IT Manager Podcast (DE, german) - Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert

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By ITleague GmbH | Ingo LückerBusinessEducation
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IT Manager Podcast (DE, german) - Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert episodes

  • #090 - Was ist eigentlich Malware?

    In dieser Folge des IT Manager Podcasts dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich Malware?"

    Viel Spaß beim Zuhören!

    Sie wollen selbst mal in einem Interview dabei sein? Oder eine Episode unterstützen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:

    [email protected]

    Der Begriff Malware ist die Kurzform von Malicious Software, übersetzt also schädliche Software und beschreibt Computerprogramme, die darauf ausgelegt sind auf verschiedenste Weise Computer und andere Geräte zu infizieren und zu schädigen.

    Dabei fallen unter Malware ganz verschiedene Formen der „Viren". Bekannte Beispiele sind unter anderem Trojaner, also Programme, die sich als legitime Software ausgeben und es Angreifern ermöglichen Zugang zum System des Benutzers zu erlangen. Das kann unter anderem über gefälschte E-Mails geschehen, wie der sich aktuell im Umlauf befindende Trojaner Emotet eindrucksvoll beweist. Betroffene Geräte können dann ausspioniert werden und es kann sogar zum Eingriff in die Systeme kommen, wodurch beispielsweise Daten gesperrt werden.

    Aber auch die sogenannten Würmer, die anders als andere Viren eigenständige Schadprogramme sind , die sich selbst replizieren und über Computernetzwerke verbreiten können – ganz ohne menschliches Zutun – können erheblichen Schaden anrichten. Eine Infektion des Systems mit einem Wurm läuft folgendermaßen ab: Wenn der Wurm einen Weg in das System gefunden hat, zum Beispiel über eine unzureichend geschützte Netzwerkverbindung oder eine heruntergeladene Datei –, kann er sich ohne äußere Einwirkung vervielfachen und über die Netzwerk- oder Internetverbindung verbreiten und damit sehr schnell ganze Netzwerke infizieren. Jeder Ableger des ursprünglichen Schädlings besitzt dabei genau dessen Beschaffenheiten und Fähigkeiten. Angriffe dieser Art zielten früher zumeist nur darauf ab, Ressourcen zu verbrauchen und somit Systeme zu verlangsamen, inzwischen beinhalten viele Angriffe aber auch Playloads, die zur Datenspionage beziehungsweise – dem Diebstahl genutzt werden.

    Ransomware ist eine Form der Malware, die Daten verschlüsselt und – wie der Name bereits sagt – eine Lösegeldforderung beinhaltet. In extremen Fällen werden dabei nicht nur einzelne Daten verschlüsselt, sondern der gesamte Zugriff auf den Computer verhindert. Oftmals wird der Lösegeldforderung die Drohung hinzugefügt, die verschlüsselten Daten bei nicht Nachkommen der Forderung zu löschen.

    Die Liste möglicher Angriffe ist dabei beinahe grenzenlos und es ranken sich auch einige Mythen um Angriffe mit Malware, von denen wir hier einmal auf einige eingehen wollen: Zunächst einmal wie bereits erwähnt – nein, die Verbreitung von Viren und Würmer ist nicht immer aktiv Schuld des einzelnen Benutzers, die Schädlinge können sich bereits im Netzwerk befinden und durch Schwachstellen auf das jeweilige Endgerät Zugriff erlangen.

    Ein gefährlicher Trugschluss ist es auch, dass E-Mails von bekannten Absendern keine Malware beinhalten können. Richtig und wichtig ist natürlich Anhänge nur von bekannten Absendern zu öffnen und generell vorsichtig zu sein, jedoch können auch ebenjene bekannten Absender, ohne es zu wissen bereits infiziert sein und somit als Virenüberträger fungieren.

    Auch können Antiviren Lösungen leider keinen 100% igen Schutz vor Infektionen bieten, da es kontinuierlich veränderte und neue Formen der Bedrohung gibt. Hier ist für eine gute Netzwerksicherheit mit geeigneten Antiviren Programmen stets der Benutzer ebenfalls in der Pflicht sorgsam und achtsam mit Daten zu sein. Ganzheitliche IT-Security-Lösungen können hier einen deutlichen besseren Schutz bieten. Besonders im Hinblick auf die Digitalisierung und die Vernetzung von Maschinen oder auch das autonome Fahren zeigt sich, welchen erheblichen physischen Schaden Malware neben dem erbeuten von vertraulichen Daten anrichten kann.

