Kulturplatz

Kulturplatz

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • Kunst im Freien, befreite Kunst
    Kunst im Freien boomt, die heimischen Land Art- und Skulpturen-Ausstellungen verzeichnen seit Jahren steigende Besucherzahlen. Das hilft der Kunst wie auch dem Tourismus. «Kulturplatz» erkundet die Triennale «Bad Ragartz» im sankt-gallischen Kurort und trifft dort auf den Kunstfan Michael von der Heide.
    Land Art selbst gemacht
    Land-Art-Ausstellungen gibt es in der Schweiz mittlerweile etliche. Auch die «Twingi Land Art» im Walliser Binntal ist seit 14 Jahren eine feste Grösse. Sie zieht jeden Sommer viele Interessierte an und ist damit ein touristischer Faktor im Landschaftspark. Nun will man das Publikum zum Mitmachen anregen. Über QR-Codes lassen sich kleine künstlerische Aufgabestellungen mit Anleitung downloaden. Die Instant-Produktionen können anschliessend fotografiert und auf eine Website hochgeladen werden. Land Art für alle also.
    Land Art: von der Rebellion zum Engagement
    Landschaft, Natur, ja der ganze Planet Erde als bespielbare Fläche: Seit mehr als fünf Dekaden beflügelt dieser Gedanke Kunstschaffende zu imposanten Werken im Freien. Avantgardisten wie Robert Smithson und Michael Heizer bewegten Tonnen von Erdmaterial, um künstlerische Ausrufezeichen in die Landschaft zu setzen und den Kunstmarkt zu düpieren. «Kulturplatz» erzählt die Entwicklung von der rebellischen Land Art zu einer soziokulturellen Kunstrichtung, sichtbar an der «Land Art Mongolia» genauso wie an der heimischen «Art Safiental».
    Tipps für Kunst im Freien noch bis zum Herbst
    Môtiers im Kanton Neuenburg lockt mit seiner «Art en plain air», die über 40 Kunstwerke umfasst. Im Hungerbodenwald bei Engelberg ist ein Land Art Pfad zu entdecken, mit Werken, die ausschliesslich aus natürlichen Materialien bestehen. Nahe Winterthur bietet der Kulturort Galerie Weiertal einen Skulpturengarten unter dem Motto «Idylle und Künstlichkeit». Einen Sonderfall stellt schliesslich der Skulpturenpark des Klosters Schönthal in Baselland dar, denn er ist ganzjährig zugänglich und beheimatet Skulpturen, die dort ihren dauerhaften Standort gefunden haben.
    28 min
  • Sexismus
    Die norwegischen Beach-Handballerinnen trugen zur EM im Juli Shorts statt Bikinihöschen. Ein Regelbruch, der mit einer Busse belegt wurde. Dabei wollten sie einfach Kleidung tragen, «in denen sie sich wohlfühlen». Sexismus ist überall. Wo und warum – darüber berichtet dieser «Kulturplatz».
    Sexismus all over
    Was haben Pop-Star Billie Eilish, Ex-Miss Schweiz und Schauspielerin Melanie Winiger und das norwegische Beachhandballerinnen Team gemeinsam? Sie alle haben Sexismus erlebt. Durch Kommentare im Netz, ungewollten Berührungen oder diskriminierende Spielregeln. Sexismus durchdringt all unsere Lebensbereiche. Von der Gewalt an Frauen und queeren Menschen, über die Kommentarspalte der Onlinemedien, bis hin zu ungerechtfertigten Lohnunterschieden oder abwertenden Texten im Rap. Sexismus sei ein allumfassendes Denk- und Herrschafts-System, schreibt die Autorin und Gender-Professorin Susanne Arndt in ihrem neuen Buch. Stimmt nicht, sagt der Historiker Vojin Saša Vukadinović und kritisiert, dass nur schon der Begriff Sexismus viel zu ungenau sei. «Kulturplatz» über die Sexismus-Debatte und Ideen, wie die Welt künftig zu einem lebenswerteren, weil weniger diskriminierenden, Ort werden könnte.
