Inside Alltag

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By Museum der Alltagskultur, Dr. Markus SpeidelSociety & CultureEducationHistoryHow To
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Inside Alltag episodes

  • Geht doch! oder Erfindungen im Science Fiction
    Markus Speidel im Gespräch mit Regine Bott aka Kris Brynn

    Regine Bott ist Science Fiction Autorin und schreibt unter dem Pseudonym Kris Brynn Social Fiction. Also Romane in denen nicht die technischen Entwicklungen im Vordergrund stehen, sondern die gesellschaftlichen.

    Am Anfang steigen wir mit Fergus ein aus Regine Botts Roman Born, der als Künstliche Intelligenz das beste Fahrerassistenzsystem ist, das man sich im Auto vorstellen kann.
    Der Science-Fiction-Stammtisch in Stuttgart ist auch Teil des Gesprächs, wenn es um die Entwicklung zukünftiger Technologien geht, worin Regine Bott in der Regel keine Herausforderung sieht, sondern es ihr mehr um gesellschaftliche Entwicklungen geht beim Schreiben.
    Inwieweit das pietistische Korntal Vorbild für Ihren Roman Born war, ist Teil der Spekulation und daher beschäftigen wir uns auch damit inwieweit das Jetzt oder die Vergangenheit Inspiration sein kann. Und da habe ich mich mit den württembergischen Wilhelms vertan. Es ist Wilhelm I. der der Ansiedlung Privilegien gibt, und nicht wie von mir behauptet Wilhelm II.
    Andererseits kann Science Fiction auch zum Vorbild der Gegenwart werden und als Inspiration dienen. Während die Biobetten aus Star Trek noch unerreichbar sind, wurde das Klapphandy StarTac von Motorola dem Design des Communicators aus Star Trek doch sehr angenähert.
    Ebenso reden wir über das Bildtelefon, was früher die Vorstellung von Zukunft war, und im Film 2001 berühmt wurde und heute alltägliche Praxis darstellt.
    Und hier noch der Link zur phantastischen Bibliothek in Wetzlar.

    35 min
  • Geht doch! oder Erfinden als offenes Projekt
    Markus Speidel im Gespräch mit Reinhard Otter und Thomas Obst von OpenBikeSensor

    Reinhard Otter und Thomas Obst engagieren sich beide für den OpenBikeSensor indem sie entweder Teile daran entwickelt haben oder dafür sorgen, dass er eine größere Verbreitung erfährt. Der OpenBikeSensor misst den Abstand von überholenden Autos am Fahrrad. Das Gerät merkt sich den Ort an dem der Überholvorgang geschah und verzeichnet Ort und Abstand in einer Karte. Dadurch entsteht ein Bild von für Radfahrende gefährlichen und ungefährlichen Orten.

    Der OpenBikeSensor wurde innerhalb von Zweirat Stuttgart vorangetrieben. Diese Gruppe kümmert sich um eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in Stuttgart.

    Genauere Infos zum Thema OpenSource gibt es hier.
    Das Vorbild bzw. die erste Idee stammt von der Zeitung Tagesspiegel aus Berlin. Hier wird das Projekt 2018 erläutert.

    Die wichtigste Veränderung durch den OpenBikeSensor war sicher der verkehrliche Eingriff in die Kaltentaler Abfahrt in Stuttgart. Die Daten des Sensors lieferten die Argumente für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur.

    Der Sensor gewann 2022 in der Kategorie Service und Kommunikation den Deutschen Fahrradpreis zusammen mit der Simra-App aus Berlin.

    Den ct'-Artikel zum OpenBikeSensor gibt es hier.

    Und hier ist die Github-Seite für den OpenBikeSensor für alle die mitentwickeln wollen.

    40 min
  • Geht doch! oder wie Unterwäsche Freiheiten schafft.
    Markus Speidel im Gespräch mit Isa Merten

    Isa Merten ist Gründungsperson von Undrowear. Das Unternehmen stellt gender-neutrale, bzw. gender-affirmative Unterwäsche her. Dahinter steckt die Idee Menschen Wäsche anzubieten, die keinem der beiden binären Geschlechter angehören.

    Diese Kleidung kann helfen Dysphorie entgegenzuwirken. So können Personen mit Bindern oder Tucking panties Geschlechtsmerkmale kaschieren oder hervorheben.

    Daher kommt dieser Kleidung eine ganz besondere Bedeutung zu. So ist technisch vielleicht das Schnittmuster das was wir als landläufig als die Erfindung daran betrachten. Aus Isas Sicht ist die Erfindung aber die Möglichkeit einer Befreiung von bisherigen Kleidungszwängen. Eine Kleidung, die Möglichkeiten schafft und neue Welten eröffnet. Also beispielsweise Menschen, die sich Dank der Kleidung von Undrowear erstmals wieder getraut haben Schwimmen zu gehen.