    In Tests konnte Beispielsweise auf die Lenkung von Fahrzeugen zugegriffen werden und auch ein Eingriff beziehungsweise eine Parameteränderung in produzierenden Maschinen möchte man sich lieber nicht vorstellen.

    6 min
  • #089 - Was bringt 5G Neues mit sich?

    Hallo und herzlich willkommen liebe IT Profis, zu einer neuen Folge des IT Manager Podcasts! Heute dreht sich alles rund um die Frage, welche Neuerungen 5G eigentlich mit sich bringen wird.

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    Aktuell dienen Frequenzen im 2 GHz Band der Versorgung mit 3G. Diese Frequenzverträge laufen aber 2020 aus und daher gibt es Anfang dieses Jahres eine neue Frequenzversteigerung, bei der dann erstmals auch das neue Frequenzband mit 3,4 bis 3,7 GHz, also den 5g Frequenzen versteigert wird.

    Nachdem die Netzbetreiber zuletzt deutlich den LTE-Netz Ausbau forciert haben, finden nun Tests der Nachfolgetechnik, also 5g statt. Der größte Unterschied ist der Unterschied der Architektur. Konkret bedeutet das, das anders als zuvor, nicht die Besiedlungsdichte eine Rolle spielen soll, sondern die Anforderungen der Anwender. Das bringt natürlich große Vorteile für Industriebetriebe oder auch große landwirtschaftliche Betriebe, die auf extrem kurzen Antwortzeiten und hohe Zuverlässigkeit angewiesen sind. Der Um- beziehungsweise Ausbau auf ein 5g Netz soll dabei stufenweise erfolgen und auf bereits bestehende LTE Netze aufsetzen. Das bietet dem Nutzer den Vorteil, dass er nicht zwingend neue Endgeräte kaufen muss, da er bereits bestehende Infrastruktur auch noch mit dem LTE Netz betreiben kann.

    Beim 5G Netz wird zwischen drei verschiedenen Bereichen unterschieden. Zum einen der „Enhanced Mobile Broadband" Bereich, der der Verarbeitung der kontinuierlich rasant steigenden Datenmengen dient, wie beispielsweise 4k oder 8k Videos oder dem Bereich der Virtual oder Augmented Reality, wobei natürlich hohe Datenraten und sehr große Kapazitäten benötigt werden. Für eine bessere Vorstellung, was 5G Nutzung bedeuten wird kann man sich vorstellen, dass beispielsweise eine Folge der Lieblingsserie künftig innerhalb von nur unter einer Sekunde heruntergeladen werden könnte.

    Zum anderen gibt es den Massive Machine Type Communications – kurz M2M – Bereich, bei dem besonders im Sinne der Industrie 4.0 eine immer stärkere Verknüpfung und Kommunikation der einzelnen Elemente der Supply Chain wichtig ist. Dabei entstehen anders als beim „Enhanced Mobile Broadband"-Bereich nicht punktuell große Datenmengen, sondern es entsteht vielmehr ein kontinuierlicher Strom kleiner Datenmengen, durch die Verknüpfung selbst kleinster Alltagsgeräte wie Kühlschränke oder Lichtanlagen. Wichtig ist dabei nicht unbedingt die kürzeste Reaktionszeit, sondern ein geringer Energieverbrauch.

    Der Ultra-Reliable and Low Latency Communications Netzbereich, der vereinfacht gesagt höchste Zuverlässigkeit bei kurzen Antwortzeiten bietet, soll beispielsweise einen Grundpfeiler für das autonome Fahren bieten. Wichtigstes Augenmerk dabei ist, die sogenannte Latenzzeit, die zum Vergleich bei den 3G-Netzen bei ca. 100 Millisekunden liegt, im 4G-Netz dann nur noch bei etwa 30 Millisekunden und im 5G-Netz schließlich nur noch bei einer Millisekunde liegen wird. Man kann also beinahe von Echtzeit reden.

    Damit diese technischen Neuerungen in Deutschland Standard werden können bedarf es natürlich einem deutlichen Ausbau der mobilen Infrastruktur und des Glasfasernetzes.

