In dieser Folge ist Florian Egermann zu Gast bei »Kopf hoch«. Florian ist Künstler, Grafiker und der Begründer von Failed Artist International. Das ist ein Projekt, das versucht, den Begriff des Scheiterns zu verändern und ihm so den Schrecken zu nehmen. (Er kann das viel besser erklären als ich, hört bitte selbst.)
Wir sprechen also vor allem darüber: über das Scheitern und die Frage, wie es in einem kapitalistischen System gehen soll, nicht irgendwann an den Punkt zu kommen, an dem man das Gefühl bekommt, man wäre nicht (erfolgreich) genug: zu wenig Ausstellungen, zu wenige Follower*innen, zu wenig Verkäufe, zu wenig Impact. Was heißt das überhaupt, »zu wenig«? Wer entscheidet das?
Eine psychische Erkrankung hat Florian nicht, aber er kennt die nagenden Zweifel, die einen lähmen und fertigmachen können. Und die dann dazu führen, dass man glaubt, man selbst oder die eigene Arbeit wäre nichts wert.
Gerade hat Florian übrigens ein Album veröffentlicht (ja, der Mann macht auch Musik!), und die Folge endet nicht mit meinem üblichen Jingle, sondern mit seinem Song »Ozonloch«. Das gesamte Album findet ihr hier.
Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge nicht explizit um psychische Erkrankungen, passt beim Anhören bitte trotzdem auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.
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