    Raum für alle
    Das Basler Projekt «Raum für alle» der beiden Studentinnen Annick Senn, 24, und Larissa Bucher, 21, möchte auf Diskriminierung im Alltag hinweisen. Ganz spezifisch, auf die Angst von Frauen, in der Nacht alleine unterwegs zu sein. Die Baslerinnen baten fünf Frauen, ihre Gedanken auf ihrem Heimweg festzuhalten. Die Tonaufnahmen der Protagonistinnen sind auf einer Website nachzuhören. Ob das Problem damit gelöst ist, das bezweifeln sogar die Macherinnen. Dennoch ist es ein Anfang, um Bewusstsein zu schaffen.
    Mallika Taneja
    Auch beim Zürcher Theaterspektakel werden Sexismus und sexuelle Gewalt thematisiert. Die indische Theatermacherin Mallika Taneja sucht in ihrer Liveperformance auf Zoom auch den Dialog mit dem Publikum. Ihr Stück «Allegedly» (zu deutsch: «Angeblich») zeigt, wie schnell Opfer sexueller Gewalt für das Geschehene verantwortlich gemacht und diskriminiert werden. Wer ist «angeblich» schuld, wann ist ein Nein wirklich ein Nein. Ein intensives Stück Auseinandersetzung mit dem Thema sexueller Gewalt.
    29 min
  • Kulturplatz Spezial: 74. Filmfestival von Locarno
    Der Leopard erobert sich sein Revier zurück: die Piazza Grande. «Kulturplatz» berichtet in einer Sondersendung vom Wiedererstarken Locarnos als Film-Hotspot – unter den Augen des neuen Festivalleiters Giona A. Nazzaro. Neben den grossen Gewinnern werden zwei Schweizer Produktionen im Fokus stehen.
    Im internationalen Wettbewerb durfte sich nur ein einheimischer Film Hoffnungen auf den Goldenen Leoparden machen: «Soul of a Beast» von Lorenz Merz. Seine zwischen surrealem Bilderbogen und animalischem Drogentrip oszillierende Beziehungsgeschichte wird von furiosen Schauspielleistungen getragen. In der Hauptrolle besticht Newcomer Pablo Caprez als Teenager-Vater, der zwischen zwei wahrhaft wilden Frauen steht.
    Diese werden von den mit Abstand erfolgreichsten jungen Schweizer Darstellerinnen verkörpert: Ella Rumpf, bekannt aus Festivalhits wie «Raw» und «Tiger Girl», sowie Luna Wedler, die derzeit auf Netflix («Biohackers) und Instagram («Ich bin Sophie Scholl») für Aufsehen sorgt. Im Doppelinterview plaudern die beiden international gefeierten Shooting-Stars aus dem Nähkästchen.
    Bei der Programmierung der zuschauerträchtigen Piazza Grande setzte der neue Festivalleiter Giona A. Nazzaro auf Kino für grosse Jungs: Mit Klassikern wie dem Michael-Mann-Thriller «Heat», 80er-Jahre-Hits wie James Camerons «The Terminator» oder brandneuen Actionfilmen wie dem Netflix-Titel «Beckett» mit John David Washington und Alicia Vikander.
    Ganz andere Töne schlug dagegen der einzige Schweizer Piazza-Film an: «Monte Verità – Der Rausch der Freiheit» von Stefan Jäger erzählt vor historischem Hintergrund eine erfundene Emanzipationsgeschichte.
    Auf dem Tessiner Berg der Freiheit suchten zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekanntlich viele Aussteigerinnen und Aussteiger ihr Glück. Dabei legten Hermann Hesse und Seinesgleichen nicht nur ihre Kleider ab: Die Proto-Hippies befreiten sich auch vom geistigen Korsett, an dem sie zu ersticken drohten.
    Laut dem fiktionalen Skript von Jägers «Monte Verità» befand sich unter ihnen auch eine junge Mutter, die ihrer bürgerlichen Rolle entfliehen wollte. Eine Frau, hin- und hergerissen zwischen Schuldgefühlen gegenüber ihrer zurückgelassenen Familie und der Faszination eines selbstbestimmten Lebens.
    30 min
  • Alberto Venzago – Weltbekannt. Hautnah
    Alberto Venzago hatte sie alle vor der Linse: Mick Jagger, Tina Turner, Nicolas Cage und unzählige andere Stars. Ab 9. Juli zeigt das Museum für Gestaltung eine grosse Retrospektive. Zuvor hat Venzago «Kulturplatz» zu sich nach Hause eingeladen.
