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Johannes lädt uns ein, zu ihm zu kommen und Jesus zu sehen. Genau wie die Offenbarung offenbart auch das Johannesevangelium den Charakter und das Wesen Jesu. Durch ihn spricht Gott zu uns, er strahlt in unsere Dunkelheit hinein, kommt uns nahe und schenkt uns Gnade und Wahrheit. Der Glaube beginnt nicht damit, dass wir nach Gott suchen, sondern damit, dass Gott sich in Jesus Christus sichtbar, nahbar und erreichbar macht.
John invites us to come and see Jesus. Like the Book of Revelation, the Gospel of John reveals the character and nature of Jesus. Through him, God speaks to us, shines in our darkness, comes near to us and gives us grace and truth. Faith doesn't start with us searching for God; it starts with God making Himself visible, relatable, and reachable in Jesus Christ.
Sprecher/Speaker: Rob Forbes
Bibeltext/Bible text: Johannes 1,1-18
In den Evangelien wird 25-mal berichtet, dass Jesus gebetet hat. Im Gegensatz zu uns hat er nicht mit einer Liste von Bitten gebetet. Er hat auch keine bestimmten Methoden oder Techniken angewendet, um seinem Vater zu gefallen. Als zuversichtlicher Sohn sprach er mit Gott über verschiedene Situationen in dem Wissen, dass er erhört werden würde und eine Antwort erhalten würde.
The Gospels record 25 times that Jesus prayed. Unlike us, he did not pray with a list of needs. Nor did he use methods or techniques to please his Father. As a confident son, he spoke to God about different situations, knowing that he was heard and would be answered.
Sprecher/Speaker: Rob Forbes
Bibeltext/Bible text: Lukas 5,16
Gott hat uns von Anfang an dazu bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden (Röm 8,29-30). Durch die Sünde haben Adam und Eva dieses Ebenbild verloren, doch in Christus wird es vollständig wiederhergestellt: Wer in Christus ist, ist eine neue Schöpfung (2. Kor 5,17). Diese Verwandlung geschieht nicht durch eigene Kraft oder durch Kämpfen, sondern indem wir erkennen, wer Jesus wirklich ist, und Zeit mit ihm verbringen – je mehr wir ihn anschauen, desto mehr werden wir ihm gleich (2. Kor 3,18). Konkret zeigt sich das darin, wie Jesus für andere sorgte: mitfühlend, ehrlich in Liebe und mit einem Blick für die Bedürfnisse der Menschen um ihn herum – selbst am Kreuz sorgte er noch für seine Mutter.
From the very beginning, God predestined us to be conformed to the image of His Son (Rom. 8:29-30). Through sin, Adam and Eve lost that image, but in Christ it is fully restored: whoever is in Christ is a new creation (2 Cor. 5:17). This transformation doesn't come from our own effort or striving, but from recognizing who Jesus truly is and spending time with Him – the more we behold Him, the more we become like Him (2 Cor. 3:18). Concretely, this shows up in how Jesus cared for others: compassionate, honest in love, and attentive to the needs of the people around Him – even caring for His mother from the cross.
Sprecher/Speaker: Manuel und Johanna Stähler
Bibeltext/Bible text: Röm. 8,29-30
Jesus reagiert bei der Tempelreinigung mit ungewöhnlicher Schärfe, weil ihm die Gemeinschaft der
Menschen mit Gott im Tempel, dem "Haus seines Vaters", liegen zutiefst am Herzen. Durch seinen Tod
und seine Auferstehung macht Jesus uns rein und ermöglicht damit wieder direkten Zugang zu Gott
dem Vater. Wir selbst werden zum Tempel Gottes, in dem sein Geist wohnt (1. Kor 3,16-17). Wer Jesus
ähnlicher werden will, übernimmt deshalb Verantwortung für diesen "Tempel" – für die eigene Reinheit,
für Vergebung, die Stärkung und für die Einheit der Gemeinde als Ganzes.
Jesus responds with unusual intensity during the cleansing of the temple, because the fellowship of people with God in the temple, His Father's house, is deeply important to Him. Through His death and resurrection, Jesus makes us clean and thereby restores direct access to God the Father. We ourselves become the temple of God, in whom His Spirit dwells (1 Cor 3:16-17). Whoever wants to become more like Jesus therefore takes responsibility for this "temple" — for their own purity, for forgiveness, for building others up, and for the unity of the church as a whole.
