Kulturplatz

Kulturplatz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • Auf gute Nachbarschaft
    Die neue Studie «Wie geht’s Schweiz?» macht klar, den Menschen in der Schweiz geht es gut, auch weil sie Freundschaften und den Kontakt zu ihren Nachbarinnen und Nachbarn pflegen. Dies zeigt sich im Schrebergarten besonders gut. «Kulturplatz» ist zu Gast im Familiengarten «Samichlaus».
    Im grün-bunten Mikrokosmos Schrebergarten wächst nicht nur frisches Gemüse, es gedeihen auch wunderbare, multinationale Freundschaften. Wie gelingt eine gute Nachbarschaft und warum ist das Glück des Gärtnerns heute nicht nur trendy, sondern auch ein generationenübergreifendes Hobby für die gestressten Städterinnen und Städter? Die Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner aus Wallisellen ZH liefern Antworten und Einblicke.
    Der Schrebergarten der internationalen Kunst- und Architektur-Welt sind die Giardini an der Biennale in Venedig. Auch dort «leben» unterschiedliche Nationen nah beieinander und die Schweiz macht in ihrem Pavillon genau das zum Thema: die Nachbarschaft. «Kulturplatz» ist vor Ort und fragt, wie es im internationalen «Kulturgarten» um die gute Nachbarschaft steht und welche Rolle die Schweiz, als «Nachbarin», in der globalen Gemeinschaft spielt.
    Zusammenleben und doch unterschiedlich sein: Das gilt für den Schrebergarten, aber auch für die Schweiz an sich. Anhand der aktuellen Befragung «Wie geht’s Schweiz?» zeigt «Kulturplatz» auf, welche Unterschiede es wirklich gibt zwischen den Bewohnerinnen und Bewohner der helvetischen Sprachregionen.
    32 min
  • Filmfestival Locarno
    Der Streik der Schauspielerinnen und Schauspieler in den USA für bessere Löhne und gerechtere Tantiemenverteilung wird auch in Locarno TI zu spüren sein. Aus Solidarität habe viele internationale Gäste abgesagt oder werden keine Interviews geben.
    Wie geht das Festival damit um? Dann: Wer gewinnt den Wettbewerb? Der «Kulturplatz» gibt die Antwort. Ausserdem: Eine Legende nimmt Abschied. Festivalpräsident Marco Solari hört auf. Eva Wannemacher trifft den wortgewandten Mr. Locarno. Das alles und viel mehr im «Kulturplatz» zum Filmfestival Locarno 2023.
    31 min
  • Wie Tiere reden und wir sie besser verstehen können
    Moderatorin Eva Wannenmacher lebt seit zwölf Jahren mit ihrer Katze Fanny unter einem Dach. Nur wirklich verstehen tun sie sich nicht. Der international erfolgreiche Verhaltensforscher und Katzen-Experte Denis C. Turner schafft Abhilfe und erklärt, wie die Sprache der Katze funktioniert.
    Tiere mit künstlicher Intelligenz besser verstehen
    Der Forscher und Tech-Pionier Aza Raskin hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will die Tierkommunikation mithilfe von künstlicher Intelligenz entschlüsseln. Anhand von Abermillionen Aufnahmen von Tierlauten soll es gelingen, mit Tieren kommunikativ in Kontakt zu treten und so deren essenzielle Bedürfnisse zu eruieren. Denn nur was man versteht, das schützt man auch und das ist angesichts der Klima-Krise dringend notwendig. Geht es nach Raskin, könnten schon bald Schiffe Wale warnen oder Menschen könnten per App erkennen, wann Tiere gestresst sind, Ruhe brauchen und der Rückzug des Menschen angesagt ist. Auch an der ETH Zürich wird die Tierkommunikation mithilfe von künstlicher Intelligenz erforscht, das nationale Forschungsprojekt nennt sich «Evolving Language». «Kulturplatz» über visionäre Projekte, die das Verhältnis zum Tier von Grund auf verändern könnten.
