifenhäuser steigt kontinuierlich, nicht zuletzt wegen neuen, als recyclefähig klassifizierbaren Folienverbünden, so Thomas Schmitt im Interview und in seinem Vortrag in Würzburg am 22. und 23. Juni 2023. Einer der Trends ist die monoaxiale Orientierung. Dank der monoaxialen Orientierung verbessern bspw. Barrierematerialien, wie EVOH, ihre Eigenschaften, während der Anteil am Gesamtfolienverbund auf <5% reduziert wird. Somit schafft man eine recyclefähige Verpackung, die gleichzeitig ausreichende Barriere-Eigenschaften gewährleistet. Die Anwender und Brand-Owner, müssen sich nun den Produktideen annehmen und umsetzen.
Eine Besonderheit beim Verstrecken einer Blasfolie bei Reifenhäuser ist, dass der Verstreckprozess unmittelbar nach den Abzugwalzen stattfindet. Erst im Anschluss folgt das Wendestangensystem und eine sehr lange Relaxierungsstrecke bis zum Wickler, was qualitative, energetische und nicht zuletzt wirtschaftliche Vorteile für die Hersteller bringt.
Das monoaxiale Verstrecken in der Gießfolie bietet sich vor allem bei größeren Mengen an. Die Anlagen haben einen höheren Ausstoß, sind komplexer und daher erst bei größeren Tonnagen wirtschaftlicher als Blasfolienanlagen – so die Faustregel.
Prof. Dr. Achim grefenstein von Constantia Flexibles im Interview mit Karsten Schröder beim Expertentreff Barrierefolien am 22. und 23. Juni 2023 in Würzburg.
Das 3-stufige Baukastensystem für Barrierefolien ist die Innovation. Reine Wasserdampfbarriere, Wasserdampfbarriere mit Sauerstoffbarriere oder Ultrahochbarriere ähnlich Aluminium. Das alles gibt es jetzt von Constantia als Monofolie. Der Schlüssel dazu ist die MDO-Technologie. Darunter versteht man das monoaxiale Verstrecken, in diesem Fall von PE (Polyethylen) oder auch PP (Polypropylen). Hinzu kommt immer eine Siegelschicht, die an die Anwendung angepasst werden kann.
Neu ist auch, dass diese MDO-Folien auch Marktbegleitern zur Verfügung stehen, um die Skalierung für ein effizienteres Recycling schneller zu erreichen.
Hilmar Heithorst von Expense Reduction Analysts im Interview mit Karsten Schröder beim Expertentreff Barrierefolien am 22. und 23. Juni 2023 in Würzburg.
Nachhaltigkeit geht uns alle an. Ökonomisches, ökologisches und soziales Gleichgewicht ist Nachhaltigkeit. Nicht nur die Verbesserung der Kreislaufwirtschaft, sondern gerade der Umgang mit Mensch und Natur muss stärker berücksichtigt werden. Und genau hier hat Flexpack seine Stärke, denn die Schutzfunktion ist per se sozial und meist auch sehr ökonomisch. Nun gilt es, die Nebenwirkungen von Flexpack zu begrenzen - daran arbeiten wir alle, so Hilmar Heithorst.
Mehr und bessere Kreislaufwirtschaft durch nachverfolgen ganzer Folien-Rezepturen
Jochen Mößlein von Polysecure erläutert, wie weit seine fluoreszierenden Tracer schon sind. Mit ihnen lassen sich, kurz gesagt, ganze Folienrezepturen nachverfolgen. Für den Folienmarkt empfiehlt sich das Aufbringen des Tracers beim Bedrucken oder Etikettieren. Grundsätzlich können Kunststoffe auch in der Masse dotiert werden. Vorteile sind neben der enormen Genauigkeit beim Detektieren auch die Geschwindigkeit. Ab September steht ein Technikumsanlage zur Verfügung, um praxisgerechte Versuche mit Interessenten durchzuführen. Kontakt: [email protected]
Das verrät sie im Interview. Wir erfahren, wie das SKZ die Weiterbildung für Kunststofffachleute organisiert, was es mit dem Netzwerkgedanken am SKZ auf sich hat und welche Standorte es gibt. Seminare, Tagungen und praxisorientierte Kurse bilden den Kern der Weiterbildung am SKZ.