Sprecher/Speaker: Hermann
Bibeltext/Bible text: 1. Kor 3,16-17
Von Anfang an schuf Gott die Menschen nach seinem Ebenbild, damit sie seinen Charakter widerspiegeln, ihn verherrlichen und in der Welt repräsentieren. Die Sünde verzerrte diesen Zweck, als die Menschheit sich entschied, unabhängig von Gott zu sein, anstatt ihm zu vertrauen. Im Alten Testament offenbart Gott seinen Plan, sein Bild in uns wiederherzustellen, was in Jesus die Erfüllung findet. Wenn wir unser Leben Jesus übergeben und unseren Blick beständig auf ihn richten, verwandelt uns der Heilige Geist von innen heraus, sodass wir Jesus gegenüber der Welt immer stärker widerspiegeln.
From the very beginning, God created humanity in His image to reflect His character, glorify Him, and represent Him in the world. Sin distorted that purpose as humanity chose independence from God instead of trusting Him. Throughout Scripture, God reveals His plan to restore His image in us, culminating in Jesus—the perfect image of the Father. As we surrender our lives to Christ and continually fix our attention on Him, the Holy Spirit transforms us from the inside out so that we increasingly reflect Jesus to the world.
Sprecher/Speaker: Jonas
Bibeltext/Bible text: 2 Kor 3:18
Die Israeliten waren gegenüber Gottes Liebe und Treue zynisch geworden. Sie hatten Gottes Gnade aus den Augen verloren und waren gleichgültig geworden, besonders wenn es ums Geben ging. Gott erinnerte sie daran,dass sie geben sollten, weil er sie bereits gesegnet hatte – und nicht, um im Gegenzug einen Segen zu erhalten.
The Israelites had become cynical about God’s love and faithfulness. They had lost sight of God’s grace and had become indifferent to their faith, especially when it came to giving. God reminds them that they give because he has already blessed them, not to receive a blessing in return.
Sprecher/Speaker: Rob Forbes
Bibeltext/Bible text: Maleachi 3,6-12
Die Israeliten waren gegenüber Gottes Gerechtigkeitssinn zynisch geworden. Sie glaubten, dass er die Korrupten segnete, während er zuließ, dass sie leiden mussten. Werden wir Gottes Gerechtigkeit in der heutigen Welt erkennen?
The Israelites had become cynical about God’s sense of justice. They believed that He was blessing the corrupt while allowing them to suffer. Will we see God’s justice in today's world?
Sprecher/Speaker: Rob Forbes
Bibeltext/Bible text: Maleachi 2,17 - 3,5
Die Israeliten hatten begonnen, an Gottes Treue zu zweifeln. Diese theologische Erosion blieb nicht nur in ihren Köpfen – sie übertrug sich auch auf ihre Familien und Ehen. Maleachi konfrontiert sie mit zwei konkreten Verstößen gegen den Bund: der Heirat mit Menschen, die fremde Götter anbeten, und der Scheidung von den treuen Ehefrauen ihrer Jugend. Gott, der bei ihrer Hochzeit als Zeuge stand, erinnert sich noch immer an den Bund, auch wenn sie es nicht tun. Doch der Text verweist uns letztlich auf den Treuen, Jesus Christus, der sich nicht von seiner untreuen Braut scheiden ließ, sondern für sie starb.
The Israelites had begun to doubt God's faithfulness. That theological erosion did not stay in their heads—it
moved into their homes and marriages. Malachi confronts them for two specific acts of covenant-breaking:
marrying those who worship foreign gods, and divorcing the faithful wives of their youth. God, who stood as
witness at their wedding, still remembers the covenant even when they do not. Yet the passage ultimately
points us to the Faithful One, Jesus Christ, who did not divorce His unfaithful bride but died for her.
Sprecher/Speaker: Dario de Matos
Bibeltext/Bible text: Maleachi 2,10–16
Sprecher/Speaker: Hannes Jakobi
Bibeltext/Bible text: Prov 29: 25
Die Israeliten waren in ihrer Hingabe an Gott nachlässig geworden. Sie taten nur noch das Nötigste und taten nur das, was ihnen gerade passte und gefiel.
Maleachi erinnert sie daran, dass dies eine tiefe Verachtung Gottes darstellt.
The Israelites had become half-hearted in their devotion to God. They were going through the motions, doing only what was convenient and pleasing for them.
Malachi reminds them that this is deeply dishonouring to God
Sprecher/Speaker: Rob Forbes
Bibeltext/Bible text: Maleachi 1:6 - 2,9
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