
Sign up to save your podcasts
Or


Asset Companies oder Special Purpose Vehicle sind insbesondere in den Bereichen Renewables sowie Infrastructure etablierte Strukturen. Aktuell stehen sie zunehmend unter Druck: Steigende regulatorische Anforderungen und intensivere steuerliche Betriebsprüfungen treffen auf hohe Erwartungen der Investoren an Renditen, Transparenz und belastbare Zahlen – häufig bei schlanken Organisationen.
Im Webcast haben wir gezeigt, wie sich regulatorische Anforderungen und aktuelle Entwicklungen seitens der Finanzverwaltung in konkrete Handlungsoptionen überführen lassen.
EBA-Stresstest 2027: Was die neue Methodik für Banken wirklich bedeutet
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die Methodik und Templates für den EU-weiten Stresstest 2027 veröffentlicht. Auf den ersten Blick verspricht die Aufsicht Entlastung: weniger Datenpunkte, weniger Doppelarbeit und eine stärkere Anbindung an bestehende Meldedaten. Doch für die teilnehmenden Institute ist der Stresstest 2027 kein Selbstläufer – im Gegenteil.
In diesem Video ordnet Tim Breitenstein, Director Financial Services bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und seit vielen Jahren Experte für die Stresstest-Methodiken von EBA und EZB, die Veröffentlichung ein und erklärt, worauf es für Banken jetzt ankommt.
Die Kernbotschaften im ÜberblickWeniger Aufwand auf dem Papier – höhere Anforderungen in der Steuerung: Die reduzierten Datenanforderungen bedeuten in der Praxis keine Entlastung. Die Erwartungen an Qualität, Konsistenz und Geschwindigkeit steigen mit jedem Zyklus – extern wie intern.
Industrialisierung wird zum Erfolgsfaktor: Erfolgreich werden vor allem Institute sein, die ihre Stresstest-Prozesse konsequent industrialisiert haben – von der automatisierten Template-Erstellung über Plausibilisierung und Qualitätssicherung bis zur Ergebnisanalyse.
Enge Verzahnung mit dem Meldewesen: Der Stresstest rückt näher an das laufende Reporting. Banken brauchen Daten, die sich sauber zum Meldewesen überleiten lassen.
Management-Commitment ist entscheidend: Neben Ressourcen braucht es klare Richtungsentscheidungen der Führung.
Der EBA-Stresstest 2027 wird nicht kleiner – aber die Anforderungen an Professionalität und Effizienz in den Instituten steigen weiter. Wer jetzt in Automatisierung, Datenintegration und Governance investiert, verschafft sich einen klaren Vorsprung.
Über den AutorTim Breitenstein ist Director im Bereich Financial Services bei KPMG in Deutschland. Er berät seit 2008 deutsche und internationale Banken zu Zins- und Credit-Spread-Risiken im Bankbuch, EZB-Onboarding sowie EBA/EZB-Stresstesting.
👉 Autorenprofil auf kpmg.com: Tim Breitenstein – Director, Financial Services
Sie bereiten Ihr Institut auf den EBA-Stresstest 2027 vor?Sprechen Sie Tim Breitenstein und das KPMG Financial Services Team direkt an – wir unterstützen Sie bei Methodik, Datenintegration, Automatisierung und Vorbereitung auf die Aufsichtsprüfungen.
Einzelne KI-Anwendungsfälle sind ein guter Anfang – aber sie schöpfen das Potenzial der Technologie kaum aus. Felix Flohr, Senior Manager im Bereich Financial Services bei KPMG, beobachtet in Banken, Versicherungen und Asset Management drei klare Reifestufen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz: [kpmg.com]
Stufe 1 – Individuelle Nutzung: KI unterstützt einzelne Mitarbeitende. Der Produktivitätsgewinn liegt bei rund 10 Prozent.
Stufe 2 – Prozessintegration: KI wird gezielt in Geschäftsprozesse eingebettet. Der Effekt steigt auf 20 bis 30 Prozent.
Stufe 3 – Agentische Systeme: KI wird zum Mitspieler im operativen Alltag. Rollen, Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit werden neu gedacht – hier entsteht der größte Hebel.
Im Video zeigt Felix, warum der Sprung auf Stufe 3 mehr ist als ein Technologiethema: Es geht um ein neues Zusammenarbeitsmodell zwischen Mensch und Agent – und damit um die Transformation der gesamten Belegschaft.
Über Felix Flohr
Felix Flohr begleitet mit über zehn Jahren Erfahrung in IT-Transformationen führende Häuser der Finanzbranche auf ihrem Weg in die Cloud- und KI-Zukunft. Sein Fokus: sichere, regulatorisch konforme und skalierbare Lösungen, die Fachbereiche wirklich befähigen.
