Kulturplatz

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Kulturplatz episodes

  • 100 Jahre Jean Tinguely: Seine Kunst lebt weiter
    Am 22. Mai wäre Jean Tinguely 100 Jahre alt geworden. Zum Jubiläum lässt es das Museum Tinguely in Basel spuken. Moderatorin Nina Mavis Brunner wagt als erste eine Fahrt durch die Kunst-Geisterbahn und begleitet Jean-Marc Gaillard, der Tinguelys Maschinen am Leben hält; für Basel und die ganze Welt.
    Zum Jubiläumsfest am 22. Mai wartet das Museum Tinguely in Basel mit einer kunstvollen Geisterbahn auf. Im Solitude Park wird die Wiener Prater Geisterbahn aus den 1930er Jahren, die einst auf der Basler Herbstmesse Kult war, zu neuem Leben erweckt. Die britische Künstlerin Rebecca Moss und der Künstler Augustin Rebetez, der in der Westschweiz lebt und arbeitet, gestalten den Innenraum der historischen Bahn komplett neu. Die Kollaboration ist eine Referenz auf die gigantische Installation «Le Crocrodrome de Zig et Puce», die Tinguely 1977 zusammen mit Bernhard Luginbühl, Daniel Spoerri und Niki de Saint Phalle zur Eröffnung des Centre Pompidou in Paris kreierte. «Kulturplatz»-Moderatorin Nina Mavis Brunner hat sich in die Geisterbahn gewagt.
    Ebenfalls wird der runde Geburtstag mit diversen Ausstellungen im In- und Ausland gefeiert. Ergo gehen Tinguelys Werke aus Basel auf Reisen. Heikel, denn die Maschinen sind fragil. Trotz Eisen. Jede Bewegung bedeutet: dem Tod ein Stückchen näher. Dass die meisten aber auch heute noch laufen, ist nicht zuletzt Jean-Marc Gaillard zu verdanken, der dem Meister noch fünf Jahre lang vor dessen Tod 1991 persönlich assistierte. Seit 2003 ist Gaillard Konservator am Museum Tinguely, baut mit seinen Kollegen Maschinen des Künstlers weltweit auf und ab und sucht nächtelang im Internet nach Ersatzteilen, um «Jeannots» Werke so originalgetreu wie nur irgend möglich am Leben zu erhalten. Denn wenn das Räderwerk nicht mehr dreht, wird es seiner Seele beraubt.
    29 min
  • Beatrice Egli, was ist das Geheimnis des Schlagers?
    Liebeslieder, Dirndl-Hymnen, Regenbogen-Songs: In der Beatrice-Egli-Show wird Diversität gelebt. Hauptsache der Takt stimmt. Schlager, das heisst Mitsingen, Schunkeln und alles andere vergessen. «Kulturplatz» taucht ein in die Glitzerwelt des Showgeschäfts und fragt: Was macht den Schlager aus?
    Schlagermusik, oft mit einem Augenzwinkern konsumiert, hat sich über Jahrzehnte hinweg als fester Bestandteil der deutschsprachigen Musikszene etabliert. Der Schlager boomt und bietet für jeden Geschmack etwas – von traditionell in Lederhose bis hin zu modernen, vielfältigen Interpretationen. «Kulturplatz» wirft einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Musikgenres.
    Der Schlager ist ein kommerziell erfolgreiches Stimmungs- und Unterhaltungslied. Die richtige Länge, der passende Zeitpunkt des Erscheinens sind wichtig – aber auch, ob mitgesungen und geklatscht werden kann. Was nach einfacher Formel klingt, ist äusserst facettenreich. Gerade die Fähigkeit des Schlagers, sich immer wieder neu zu erfinden und aktuelle Stile zu adaptieren, sich ganz dem Thema Liebe, Herzschmerz und Sehnsucht zu verschreiben und doch immer wieder gesellschaftskritisch und politisch zu texten, machen ihn einzigartig.
    Schlagermusik fungiert als Trostoase im stressigen Alltag, sie vermag die Menschen in Begeisterung und Euphorie zu versetzten. Ein paar Stunden abtauchen – das ist das Lebensgefühl, das der Schlager vermittelt. «Kulturplatz» taucht ein in die Welt der Schlagermelodien, die so viele Menschen verbinden und versucht, das Phänomen Schlager zu erfassen.
    Eine Wiederholung vom 11. Dezember 2024
    29 min
  • Ein Chor für alle Fälle: Das grosse Finale | Folge 4
    Eine unvergessliche Reise steuert auf ihren Höhepunkt zu: das Konzert im berühmten KKL. Fünf Monate lang hat der inklusive Chor mit Coach Susanne Kunz geprobt. Nun steigt die Anspannung nochmals, denn es gibt kein Zurück mehr. Gelingt der Auftritt vor grosser Kulisse auch wirklich?
