Google entwickelt sich gerade radikal weiter. Statt Nutzer zu externen Webseiten zu schicken, liefert die Suchmaschine seit kurzem eigene KI-generierte Antworten. Und zwar direkt auf der Ergebnisseite vor den Suchergebnissen. Das klingt erstmal praktisch, hat aber dramatische Folgen. Viele Google-Suchen enden heute, ohne dass auch nur ein einziger Klick auf eine externe Website erfolgt. Für Zeitungen, Online-Magazine und andere Medien bedeutet das: Sie verlieren massiv Leser und damit Werbeeinnahmen. In England haben unabhängige Verlage deshalb bei der EU eine Kartellbeschwerde gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, seine Marktmacht zu missbrauchen und journalistische Angebote auszubluten. Ist das jetzt das Ende des Journalismus, wie wir ihn kennen?