    In der letzten Sendung vor der Sommerpause lässt «Kulturplatz» Revue passieren.
    Der zweite Corona-Shutdown war mental noch kräftezehrender als der erste, auch für die Kunst- und Kulturszene. Die Wintermonate liessen keine Möglichkeit für gesundheitlich vertretbare Open-Air-Veranstaltungen. Durchhalten war gefragt. Und Kreativität im Nutzen von neuen Formen.
    Für einige Künstler war die Zwangspause eine willkommene Gelegenheit, um Projekte fortzuführen, für die nie Zeit war. Für Alberto Venzago waren die Corona-Shutdowns sogar ein Glücksfall. Denn er fand Zeit, um Bilder für eine grosse Retrospektive zu sichten und zu ordnen. Am 9. Juli eröffnet diese nun im Zürcher Museum für Gestaltung. Eva Wannenmacher hat Venzago zuhause besucht und mit ihm auf sein Leben als Fotograf zurückgeblickt.
    An Aufhören denkt Alberto Venzago aber lang noch nicht. Er verrät Eva Wannenmacher, was er als nächstes plant. Und das ist tatsächlich unglaublich.
    28 min
  • Kreativität verändert die Welt
    Kreativität ist der Motor jeglicher Veränderung. Aber wie entsteht sie? Unter welchen Bedingungen? Und warum? «Kulturplatz» ist zu Gast bei der Luzerner Singer/Songwriterin Heidi Happy und beobachtet, wie sie in ihrem «Musikzimmer» an einem neuen Song arbeitet. Woher holt sie ihre Inspiration?
    «Why Are We Creative?»
    Diese Frage treibt den Filmemacher und Autor Hermann Vaske seit 40 Jahren um. Er reiste mit der Kamera um die Welt und stellte Künstler, Politikerinnen und Philosopheninnen immer diese eine Frage. David Bowie, Quentin Tarantino, Björk oder Marina Abramović, der Dalai Lama und Stephen Hawking – sie alle und viele mehr liessen sich auf dieses Abenteuer ein. Entstanden sind der Dokumentarfilm «Why Are We Creative?», der 2018 bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführt wurde, und eine Ausstellung mit Skizzen, Zeichnungen und Collagen. Denn Hermann Vaske bat alle Prominenten auch um ein Bild zur Frage «Warum sind Sie kreativ?».
    Was verändert die Welt?
    Wie entstehen besondere Ideen? Im Kopf von Genies? Oder in Zusammenarbeit vieler, die Veränderung suchen? Stefan Klein hat in seinem Buch «Wie wir die Welt verändern» eine Kulturgeschichte der Kreativität entworfen und die entscheidenden historischen Momente skizziert. Dazu zeigt die Kreativitätsforscherin Catherine Robin auf, wie sich Kreativität in Gruppen ausbildet. Und nicht nur in der Gedankenwelt einsamer Genies.
    Eine Wiederholung vom 28. April 2021.
    27 min
  • Zu heiss – Tabuthema Wechseljahre
    Die Wechseljahre der Frau, sie haben noch immer einen schlechten Ruf. Es droht das «Unsichtbarwerden», Rollen in Theater und Film werden für Frauen je älter, desto knapper. Doch die zweite Lebenshälfte hält viel bereit. Zu Gast: Barbara Terpoorten, Kommissarin in der SRF-Serie «Der Bestatter».
    Ob Bücher, Artikel, Blogs oder Talks: Das Thema Wechseljahre wird in der Öffentlichkeit so stark diskutiert, wie selten zuvor. Richtig und wichtig, wie «Kulturplatz» findet, denn die Enttabuisierung könnte positiven Einfluss auf die gesamte Gesellschaft nehmen. Es berichten Expertinnen, die beim Thema kein Blatt vor den Mund nehmen und Frauen, die das Klimakterium nicht als Last empfunden haben, sondern als grosse Chance. So etwa die Schriftstellerin Milena Moser, die nach 50 ihr wahres Glück gefunden hat. Und doch: kein Job fürs Alter?
