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Maria und ich sind Nachbar*innen. Sie hat ein fünfjähriges Kind und will vielleicht noch mehr und vielleicht auch Kunst studieren. Sie mag Spaziergänge bei jedem Wetter, malen, zeichnen und nähen- überhaupt DIY und selbstbestimmtes Lernen.
Maria ist in Kasachstan geboren, mit 3 ½ Jahren nach Deutschland gekommen, inzwischen 24 jahre alt, weiß und Schulabbrecherin.
Das Pat*innenprojekt, das Maria im Gespräch erwähnt ist dieses:
http://der-weg-bs.de/kinder-paten.html
Falls ihr für die zeit und Energie spenden wollt, die in diese Folge geflossen ist, wäre das eine passende Idee:
http://der-weg-bs.de/sie-koennen-dem-verein-helfen.html
wie immer gillt: ihr seid mit und ohne Geld geben herzlich wilkommen uns zuzuhören.
Tipps für Infos anlesen rund um Kinderbegleitung von Maria:
- Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn
Sehr schön für den Einstieg, gut übersichtliches Inhaltsverzeichnis
https://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/p/inhaltsverzeichnis.html
- Der Kompass
Ruth findet oft sehr treffende Worte, lädt sehr dazu ein, in sich hineinzuschauen
https://derkompass.org/blog/
- Nora Imlau schreibt unter anderem über gefühlsstarke Kinder, z.B. „So viel Freude, so viel Wut“
https://www.nora-imlau.de/blog/
- Artgerecht Projekt, das Babybuch ist sehr einfach aufgebaut, praxisorientiert und sehr hilfreich für das erste Babyjahr
https://artgerecht-projekt.de/
- In „Slow Family“ schreiben Julia Dibbern und Nicola Schmidt über das Leben in der Stadt
- Jesper Juul, zum Beispiel „Mein kompetentes Kind“, hat mir sehr viel Sicherheit im Umgang mit meinem Kind gegeben
- Alfie Kohn: „Liebe und Eigenständigkeit – Bedingungslose Elternschaft jenseits von Belohnung und Bestrafung“ Das Augenöffnerbuch!
- Aida S. de Rodriguez schreibt viel über den unerzogen-Ansatz
http://elternmorphose.de/
-Mayya bezieht sich viel auf den Entwicklungsansatz von G. Neufeld, sehr spannend!
@beziehungvorerziehung bei Instagram
https://beziehungvorerziehung.de/
Ich hatte mal wieder erwähnt:
- Sarah Diehl: „Die Uhr die nicht tickt“
und ich will noch sagen, weils mir beim Podcastschneiden wieder heftig in den Ohren augfestoßen ist: alle Bezugspersonen von Kindern sollen lernen wie diese gewickelt werden und sich mit grundlegenden Belangen der Kinderbegleitung auseinandersetzen – auch cis Männer verdammt!
https://www.feministmotherhood.de/equal-care/mental-load/comic-emma/
auf der spannenden Seite lässt sich auch ein mental- Load- Test machen:
https://www.feministmotherhood.de/mental-load-test/
und feministmotherhood ist -wie ich finde- generell eine spannende Seite zum entdecken, stöbern und lernen...
Takashi ist Videokünstler, Filmemacher und Vater von drei Kindern. Er ist in Japan aufgewachsen. Sein erster Dokumentarfilm in Spielfilmlänge war: „Meine Reise mit den Atombombenüberlebenden“ (2010) über eine Reise von 103 Atombomben Überlebenden. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist er nach Deutschland gezogen, wo er nun mit seiner Familie lebt und wir in der gleichen Klasse Freie Kunst studieren.
Hier könnt ihr Einblicke in seine beeindruckenden, berührenden Arbeiten bekommen:
https://vimeo.com/kunimoto
http://takashikunimoto.net
Der Film „Roberto“, den Takashi im Gespräch erwähnt: https://vimeo.com/314494687
„Meine Reise mit den Atombombenüberlebenden“: https://vimeo.com/210846595
Projekt Wunschgroßeltern: https://vimeo.com/300285373, wunschgrosselternvermittlung
Projekt für getrennt lebende Eltern: https://mein-papa-kommt.info
Nachtrag: ich spreche im Podcast von meinen Überlegungen ob ich Kindern „männliche, weibliche oder geschlechtsneutrale Namen“ geben würde. Ich will dazu noch anmerken, dass Namen keine Geschlechter haben, es kann beispielsweise auch „der Lilith“ und „die Daniel“ geben. Namen werden jedoch leider männlich, weiblich oder nicht eindeutig gelesen und damit gehen dann eben auch wieder Zuschreibenden einher…
Falls ihr für die Arbeit, Gedanken und Zeit, die in diese Folge geflossen sind spenden wollt wäre dieses Projekt von einem Freund von Takashi ein passender Vorschlag:
https://www.nikovonglasow.org/donate
ihr seid aber mit und ohne Geld herzlich wilkommen dem Gespräch zu lauschen.
