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Wir sind zurück und haben direkt ein küchenphilosophisches Schmankerl für euch: Günther Hilmer lebt für die Dinge. Er ist das, was man heute als Messie bezeichnen würde, und doch wohnt ihm in Bezug auf seinen Zwang und die Gesellschaft eine gewisse Klugheit inne.
Quellen
Seit November 2024 protestieren in Serbien Bürger landesweit gegen Korruption, Machtmissbrauch der Regierung und den autoritären Regierungsstil, nachdem das Dach des Bahnhofs in Novi Sad einstürzte und 15 Menschen starben.
Angeführt von Studierenden und Gewerkschaften fordern die Demonstrierenden Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und faire Wahlen; es kam bereits zu Rücktritten hochrangiger Beamter und massenhaften Kundgebungen in Belgrad und Novi Sad.
In dieser Folge sprechen wir über die Ereignisse mit Dr. Andrea Perunović, der an der Universität Belgrad forscht und lehrt.
Das Präfix "post" begegnet uns in vielen aktuellen Debatten, wenn es z.B. um Postkolonialismus, Poststrukturalismus oder Postfaschismus geht. In dieser Folge hören wir ein Interview mit dem Philosophen Dieter Thomä und kritisieren die Ideologie, die mit dem "post" einhergeht.
Quellen
deutschlandfunkkultur.de. „Philosophie der Vorsilbe ‚post‘: Wann ist das Nachher vom Vorher was Eigenes?“ Deutschlandfunk Kultur, 9. März 2025, https://www.deutschlandfunkkultur.de/philosophie-der-vorsilbe-post-wann-ist-das-nachher-vom-vorher-was-eigenes-100.html.
"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" - Ja, das darf man... aber dann wird es oft vulgär. Das "Kein Blatt mehr vor den Mund nehmen", das neuerdings vor allem im rechten politischen Spektrum praktiziert wird, betrachten wir mit großer Sorge, denn auch hier gehen alte Werte des Konservatismus wie Höflichkeit, Manieren und Contenance verloren. Sie weichen dem radikalen Individualinteresse an Macht und Geld. All das verkörpern Politiker wie Trump und Merz... Mal sehen, wohin das führt.
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Zeit ist Geld, Zeit ist Freiheit, Zeit ist Macht - in jedem Fall sind wir uns sicher, dass die Zeit in der politischen Debatte mehr Raum einnehmen sollte. Gewerkschaften kämpfen seit jeher für Arbeitszeitverkürzungen, auch wenn dieser Kampf in den letzten Jahren etwas ins Stocken geraten ist. Wie viel Zeit jemand hat, wirkt sich direkt auf seine (mögliche) politische Einflussnahme aus. Wir sind also in einer Demokratie im Grunde darauf angewiesen, dass viele Menschen viel Zeit außerhalb von Erwerbs- und Sorgearbeit haben. Warum also findet das Thema nicht mehr Raum im öffentlichen Diskurs? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
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Es ist soweit: Fritze Merz sind die Sicherungen durchgebrannt. Bei der Abstimmung über einen Antrag zur Migrationsbegrenzung nimmt er die Stimmen der AFDP billigend in Kauf – das macht uns sehr wütend. Dieser unheiligen Allianz setzt vor allem Hedi Reichinnek ein wenig Hoffnung entgegen und zeigt, dass sich die Vernunft noch nicht ganz aus dem deutschen Parlament verabschiedet hat.
Hauptthema dieser Folge ist die mit der Inauguration Trumps beginnende "Broligarchie" in den USA, die insbesondere von Tech-Milliardären geprägt ist und bisherige gesellschaftliche Strukturen destabilisiert. Insbesondere die – vermeintliche – Nahbarkeit, die diese „Broligarchen“ über eigene sozialen Netzwerke zu erzeugen versuchen ist bemerkenswert. Wir analysieren das neue Zeitalter der Broligarchie und kommen zu dem Schluss, dass nur ein Programm gegen die individuelle Einsamkeit das Gemeinwohl noch retten kann.
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Zugegeben, der Titel der Folge ist etwas reißerisch, aber es gibt tatsächlich eine Tendenz in aktuellen YouTube-Serien, sich militärischer Symbole zu bedienen - und das ist keine neue Entwicklung. Ihren Ursprung hat diese Art der Unterhaltung im sogenannten Militainment, also dem Military-Entertainment-Complex, einer Kooperation, die seit dem Zweiten Weltkrieg teilweise zwischen dem Pentagon und Filmproduzenten in Hollywood besteht. Der Deal geht so: Wir stellen euch Wehrtechnik als Requisiten und Soldaten als Komparsen, und ihr redet nur Gutes über das Militär - alles freiwillig, aber sehr gut bezahlt. Das Problem dabei: Die Konsumenten sind ständiger Propaganda ausgesetzt, ohne es zu merken - im Kino, auf YouTube und sogar in Computerspielen. Die mögliche Folge ist ein Verlust an Kritikfähigkeit. Das und mehr in der neuen Folge.
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Muss Strafe sein? Ja, sagt Immanuel Kant, denn Unrecht muss vergolten werden, um die Rechtsordnung wiederherzustellen. Jein, sagen andere, die in der Strafe eher den Zweck der Prävention und der Resozialisierung des Täters als den des Ausgleichs einer Straftat sehen. Die Vergeltungstheorie und die Präventionstheorie sehen in der Strafe jeweils ein Mittel zur Erreichung unterschiedlicher Ziele. In dieser Folge besprechen wir das Für und Wider dieser gängigen Strafzwecktheorien.
Quellen
Während Fritze Merz Tünkram erzählt und sich die deutsche "Journaligenzija" über die Wortwahl des Kanzlers echauffiert, stellt sich heraus, dass die Deutschen ärmer sind als gedacht, wenn man die Wohnkosten berücksichtigt. Diese bahnbrechende Erkenntnis hat uns veranlasst, über den Klassenbegriff zu philosophieren und uns zu fragen, was es eigentlich bedeutet, in der Unterschicht geboren zu sein.
Quellen
Wo gibt es gute Pizza? Natürlich dort, wo sie am authentischsten ist! Aber nicht nur in der Gastronomie sind wir ständig auf der Suche nach dem Authentischen, auch in Bezug auf unsere Persönlichkeit wird uns ständig vorgegaukelt, dass wir unbedingt unser wahres Selbst nach außen kehren müssen. Aber: Gibt es das überhaupt? Oder sind wir nicht vielmehr das Produkt unserer Anlagen und Umwelt? Wir diskutieren den Begriff der Authentizität und wie er unser Leben bestimmt.
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