    Im Juni 2018 wurden die Rahmenbedingungen zur Vereinheitlichung internationaler 5G Technologien gesteckt, auf deren Basis bereits erste 5G-Chips für Smartphones, Funkzellen, Router sowie Systemtechnik und weiterer Anwendungsgebiete entwickelt wurden. Da sich diese bereits in der Testphase befinden, könnte es bereits in diesem Jahr zur kommerziellen Einführung von 5G Elementen kommen. Letztendlich wird dies aber stark von der Frequenzvergabeauktion beeinflusst werden, beziehungsweise den dort benötigten Investitionsmitteln, die abschließend noch für den Netzausbau zur Verfügung stehen. Ein weiteres Problem ist stets die Genehmigung zum Bau neuer Masten, da dieser oft durch Anwohner boykottiert wird.

    Wir sind gespannt, was noch dieses Jahr im Bereich 5G passieren wird.

    6 min
  • #088 - Was ist eigentlich das Darknet?

    In dieser Folge dreht sich alles rund um die Frage: „Was ist eigentlich das Darknet?" Ist es wirklich nur ein Ort krimineller Aktivitäten oder verbirgt sich vielleicht viel mehr dahinter? Seien Sie gespannt!

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    Das Stichwort Darknet taucht häufig genau dann in den Medien auf, wenn es um kriminelle Machenschaften im Internet geht. Von Waffen- und Drogenhandel über Datenklau - das Darknet scheint im öffentlichen Bewusstsein das schwarze Schaf des Internets zu sein - und ein Tummelplatz für kriminelle Aktivitäten zu bieten.

    Dieser Raum, der illegalen Aktivitäten den das Darknet leider bietet, ist aber bei weitem nicht die einzige Nutzungsmöglichkeit, dazu aber später mehr. Zunächst einmal ist es wichtig den Unterschied zum „normalen" World Wide Web also dem normalen Internet wie wir es täglich nutzen zu sehen. Im Darknet gibt es nämlich keine zentralen Server. Man gelangt auch nicht über eine Suchmaschine zu Millionen an Vorschlägen zum eingegebenen Schlagwort, sondern vielmehr besteht das Darknet aus vielen einzelnen, exklusiven Netzwerken deren vorrangiges Ziel die Anonymität der Teilnehmer ist. Dabei werden nicht nur die Identitäten, sondern auch die Daten verschlüsselt, was natürlich zu einer schweren – bis hin zur unmöglichen - Überwachung des Darknets führt.

    Im Darknet selbst ist es eigentlich gar nicht so anders, schließlich besteht es auch aus den verschiedensten Chaträumen, sozialen Netzwerken - und viele Online-Shops.

    Der Unterschied verbirgt sich hinter der Frage: „Wie komme ich eigentlich ins Darknet?"

    Da es eben nicht über eine herkömmliche Suchmaschine wie Google etc. funktioniert, bedarf es einer speziellen Software. Dabei gibt es aber keine allgemeingültige Methode ins Darknet zu gelangen, da die unterschiedlichen Netzwerke wiederum verschiedene Zugänge haben. Das vermutlich bekannteste Darknet ist über den sogenannten Tor Browser zu erreichen. Tor nutzt dabei TCP-Verbindungen und anonymisiert die Nutzer per „Onion Routing".

    Hinter dem Begriff Onion Routing verbirgt sich eine Technik, bei der die Anfragen auf wechselnden Routern über verschiedene Server umgeleitet werden, wobei das Besondere ist, dass diese jeweils das Endziel nicht kennen. Ein spannender Fakt für Sie liebe IT Profis: im Januar 2019 nutzten zum Beispiel täglich ca. 2 Millionen Nutzer das Tor-Netzwerk.

    Im Darknet gibt es auch die sogenannten Hidden Services, deren Adressen auf .onion enden und aus langen Zahlen- und Buchstabenkombinationen bestehen. Aktuell gibt es bereits über 50.000 .onion-Adressen.

    Nun wurde bereits gesagt, dass diese Anonymität natürlich einen guten Nährboden für Kriminalität bietet. Das ist aber bei weitem nicht alles. Die Möglichkeit in den Online-Shops mit der Krypto-Währung Bitcoin zu zahlen und in Chaträumen und Netzwerken zu kommunizieren ist eine tolle Möglichkeit für Menschen in autoritär regierten Ländern, die keine Meinungsfreiheit und Pressefreiheit genießen. Es können also politische Aspekte offen kommuniziert werden, ohne Angst vor Verfolgung und unzensierte Nachrichtenmeldungen gelesen werden. Das Darknet-Netzwerke bietet also auch Menschen wie Journalisten oder Whistleblowern einen geschützten Ort.

    Daher haben viele ganz normale Webseiten, wie beispielsweise Facebook, ebenfalls Tor-Adressen, für genau diese positiven Seiten des Darknets.