    Schauspielerinnen haben es ungleich schwerer als ihre männlichen Kollegen. Ab einem bestimmten Alter werden sie seltener gecastet, oft werden die Rollen spärlich und verdichten sich auf wenige immer wiederkehrende Klischees. Wie damit umgehen, was dagegen unternehmen und welche Erwartungen Schauspielerinnen selbst haben, erzählen die zwei sehr unterschiedlichen Berufskolleginnen Ariane Andereggen und Rachel Braunschweig. Während die eine sich in ihrem Theaterstück «Age on Stage» mit der Thematik auseinandersetzt, avanciert letztere zum späten Kino-Shootingstar.
    27 min
  • Kunst und Liebe im Hotel
    Das Zürcher Hotel Europe verwandelt sich in einen Ort der Kunst. Unter dem Motto «Love In The Times Of …» residieren in den Zimmern Bilder und Installationen, im Dialog mit der besonderen Atmosphäre des Hotels. In Zeiten, die sowohl für die Liebe als auch für das Reisen keine leichten sind.
    Weitere Themen:
    Das geheime Leben der Anne Spoerry
    Im Kongo ist sie eine Legende und wird als «Mama Daktari» verehrt. Viele Jahre lang versorgte Anne Spoerry als «flying doctor» Tausende mit medizinischer Hilfe. Selbstlos und bescheiden. Doch über ein Kapitel ihres Lebens schwieg sie. Denn Anne Spoerry soll während des Zweiten Weltkriegs Schuld auf sich geladen haben. War ihre humanitäre Arbeit in Afrika ein Akt der Busse?
    Der Streit um den «Pfauen»
    Der Pfauen, das Stammhaus des Zürcher Schauspielhauses ist in die Jahre gekommen. Soll das Traditionshaus, im Zweiten Weltkrieg Heimat und Exil für viele Theaterschaffende aus Nazi-Deutschland, abgerissen, renoviert, oder einfach so belassen werden? Was ist wichtiger – ein funktionstüchtiges modernes Theaterhaus oder die Erinnerung an den Mythos vergangener Zeiten?
    Kara Walker
    28 Jahre lang hielt Kara Walker die Zeichnungen unter Verschluss, die nun im Kunstmuseum Basel erstmals ausgestellt werden. Die weltweit anerkannte afroamerikanische Künstlerin thematisiert in provokanten, teilweise obszönen Bildern Rassismus, Geschlecht, Sexualität und Gewalt, ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Und stellt damit Geschichtsbilder in Frage, legt den Finger in die Wunden des amerikanischen Selbstverständnisses.
    30 min
  • Zu Besuch in Murten beim jüngsten Museumsdirektor der Schweiz
    Der 14-jährige Leonard Riesen gibt Gas. Letzten Herbst hat der Eisenbahn- und Automobilfan bereits sein zweites Museum eröffnet: «Das Depot» im alten Lokschuppen Murten. Der Schüler investiert Freizeit und Taschengeld, um historische Relikte zu retten. Ein Besuch beim ambitionierten Museumsleiter.
    Leonard Riesen setzt alles daran, Altgedientes am Leben zu erhalten. Doch alles hat irgendwann ausgedient. Loslassen gehört zum Leben, egal, wie gut viele Menschen im Verdrängen sind. «Hallo, Tod» ist das schweizweit erste interdisziplinäre Festival, das vom 25. bis 30. Mai 2021 mitten in Zürich mit Kunst und Kreativität dazu einlädt, einen entspannteren Umgang mit dem Unausweichlichen zu finden.
    «Wie leben wir in Zukunft zusammen? – How will we live together?» Diese Frage stellt die Architekturbiennale Venedig, die mit einem Jahr Verzögerung endlich gestartet ist; als erste grosse internationale Kulturveranstaltung nach Lockerungen der Covid-Beschränkungen. Es sind globale Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel und Digitalisierung, deren sich 114 Teilnehmer aus 46 Ländern annehmen. «Kulturplatz» macht sich auf die Suche nach Antworten.
