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Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig.
Der Waschbär ist längst in vielen Regionen angekommen – und mit ihm ein Thema, das in der Debatte oft zu kurz kommt, obwohl es praktisch sehr relevant ist: der Waschbär-Spulwurm (Baylisascaris procyonis).
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sven Klimpel. Er ist Infektionsbiologe und Parasitologe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet bei Senckenberg den Forschungsbereich „Medizinische Biodiversität und Parasitologie“. Klimpel ist Initiator des Forschungsprojekts ZOWIAC, das sich mit invasiven Raubsäugern wie Waschbär, Marderhund und Mink beschäftigt und mit deren Potenzial als Überträger von Krankheitserregern.
Wir klären in dieser Episode sachlich und verständlich:
Was der Waschbär-Spulwurm ist und warum er relevant sein kann
warum die Prävalenzen regional stark schwanken können und was das (noch) über das tatsächliche Risiko aussagt
wie Übertragung grundsätzlich stattfinden kann (Umwelt, Ausscheidungen, aufgewirbelter Staub)
warum Waschbär-Latrinen im Haus (z. B. Dachboden) besonders problematisch sein können – und worauf man achten sollte
welche Forschungsdaten fehlen und warum die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft für belastbare Ergebnisse so wichtig ist
welche einfachen Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind – ohne Alarmismus, aber auch ohne Verharmlosung
Ziel ist Orientierung: Was ist wissenschaftlich belegt, was wird gerade erforscht – und welche Vorsorge ist im Alltag pragmatisch.
0:00 Intro: Waschbär-Spulwurm – warum das Thema wichtig ist
Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig.
Das geplante Waschbär-Sterilisationsprojekt in Kassel sorgt für viel Aufmerksamkeit – und für ebenso viele Fragen: Kann Sterilisation bei freilebenden Waschbären überhaupt populationswirksam sein? Welche biologischen Voraussetzungen müssten erfüllt sein? Und welche Aussagen werden in der öffentlichen Debatte häufig verkürzt oder missverständlich dargestellt?
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Norbert Peter (Biologe, Förster, Jäger). Er koordiniert bundesweite Probennahmen im Rahmen des Projekts "ZOWIAC" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitet u. a. zur Nahrungsökologie von Waschbären und Marderhunden sowie zu deren Parasiten und Pathogenen.
Ausblick: In der nächsten Folge widmen wir uns separat dem Waschbär-Spulwurm – mit Einordnung ohne Alarmismus und praktischen Hinweisen.
Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Ich, Markus Stifter, bin dort auch als Pressesprecher tätig.
0:00 Intro: Waschbär-Sterilisation Kassel – worum geht es?
Wie groß ist das Risiko für das wiederkäuende Schalenwild (Hirsche und Rehwild)? Markus Stifter spricht mit Dr. Sonja Ernst vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) über die Prionkrankheit Chronic Wasting Disease (CWD), ihren Verlauf, ihre Ausbreitung – und das neue bundesweite Monitoring „WiLiMan-ID“.
Themen dieser Episode:
WiLiMan-ID: Warum jetzt CWD-Überwachung – und welche Proben von Reh-, Rot- und Sikawild gebraucht werden
CWD einfach erklärt: Was Prionen sind und warum CWD keine Virus- oder Bakterienkrankheit ist
Verbreitung: Ursprung in Nordamerika, aktuelle Lage, Entwicklungen über Jahrzehnte
Diagnose & Differenzialdiagnosen: Was für einen sicheren Nachweis nötig ist
Prävention: Hygieneregeln, Wildbret, warum Dekontamination so schwierig bleibt
Technische Ergänzung: Eine Antwort wurde leider nicht korrekt aufgezeichnet. Prionerkrankungen gibt es auch beim Menschen (z. B. Creutzfeldt-Jakob). BSE („Rinderwahn“) ist auf den Menschen übertragbar. Für CWD sind bisher keine Übertragungen auf den Menschen beschrieben. Das mögliche zoonotische Potenzial (die Übertragbarkeit auf den Menschen) wird – vor allem in den USA – intensiv erforscht; derzeit gilt es als sehr gering, ausschließen lässt es sich aber nicht.