    Als Fazit kann man also sagen, dass keineswegs das Darknet illegal ist oder ausschließlich negative Aspekte beinhaltet, sondern der eigentlich positive Gedanke der Anonymität ausgenutzt wird.

    6 min
  • #087 - Sonderfolge: Was ist Emotet?

    In der heutigen Sonderfolge geht es ganz speziell um die Schadsoftware Emotet, da diese sich aktuell stark verbreitet. Viel Spaß beim Zuhören!

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    E-Mails vermeintlich im Namen von Freunden oder Kollegen gefährden im Moment ganze Netzwerke: Emotet gilt als eine der größten Bedrohungen weltweit und verursacht hohe Schäden.

    Nicht nur das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - kurz BSI - sondern auch IT-Sicherheitsunternehmen haben in den vergangenen Tagen und Wochen eine auffällige Häufung an Meldungen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. Das Schadprogramm wird per E-Mail verteilt und stellt eine akute Bedrohung für Unternehmen und auch Privatpersonen dar.

    Emotet ist deshalb so fies, da es die Kontaktbeziehungen und E-Mailinhalte aus den Postfächern infizierter Systeme ausliest. Diese erlangten Informationen nutzen die Kriminellen zur weiteren Verbreitung von Emotet. Das funktioniert ungefähr so: Sie erhalten E-Mails von Absendern, mit denen Sie erst kürzlich in Kontakt standen. Aufgrund der korrekten Angabe der Namen und Mailadressen von Absender und Empfänger in Betreff, Anrede und Signatur wirken diese Nachrichten auf viele glaubwürdig. Deswegen werden die Empfänger dazu verleitet, den Dateianhang oder die darin enthaltene URL zu öffnen.

    Ist das System einmal infiziert, lädt Emotet weitere Schadsoftware nach. Diese Schadprogramme können zu Datenabfluss führen oder ermöglichen den Kriminellen die vollständige Kontrolle über das System.

    In mehreren Fällen führte dies bereits zu großen Produktionsausfällen, da ganze IT-Netzwerke neu aufgebaut werden mussten.

    Wie können sich Unternehmen am besten schützen?

    Regelmäßig verfügbare Sicherheitsupdates installieren oder dieses durch ein Patchmanagement vom IT-Dienstleister durchführen lassen.

    Antiviren-Software nutzen und stets aktuell halten.

    Regelmäßige Backups durchführen und diese vor allen Dingen getrennt vom restlichen System aufbewahren.

    Achten Sie noch mehr darauf, ob Nachrichten tatsächlich echt sind und öffnen Sie im Zweifel nicht den Anhang oder die URL. Rufen Sie zur Not Ihren Kontakt vorher an.

    Was können Sie tun, wenn Sie betroffen sind?

    Umgehend die Kontakte aus Ihrem Umfeld informieren, da diese mit hoher Wahrscheinlichkeit als Empfänger in Frage gekommen sind.

    Änderung aller Zugangsdaten, die Sie auf Ihrem System verwendet haben.

    Falls Ihr System mit Emotet infiziert sein sollte, das System neu aufsetzen, da sonst die Gefahr besteht, dass Emotet weiter aktiv ist.

    4 min
  • #086 - Was ist Microsoft Azure?

    Heute dreht sich alles um das Thema: "Was ist eigentlich Microsoft Azure" und was verbirgt sich hinter dem Slogan:" Azure ist die Cloud für alle" Viel Spaß beim Zuhören!

    Sie wollen selbst mal in einem Interview dabei sein? Oder eine Episode unterstützen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: [email protected]

    Microsoft Azure ist eine seit 2010 bestehende Cloud Computing-Plattform von Microsoft, die Cloud-Dienste wie IaaS, PaaS und SaaS und weitere Services weltweit bereitstellt.

    Dabei richtet sich das Angebot hauptsächlich an Unternehmen und Entwickler. Neben IaaS, PaaS und SaaS bietet Azure auch Datenbanken, Storagesysteme, virtuelle Maschinen, SQL-Datenbanken oder auch VPN-Gateways, wodurch Nutzer sehr flexibel die eigenen Wünsche und Anforderungen umsetzen können, ohne hohe Anschaffungskosten für eine eigene IT-Infrastruktur aufbringen zu müssen.

    Die Microsoft Azure Cloud lässt sich in verschiedene Bereiche unterteilen, zum einen der Compute-Bereich, in diesem Bereich steht Rechenleistung für Anwendungen, Rechenaufgaben und virtuelle Server zur Verfügung.

