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In dieser Folge dreht sich alles um Sprache und Selbstwahrnehmung. Zuerst tauchen wir ein in die Forschung von James Pennebaker: Was verraten die kleinen, unbewusst gewählten Wörter unserer Sprache über unseren psychischen Zustand — und wie lässt sich das im therapeutischen Alltag nutzen? Im zweiten Teil widmen wir uns einer aktuellen Längsschnittstudie, die eine überraschende Frage stellt: Was, wenn Stress nicht nur Belastung ist — sondern unter den richtigen Bedingungen sogar stärkt?
Pennebaker, J. W. (2017). Die Macht der Pronomen. Wie Wörter unser Innerstes enthüllen. Weinheim: Beltz Verlag.
Wie lange dauert es wirklich, über jemanden hinwegzukommen? Was hilft dabei — was nicht? In der ersten Hälfte dieser Folge schauen wir uns an, was eine aktuelle Studie über emotionale Loslösung nach Trennungen herausgefunden hat. Mit ein paar Ergebnissen, die viele überraschen werden.
Chong, J. Y. & Fraley, R. C. (2025/2026). The Long-Term Stability of Affective Bonds After Romantic Separation: Do Attachments Simply Fade Away?
Kann eine einzige Frage darüber entscheiden, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind? Und was hat eine wacklige Hängebrücke damit zu tun, dass sich Menschen plötzlich verlieben – ohne zu wissen warum?
Mitchell C, Reese E, Salmon K, Jose P. Narrative coherence, psychopathology, and wellbeing: Concurrent and longitudinal findings in a mid-adolescent sample. J Adolesc. 2020 Feb;79:16-25. doi: 10.1016/j.adolescence.2019.12.003. Epub 2019 Dec 23. PMID: 31877482.
Wut aufschreiben kennt man. Aber was passiert, wenn man den Zettel danach wegwirft? Eine aktuelle japanische Studie liefert eine verblüffend klare Antwort.
Ellen Langer, Counterclockwise: Mindful Health and the Power of Possibility (2009)
Was, wenn ausgerechnet Menschen mit einer pessimistischen Grundhaltung besonders gut auf therapeutische Interventionen ansprechen? Und was hat meine Stimmung von heute damit zu tun, wie ich an gestern denke?
Fang X, Liu W, Kawakami K. Evaluating past emotions in changing facial expressions: The role of current emotions and culture. Emotion. 2024 Feb;24(1):213-224. doi: 10.1037/emo0001263. Epub 2023 Jul 6. PMID: 37410435.
In dieser Spezialfolge möchten wir uns vorstellen. Wir sprechen über unseren Werdegang, was wir tun und was wir mit unserem Podcast vermitteln möchten.
https://www.hypnowriting.at
https://www.jaegerwaldau.at
In dieser Folge tauchen wir ein in die faszinierende Welt der inneren Bilder: Wir diskutieren, wie Musik nicht nur Emotionen lenkt, sondern auch unsere sozialen Vorstellungen und das Gefühl von Verbundenheit prägt. Basierend auf einer aktuellen Studie zeigen wir, warum Melodien unabhängig vom Songtext soziale Szenen in unseren Köpfen lebendiger machen – und wie wir dieses Wissen im Coaching und Alltag gezielt nutzen können.
Außerdem beschäftigen wir uns mit Mikroaggressionen in der Therapie: Wir sprechen darüber, wie schon ein kleiner Satz das Vertrauen erschüttern kann – aber auch, wie das bewusste Ansprechen solcher Momente Beziehungen sogar stärken kann. Freut euch auf eine Episode voller praxisnaher Impulse, ehrlicher Einblicke und überraschender Erkenntnisse rund um Musik, Beziehung und das richtige Wort im richtigen Moment.
Herff SA, Cecchetti G, Ericson P, Cano E. Solitary silence and social sounds: music can influence mental imagery, inducing thoughts of social interactions. Sci Rep. 2025 Jul 29;15(1):27583. doi: 10.1038/s41598-025-10309-2. PMID: 40730598; PMCID: PMC12307588.
Clara Hallmann-Perez, Alexander L. Gerlach, Timo Slotta: "Radical Microaggressions in Psychotherapy Dyads: Addressing Cultural Ruptures
In dieser Folge diskutieren wir, wie die zehn Minuten vor einer Coaching- oder Therapiestunde alles verändern können – und warum der bewusste Fokus auf Ressourcen und Stärken nicht nur die Beziehung, sondern auch die Ergebnisse verbessert. Wir teilen, wie kleine innere Haltungswechsel große Wirkung entfalten und wie du diese Impulse in deinen Alltag übertragen kannst, auch wenn die Zeit knapp ist.
Außerdem nehmen wir die Rolle von Hoffnung im Vergleich zur Achtsamkeit unter die Lupe: Wie wirkt Hoffnung als Motivator, wo hilft Achtsamkeit als Ruhepol? Wir erzählen, wie sich beides im Umgang mit Herausforderungen bewährt – beruflich wie privat – und geben praktische Anregungen, wie du mehr Leichtigkeit, Motivation und Freude in deine Gespräche bringst. Lass dich inspirieren, deine Haltung zu überprüfen und Hoffnung als neuen Wirkfaktor zu entdecken.
Scott KL, Ferrise E, Sheridan S, Zagenczyk TJ. Work-related resilience, engagement and wellbeing among music industry workers during the Covid-19 pandemic: A multiwave model of mindfulness and hope. Stress Health. 2024 Oct;40(5):e3466. doi: 10.1002/smi.3466. Epub 2024 Aug 30. Erratum in: Stress Health. 2025 Aug;41(4):e70078. doi: 10.1002/smi.70078. PMID: 39212548.
Flückiger, C., & Grosse Holtforth, M. (2008). Focusing the therapist's attention on the patient's strengths: A preliminary study to foster a mechanism of change in outpatient psychotherapy.
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