Kulturplatz

Kulturplatz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • Die versteckten Kinder der Saisonniers
    «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen», so der berühmte Satz von Max Frisch.
    «Kulturplatz» beleuchtet ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte, gemeint sind die Zehntausenden Saisonniers, die in der Schweiz billig arbeiten sollten, sich aber nicht integrieren durften. Diese Menschen und vor allem ihre Kinder erlebten Schlimmes. Da Familiennachzug lange verboten war, kamen viele Kinder ins Heim oder wurden versteckt. Nur wenige haben bisher darüber gesprochen, nun scheint die Zeit reif. Nebst einer Ausstellung in Biel hat eben erst ein Theaterstück zum Thema «versteckte Kinder» in Luzern Premiere gefeiert und im neuen Dokumentarfilm «Im Land der verbotenen Kinder» reden Betroffene Klartext.
    31 min
  • Die Solothurner Filmtage – Neu in Tessiner Händen
    Niccolò Castelli heisst der junge Luganesi, der heuer als Leiter der Filmtage seine Feuertaufe erlebt. Eva Wannenmacher spricht mit dem Debütanten über seine Vision und lässt die Highlights Revue passieren.
    Luzia Schmid beleuchtet in ihrer Dokumentation «Trained to See – Three Women and the War», wie Korrespondentinnen den Blick auf den Zweiten Weltkrieg verändert haben.
    Damals arbeiteten erstmals Frauen als offizielle Berichterstatterinnen an der Front. Der Film heftet sich den US-Ikonen Lee Miller, Martha Gellhorn und Margaret Bourke-White an die Fersen, die mit ihrem Einsatz das noch junge Genre des Fotojournalismus geprägt haben.
    Auf der Tonspur hört man, was dabei in den Köpfen der drei engagierten Frauen vorging. Omnipräsent ist der Krieg auch im Kopf von SRF-Auslandkorrespondentin Luzia Tschirky, die sich bis zu Beginn des russischen Überfalls im Februar 2022 in Kiew aufhielt. Seit Mitte März wohnt die mehrfach preisgekrönte Schweizer Journalistin in Warschau, von wo aus die werdende Mutter weiter über den Ukraine-Konflikt berichtet. «Kulturplatz» hat die 33-Jährige zum Gespräch über die besondere Rolle getroffen, die Frauen im Rahmen der Kriegsberichterstattung spielen.
    Für viel Aufsehen sorgte neben vielen brisanten Dokus auch das Vergewaltigungsdrama «Theo: Eine Konversation mit der Ehrlichkeit», weil es am Beispiel sexuell verunsicherter Teenager zeigt, was die Maxime «Nur Ja heisst Ja» wirklich bedeutet. Regisseur Damien Hauser ist nur ein wenig älter als sein 18-jähriger Protagonist Simi, dessen erstes Mal sich zu einem Albtraum entwickelt. Hat er unter dem Einfluss von Pornos und falschen Freunden tatsächlich eine Mitschülerin vergewaltigt? Oder ist er vielmehr das Opfer einer Verleumdung, die via Social Media blitzschnell die Runde machte?
    29 min
  • Kochen und Essen, die neue Religion mit Köchen als Superstars
    Der Januar ist der Monat der guten Vorsätze und der «Veganuary» soll zum Schritt ins vegane Leben ermuntern. Kochen und Essen widerspiegeln heute eine Lebenshaltung und sind zum Abgrenzungsmerkmal geworden – gar zur neuen Religion, wobei die Köche die neuen Superstars sind.
    «Kulturplatz» ist zu Gast im Restaurant Rechberg 1837 in Zürich, wo ein junges Team radikal traditionalistisch anrichtet. Das heisst, es werden keine Zutaten verwendet, die zur Entstehungszeit des Gebäudes im Jahr 1837 nicht schon zur Verfügung standen. Von den Lebensmitteln, die immer von den zwei gleichen Bauernhöfen stammen, bis zum Geschirr und Besteck, muss zudem alles regional produziert sein. Moderatorin Eva Wannemacher schaut genauer in die Töpfe und auf den gedeckten Tisch.