Externe Links:
Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - Informationsseite zur CWD
https://www.youtube.com/shorts/eLksAUXXVpE
https://www.youtube.com/watch?v=XEbjO_Bl5Gg&t=12s (ab min 1:45)
https://www.youtube.com/watch?v=74Fz2OUVi_A (ein Erklärungsvideo auf Englisch vom Norwegischen Institut für Naturforschung)
https://www.youtube.com/watch?v=67v1hkt-T3E (etwas älteres Video, mit Bildern von symptomatischen Tieren und einem kurzen Interview von Beth Williams, die CWD zuerst beschrieben hat)
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Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen e. V. tätig.
#cwd #chronicwastingdisease #chronischeauszehrungskrankheit #friedrichloefflerinstitut #fli #sonjaernst #tierseuchen #jagdtalk #jagdpodcast #schalenwild #markusstifter
Sponsor-Hinweis: Diese Folge wird unterstützt von der LANXESS AG, dem Hersteller von Virkon S – einem Desinfektionsmittel für vielseitige Biosicherheit: https://lanxess.com/de-de/produkte-und-l%C3%B6sungen/fokus-themen/afrikanische-schweinepest
Beschreibung:
🔎 Inhalte dieser Episode:
Wie gefährlich ist die Afrikanische Schweinepest für Wildschweine, Hausschweine und Landwirtschaft?
Welche Übertragungswege sind wissenschaftlich belegt – und welche Mythen kursieren noch?
„Hochansteckend“ oder „kontagiös“ – was bedeutet das wirklich?
Welche Rolle spielen Jagd, Biosicherheit und Prävention bei der Eindämmung?
Gibt es Hoffnung auf einen Impfstoff gegen die ASP?
📍 Hintergrund: Seit dem ersten Nachweis 2020 in Brandenburg breitet sich die ASP in Deutschland weiter aus. Heute sind bereits Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und seit 2025 auch Nordrhein-Westfalen betroffen. Für Wildschweinbestände, Schweinehalter und die Landwirtschaft ist sie eine ernsthafte Bedrohung.
👉 Diese Episode liefert wissenschaftlich fundierte, aber verständlich erklärte Antworten – relevant für Jäger, Landwirte, Schweinehalter und alle, die sich für Natur, Wald und Feld interessieren.
🎧 Hören Sie jetzt rein auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder unter jagdtalk.de.
Keywords: Afrikanische Schweinepest, ASP, Schweinepest, Wildschwein, Schwarzwild, Hausschwein, Schweinehaltung, Landwirtschaft, Seuche, Tierseuchen, Friedrich-Loeffler-Institut, Carola Sauter-Louis, Jagd, Jäger, Biosicherheit, Virus, Tiergesundheit, Prävention
Weiterführende Links:
Sponsoren App-Download:
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Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen e. V. tätig.
#AfrikanischeSchweinepest #ASP #Biosicherheit #JagdPodcast #Schwarzwild #Wildschwein #FriedrichLoefflerInstitut
-Werbung-
Gast: Andro Schlegel, Biosicherheitsberater bei der LANXESS AG
Beschreibung:
Gemeinsam gehen wir auf folgende Themen ein:
Wie sich das ASP-Virus verbreitet und warum der Mensch eine Schlüsselrolle spielt.
Präventive Maßnahmen und effektive Desinfektion in der Landwirtschaft und der Jagdpraxis.
Die Unterschiede zwischen Desinfektionsmitteln und ihre spezifischen Einsatzmöglichkeiten.
Praktische Tipps zur Anwendung von Virkon S – von der Herstellung der Lösung bis zur Desinfektion von Fahrzeugen und Ausrüstung.