Die Pandemie war Anlass, diesen Bereich neu zu erfinden und auch Online-Formate anzubieten.
Nun wechselt Bettina als Leiterin der Kommunikation zu PlasticsEurope und bleibt so der Kunststoffbranche erhalten.
Dr. Gundolf Meyer Hentschel ist Gründer des Meyer-Hentschel-Instituts.
In dieser Episode diskutieren wir, was sich hinter dem Begriff der höflichen Verpackung verbirgt und worauf Verpackungsentwickler, Marketing oder Einkäufer achten sollten. Wir sprechen über die Rolle von Easy-Opening und Wiederverschließbarkeit, aber auch über Verpackungsgrößen und unleserliche Texte, die das Einkaufserlebnis für viele zum Alptraum werden lassen.
Zum Schluss gibt Dr. Meyer Hentschel noch Tipps für Entwickler und Designer, wie man allein durch Beobachtungsgabe den Abverkauf und die Usability massiv steigern kann. Denn die verpackte Ware ist später das, was die Konsumenten bewerten, kaufen und hoffentlich begeistern wird.
Mit Dr. Heiko Schenck spreche ich über Kreislaufwirtschaft und wie die PE- und PP-Folienhersteller sie unterstützen. Wir ordnen die Rolle von Monomaterialien ein und sprechen über monoaxial orientierte Polyethylenstrukturen. Wir diskutieren auch die Rolle der Verpackung bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen und wie Flexpack Ressourcen sparen und damit zur Nachhaltigkeit beitragen kann.
Ein wichtiges Element ist dabei die Weiterbildung, die Heiko seit über 30 Jahren unterstützt. So hat er mit Innoform bereits während der Pandemie neue Web-Seminare ins Leben gerufen und bietet diese nun sukzessive auch in englischer Sprache für den Weltmarkt an. Viele seiner Themen finden Sie hier:https://www.innoform-coaching.de/themen/grundlagen-der-verpackungsfolien
Links:
One-Barrier: OneBARRIER – Interview mit Dr. Carolin Struller und Thomas Reckert | Flexpackwissen (innoform-coaching.de)
Webseminar zum Thema: http://moa.innoform.de
Im Rahmen des Grand Opening des XLAB der GEA Food Solutions Germany in Biedenkopf Wallau habe ich einen Vortrag zum Thema Nachhaltige Verpackungslösungen gehalten. "Oh nein, nicht schon wieder Nachhaltigkeit" werden einige von Ihnen denken. Aber ich würde diesen Live-Mitschnitt nicht als Podcast hier veröffentlichen, wenn ich es nicht für sinnvoll halten würde. Viele Anfragen erreichen uns, wie kann ich meine Verpackung nachhaltiger gestalten. Mein Ziel war es mit diesem Vortrag nicht nur zu erklären, warum wir viel zu einseitig über Nachhaltigkeit reden, sondern jedem Einkäufer, Verpacker, Entwickler, Marketer und Verkäufer Faustregeln an die Hand zu geben, wie wir sofort und in jeder kleinen Entscheidung besser werden können. Deshalb habe ich diese vier Faustregeln genannt:
1. Recycling ermöglichen
2. Monomaterial wo immer es geht
3. Papier und Biopolymere haben Vorrang
4. Verbesserter Produktschutz und Verlängerung der Haltbarkeit
Das ist sicher grob und unvollständig. Aber passt es nicht irgendwie? Und was halten Sie von der Präsentation? Ich habe ihn an diesem Tag viermal ohne Manuskript in abgewandelter Form halten dürfen und jedes Mal war er auf seine Weise schlüssig und doch einzigartig.
Stimmen Sie mit meinen Thesen und Aussagen überein? Ich freue mich über Rückmeldungen per E-Mail an [email protected] oder per Team-Message oder per Voicemail über WhatsApp +49 1608841987.
Und wer dann noch möchte, kann auch noch die hier integrierte Umfrage beantworten, wie überhaupt diese Folge ankommt und ob mehr in dieser Art sinnvoll ist oder doch lieber mehr Interviews mit Koryphäen der Branche.
So - das war mein Avatar
- nun geht es aber wirklich live weiter...
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