    Was Hunde sagen wollen
    «Kulturplatz»-Redaktorin Silvia Fleck besucht mit ihrem Jung-Hund Oscar ein Training bei Hunde-Expertin Luzia Candreia. Sie analysiert Oscars Persönlichkeit und findet heraus, ob er eher ein Wächter oder ein Leithund ist. Zudem zeigt sie auf, wie der Mensch die Hunde-Kommunikation besser nachvollziehen kann, denn in den allermeisten Fällen verstehen die Menschen die Vierbeiner schlicht falsch.
    Von Raben und Menschen
    «Raben beobachten uns Menschen ständig und haben ein kollektives Wissen über unser Verhalten gesammelt», sagt der Filmemacher Martin Schilt. Zehn Jahre lang hat er an seinem Dokumentarfilm über Rabenvögel gearbeitet. Er traf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt und hat viel über die Intelligenz der Krähen, ihre Kommunikation untereinander und über ihre Schlitzohrigkeit erfahren. Sein Film «Krähen – Nature is watching us» ist ein faszinierendes Eintauchen in die Welt der schwarzgefiederten Vögel. Der neue Dokumentar-Film zeigt, wie intelligent und kommunikativ die «schwarzen Chronisten» sind, die schon unzählige Schriftsteller, wie Mark Twain und Edgar Allen Poe fasziniert haben.
    Eine Wiederholung vom 22. März 2023
    29 min
  • Das Streben nach Glück: Fluch oder Segen?
    Alle wollen glücklich sein, und tun viel dafür: Fitness, Meditation, Atmen. Glück soll tatsächlich erlernbar sein. An einigen Schulen wird Glück sogar als Schulfach unterrichtet. «Kulturplatz» geht in den Glücksunterricht und fragt, ob das Streben nach Glück nicht eher Stress verursacht.
    Die Zahlen sind erschreckend: Jungen Schweizer Erwachsenen geht es nicht gut. Ein Drittel hat schwere Depressionen. Krisen überlappen sich, man spricht mittlerweile von einer «Multikrise» - Corona-Pandemie, Klima-Krise, Ukraine-Krieg, Leistungsdruck und starker Social-Media-Konsum. Die Liste ist verlängerbar. Pro Juventute meldet einen starken Anstieg von Angst- und Suizidgedanken im ersten Halbjahr 2023. Die Frage ist: Was tun? «Kulturplatz» besucht in dieser Sendung eine 10. Klasse im Bildungszentrum für Technik Frauenfeld. Hier wird – immer noch relativ einmalig in der Schweiz – das Schulfach «Glück & Resilienz» unterrichtet. Doch: Kann man das Glück erlernen?
    29 min
  • Nacktheit, zwischen Scham und Selbstermächtigung
    «Oben ohne in den Badis» fordert eine Bewegung im Zeichen der Gleichstellung. Nacktheit ist einerseits die natürlichste Sache der Welt, andererseits Scham behaftet. In der Kunst steht der nackte Körper oft für Selbstermächtigung. «Kulturplatz» über das ambivalente Verhältnis zum nackten Körper.
    Nackt im Museum
    Mit dem Körper zu arbeiten hat in der Kunst eine lange Tradition. Valie Export, Marina Abramović oder die Schweizer Performancekünstlerin Manon: Sie alle benutzen Nacktheit als Stilmittel, als Protestmittel oder als Mittel, um die Grenze zum Publikum zu durchbrechen. Auch heute ist Nacktheit in der Kunst allgegenwärtig. Die Choreografin Doris Uhlich treibt das mit ihrer Nacktperformance im Kunsthistorischen Museum Wien auf die Spitze. «Kulturplatz» durfte bei einer Probe in der von Georg Baselitz kuratierten Ausstellung «Nackte Meister» dabei sein.