    Die Vorbereitungen, die der «Kulturplatz» in seiner vierteiligen Serie begleitet hat, lieferte eine Vielzahl an bewegenden Momenten: Freude und Enttäuschung wechselten sich genauso ab wie Zuversicht und Versagensangst oder Harmonie und Streit. Jetzt geht diese intensive Zeit zu Ende. Doch der finale Kraftakt steht noch aus.
    Der Chor will dem Publikum in Luzern eine perfekte Show bieten. Entsprechend nimmt die Nervosität bei allen Mitgliedern zu – ob sie nun eine Beeinträchtigung haben oder nicht. Dieses Lampenfieber kennt Susanne Kunz aus eigener Erfahrung. Als Schauspielerin und Musicaldarstellerin weiss sie, wie sie mit Druck umgehen muss. Ihre Schützlinge stehen indes erstmals derart im Rampenlicht.
    28 min
  • Ein Chor für alle Fälle: Überforderung und Tränen | Folge 3
    Der grosse Auftritt naht. Doch bevor es ins KKL geht, muss der inklusive Chor von Susanne Kunz einige Stürme aushalten. Die Stimmung droht zu kippen, weil die Musicaldarstellerin viel fordert. Das muss sie zwar als Coach, bringt einige aber an ihre Grenzen. Gefährdet dies gar das Konzert in Luzern?
    Kurz vor der Generalprobe gehen die Emotionen hoch. Die Zeit wird knapp. Das spüren alle. Susanne Kunz verlangt Textsicherheit – was die eine oder den anderen überfordert.
    Der Chor, der Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigung zusammenbringt, befindet sich im Ausnahmezustand. Einige der Involvierten überlegen sich abzuspringen. Die Jury wiederum muss sich fragen, ob auch wirklich alle Auserwählten ihren Solopart behalten dürfen.
    In der dritten von vier Folgen dieser «Kulturplatz»-Serie stellt sich eine zentrale Frage: Schafft es die Gruppe im Verbund, die schwierige Situation zu meistern?
    28 min
  • Ein Chor für alle Fälle: Die Bewährungsprobe | Folge 2
    Susanne Kunz unterstützt einen Chor, der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringt. Gemeinsam planen sie einen Auftritt im prestigeträchtigen KKL. Doch es kommt zu Konflikten, denn nun stehen für die Moderatorin und Schauspielerin harte Entscheidungen an: Wer darf solo singen?
    Gleich mehrere Mitglieder aus dem rund 40-köpfigen Chor möchten beim Konzert in Luzern einen Einzelpart haben. Doch dazu braucht es nicht nur Mut, sondern auch ein wenig Talent. Nicht jede Stimme eignet sich gleich gut für die renommierte Bühne.
    Das bedeutet sowohl Chance als auch Risiko für die Jury um Susanne Kunz. Einerseits kann sie aus einigen Kandidatinnen und Kandidaten die besten auswählen, andererseits führen die Castings zu Spannungen – im Team und in der Fachgruppe, denn diese ist sich nicht einig, wer weiterkommen darf und wer nicht.
    Die zweite von vier Folgen dieser «Kulturplatz»-Serie birgt also viel Zündstoff.
    28 min
  • Ein Chor für alle Fälle: Das grosse Geheimnis | Folge 1
    In einer vierteiligen Serie begleitet «Kulturplatz» Susanne Kunz bei einem Projekt, das Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenführt: Die Moderatorin und Schauspielerin probt mit einem inklusiven Chor für ein Konzert im renommierten KKL. Ein unvergessliches Abenteuer beginnt.
    Der Chor des Vereins insieme Aarau-Lenzburg bildet eine besondere Gemeinschaft: Manche seiner rund 40 Mitglieder haben eine kognitive Beeinträchtigung, andere nicht. Gebraucht werden sie alle gleichermassen – unabhängig davon, ob sie singen oder Noten lesen können.
    Nun wartet eine Herausforderung auf den Chor, wie er sie noch nie erlebt hat – und von dem er noch gar nichts weiss: ein Konzert vor 800 Personen im Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Dafür wird ein Coach hinzugezogen: die ehemalige SRF-Moderatorin Susanne Kunz. Als Schauspielerin und Musicaldarstellerin ist sie schon auf vielen Bühnen gestanden. In der ersten Folge wird sie den Chor kennenlernen und ihm verraten, was auf ihn zukommt. So beginnt eine Zusammenarbeit, die weit über das Singen in der Gruppe hinausreicht. Sie rückt Menschen in den Fokus, die allzu oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
    Die Serie dokumentiert dieses vielschichtige Unterfangen mit all seinen Aufs und Abs: im zwischenmenschlichen Bereich genauso wie im künstlerischen. Sie stellt ein Projekt vor, das für Susanne Kunz und den Chor zu einer unvergesslichen Reise wird – einer Art Lebensschule.
    28 min
  • Ist ADHS eine Modediagnose, Lisa Christ?