    Der alle drei Jahre in Zürich stattfindende Concours Géza Anda gilt als einer der prestigeträchtigsten und anspruchsvollsten Klavierwettbewerbe der Klassik-Branche. Dieses Jahr findet er im Gedenken an den grossen Pianisten Géza Anda zu seinem 100. Geburtstag vom 27. Mai bis 5. Juni statt. 2018 gratulierte «Kulturplatz» der Gewinnerin Claire Huangci. Nun erzählt die US-Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, wie der Sieg ihre Karriere befeuerte und was das Geheimnis ihres aussergewöhnlichen Klavierspiels ist.
    29 min
  • Räume der Erinnerung
    Lange waren die Museen zu, zu lange. Jetzt ist eine Ausstellung der Künstlerin Zilla Leutenegger zu sehen, die sich mit ihrer eigenen Biografie anhand von Räumen auseinandersetzt. Eine Reise in ihre Kindheit und an Orte, die bis heute eine Bedeutung haben.
    Raubgut Afrika
    Um Erinnerung und Erinnerungskultur geht es auch im Konflikt um geraubtes Kulturgut. Die sogenannten «Benin Bronzen» wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten aus Benin-Stadt in Nigeria als Kriegsbeute mitgenommen und in Europa verkauft, um so kriegerische Feldzüge zu finanzieren. Viele europäische Museen haben für ihre Sammlungen solche Objekte gekauft. Doch heute fordert Nigeria diese Kunstwerke zurück, einige davon lagern in Schweizer Museen.
    CryptoPunks
    Kürzlich machte der Verkauf eines digitalen Kunstwerks Schlagzeilen, das für 69 Millionen Dollar auf einer Auktion verkauft wurde. Die Besonderheit daran: es war eine digitale Grafik, die unendlich reproduzierbar ist, aber durch eine bestimmte Technologie nur einen Besitzer haben kann. Die Technologie heisst NFT (Non Fungible Token) und basiert auf der Blockchain Technologie. Jetzt kam für 17 Millionen Dollar eines der ersten NFT’s unter den Hammer: die CryptoPunks.
    50 Jahre Form und Farbe
    Künstlerin oder Künstler zu werden ist nicht einfach und dazu braucht es oft eine langjährige Ausbildung. Eine dieser Ausbildungsstätten heisst F&F, Schule für Kunst und Design, und entstand vor 50 Jahren als eine Abspaltung von der Zürcher Hochschule der Künste. Denn wie man zu einem guten Künstler, einer guten Künstlerin wird, darüber streitet man sich schon lange, auch schon damals.
    29 min
  • Mit Musik Grenzen überwinden
    Wenn klassische Musik das enge Korsett ablegt, entstehen neue Klangwelten. Das Neue Orchester Basel bringt ein Stück zur Uraufführung, das Klassik mit Schweizer Volksmusik vermischt und sich von einem alten indischen Brauch inspirieren lässt. «Kulturplatz» zu Gast bei einer unerhörten Darbietung.
    Die Aktion #allesdichtmachen gegen die Corona-Massnahmen hat grad gezeigt, wie Kulturschaffende sich besser nicht politisch einmischen sollten. Einen betont anderen Weg geht Jean Peters. Der deutsche Aktionskünstler, Journalist, Performer ist Gründungsmitglied des «Peng! Kollektivs», das mit witzigen, skurrilen und sehr subversiven Aktionen politisch aktiv ist. Nun hat Jean Peters ein Buch über seine Arbeit geschrieben. «Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter». Eine amüsante Aufmunterung, die gewohnten Protest-Trampelpfade zu verlassen und mit neuen witzigen und subversiven Protestformen mehr Aufmerksamkeit zu erregen.
    Weiter in der Sendung:
    Ihre Spielfilme sind wunderbar böse und poetisch zugleich – merkwürdig im besten Sinne des Wortes. Erst zwei davon haben die Berner Zwillingsbrüder Zürcher bisher gedreht. Und doch werden sie dank unverkennbarer Handschrift schon auf der ganzen Welt gefeiert. Zuletzt auf der diesjährigen Berlinale, wo sie für das Kammerspiel «Das Mädchen und die Spinne» den Regiepreis in der Sparte «Encounters» abräumen konnten. Nun startet ihr Zweitling in unseren Kinos. Der perfekte Zeitpunkt, um das tierisch talentierte Duo und dessen spezielle Filmsprache etwas besser kennenzulernen.
    29 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…