Kopfzerbrechen - Psychologie Inspiration für Praxis und Alltag

Kopfzerbrechen - Psychologie Inspiration für Praxis und Alltag

By Ursula Neubauer, Alexander Jäger-WaldauScienceHealth & FitnessMental Health
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Kopfzerbrechen - Psychologie Inspiration für Praxis und Alltag episodes

  • Ich, ich, ich — und was das über uns verrät
    Wie Pronomen unsere Psyche spiegeln · und warum Stress manchmal gut tut

    In dieser Folge dreht sich alles um Sprache und Selbstwahrnehmung. Zuerst tauchen wir ein in die Forschung von James Pennebaker: Was verraten die kleinen, unbewusst gewählten Wörter unserer Sprache über unseren psychischen Zustand — und wie lässt sich das im therapeutischen Alltag nutzen? Im zweiten Teil widmen wir uns einer aktuellen Längsschnittstudie, die eine überraschende Frage stellt: Was, wenn Stress nicht nur Belastung ist — sondern unter den richtigen Bedingungen sogar stärkt?

    Pennebaker, J. W. (2017). Die Macht der Pronomen. Wie Wörter unser Innerstes enthüllen. Weinheim: Beltz Verlag.

    Park, J., Bluth, K., Lathren, C., Leary, M., & Hoyle, R. (2024). The synergy between stress and self-compassion in building resilience: A 4-year longitudinal study. Social and Personality Psychology Compass, e12978.

    30 min
  • Über den/die Ex hinwegkommen — und warum Selbstmitgefühl keine Schwäche ist
    Emotionale Loslösung nach Trennungen: Was die Forschung sagt — und wieso eine 60-Sekunden-Übung dir gut tun kann

    Wie lange dauert es wirklich, über jemanden hinwegzukommen? Was hilft dabei — was nicht? In der ersten Hälfte dieser Folge schauen wir uns an, was eine aktuelle Studie über emotionale Loslösung nach Trennungen herausgefunden hat. Mit ein paar Ergebnissen, die viele überraschen werden.

    In der zweiten Hälfte widmen wir uns einem Begriff, der oft missverstanden wird: Selbstmitgefühl. Was es wirklich bedeutet, warum es keine Schwäche ist — und was 20 Jahre Forschung von Kristin Neff dazu sagen. Inklusive einer simplen Übung für schwierige Momente, die jede und jeder sofort anwenden kann.
    Eine Folge über die Beziehung, die wir manchmal am meisten vernachlässigen — die zu uns selbst.

    Chong, J. Y. & Fraley, R. C. (2025/2026). The Long-Term Stability of Affective Bonds After Romantic Separation: Do Attachments Simply Fade Away?

    Social Psychological and Personality Science
    Neff, K. D. (2023). Self-Compassion: Theory, Method, Research, and Intervention.
    Annual Review of Psychology, 74, 193–218

    35 min
  • Das besondere Knistern auf Hängebrücken
    Wieso verlieben wir uns auf Brücken besonders gern - Und warum ein Warum so heilsam ist?

    Kann eine einzige Frage darüber entscheiden, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind? Und was hat eine wacklige Hängebrücke damit zu tun, dass sich Menschen plötzlich verlieben – ohne zu wissen warum?

    In dieser Episode sprechen wir über zwei spannende Phänomene aus der psychologischen Forschung, die mehr miteinander zu tun haben, als man auf den ersten Blick vermuten würde – und die zeigen, wie wenig wir unserem eigenen Erleben manchmal trauen sollten. Wir unterhalten uns darüber wie wir diese Phänomene in unserer therapeutischen Praxis anwenden und was es für Hörerinnen und Hörern im Alltag bedeuten kann.

    Mitchell C, Reese E, Salmon K, Jose P. Narrative coherence, psychopathology, and wellbeing: Concurrent and longitudinal findings in a mid-adolescent sample. J Adolesc. 2020 Feb;79:16-25. doi: 10.1016/j.adolescence.2019.12.003. Epub 2019 Dec 23. PMID: 31877482.

    Dutton & Aron (1974)
    „Some Evidence for Heightened Sexual Attraction Under Conditions of High Anxiety"
    Journal of Personality and Social Psychology, 30(4), 510–517

    31 min
  • Kann man Wut einfach wegwerfen – und wie macht man sich jünger in nur einer Woche?
    Wir sehen uns einen hilfreichen Umgang mit Wut an. Außerdem unterhalten wir uns darüber, wie unsere Haltung uns jünger machen kann

    Wut aufschreiben kennt man. Aber was passiert, wenn man den Zettel danach wegwirft? Eine aktuelle japanische Studie liefert eine verblüffend klare Antwort.

    Und müssen wir den Alterungsprozess überdenken? Eine spannendes Experiment deutet an, dass wir mehr Einfluss auf unser Alter haben, als wir denken.

