Das Berliner Verfassungsgericht hat diese Woche den Weg frei gemacht für das Volksbegehren "Berlin autofrei". Das heißt, die Initiative "Berlin autofrei" kann ein Volksbegehren starten, bei dem die Berliner*innen darüber abstimmen können, ob die Hauptstadt innerhalb des S-Bahn Rings weitgehend autofrei wird. Dafür müssen rund 170.000 Unterschriften innerhalb von vier Monaten zusammenkommen. Danach würde ein Volksentscheid folgen. Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde von der CDU, sprach sich deutlich gegen das Vorhaben aus. Auch Tino Schopf, verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, ist bei der praktischen Umsetzung skeptisch.