    Eben erst wurde bekannt, dass die Pioniere des neuen Fine Dinings im Restaurant Noma in Kopenhagen auf Ende 2024 ihr Lokal schliessen. Die Rechnung gehe nicht mehr auf, angesichts der langen Arbeitstage, die notwendig seien, um eine Küche auf diesem Niveau zu kreieren und dazu noch die Mitarbeitenden fair zu entlöhnen. Wie geht das Team im Rechberg, das auch auf eine sehr aufwendige Küche setzt, wenn auch im kleineren Rahmen, mit denselben Herausforderungen um?
    Essen – Die neue Religion
    Mit Kochen und Essen verorten sich heute viele Menschen: Was früher die Religion oder die richtige Partei war, ist heute das (richtige) Essen. Der ganz grosse Trend geht dabei in Richtung fleischlose Ernährung, ob vegetarisch oder vegan. Eine Bestandesaufnahme.
    Köche – Halbgötter in Weiss
    Sie führen ein Leben zwischen Kochherd und Crème de la Crème, haben niemals ein freies Wochenende und geniessen den Status eines Popstars. Von Paul Bocuse über Jamie Oliver bis zu Andreas Caminada hat sich das Image der «Chefs» in der Spitzengastronomie in den letzten Jahrzehnten komplett gewandelt. Und neuerdings mischen auch die Frauen kräftig mit, und zwar mit innovativen Konzepten, wie etwa Tanja Grandits in Basel oder die junge Wahlzürcherin Zineb Hattab, die auf Anhieb in den Gault-Millau-Himmel aufstieg. Was ist das Geheimnis der beliebtesten Köchinnen und Köche in der Schweiz und wie wichtig ist der mediale Auftritt heutzutage, um Erfolg zu haben?
    Essen in der Kunst
    Kochen und Essen sind kulturelle Handlungen und seit jeher ein beliebtes Bildsujet. «Kulturplatz» hat Beispiele aus Kunst und Film zusammengetragen und neu angerichtet. Vom ikonischen «Abendmahl» oder den Stillleben mit Früchten der Alten Meister, über «La Grande Bouffe» oder Monty Python’s «The Meaning Of Life», bis zur sogenannten «Eat Art». Es geht um die ganz grossen Themen: Vergänglichkeit, Völlerei, Food Waste. Dabei zeigt sich, die Darstellung von Essen in der Kultur spiegelt immer auch den aktuellen Zeitgeist.
    31 min
  • True Crime – Die unheimliche Faszination realer Verbrechen
    Ob Serien, Podcasts oder die neue «True Crime»-Dokumentarfilmreihe von SRF: Wahre Verbrechen fesseln viele Menschen. «Kulturplatz» besucht mit einer renommierten Schweizer Kriminologin den Leichenfundort eines ungeklärten Tötungsdelikts. Wie ermittelt sie? Und was hält sie von «True Crime»?
    Christiane Trapp leitet bei der Polizei Basel-Landschaft die Fachstelle Kriminologie und die Task-Force «Cold Cases». Eines ihrer Spezialgebiete sind also sogenannt «kalte Fälle»: ungeklärte Verbrechen, bei denen die Ermittlung nicht vorankommt. Die international bekannte Expertin gewährt dem «Kulturplatz» Einblick in ihre Arbeit. Wie entlarvt sie Verschleierungstaktiken der Täterschaft? Wie geht sie mit menschlichen Abgründen um? Und wie stark deckt sich ihr Alltag mit den Bildern und Erzählungen der zahlreichen «True Crime»-Formate?
    Um diese Formate ist in den letzten Jahren ein regelrechter Hype entstanden. Die Sendung beleuchtet die Gründe für diesen Erfolg und trifft mehrere Fachpersonen, die aus unterschiedlicher Warte auf «True Crime» blicken: Friederike Boudriot analysiert als Leiterin einer Klinik für forensische Psychiatrie kriminelle Taten, Jörg Noller setzt sich als Philosoph mit Theorien des Bösen auseinander und Christine Hämmerling forscht als Kulturwissenschaftlerin zur «Faszination Verbrechen».