Zum Autorenprofil: Felix Flohr auf kpmg.com
Die Anforderungen an Banken und Versicherungen verändern sich grundlegend: Die BaFin stellt den nachweisbaren Kundennutzen von Finanzprodukten stärker in den Mittelpunkt. Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für Compliance, Governance und Verbraucherschutz?
In diesem Video erklärt Stefanie Feldhoff, Partnerin im Bereich Financial Services bei KPMG, welche Auswirkungen die verschärften Aufsichtsanforderungen auf Finanzinstitute haben und wie Banken, Versicherungen sowie Anbieter von Konsumfinanzierungen und Kryptoprodukten darauf reagieren können. Der Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung von Compliance-Management-Systemen, Governance-Strukturen und der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden.
Zu den Themen gehören:
Neue Anforderungen der BaFin an den Verbraucherschutz
Nachweisbarer Kundennutzen von Finanzprodukten
Compliance und Governance in Banken und Versicherungen
Buy Now, Pay Later (BNPL) und Konsumfinanzierung
Regulatorische Herausforderungen im Kryptoumfeld
Customer Journey und kundenzentrierte Produktentwicklung
Transformation von Compliance-Organisationen
📌 Mehr zu Stefanie Feldhoff:
Autorenprofil auf KPMG.de
Datenmanagement ist in vielen Banken bisher vor allem ein Kostenfaktor – defensiv, regulatorisch getrieben, sicherheitsorientiert. Marco Lenhardt, Partner bei KPMG Financial Services und Global Trusted Data Solution Leader, zeigt in diesem Video, wie ein offensives Datenmanagement gelingt: Daten werden gezielt für Anwendungen und konkreten geschäftlichen Mehrwert nutzbar gemacht.
Eine zentrale Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz. Sie unterstützt bei der Harmonisierung und Integration unterschiedlicher Datenmodelle, beschleunigt das Onboarding neuer Datenquellen und sorgt für mehr Qualität und Transparenz in den Prozessen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Nutzen aus den regulatorischen Investitionen der letzten Jahre zu ziehen.
Im Video geht es unter anderem um den Unterschied zwischen defensivem und offensivem Datenmanagement, den Einsatz von KI im Datenmanagement von Banken, die Harmonisierung und Integration von Datenmodellen, ein effizienteres Onboarding neuer Datenquellen sowie den Weg von der Regulatorik (BCBS 239, ESG, Meldepflichten) hin zu echtem Geschäftsnutzen.
Über Marco Lenhardt: Marco Lenhardt ist Partner bei KPMG Financial Services in Deutschland und erster Ansprechpartner für Datenmanagement und Reporting. Er berät Banken im In- und Ausland zu BCBS 239, neuen Meldepflichten und ESG-Vorgaben – mit dem Ziel, ein Datenmanagement zu etablieren, das Geschäftsentscheidungen unterstützt, Produktinnovationen ermöglicht und messbaren Mehrwert schafft.
Mehr zu Marco Lenhardt und seinen Themen: Autorenprofil auf kpmg.com: https://kpmg.com/de/de/kontakte/l/marco-lenhardt.html
Firmenkunden erwarten heute schnelle und klare Entscheidungen. Lange Abstimmungsschleifen, Excel-Listen und E-Mail-Ketten kosten Banken genau die Kunden, die sie halten wollen. Im Firmenkundengeschäft gewinnt nicht mehr automatisch der günstigste Anbieter, sondern der mit dem höchsten Tempo und der klarsten Entscheidung.
Jörg Fehrenbacher, Partner bei KPMG Financial Services und verantwortlich für den Bereich Process Excellence, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Prozessen in Banken – im Kreditgeschäft, im Finance-Bereich und in den Operations. Seine Beobachtung: Viele Firmenkundenprozesse sind zu langsam, zu teuer und zu komplex. Der Grund liegt selten in der Regulierung, sondern in gewachsenen Systemen und manuellen Abläufen.
Wer seinen Kreditprozess nicht industrialisiert und Technologien wie künstliche Intelligenz konsequent einsetzt, wird im Firmenkundengeschäft langfristig irrelevant. Banken, die Kreditentscheidungen in Tagen statt Wochen treffen, gewinnen Marktanteile. Effizienz ist damit kein reines Kostenthema mehr, sondern Überlebensstrategie.
Themen im Video:
Warum Banken Firmenkunden nicht an Fintechs verlieren, sondern an interne Prozesse
Weshalb Geschwindigkeit heute so wichtig ist wie der Zinssatz
Wie KI und neue Abläufe das Kreditgeschäft zukunftsfähig machen
Was Industrialisierung im Firmenkundenprozess konkret bedeutet
Zum Autorenprofil von Jörg Fehrenbacher:Jörg Fehrenbacher
Denken Sie Ihr Kreditgeschäft mit uns neu – mit weniger Komplexität, mehr Tempo und klaren Entscheidungen.