    Von Adam und Eva bis heute – Kleiner Rückblick auf die Geschichte der Nacktheit
    Das Verhältnis der Menschen zum nackten Körper hat sich im Laufe der Geschichte oft verändert: von den antiken Schönheitsidealen über skandalöse Frauenknie bis hin zur Freikörperkultur und einem sexuell überladenen digitalen Zeitalter. Nacktsein polarisiert, provoziert und erregt – und das schon immer. Doch warum beschäftigt der nackte Körper so sehr? Nacktheit bedeutet eben auch Verletzlichkeit, Selbstermächtigung, Erotik, Wohlbefinden und Scham. Über die ambivalente Beziehung des Menschen im Laufe der Menschheitsgeschichte.
    «Oben ohne» für alle?
    Warum ist ein nackter Männeroberkörper in der Öffentlichkeit okay, entblösste Brüste insbesondere Brustwarzen aber nicht? Warum gilt eine weibliche Brust als sexuell? Eine Debatte, die die Gemüter gerade erhitzt: Vier Zürcher Gemeinderätinnen verlangen vom Stadtrat Auskunft zur Badeordnung in den städtischen Hallen- und Freibädern: Auch Frauen sollen künftig oben ohne schwimmen dürfen. «Freie Sicht auf die Brust» forderte die Kampagne «Free the Nipple». Prominente wie Miley Cyrus oder Rihanna empören sich gegen die Zensur und fordern in den sozialen Medien, mit nackten Brüsten, die Befreiung der Nippel. Doch die Posts werden umgehend gelöscht. Bis jetzt, denn ein Aufsichtsgremium der Facebook- und Instagram-Mutter Meta empfiehlt, die Regeln für Nippel-Posts neu zu überdenken. Ist «Oben ohne» ein Akt der Befreiung oder eine erneute Sexualisierung des weiblichen Körpers?
    Bereits vor 120 Jahren lag man in Zürich nackt in der Sonne
    Die «Stadtoase» in Zürich ist das älteste Sonnen- und Luftbad der Schweiz. Hier gaben sich Anhänger der Lebensreformbewegung schon damals dem «nackten» Luftbad hin. Heute ist die Anlage immer noch in regem Betrieb und wird vor allem von Saunabesuchern sehr geschätzt. Eva Wannenmacher spricht hier mit dem Historiker Andreas Fannin über die Lebensreformbewegung, seine Anhängerinnen und Anhänger und darüber, dass die einen diese Bewegung als avantgardistisch bezeichneten, aber auch viel reaktionäres, rückwärtsgewandtes dahinter steckte.
    29 min
  • Die Kunst der Täuschung
    Man wird hinters Licht geführt, lässt sich verführen oder täuscht selbst: Oder wer sagt immer die Wahrheit, wenn er oder sie danach gefragt wird? Auch beim Pokern wird getäuscht, damit niemand ahnt, was man in der Hand hält. «Kulturplatz» über die Kunst der Täuschung aus dem Grand Casino Luzern.
    Täuschen kann im Alltag harmlos sein, aber auch weitreichende Konsequenzen haben. Hochstapler und Betrügerinnen machen es im grossen Stil. Und gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz wird es immer schwieriger, wahr von falsch, echt von manipuliert, getrickst und gefakt zu unterscheiden. Was steckt hinter Täuschen und sich täuschen lassen?
    Man kann auch etwas vortäuschen, um an die Wahrheit heranzukommen. Das hat die sogenannte «Ibiza Affäre» gezeigt. Mit einfachen Mitteln wurde da ein korruptes politisches System entlarvt. Österreichs Rechtspopulist:innen kamen 2019 durch ein Video abrupt zu Fall. Der Urheber des Videos Julian Hessenthaler – bis vor kurzem noch in Haft – erzählt nun erstmals wie er die perfekte Falle inszenierte.
    Der Markt für antike Kunstwerke ist hart umkämpft. Wertvoll Artefakte, die tausende von Jahren alt sind, dürfen kaum mehr ihr Ursprungsland verlassen. Wer einen ägyptischen Sarkophag verkaufen will, muss bescheinigen, legal in dessen Besitz gekommen zu sein. Dass diese Herkunft in grossem Stil gefälscht wird, zeigt der Fall eines Genfer Kunsthändlers.