Hier auch noch ein Link zu Niko Glasgows Dokumentarfilm „NoBodys Perfect“, in welchem Opfer von Thalidomid über ihre Beziehungen zu ihren Körpern sprechen während sie für einen Naktkalender posieren: https://vimeo.com/114783316
Katrin hat Erziehungswissenschaften studiert und ist inzwischen Gemüsegärtnerin. Abseits ihrer Leidenschaft für Gemüseanbau strickst sie gerne, zockt Playstation und trifft Freund*innen am Kiosk, zum Kochen, intensive Gespräche und draußen unterwegs sein, besonders am Wasser. Katrin ist cis Frau, 30 Jahre alt, weiß, able bodied, studiert, ausgebildet und möchte keine Kinder.
Wir haben uns in der Solidarischen Lasndwirtschaft- Gärtnerei kennen und mögen gelernt, in der wir beide angestellt waren.
Nachtrag: im Gespräch reden wir kurz darüber wie es wohl ist mit Vaterschaftsanerkennung als trans Mann*. Ich hab inzwischen weiter nachgefragt und bisher wurde mir von verschiedenen Seiten bestätigt, dass es sobald der männliche Geschlechtseintrag bürokratisch eingetragen ist kein Problem sei. Was natürlich immer noch diskriminierend ist, denn da hängt das ganze ätzende Verfahren mit den Behörden- und Gutachter*innen- Terminen dran und für nicht binäre Personen gibt es leider auch noch keine offizielle Lösung. Warum nicht einfach „Eltern 1, 2“ und auch mit der Möglichkeit auf Eltern „3,4,5…“, dann wär das Problem, dass nur zwei Personen ins Geburtsregister der Kinder eingetragen werden können auch gleich mitgelöst?!
https://www.selbstbestimmt-steril.de/
Realitäter*innen Folge ‚Warum es okay ist keine Kinder zu wollen‘:
https://open.spotify.com/episode/7BSCFnhdLLrrRKkehGOQFV?si=030328d4fff94b79
Erwähnte Bücher:
- Alisa Tretau (Hg.)- ‚NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER
Unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt’
- Almut Birken & Nicola Eschen (Hg.)- ‚LINKS LEBEN MIT KINDERN Care Revolution zwischen Anspruch und Wirklichkeit‘
Falls ihr spenden wollt ist das Bollerwagen Cafe, welches Menschen unterstützt, die auf der Straße leben oder bedürftig sind und bei dem Katrin ehrenamtlich aktiv ist eine für diese Folge passende Option: https://www.bollerwagen-cafe.de/
Karu ist Schreib- und Theaterpädagoge*, Kulturmacher* und Trans*Aktivist.
In seinen Texten und auf der Bühne lässt er* Stimmen zu Wort kommen, die im Alltag wenig Platz finden. Er*entwickelt Vermittlungsformate, initiiert Dialoge und versucht Brücken zu schlagen.
Als trans* Mann setzt er* sich aktiv für die Sichtbarkeit und gesellschaftliche Anerkennung von trans* Menschen ein. Er schreibt biographisch motivierte Prosa und spoken word Texte über das Trans*Sein und gibt dazu Lesungen und Workshops. Ihr könnt ihn auch einladen: https://karu-grunwald.com/
Er ist weißer Akademiker*, 35 Jahre alt und Teil der 3. ostdeutschen Generation.
Karu und ich sind in einer „romantisch- zärtlichen Liebesbeziehung“ und sind in Austausch darüber ob und wenn ja wie wir uns Kinderbegleitung vorstellen können und hier könnt ihr nun einem unserer Gespräche darüber lauschen.