    Insgesamt erfährt das Thema in der Ausstellung sehr viel Respekt und keine Kritik, im Gegensatz zu dem bei uns konsequent verwendeten Gendersternchen in den Texten.

    35 min
  • Geht Doch! oder wie man Erfinden lernt.
    Markus Speidel im Gespräch mit Patrick Planing

    Patrick Planing leitet das Gründungszentrum an der Hochschule für Technik Stuttgart. Er ist Wirtschaftspsychologe und beschäftigt sich damit wie Innovation entsteht, wie Innovationen sich am Markt durchsetzen und welche Bedingungen es braucht damit eine Innovationen akzeptiert wird bzw. sich durchsetzen kann.

    Im Podcast erklärt er warum das Kommunizieren über eine Erfindung nicht ausreicht damit sie erfolgreich wird. Wir reden auch über das Innovator's dilemma. Und warum es bei Startups erst das Team gibt und dann die Idee.
    Wir reden über den zurückgezogenen genialen Wissenschaftler mit der zündenden Idee am Beispiel von Dean Kamen, und wie er mit seiner grandiosen Idee scheiterte.
    Es geht auch um Platos Wagenlenker-Allegorie aber auch um das Buch "Crossing the chasm", das erklären möchte, was notwendig ist damit sich eine Erfindung durchsetzt.
    Und wir erfahren etwas darüber, dass viele Erfindungen gleichzeitig von mehreren Personen gemacht wurden. Beim Flugzeug denken deswegen viele an die Gebrüder Wright, aber kaum jemand an Gustav Weißkopf, bzw. Whitehead.
    Bei den digitalen Technologien reden wir dann noch über die Killer-Funktion bzw. die Killer-Applikation. Das hat nichts mit Töten zu tun. Sondern hilft Erfindungen zum Durchbruch.
    Und ganz wichtig ist natürlich noch die Geschichte des Trolleys. Bei dem es sich um einen typischen Fall von Reinventing handelt.

    46 min
  • Geht doch! Ankündigung der neuen Staffel
    ab 21. Februar startet die neue Staffel "Geht doch!"

    Am 21. Februar geht es wieder los. Und ab dann immer am 21. jeden Monats!

    Passend zur neuen Ausstellung "Geht doch! Erfindungen, die die Welt (nicht) braucht" startet die neue Staffel unseres Podcasts. Interviewt werden von Markus Speidel Menschen, die sich mit dem Erfinden auskennen. Entweder weil sie selber etwas erfunden haben, oder weil sie sich alltäglich mit dem Erfinden und Erfinder*innen beschäftigen.

    Das ist die Website der Ausstellung.

    Eine Übersicht der dazugehörigen Veranstaltungen und Führungen.

    Ein Video-Einblick in die Ausstellung Geht doch!

    So sieht das Museumsteam aus.

    Unser Flyer.

    3 min
  • Erinnerungskultur - mit Michael Blume
    Markus Speidel im Gespräch mit dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung BW

    Verschwörungsfragen. Der Podcast des Beauftragten gegen Antisemitismus.

    Hintergründe zur Buchstabiertafel

    Das Foto, das sich Michael Blume ausgesucht hat.

    Beitrag zur antisemitischen Kampagne gegen Annalena Baerbock

    Die Podcastfolge von Dr. Michael Blume dazu.

    39 min
  • Erinnerungskultur - mit Pia Preu
    Markus Speidel im Gespräch mit der Leiterin der Einrichtung Lernort Geschichte

    Website des Lernorts Geschichte

    Zeichen der Erinnerung am Nordbahnhof in Stuttgart

    Gedenkort Höhenpark Killesberg

    Dieses Bild hat sich Frau Preu ausgesucht

    Geschichtsort Hotel Silber

    36 min
  • Erinnerungskultur - mit Jörg Skriebeleit
    Markus Speidel im Gespräch mit dem Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

    Website der Gedenkstätte KZ Flossenbürg

    Dieses Bild hat sich Jörg Skriebeleit ausgesucht.

    Website des Zentrums für Erinnerungskultur an der Uni Regensburg

    Zur Instrumentalisierung von Dietrich Bonhoeffer

    46 min

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Arbeiten, Wohnen, Kochen, Glauben, Lieben, ... Alltag prägt uns Menschen und wir prägen ihn. Früher wie heute. Die vielfältige Kultur und Lebensweisen unserer Gesellschaft spiegelt sich in den Sammlungen und Themen des Museums der Alltagskultur. Denn obwohl unser eigener Alltag für uns ganz unspektakulär scheint, unterscheidet sich unser Alltag erheblich von jedem anderen. Und Alltag verändert sich: was früher normal war ist heute außergewöhnlich.