    32 min
  • Auf zum Europäischen Jugendchorfestival!
    Der Boys Choir Lucerne wurde zum diesjährigen Europäischen Jugendchorfestival in Basel eingeladen. Eine Ehre für den reinen Bubenchor mit seinem engagierten Chorleiter Andreas Wiedmer. «Kulturplatz» begleitet die jungen Männer bei den Vorbereitungen und entdeckt die Kraft des gemeinsamen Singens.
    Am Wochenende fand zum 13. Mal das Europäische Jugendchorfestival in Basel statt. Ein Grossevent mit Zehntausenden Gäste und Kinder- und Jugendchören aus ganz Europa, die eingeladen werden, ihr Können in und um Basel zu präsentieren. Auch der Luzerner Bubenchor Boys Choir Lucerne wurde dieses Jahr eingeladen. «Kulturplatz» begleitet den Chor bei den Vorbereitungen auf das Festival. Die Nervosität ist gross, Auftrittschoreografien und Töne müssen perfekt sitzen. Ein Einblick in den 18-köpfigen Bubenchor – zwischen Stimmbruch und durchs Singen gestärktem Selbstvertrauen.
    33 min
  • Armut in der reichen Schweiz
    Immer mehr Menschen müssen hierzulande in den Caritas-Märkten einkaufen. Die Hilfsorganisation meldet 40 Prozent mehr Einkäufe als im Vorjahr. Mit wenig Geld leben, das kennt Schriftsteller Lukas Bärfuss aus eigener Erfahrung. Einst obdachlos, beschäftigt ihn die Armut bis heute.
    Lukas Bärfuss lebt heute ohne Geldsorgen. Viele Kulturschaffende müssen täglich jeden Franken zwei Mal umdrehen. Rund 60 Prozent der Kulturschaffenden in der Schweiz verdienen pro Jahr 40'000 Franken oder weniger. «Kulturplatz» spricht über das Tabu Armut in der reichen Schweiz und zeigt Wege auf, wie die Situation von Betroffenen konkret verbessert werden kann.
    Warum Menschen in der Schweiz arm sind
    Die Faktoren, die in der Schweiz zu Armut führen, sind vielfältig und dennoch zeichnen sich Tendenzen ab: Scheidung, Kinder, die es zu betreuen gilt, Job-Verlust und ein unregelmässiges Einkommen erhöhen das Armutsrisiko. «Kulturplatz» trifft zwei Frauen, die an der Armutsgrenze leben und spricht mit dem Autor Bruno Fuchs. In seinem neuen Buch porträtiert er elf armutsbetroffene Menschen.
    «Die Krume Brot» von Lukas Bärfuss – Eine Geschichte der Armut
    Der Büchner-Preisträger erzählt in seinem neuen Roman von Adelina. Als Tochter einer italienischen Einwanderer-Familie kämpft sie jeden Tag ums finanzielle Überleben. Die Schulden des Vaters oder eine hohe Zahnarztrechnung werden für sie zu unüberwindbaren Hürden. Das fehlende Geld treibt sie in die Arme des Falschen und drängt sie immer näher an die Ränder der Gesellschaft.
    Wie Wissenschaft und Politik das Armutsproblem lösen wollen
    Drei Jahre lang haben Menschen mit Armutserfahrung gemeinsam mit Wissenschaftlern und Expertinnen im Rahmen eines Forschungsprojektes der Bewegung «ATD Vierte Welt» Grundlagen geschaffen, wie Armut in der Schweiz erfolgreich überwunden werden kann. Das gab es in der Schweiz noch nie. Jetzt wurden die Erkenntnisse in Anwesenheit von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider vorgestellt. «Kulturplatz» spricht mit ihr und trifft den ATD-Aktivisten Markus Christen, der im Heim aufwuchs und selbst mit sehr wenig Geld auskommen muss.