Falls ihr spenden möchtet, liegt Karu eine Organisation sehr am Herzen: www.masifunde.de. Ein Bildungsprojekt für Kinder im Walmer Township in Südafrika, die auch gerade in Pandemie Zeiten einen wichtigen Beitrag leisten. Karu war selbst 2,5Jahre dort und konnte die Programme der Organisation kennenlernen.
Anuk ist eine sehr vertraute Freundin von mir. Wir kennen uns seit über 10 Jahren und wir teilen viele Interessen und Einstellungen.
Anuk ist 26 Jahre alt, weiß, studiert und ist in einer lesbischen Beziehung mit Kinderwunsch.
Inzwischen ist sie schwanger!!! 🐛❤️🌈
Nach dem Gespräch hat sie nochmal über die Begriffe "leibliche" / "nicht-leibliche" Mama nachgedacht und festgestellt, dass sie gerne bessere hätte. Welche Worte benutzt ihr?
https://www.instagram.com/memu_mema/
https://www.nodoption.de/
https://action.allout.org/de/a/regenbogenfamilien/
https://berlin.lsvd.de/gruppen/kinderwunschgruppe/
https://www.instagram.com/gay_mom_talking_podcast/
Buchhinweise:
- Susanne Scheerer/ Anabelle von Sperber, „Zwei Mamas für Oscar: Wie aus einem Wunsch ein Wunder wird“
- In Voigt, Jacky Gleich „Wie heiraten eigentlich Trockennasenaffen“
- Brigitte Minne, Trui Chielens "Prinzessin Pompeline traut sich"
- Almut Birken, Nicola Eschen (Hg.) „Links leben mit Kindern“
- Alisa Tretau- „Nicht nur Mütter waren schwanger“
ich habe mir überlegt, dass ich euch als Hörer*innen bitten würde, falls euch das möglich ist an ein Projekt zu spenden, das jeweils mit den Gesprächspartner*innen überlegt wird. Es fliest einiges von meiner Zeit und Energie in diesen Podcast, aber ich schöpfe daraus auch viel und ich möchte den Zugang für möglichst viele offen halten- also ihr seid auch herzlich willkommen zuzuhören, falls ihr nicht spenden könnt oder wollt. Da ich selbst gerade durch mein Rosa Luxemburg Stipendium finanziert werde bin ich noch nicht auf zusätzliche Geldeinnahmen angewiesen.
Falls ihr finanziell etwas beitragen wollt wäre das für diese Folge eine passende Option:
https://go.allout.org/de/a/regenbogenfamilienklagen/?akid=45797.4903596.LokTYM&rd=1&t=2&utm_campaign=regenbogenfamilienklagen&utm_medium=email&utm_source=actionsuite
Diese Episode habe ich sozusagen als "Sonderedition" dazwischen geschoben, weil die Buchveröffentlichung gerade so aktuell ist.
Das Gespräch haben wir am 2. Feburar 2021 geführt.
Barbara Peveling, 1974 geboren ist Autorin und Anthropologin. Am 25. Januar 2021 erschien die Anthologie „Kinder kriegen- Reproduktion reloaded“ bei bei Nautilus Flugschriften, von welcher Barbara Peveling Mitherausgeberin ist. Darin sind auch zwei Geschichten von ihr veröffentlicht, welche unter Anderem von der Entscheidung nach Feststellung der 1. Schwangerschaft und der, was mit einem eingefrorenen Embryo passieren soll handeln. Sie hat drei Kinder und lebt in Paris.
http://www.barbarapeveling.com/de/
https://edition-nautilus.de/programm/kinderkriegen/
https://other-writers.de/(dort findet auch die Lesung mit Barbara Peveling am 12.02 statt)
und hier der Link zum „Engeltext“, den Barbara im Gespräch auch erwähnt:
https://www.54books.de/care-collage-morsezeichen-zwischen-fuersorge-und-text/
Die Lesung ist am 12.02 auf diesem Blog
https://other-writers.de/ statt.