Sprungmarken:
00:02:15 – Informationen zum Virustyp
00:05:30 – Übertragungswege
00:15:20 – Wirkungsweise von Desinfektionsmitteln
00:25:50 – Anwendung von Virkon S
00:35:00 – Schutzmaßnahmen
00:40:15 – Sinnvolles Zubehör
00:45:30 – Expertentipp
Weiterführende Links:
Produktinformationen Virkon S:
https://lanxess.com/de-de/produkte-und-l%C3%B6sungen/marken/virkon-s
https://lanxess.com/-/media/Project/Lanxess/Corporate-Internet/Products-and-Solutions/Industries/Biosecurity-Solutions/EuroTier/Disinfectants/VirkonPoultry
Sicherheitsdatenblatt (Quelle: Raiffeisen.com):
https://www.raiffeisen.com/agrar_sdb/detail/5470
Betriebsanweisung (Quelle: Raiffeisen.com):
https://media.raiffeisenmarkt.de/im/pdf/pboxx-pixelboxx-77966/ba-virkon-s-110823.pdf
App-Download
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Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen e. V. tätig.
#AfrikanischeSchweinepest #ASP #Biosicherheit #JagdPodcast
Der Deutsche Jagdverband möchte moderner werden. Zentrale Ziele sind es, Geschlossenheit zu leben sowie die Kampagnenfähigkeit und die Kommunikation des Deutschen Jagdverbandes weiter auszubauen. Wie das gelingen kann, frage ich den am 16. Juni 2023 gewählten DJV-Präsidenten Helmut Dammann-Tamke.
Die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der heutigen Zeit erfordern ein kompetentes und geschlossenes Handeln. Die Einigkeit der 15 Landesjagdverbände und gemeinsame Schnittmengen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ob es um die großen Themen wie "Wolf in Deutschland", die angestrebte Verschärfung des Waffenrechts oder die Aufweichung des bewährten Reviersystems in den Bundesländern geht, die Jägerschaft sollte zusammenstehen, Kompetenzen in die einzelnen Landesverbänden bündeln und nach außen geschlossen auftreten.
Helmut Dammann-Tamke spricht mit uns darüber, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen, was die Jägerschaft in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit erwarten kann und welche Weichenstellungen notwendig sind, um insbesondere die Kommunikation und Kampagnenfähigkeit des DJV weiter zu steigern.
Haben Sie Fragen zu dieser Folge von jagdtalk? Dann schreiben Sie uns gerne über die Kommentarfunktion auf unserer Homepage www.jagdtalk.de.
Hinweis von unserem Kooperationspartner www.grube.de:
Die Aktion ist gültig bis einschließlich 31.08.2023.
Nur bei Bestellungen über den Onlineshop. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Rabattangeboten. Gilt nicht auf bereits getätigte Bestellungen. Nur auf lagernde Ware. Ausgenommen sind bereits reduzierte oder auf andere Weise gekennzeichnete Artikel sowie preisgebundene und nicht rabattierfähige Artikel wie Bücher und Sonderkraftstoffe.
Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen e. V. tätig.
Welche Auswirkungen hat die Rückkehr des Wolfes für die Menschen, die Natur, die Artenvielfalt und die Weidetier- und Pferdehalter?
Wie kaum ein anderes Thema polarisiert der Wolf und die Gräben zwischen Wolfsbefürwortern, die imaginär die Flagge „Willkommen Wolf!“ hochhalten und den Weidetier- und Pferdehaltern auf der anderen Seite, die eine strengere Regulierung fordern, könnten kaum tiefer sein.
Wir möchten in der heutigen Folge das „Pro und Kontra“ zur Rückkehr des Wolfes näher beleuchten und damit dazu beitragen, die Diskussion auf einer sachlichen Ebene zu führen.
