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Sind Sie gerade auf der Suche nach einer Jagdmöglichkeit, sind sich aber noch nicht sicher,
Sicherlich haben Sie schon in
Manche Reviere sind vielleicht zu
Deshalb ist es wichtig, sich
Notieren Sie sich am besten die
Ich habe dazu ein paar Fragen
Für die Jägerschaft besonders interessant: Welche
Ein ergänzender Hinweis zur genetischen Unterscheidung zwischen Stadt- und Landkaninchen:
Dr. Madlen Ziege:
"Bei den Untersuchungen der Kaninchen in Frankfurt haben wir uns nicht angeschaut, ob Stadtkaninchen andere Gene als Landkaninchen aufweisen, es ging hier nur um die allgemeine Vielfalt.
Das heißt natürlich nicht, dass es hier nicht auch schon genetische Adaptationen neben den vielen Verhaltensanpassungen gibt. Es kam dazu gerade das Buch "Darwin in der Stadt heraus" das nochmal deutlich macht, dass in Städten durchaus Evolutionsprozesse schneller ablaufen, weil die Generationszeiten so kurz sind und sich viele Tiere aber auch Pflanzen schneller vermehren.
In vielen Beispielen konnte man tatsächlich zeigen, dass es genetische Unterschiede zwischen Stadt- und Landtieren (bzw. Pflanzen) gibt und sich dadurch sogar ganze Arten bilden können."
Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen tätig.
Die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ist in Deutschland angekommen. Am 9. September 2020 wurde das ASP-Virus erstmals bei einem Wildschwein in Brandenburg nachgewiesen. Anhand weiterer Skelettfunde ist ein wesentlich früherer Ausbruch - vermutlich schon in der ersten Julihälfte 2020 - jedoch wahrscheinlich.
In dieser Folge von Jagdtalk (dem Jagd-Podcast für Jäger und andere Artenschützer) spreche ich mit Prof. Dr. Dr. habil. Gerald Reiner, Leiter der Veterinärmedizinischen Klinik für Schweine an der Justus-Liebig-Universität Gießen, sowie Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Wildbiologie.
Professor Reiner beantwortet, warum die Afrikanische Schweinepest so gefährlich ist, wie ansteckend das ASP-Virus ist und was Jägerinnen und Jäger tun können, um eine weitere Ausbreitung der gefährlichen Tierseuche zu reduzieren. Die Afrikanische Schweinepest ist keine Zoonose und somit für Menschen ungefährlich.
Für die Jägerschaft gibt er zahlreiche Hinweise zur Erkennung möglicher Symptome sowohl bei lebendem Schwarzwild als auch bei tot aufgefundenen Stücken. Da nur rund 6 % der Tiere die Afrikanische Schweinepest überleben und ggf. Resistenzen gebildet haben, besteht die Gefahr, dass diese Tiere für einen bestimmten Zeitraum das Virus ausscheiden aber selbst nicht daran erkranken.
Professor Reiner gibt auch einen Ausblick, wie er die Situation sowohl bei Hausschweinen als bei Wildschweinen für die Zukunft einschätzt und ob das ASP-Virus aus Deutschland wieder verschwinden kann.
Transparenzhinweis: Markus Stifter ist auch als Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen tätig.
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