Vertragsmanagement endet nicht mit der Unterschrift, der Großteil des wirtschaftlichen Werts eines Vertrags entsteht erst in seiner konsequenten Umsetzung. Genau hier setzt Obligation Management an: Es ermöglicht die strukturierte Bewirtschaftung von Verträgen, indem Rechte und Pflichten proaktiv gesteuert, erfüllt und überwacht werden.
Ein digitales, ganzheitliches Contract Lifecycle Management (CLM) bildet dafür die Grundlage: Es schafft Transparenz über Vertragsinhalte, Verantwortlichkeiten und Fristen und ermöglicht so eine wirksame Contract Execution.
In kompakter Form erhalten Sie im Webinar fundierte Einblicke, wie Obligation Management als Steuerungsinstrument dazu beiträgt, Margenverluste zu vermeiden, Risiken zu reduzieren und die Umsetzung Ihrer Strategie sicherzustellen.
Marcus Mosen (N26 Group) und Timo Purkott (KPMG) über die Lage von Fintechs in Europa und den Aufstieg der Neobanken
Fintechs wurden lange mit Wachstum und Disruption gleichgesetzt. Heute stehen auch bei Fintechs Themen wie Regulierung, Nachhaltigkeit und Vertrauen ganz oben auf der Agenda – ein Vorteil, sagt unser Gast Marcus Mosen (Mitglied des Vorstands bei N26). Er beobachtet: Es entsteht gerade etwas ganz Neues, beobachtet Marcus, nämlich ein reifer und starker Markt, der weniger geprägt von Hypes ist nicht alles auf Wachstum setzt. Im Gespräch mit KPMG-Experte Timo Purkott plädiert er dafür, mit dem alten Gegensatz „Fintech gegen Bank“ aufzuräumen und sich vielmehr über die Frage zu unterhalten, wer Technologie, Vertrauen, Regulierung und Kundenerlebnis in ein wirklich skalierbares Modell übersetzen kann. Denn die Zukunft, sagt Marcus, gehöre den Plattformen, die das Kundenerlebnis leicht und schnell machen.
Jetzt die Folge #54 unseres Podcasts „KPMG on air Financial Services” hören und mehr erfahren.
Im Talk angesprochene Studienergebnisse: https://kpmg.com/de/de/themen/business-performance-und-resilienz/pulse-of-fintech-h1-2025.html
Podcast vom 25. Juni 2026
M&A-Transaktionen scheitern nicht am Kaufpreis, sondern daran, dass steuerliche Grundannahmen ungeprüft bleiben. In dieser Folge von KPMG on air gehen die M&A-Expert:innen Linda Barth und Lars Mahler genau dorthin, wo es kritisch wird: zu den Punkten, die über Nachzahlungen, Verzögerungen oder saubere Abschlüsse entscheiden.
Der Fokus liegt nicht auf Theorie, sondern auf dem, was Transaktionen kippen lässt: Vorsteuer wird angesetzt, obwohl die Nutzung dagegenspricht. Verträge bleiben vage, sodass Risiken nicht zugeordnet werden können. Eine bestehende Organschaft wird übersehen und fällt unbemerkt weg. Und eine Geschäftsveräußerung im Ganzen wird angenommen, obwohl zentrale Voraussetzungen fehlen. Die Folge zeigt, wie diese Punkte ineinandergreifen – und warum sie vor Signing entschieden werden sollten, nicht danach.
Die Folge im Überblick:
Vorsteuerabzug entscheidet sich an der tatsächlichen Nutzung – nicht am Wunsch nach Liquidität
Vertragsklauseln klären, wer zahlt – oder lassen Risiken unverteilt
Organschaft bricht bei Strukturänderungen – oft rückwirkend und teuer
GiG greift nur, wenn Fortführung und Substanz tatsächlich vorliegen
Podcast vom 24. Juni 2026
Was passiert, wenn Meetings von Avataren übernommen werden und Zusammenarbeit zunehmend virtuell stattfindet?
In dieser Folge von GMS to go sprechen die KPMG-Experten Sebastian Gagsch, Ingo Todesco und Prof. Dr. Heiko von der Gracht über die Ergebnisse unserer Studie „Global Mobility 2040“. Grundlage ist eine Szenarioanalyse, die zeigt, wie unterschiedlich sich Arbeit zwischen globaler Mobilität, virtueller Kollaboration und digitalen Plattformwelten entwickeln kann.
Viele der beschriebenen Technologien – von virtueller Zusammenarbeit bis zu KI‑gestützten Prozessen – sind bereits im Einsatz. In vielen Unternehmen fehlen jedoch noch passende Strukturen, klare Steuerung und strategische Einbindung von Global Mobility.
Die Folge zeigt, welche Szenarien realistisch sind und wo jetzt Anpassungen notwendig werden.
Die vollständige Studie “Global Mobility 2040” können Sie hier herunterladen: Global Mobility 2040Plus: Ein Blick in die Zukunft