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Es war eine spontane und etwas verrückte Idee. Aber wie so oft: Etwas weitergesponnen entpuppte sie sich als Glücksfall. Gemeinsam mit Silke Gilles und Hagen Beck, die seit ein paar Monaten den Podcast "*"Deich und Döner"" produzieren, habe ich mich in die Öffentlichkeit begeben. Vor etwa 20 begeisterten Zuhörern und Zuhörereinnen haben wir uns auf dem Fundament der verunglückten *Toilettenanlage* über Neuwied, seine Probleme und Lösungen dafür unterhalten.
Wer ein Fest besucht, möchte dort eine entspannte Zeit erleben. Damit das möglich ist, ist in aller Regel im Vorfeld eine Menge Arbeit zu erledigen. Melina Manns, Fabienne Mies & Pascal Stoltze erledigen einen Großteil davon, wenn es um die Organisation des Neuwieder Deichstadtfests geht. Hier erzählen sie, was sie in dem Zusammenhang alles brücksichtigen müssen, wie viel Arbeit in dem Fest steckt, und welche Highlights uns in diesem Jahr erwarten.
Kennengelernt haben sich die beiden auf einem Schiff. Bei Kreuzfahrten haben sie in recht unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Das Gespann aus gelerntem Koch und studierter Psychologin war dann noch einige Zeit in einer Hotelkette aktiv. Bekam dann aber Lust auf etwas eigenes. Unabhängig voneinander entdeckten Meikes Mutter und Lars eine vielversprechende Immobilienanzeige.
Viele Jahre lang hat er Neuwieds Jugend geschützt – der studierte Szialarbeiter war für die Stadtverwaltung im Einsatz. Dieses Kapitel ist beendet. Nun hat HP Robiller mehr Zeit, um sich seiner Leidenschaft zu widmen: Durch einen Zufall hat er 2013 begonnen, Songs von Elvis Presley vorzutragen. Das gelingt ihm so gut, dass er es – ohne Einsatz von Social Media Kampagnen oder aufwändige Öffentlichkeitsarbeit – auf viele internationale Bühnen geschafft hat. Im Sommer wird er auch wieder beim Deichstadtfest auftreten.
Seit 24 Jahren betreibt der Schauspieler und Sprecher Fritz Stavenhagen das Portal **www.deutschelyrik.de**. Dafür wählt er *Gedichte* aus ganz unterschedlichen Genres aus, und spricht sie in seinem kleinen Studio in Oberbieber ein.
Längst nicht alle Gäste von "Jeder en Ferscht" haben einen Eintrag bei Wikipedia. Sylvia Brathuhn hat diesen definitiv auch verdient. Einige Jahre lang war sie Bundes-, noch länger Landesvoristzende der FSH (Frauenselbsthilfe Krebs e. V.). Unabhängig davon ist sie vielseitig engagiert, nicht zuletzt im Hospizverein Neuwied. Sie ist Dozentin und hat mehrere Fachbücher geschrieben – im Mittelpunkt stehen darin oft die Themen Trauer und Sterben. Anlass für unser Treffen war das aktuelle Buch "Reise mit Mut: Mein Platz im Leben nach der Diagnose Krebs". Dabrüber, und über ihren bewegten Lebenslauf berichtet sie im Gespräch.
Die Lage des Museums ist gleichzeitig Fluch und Segen: Einerseits ist die Höhe oberhalb von Segendorf einer der schönsten Plätze der Stadt Neuwied – das haben schon einige Gäste von "Jeder en Ferscht" bestätigt. Andererseits kommt es kaum zu Gelegeneitsbesuchen im Museum Monrepos. Wer dort hin möchte, muss den Besuch schon vorab planen. Aber er lohnt sich definitiv. Frank Moseler und sein Team haben eine Ausstellung gestaltet, die einem das Leben der Menschen aus der Vorzeit sehr lebendig vor Augen führt. Dass er einmal eine solche Einrichtung leiten sollte, hätte Frank während seines Archäologie-Studiums kaum erwartet. Heute ist er mit der Entwicklung sehr zufrieden.
Sie ist eine waschechte Neuwiederin. Während Claudia ihre Ausbildung im "Spanischen Garten" in der Mittelstraße machte, verdiente sie sich durch Plattenauflegen in verschiedenen Discotheken der Stadt etwas dazu. Und traf dabei ganz offensichtlich den Geschmack der Besucher.
Lange Zeit war das Rhein-Wied-Stadion im Bereich Fußball verwaist – eine echte Heimmannschaft gab es hier nicht. Doch dann wurde – von einigen belächelt – der Heimat Sport Verein Neuwied gegründet. Wie es dazu kam, wie sich der Verein in den ersten zehn Jahren entwickelt hat, und was noch von ihm zu erwarten ist, erzählen der zweite Vorsitzende und Trainer der ersten Mannschaft (die im vorigen Sommer die Meisterschaft erringen konnte) Stefan Fink und Jugendvorstand, Bambinitrainer und Spieler der 1. Mannschaft Marius Christ. Glücklicherweise hat mich niemand aufgeforert, meine Fähigkeiten am Ball zu zeigen – die sind nämlich äußerst dürftig.
Vor wenigen Tagen ist Werner Zupp gestorben. Wie so viele in Neuwied, hatte auch ich eine intensive Verbindung zu ihm, und kann es noch immer kaum glauben, dass er nun nicht mehr da ist. Wer gerade jetzt noch etwas mehr über Werner erfahren möchte, kann sich Episode 44 anhören, für die wir uns anlässlich seiner Pensionierung unterhalten haben.
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