    Ellen Langer, Counterclockwise: Mindful Health and the Power of Possibility (2009)

    Kanaya, Y., Kawai, N. Anger is eliminated with the disposal of a paper written because of provocation. Sci Rep 14, 7490 (2024). https://doi.org/10.1038/s41598-024-57916-z

    31 min
  • Wie unsere Stimmung die Vergangenheit ändert
    Warum pessimistische Menschen am meisten von Therapie profitieren können und unsere Stimmung unsere Vergangenheit beeinflusst

    Was, wenn ausgerechnet Menschen mit einer pessimistischen Grundhaltung besonders gut auf therapeutische Interventionen ansprechen? Und was hat meine Stimmung von heute damit zu tun, wie ich an gestern denke?

    Fang X, Liu W, Kawakami K. Evaluating past emotions in changing facial expressions: The role of current emotions and culture. Emotion. 2024 Feb;24(1):213-224. doi: 10.1037/emo0001263. Epub 2023 Jul 6. PMID: 37410435.

    28 min
  • Wer sind wir? Die Hosts stellen sich vor
    Werdegang & Idee zu diesem Podcast. Wie ist er entstanden und warum?

    In dieser Spezialfolge möchten wir uns vorstellen. Wir sprechen über unseren Werdegang, was wir tun und was wir mit unserem Podcast vermitteln möchten.

    https://www.hypnowriting.at

    https://www.jaegerwaldau.at

    14 min
  • Kleiner Kommentar - große Wirkung. Mikroaggressionen in der Therapie
    Wie kleine Bemerkungen die Qualität der Stunde gefährden und Musik uns Verbundenheit schenkt.

    In dieser Folge tauchen wir ein in die faszinierende Welt der inneren Bilder: Wir diskutieren, wie Musik nicht nur Emotionen lenkt, sondern auch unsere sozialen Vorstellungen und das Gefühl von Verbundenheit prägt. Basierend auf einer aktuellen Studie zeigen wir, warum Melodien unabhängig vom Songtext soziale Szenen in unseren Köpfen lebendiger machen – und wie wir dieses Wissen im Coaching und Alltag gezielt nutzen können.

    Außerdem beschäftigen wir uns mit Mikroaggressionen in der Therapie: Wir sprechen darüber, wie schon ein kleiner Satz das Vertrauen erschüttern kann – aber auch, wie das bewusste Ansprechen solcher Momente Beziehungen sogar stärken kann. Freut euch auf eine Episode voller praxisnaher Impulse, ehrlicher Einblicke und überraschender Erkenntnisse rund um Musik, Beziehung und das richtige Wort im richtigen Moment.

    Herff SA, Cecchetti G, Ericson P, Cano E. Solitary silence and social sounds: music can influence mental imagery, inducing thoughts of social interactions. Sci Rep. 2025 Jul 29;15(1):27583. doi: 10.1038/s41598-025-10309-2. PMID: 40730598; PMCID: PMC12307588.

    Clara Hallmann-Perez, Alexander L. Gerlach, Timo Slotta: "Radical Microaggressions in Psychotherapy Dyads: Addressing Cultural Ruptures

    DOI: 10.1027/2151-2604/a000588

    28 min
  • Wieso die zehn Minuten vor der Therapiestunde entscheiden
    Wie Erwartung und Hoffnung Coaching, Therapie – und deinen Alltag – verändern können.

    In dieser Folge diskutieren wir, wie die zehn Minuten vor einer Coaching- oder Therapiestunde alles verändern können – und warum der bewusste Fokus auf Ressourcen und Stärken nicht nur die Beziehung, sondern auch die Ergebnisse verbessert. Wir teilen, wie kleine innere Haltungswechsel große Wirkung entfalten und wie du diese Impulse in deinen Alltag übertragen kannst, auch wenn die Zeit knapp ist.

    Außerdem nehmen wir die Rolle von Hoffnung im Vergleich zur Achtsamkeit unter die Lupe: Wie wirkt Hoffnung als Motivator, wo hilft Achtsamkeit als Ruhepol? Wir erzählen, wie sich beides im Umgang mit Herausforderungen bewährt – beruflich wie privat – und geben praktische Anregungen, wie du mehr Leichtigkeit, Motivation und Freude in deine Gespräche bringst. Lass dich inspirieren, deine Haltung zu überprüfen und Hoffnung als neuen Wirkfaktor zu entdecken.

    Scott KL, Ferrise E, Sheridan S, Zagenczyk TJ. Work-related resilience, engagement and wellbeing among music industry workers during the Covid-19 pandemic: A multiwave model of mindfulness and hope. Stress Health. 2024 Oct;40(5):e3466. doi: 10.1002/smi.3466. Epub 2024 Aug 30. Erratum in: Stress Health. 2025 Aug;41(4):e70078. doi: 10.1002/smi.70078. PMID: 39212548.

    Flückiger, C., & Grosse Holtforth, M. (2008). Focusing the therapist's attention on the patient's strengths: A preliminary study to foster a mechanism of change in outpatient psychotherapy.

    Journal of Clinical Psychology, 64(7), 876–890.
    DOI: 10.1002/jclp.20493

    29 min

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