Link zu Zeit- Artikel gegen Stigmatisierung von Leihmutterschaft: https://www.zeit.de/kultur/2017-02/leihmutterschaft-tabu-koerper-schwangerschaft-reproduktionsmedizin
Filmtipp von mir: „(M)other“: Muttersein ist das Natürlichste auf der Welt. So scheint es. Doch die Ansprüche an Frauen mit Kindern waren selten so überladen und widersprüchlich wie in der heutigen westlichen Welt. Auf Glücksversprechen folgen oft Benachteiligungen, Überforderungen und Schuldgefühle. Die Mutter ist zu einem künstlich glorifizierten Ideal geworden, das dennoch oft mit der „Natur der Frau“ legitimiert wird. Dabei leben wir längst in einer Zeit, in der drei Menschen von sich behaupten könnten, die Mutter desselben Kindes zu sein: Eizellspenderinnen geben ihre Gene zur Zeugung von Kindern, Leihmütter tragen Babys aus, die sie unmittelbar nach der Geburt abgeben und auch Männer ziehen Kinder groß – ganz ohne Frau an ihrer Seite. Es stellt sich also die Frage: Was macht einen Menschen überhaupt zu einer richtigen Mutter? In einem persönlichen und kaleidoskopartigen Gedankenspiel begegnet die Regisseurin Antonia Hungerland vielfältigen Menschen, von denen niemand dem verinnerlichten Bild einer richtigen Mutter zu entsprechen scheint. (M)OTHER ist eine poetisch dokumentarische Entdeckungsreise, die gesellschaftlich hochaktuelle und zukunftsweisende Fragen aufwirft.
Dads who gave birth:
https://www.instagram.com/stories/freddy.mcconnell/2500890914261469648/
https://www.instagram.com/dannythetransdad/
Buchtipps:
- Emma: The mental load Comic- a feminist Comic
- Anke Stelling: Schäfchen im Trockenen
- Marlene Streeruwitz: Verführungen
Und der Kinderfilm, von dem am Ende die Rede war heißt: „WALL-E- der letzte räumt die Erde auf"
Nele ist eine gute Freundin von mir, sie ist weiß, cis weiblich, 38 Jahre alt, hat für sich klar, dass sie keine Kinder bekommen möchte und begründet dies hauptsächlich politisch.
Hier ein paar Links zu den Projekten, auf denen ihr politischer Fokus liegt:
www.gemeinsamkaempfen.blogsport.eu(@fem_gk)
https://womendefendrojava.net/de(@WomenDefendRoj1)
Houmer ist ein guter Freund von mir, mit dem ich schon zusammen gewohnt habe, in seiner Freizeit tätowiert er gerne und ich trage ein verhunztes Tattoo von ihm auf einem meiner Zehen.
Houmer ist 1989 im Iran geboren und lebt seit 2011 Jahren in deutschland. Er möchte keine eigenen Kinder, aber am liebsten eine Katze oder auch einen Hund.
Mir ist aufgefallen, dass wir im Gespräch gleich mit dem Kinderthema durchgestartet sind ohne, dass Houmer mehr zu dem erzählt hat, was ihn im Leben beschäftigt und bewegt.
Houmer ist auf jeden Fall auch ein toller Fotojournalist, hier der Link zu seiner Webseite und Instagram:
https://houmer-hedayat.com/
https://www.instagram.com/houmer/
Hier der Link zum Lied von Bettina Wegner, von dem Houmer im Gespräch erzählt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA
und Gay Mom talking, was ich in der Einleitung erwähnt habe:
https://www.instagram.com/gay_mom_talking_podcast/
gibts auch auf Spotify. Die Folge 16 "Der Becher". Aber auch in anderen Folgen verbirgt sich wertvolles Wissen.
Saro ist eine befreundete ehemalige Mitbewohnerin von mir. Sie führt mit ihrem Partner eine Heterobeziehung und sie leben mit ihren beiden Kindern als Kleinfamilie in einem linken Wohnprojekt. Beide teilen ihr Geld in einer gemeinsamen Ökonomie mit sechs weiteren Erwachsenen, die an anderen Orten leben.
Saro ist weiß, studiert, lohnarbeitet prekär selbstständig und versucht den Spagat zwischen feministischem und aktivistischem Eltern-Sein und den vielfältigen Herausforderungen des Alltags.
Sie und Locki sind froh über ihre Kinder, versuchen ihnen gut zu zu hören und sie durch schöne und schwierige Gefühle zu begleiten.
Locki ist ein befreundeter, ehemaliger Mitbewohner. Er ist weiß,
Gleich im Anschluss habe ich das Gespräch mit Saro geführt.
Buchhinweise:
- Alfie Kohn „Liebe und Eigenständigkeit: Die Kunst bedingungsloser Elternschaft, jenseits von Belohnung und Bestrafung“
- Patty Wipfler „Hand in Hand“
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