    Darüber hinaus stellt «Kulturplatz» die vierteilige Dokumentarfilmreihe vor, die ab dem 12. Januar 2023 wöchentlich auf SRF 1 laufen wird. Welche Fälle behandelt sie? Wo liegen die Herausforderungen in der Berichterstattung? Und welche Erkenntnisse fördert sie zutage?
    Schliesslich widmet sich die Sendung einem der legendärsten «True Crime»-Fälle aller Zeiten: Truman Capotes «In Cold Blood». «Kaltblütig» hat als Buch und Film das Genre nachhaltig geprägt. Wie und warum, ergründet ein «Kulturplatz», der ganz im Zeichen wahrer Verbrechen steht.
    29 min
  • Warum das Bundeshaus bald grünlich schimmert
    Im Jahr 2023 feiert die Schweiz 175 Jahre Jubiläum der Bundesverfassung und das Bundeshaus bekommt aus diesem Anlass ein neues Kunstwerk. Es trägt den Titel «Tilo» – benannt nach der ersten schwarzen Nationalrätin der Schweiz Tilo Frey. «Kulturplatz» begleitet das symbolträchtige Projekt.
    Im Jahr 2023 begeht die Schweiz das 175-jährige Jubiläum der Bundesverfassung. Es ist der Geburtstag der modernen Schweiz: Aus der alten Eidgenossenschaft wird 1848 ein Bundesstaat und die erste Demokratie Europas. Anlässlich dieses Jubiläums bekommt das Bundeshaus ein neues Kunstwerk. An der Fassade werden im Giebelfeld 246 grünlich-schimmernde Kacheln angebracht. Das Giebelfeld war seit Erbauung leer geblieben, das Bundeshaus also unvollendet. Das wird sich nun ändern. Nach einem Wettbewerb wurde im Februar 2022 die Basler Künstlerin Renée Levi und ihr Entwurf ausgewählt. Das grossflächige Kachelmosaik wird bis September 2023 an der Nordfassade des Parlamentgebäudes angebracht.
    «Tilo» heisst das Kunstwerk, benannt nach der ersten schwarzen Nationalrätin der Schweiz Tilo Frey. Frey wurde 1971, gemeinsam mit elf weiteren Frauen (eine Premiere!) in den Nationalrat gewählt. Tilo Frey war als Kleinkind mit ihrem Vater Paul Frey von Kamerun in die Schweiz gekommen. Zu Zeiten als es in der Schweiz noch Völkerschauen gab. Sie wuchs in einer gutbürgerlichen Neuenburger Familie auf. 1964 übernahm sie ihr erstes politisches Amt, als sie als Abgeordnete in den Conseil général der Stadt Neuenburg gewählt wurde. Nach ihrer Abwahl aus dem Nationalrat 1975 geriet Tilo Frey sehr schnell in Vergessenheit. Bei ihrem Tod 2008 vernichtete sie ihr gesamtes privates Archiv. Viel weiss man nicht von ihr.
    Doch mit dem Kunstwerk «Tilo», was über dem Eingang des Bundeshauses hängen wird, wird sich Tilo Frey wieder in das kollektive Gedächtnis der Schweiz einreihen. Die 246 Kacheln des Mosaiks werden in einem alten Keramik-Traditionsbetrieb in Sarnen OW von Hand gefertigt. «Kulturplatz» begleitet die Herstellung der 246 Kacheln und des gesamten Kunstwerks, das symbolträchtig die moderne Schweiz 2023 widerspiegeln soll.
    31 min
  • Familien zwischen fabelhaft und fürchterlich
    Festtage sind Familientage. Nur, was bedeutet eine Familie sein heute? «doing family» heisst die aktuelle Ausstellung im Vögele Kulturzentrum. Kulturplatz zeigt unterschiedlichste Familien-Formen und erzählt auch von geflüchteten Ukrainer:innen, die Weihnachten ohne ihre Familie verbringen müssen.