    Die Gassen-Tierärztin von Zürich
    Wer arm ist, hat häufig das Gefühl, dass die Gesellschaft an einem vorbei lebt. Oft ist ein Tier der einzige Partner für armutsbetroffene oder obdachlose Menschen. Die Tierarzt-Kosten übersteigen oftmals die finanziellen Möglichkeiten der Halterinnen und Halter. Darum gibt es die Gassen-Tierärztin vom Sozialwerk Pfarrer Sieber.
    30 min
  • Freundschaft
    Was sind gute Freunde? Und gemeint sind nicht die auf Facebook, Instagram und Co. Und würde man sich selbst gerne als gute Freundin oder guten Freund haben wollen? «Kulturplatz» über Freundschaften und wie sie nach der Pandemie und mit den sozialen Medien neu definiert werden.
    Die Pandemie war ein Härtetest für Freundschaften, entweder brachen sie auseinander wegen unterschiedlen Auffassungen oder man war sich so nah, dass man sich schon auf die Nerven ging. Und auch die sozialen Medien definieren Freundschaften neu. Wann ist jemand ein Follower, wann ein «Best Friend Forever» und wann «stumm» geschaltet? Dass Freundschaften einen Nutzen generieren, ist allen klar, doch wie sie festigen, erhalten und überhaupt finden, das hat sich in den letzten Jahren verändert.
    Langjährige Freundschaften sind gesundheitsfördernd, sagt die Forschung, doch was, wenn sie in die Brüche gehen? Wie das nicht passiert, darüber reden prominente Freundespaare. So sind Paola Felix und Michael von der Heide seit Jahrzehnten befreundet und auch die beiden ehemaligen «Tatort»-Kommissare Andrea Zogg und Stefan Gubser kennen sich schon seit der Schulzeit. Wieso es klappt und wann die Fetzen fliegen, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer im «Kulturplatz».
    Das Migros Museum in Zürich nennt ihre neueste Sammlungsausstellung einen «Akt der Freundschaft». Dabei geht es weniger darum, was die Kunstwerke über Freundschaften aussagen, als darum, wer sie ausgesucht hat. Denn vom Techniker bis zur Direktorin durften alle mitbestimmen, was ausgestellt wird. Eine Ausstellung über Zusammenarbeit, Freundschaften und ein Museum im Wandel.
    32 min
  • Künstliche Intelligenz
    Der Komiker Patrick Karpiczenko nutzt Künstliche Intelligenz schon länger für seine Arbeit und zum Witze schreiben. Nun kapert er den «Kulturplatz» und erklärt Verheissungen und Tücken von maschinellem Lernen.
    Der Satiriker Patrick «Karpi» Karpiczenko arbeitet schon lang im Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und Technologie. Seit Kindstagen programmiert er und setzt Künstliche Intelligenz und Machine Learning bereits in all seiner Arbeit ein. Als Satiriker interessiert ihn vor allem, wie man Maschinen Humor beibringen kann. Für «Kulturplatz» hat er eine Sendung konzipiert, in der er als Moderator aufzeigen will, was alles mit Künstlicher Intelligenz möglich ist, und wo Gefahren bestehen.
    Dazu trifft er in der Sendung den Musiker Jojo Mayer, der KI für seine Musikproduktion nutzt und dafür plädiert, den herkömmlichen Kunstbegriff zu überdenken. Es würde zukünftig keine DJs oder Filmmusiker mehr brauchen, sagt er.
    Ausserdem trifft Karpi die Autorin Simone Meier. Er hat die KI so programmiert, dass Simone Meier nun mit ihrer Protagonistin Gerda aus dem Bestseller-Roman «Kuss» sprechen kann – eine angsteinflössende Versuchsanordnung.
    Und Karpi beleuchtet gemeinsam mit dem Parteipräsidenten der Grünen Balthasar Glättli die Gefahren und Risiken von der Nutzung von KI für die Wahlen im Herbst.
    Nicht zuletzt muss auch die «Kulturplatz»-Moderatorin Nina Mavis Brunner zuschauen, wie sie mithilfe von KI obsolet gemacht werden könnte. Karpi generiert Bild und Ton von ihr.
    34 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…