Mein heutiger Gast ist der Veterinärmediziner, Dr. Michel Weiler. Als Fachtierarzt für Pferde hat er über 30 Jahre lang eine Pferdeklinik in Gelnhausen betrieben, die er kürzlich an seinen Nachfolger übergeben hat. Seit Mitte der 1990er Jahre hat er mit seiner Expertise Pferdekliniken u. a. in Wolfsgebieten in Osteuropa aufgebaut und sich intensiv mit dem Verhalten von Wölfen beschäftigt.
Haben Sie Fragen zu dieser Folge von jagdtalk? Dann schreiben Sie uns gerne über die Kommentarfunktion auf unserer Homepage www.jagdtalk.de.
Ein Link- und Literaturverzeichnis zu den erwähnten Studien und Publikationen zum Thema "Wolf" finden Sie unter: https://www.jagdtalk.de/jagd-podcast-jagdtalk-12-die-rueckkehr-des-wolfes-fluch-oder-segen-mit-dr-michael-weiler/
Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen e. V. tätig.
Welche Auswirkungen hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf die Schweinezuchtbetriebe und auch auf die Tiere in Deutschland?
Mein heutiger Gast ist Stefan Wille genannt Niebur. Seine Familie führt seit 1406 einen landwirtschaftlichen Betrieb in Plate in der Nähe von Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern). Heute betreibt die Familie auf 500 Hektar Getreideanbau für die eigene Schweinezucht. Rund 12.000 Schweine leben in seinem Mastbetrieb in der Haltungsform 2.
Stefan Wille genannt Niebur berichtet in dieser Folge über den enormen wirtschaftlichen Druck, welcher durch die Corona-Pandemie weiter verstärkt wurde. Geschlossene Gaststätten, abgesagte Grillpartys führten zu einem immer geringeren Fleischabsatz. Doch die Jungtiere werden permanent nachgezüchtet und die Betriebe sind auf die Abnahme angewiesen. Auch das Thema "Massentierhaltung" und die unterschiedlichen Haltungsformen werden im Gespräch thematisiert.
Womit muss sich die Gesellschaft auseinandersetzen, wenn das Fleisch auf den Tellern künftig weiterhin aus Deutschland kommen soll?
Haben Sie Fragen zu dieser Folge von jagdtalk? Dann schreiben Sie uns gerne über die Kommentarfunktion auf unserer Homepage www.jagdtalk.de. Wir leiten Ihre Fragen gerne an Stefan Wille genannt Niebur weiter und veröffentlichen die Antworten auch auf unserer Internetseite.
Dort finden Sie auch weiterführende Links zur Afrikanischen Schweinepest und zum Interview mit Prof. Dr. Dr. Gerald Reiner.
Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen tätig.
Die Studie „Sicherung der genetischen Diversität in hessischen Rotwildpopulationen“ lässt nicht nur die Wissenschaft aufhorchen, sondern sorgt auch deutschlandweit für Aufmerksamkeit unter Experten und Artenschützern.
Denn: Die genetische Vielfalt ist in einigen hessischen Rotwildgebieten reduziert und der genetische Austausch zwischen den Teilpopulationen ist insbesondere entlang der großen Bundesautobahnen bereits dramatisch reduziert.
Erste Missbildungen wurden bereits dokumentiert. Doch dies sei nur die Spitze des Eisberges, sagt mein heutiger Gast, Prof. Dr. Dr. Gerald Reiner. Er ist Wissenschaftler am Klinikum Veterinärmedizin und am Arbeitskreis Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen und hat sich auf die Untersuchung genetischer Probleme bei Haus- und Wildtieren spezialisiert.
Auch privat liebt er Tiere – gemeinsam mit seiner Frau lebt er auf einer Hofreite in einem schönen Fachwerkhaus in Mittelhessen, hat drei Schweine im eigenen Hof, Border Collies und eine kleine Schafherde. Außerdem hat er gerade einen Fotobildband über die gefiederte Biodiversität Deutschlands und Europas veröffentlicht. Er ist begnadeter Naturfotograf. In jedem seiner Fotos ist seine Liebe zur Tier- und Vogelwelt deutlich zu erkennbar.
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