    31 min
  • Ich und wir
    Was kann eine Gruppe besser als ein Einzelakteur? Am Tag der Bundesratswahl zeigt der «Kulturplatz» Stärken des Kollektivs. Künstlerinnen, Schauspielerinnen, Musiker, die ihr Ego zurückstellen zugunsten des Produkts. Wo gewinnt das Kollektiv – wo generiert es Konflikte und wo bleibt dabei das Ich?
    35 Jahre tourt er bereits unermüdlich: der unbestrittene Schweizer Blues-König Philipp Fankhauser mit seiner Band. Zum Release des neuen Albums «Heebie Jeebies» mit Songs seines Mentors Johnny Copeland empfängt Fankhauser Eva Wannenmacher bei sich daheim und gibt Einblicke in die Mechanik der kürzlich neu formierten Band.
    Wie Kollektive funktionieren und wo sie vielleicht an ihre Grenzen stossen, das untersucht der «Kulturplatz» an vier weiteren Beispielen: auf dem Set der Schweizer Tatort-Crew, bei Choreograf Martin Zimmermann und seinem aktuellen Tanzensemble, dem jungen weiblichen Filmanimationstrio Agrégat Kollektiv und mit den acht Mitgliedern des Kult-Rap-Kollektivs Chlyklass.
    Ausserdem in der Sendung: Die Kulturhistorikerin und Autorin Andrea Wulf erzählt in ihrem neuen Buch «Fabelhafte Rebellen – Die frühen Romantiker und die Erfindung des ICH» lebendig und packend vom wohl turbulentesten Freundeskreis der deutschen Geistesgeschichte; von einer Philosophie, die noch heute umtreibt. Ende des 18. Jahrhunderts rief der Philosoph Johann Gottlieb Fichte in Jena das moderne ICH ins Leben, das der Jenaer Kreis bis zum Zerwürfnis exzessiv auslebte. Noch heute bewegen sich die Menschen auf dem Grat zwischen der Selbstbestimmung, dem freien Willen und den Fallstricken des Egoismus.
    30 min
  • Die dunkle Seite von Familien
    In der Schweiz wird durchschnittlich jede zweite Woche eine Frau durch häusliche Gewalt getötet. Die Aktion «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» weist darauf hin. Zwei Filme und Bücher befassen sich aktuell mit dem Thema. «Kulturplatz» redet mit einer Frauenhaus-Pionierin.
    Darüber spricht man nicht: Gewalt in der Familie
    Etwa 80 Prozent der Fälle von häuslicher Gewalt kommen nie ans Licht, schätzen Expertinnen und Experten. Zwei Filmprojekte wollen das Thema nun aus dem Schatten holen. «Ich doch nicht» und «Chaylla» porträtieren Menschen, die in die Spirale der Gewalt geraten sind – und einen Weg herausgefunden haben. Nicht einfach, denn viele realisieren gar nicht, dass die Gewalt bereits viel früher als beim ersten Schlag beginnt. Und die meisten Opfer schweigen. Aus Scham. Aus einem Gefühl der Mitschuld. Aus Angst, dass die Familie oder Beziehung auseinanderbricht. Auch das Umfeld schaut oft weg. Warum ist das so? «Kulturplatz» sucht nach Antworten.
    Ein Ort der Zuflucht: Das Frauenhaus
    «Für mich gibt es ein Leben vor und eines nach dem Frauenhaus», sagt Alice Wegmann heute mit 76 Jahren. 1980 verbrachte sie drei Wochen im Frauenhaus Zürich nach dem ihr Mann sie wiederholt geschlagen, vergewaltigt und terrorisiert hatte. Damals war ein solcher Schutzort für Frauen keine Selbstverständlichkeit – gerade mal ein Jahr alt war das Frauenhaus Zürich. In ihrem Buch «Wann, wenn nicht jetzt» arbeitet die Historikerin und Journalistin Christina Caprez die Geschichte des ersten Frauenhauses der Deutschschweiz auf und sie zeigt: Der gesellschaftliche Fortschritt in Sachen Gleichstellung in der Schweiz hat massgeblich mit der Arbeit in den Frauenhäusern zu tun.