    Zum anderen gibt es neben dem Compute Bereich noch den Speicher Bereich, das Content Delivery Network, den AppFabric-Bereich und den Marketplace-Bereich.

    Die Vorteile der Microsoft Azure Cloud sind offensichtlich die flexible und automatische Bereitstellung von Services und Anwendungen während man die Ressourcen ganz bedarfsgerecht einsetzen kann. Durch die Nutzung hybrider Systeme gelingt die Einbindung in die bereits bestehende Umgebung einfach und schnell. Durch den Zugriff auf weltweit aufgestellte Rechenzentren ist man überdies gut abgesichert.

    Das bedeutet in Zahlen, dass die Rechenzentrumsstruktur von Microsoft Service Level Agreements ermöglicht, die Verfügbarkeiten von bis zu 99,9 Prozent garantieren. Diese sehr hohe Sicherheit gilt beispielsweise für den Bereich Compute und Storage.

    Darüber hinaus ist ein weiterer Sicherheitsaspekt, die Möglichkeit Azure als Backuplösung zu nutzen, um Server oder Anwendungen die mit eigener Hardware betrieben werden, zu schützen.

    Mit Azure Site Recovery kann man im Notfall die Daten in Azure replizieren und Azure als eine Art Backup-Rechenzentrum und Wiederherstellungsort für Daten und Anwendungen nutzen.

    Wichtig für Sie als IT Profi zu wissen ist sicherlich, dass für deutsche Anwender die deutschen Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt sich anbieten, da diese den herrschenden Datenschutzrichtlinien entsprechen.

    Obwohl die beiden deutschen Rechenzentren Teil der globalen Microsoft-Cloud-Infrastruktur sind, ist dennoch sichergestellt, dass Kundendaten nicht in ein Datacenter außerhalb Deutschlands übertragen werden.

    Wenn dies nicht als Schutz genügt besteht aber natürlich dennoch die Möglichkeit Daten in der „private Cloud" abzuspeichern.

    Ein weiterer Vorteil der Azure Cloud ist die Möglichkeit -obwohl es sich um ein Microsoft Produkt handelt- andere Systeme wie beispielsweise Linuxserver zu nutzen. Dies geschieht dann durch virtuelle Maschinen, die eine Installation von SUSE, Debian oder Ubuntu ermöglichen. Auch Anwendungen von Herstellern wie SAP, Oracle oder IBM werden unterstützt.

    Nun stellt sich sicherlich noch die Frage, welche Kosten für die Nutzung von Microsoft Azure aufkommen. Dafür gibt es bei Microsoft einen extra online Preisrechner, der die einzelnen gewünschten Komponenten und Produkte in den gewählten Regionen zu einem geschätzten Endpreis auswertet.

    So liebe IT Profis, das wars auch schon für heute vom IT Manager Podcast, ich hoffe es hat Ihnen gefallen – wenn ja freue ich mich sehr über ein Like auf Facebook und eine fünf Sterne Bewertung bei iTunes. Nächste Woche gibt es dann wie gewohnt freitags eine neue Folge des IT Manager Podcasts, dann zum Thema: Was ist eigentlich ein API?

    5 min
  • #085 - Was ist eigentlich ein DMS?

    In dieser Folge des IT Manager Podcasts erfahren Sie alles rund um das Thema DMS. Wie können Daten bestmöglich archiviert und geschützt werden? Seien Sie gespannt! Sie wollen selbst mal in einem Interview dabei sein? Oder eine Episode unterstützen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: [email protected]

    5 min
  • #084 - Was ist eigentlich SIEM?

    In dieser Folge dreht sich alles rund um das Thema SIEM, also Security Information and Event Management. Wie SIEM beim Erkennen und Kategorisieren von Bedrohungen unterstützt und welche Vorteile sich hinter den verschiedenen Lösungen verbergen erfahren Sie natürlich beim IT Manager Podcast. Viel Spaß beim Zuhören! Wollen Sie auch einen IT-Begriff einfach und verständlich beim IT Manager Podcast erklärt bekommen oder selbst einmal in einem Interview dabei sein und eine Episode unterstützen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail:

    [email protected]

    5 min
  • #081 - Was ist eigentlich Office 365?

    In dieser Folge dreht sich alles rund um das Thema Office 365. Dabei werden die verschiedenen Varianten für die Privatnutzung und Unternehmen erklärt und der Unterschied zu einer einmaligen Lizenz verdeutlicht. Seien Sie gespannt!

    6 min

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