    Keine Frage des Milieus: Häusliche Gewalt
    Eine Vorzeigefamilie, eine Villa, vier Kinder – was nach aussen wie die perfekte Idylle ausschaut, entpuppt sich im Innern als Grauen schlechthin. Der Vater triezt die Familie mit bösen Worten und schlägt ohne Vorwarnung zu. Die Mutter schweigt und versucht, die Familie mit guten Worten und Shopping-Tripps zu befriedigen. Die jüngste Tochter realisiert zunehmend die Situation, doch auch sie vermag sich lange nicht zu befreien. Das Debüt von Claudia Schumacher ist beklemmend. Gerade weil es zeigt, häusliche Gewalt kann jeden treffen, nicht nur die anderen. Eine Begegnung mit einer Autorin, die sich für ihren ersten Roman ein schweres, aber wichtiges Thema gesucht hat.
    Und im Gespräch: Susan A. Peter, Pionierin im Kampf gegen häusliche Gewalt
    Seit 18 Jahren ist Susan A. Peter Präsidentin der Stiftung Frauenhaus Zürich. Und sie war auch schon in den 80er-Jahren dabei. Die Sozialpädagogin kennt sich aus mit dem schweren Thema Gewalt in Beziehungen und Familien. Sie weiss, warum es so schwierig ist für die Opfer, sich aus dem Teufelskreis zu befreien. Und sie hat Ideen, wie die Politik bei der Prävention helfen kann. Darüber spricht sie mit Eva Wannenmacher.
    30 min
  • Mythos Matter
    Die Popularität von Mani Matter ist auch 50 Jahre nach seinem Tod ungebrochen. «Kulturplatz» geht dem «Mythos Matter» auf den Grund – und zeigt weniger bekannte Seiten des Chansonniers.
    Was kann man heute noch über Mani Matter sagen, dass nicht schon tausendfach gesagt wurde? Eine ganze Menge. Zum Beispiel, dass er ein durch und durch politischer Mensch war und das in ganz vielen Liedern durchscheinen liess. Wie aktuell seine Analysen sind, zeigt das Buch «Das Politische bei Mani Matter» von Literaturwissenschaftler Nicolas von Passavant.
    Dann ist auch Wenigen bekannt, dass Mani Matter Texte für die Bühne schrieb. Im Stück «Im Löie z’Nottiswil» im Dorftheater Utzenstorf bei Bern werden aktuell Matters Theaterszenen von Regisseur Charles Benoit inszeniert. Bühnenautor Guy Krneta geht sogar so weit und sagt: «Hätte Mani Matter länger gelebt, wäre das Theater womöglich um einen bedeutenden Dramatiker reicher geworden.»
    «Kulturplatz» geht 50 Jahre nach dem Tod von Mani Matter dem Mythos Matter auf den Grund: Warum schenken Generationen von Schweizerinnen und Schweizern diesem Chansonnier bedingungslose Anerkennung. Liegt es an der Musik, fragt «Kulturplatz» den Musiker Stephan Eicher. Oder vor allem an den Texten, wie Literaturwissenschaftlerin Joanna Nowotny sagt. Oder liegt es schlicht daran, dass Mani Matter es in vielen Schulen auf den Lehrplan geschafft hat und jede Generation von neuem mit Matters Musik «imprägniert» wird?
    Das Cover des letzten Albums «Ir Ysebahn» zeigt einen nachdenklichen Mani Matter im Zug sitzend. Ein halbes Jahrhundert später trifft «Kulturplatz» im selben Waggon seine Tochter Sibyl Matter und geht der Frage nach, wie es ist, die Erinnerung an den eigenen Vater mit einer ganzen Nation teilen zu müssen.
    Eine Wiederholung vom 5. Oktober 2022
    31 min
  • Was die Energiekrise mit den Museen macht
    Die Museen gehören zu den Energie-Grossverbrauchern des Landes, da sie ihre Häuser für das Publikum öffnen und wertvolle Objekt bewahren müssen. Doch was, wenn die Energie nicht mehr zur Verfügung steht?
    Kulturplatz über Kultur ohne Strom.
    22 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…