    Immer mehr Kunstschaffende bezeichnen sich selbst als neurodivers. Vor allem bei jungen Erwachsenen haben ADHS-Diagnosen Hochkonjunktur. Leben wir im Zeitalter eines «Diagnose-Enthusiasmus»? Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach mentaler Gesundheit.
    Digitale Diagnosen
    Jeder zehnte Mensch in der Schweiz ist wegen psychischer Probleme in Behandlung. Und auch in den sozialen Medien findet man immer mehr psychiatrische Diagnosen. Ist das alles ein Hype? Wem dient die Diagnostizierung: den Betroffenen oder der Gesellschaft? Die Soziologin Laura Wiesböck erörtert, warum psychologische Bezeichnungen in den sozialen Medien inflationär verwendet werden. Und Comedian Lisa Christ erklärt, warum sie sich bewusst dafür entschieden hat, auf Instagram über ihre ADHS-Diagnose zu sprechen.
    Gesundheit im Wandel
    Der Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation, die ICD-11, enthält Tausende Krankheitsbezeichnungen, sogenannte Codes. Immer wieder kommen neue hinzu. Andere fallen weg. Was als krank gilt, ist nicht nur Abbild des jeweiligen Forschungsstandes, sondern auch des Zeitgeists. Wer aber bestimmt, was wir krank nennen? Und wie therapieren wir? «Kulturplatz» hat in die Vergangenheit und in die Zukunft geblickt: mit einem Medizinhistoriker und einem Arzt.
    Kunst und ADHS
    ADHS und Kunst, das kann passen und ist doch oft schwierig. Wie lebt und arbeitet es sich auf Ritalin? Die Kinderbuch-Illustratorin Tanja Stephani lässt die Zuschauenden an ihrem Alltag teilhaben. Sie geht positiv mit ihrer Neurodiversität um. Wie sie erfahren immer mehr Betroffene erst als Erwachsene, warum ihnen manche Dinge so schwerfallen.
    «Hauptsache gesund»
    Wir leben in einer Zeit, in der «Mental Health»-Inhalte boomen. Leben wir bereits in einer Zeit des «Healthism», eines übersteigerten Gesundheitsstrebens? Aber wer sagt, was die Schweizerinnen und Schweizer unter «Gesundsein» verstehen? Das Stapferhaus in Lenzburg setzt sich auf vielfältige Weise mit dem Themenkomplex Gesundheit auseinander. In Zusammenarbeit mit Philosophen, Medizinerinnen, Historikern und Ökonominnen entsteht eine Ausstellung, die zum Nachdenken anregt.
    31 min
  • Faszination Verbrechen: Von True Crime zu Sherlock Holmes
    Krimis rauben uns den Schlaf mit Hochspannung und spektakulären Fällen. Der «Kulturplatz» erforscht, was am Schrecklichen so fasziniert und was es für den ultimativen Kitzel braucht.
    Erfolgsrezept Bestseller
    Krimis sind das beliebteste Genre auf dem Buchmarkt. Die Auswahl ist gross, die Verbrechen spektakulär, die Ermittler und Ermittlerinnen vielfältig. Doch welche Geschichten werden zu Bestsellern? Welche Autoren schaffen es, mit ihren Büchern die Masse zu mobilisieren? Der Schweizer Krimistar Joel Dicker und der deutsche Psycho-Suspense Schreiber Sebastian Fitzek haben es geschafft, mit ihren Büchern Millionenauflagen zu erreichen. «Kulturplatz» über das Erfolgsrezept Krimi-Bestseller.
    Was ist wahr an True Crime?
    Was früher Sherlock Holmes war, ist heute «True Crime». Das Publikum kann nicht genug davon kriegen. Reale Verbrechen lassen uns noch mehr schaudern als smarte Detektive. Je unglaublicher die Taten, desto spannender die Auflösung. Doch wie interessant ist die alltägliche Wirklichkeit und was braucht das Wahre, um spannend erzählt zu werden?
    Eine kleine Geschichte des Schweizer Krimis
    Die Schweizer Landschaften und Städte waren immer schon attraktiv für Krimifans. So spielen heute die erfolgreichen CH-Krimis im Engadin oder im Berner Oberland. Regionalkrimis nennt sich das und die haben seit Jahren ziemlichen Erfolg. «Kulturplatz» schaut zurück auf eine kleine Geschichte der Schweizer Abgründe.
    31 min
  • Die Abramović-Models: Die Menschen hinter der Performance
    Vier Monate lang stehen Gaby, Ailin und Luca nackt im Kunsthaus Zürich und stellen Performances von Marina Abramović nach. «Die Abramović-Models» erzählt, warum sie das tun und was das mit ihnen macht. Wird Abramovic ihr Leben verändern?
    Die Dokumentation «Die Abramović-Models» begleitet drei Performer, die Teil der Marina-Abramović Retrospektive im Kunsthaus Zürich sind. Drei ihrer legendären Performances werden in Zürich reinszeniert. 850 Menschen haben sich dafür beworben, 23 wurden ausgewählt. Darunter Luca, Gaby und Ailin. Luca ist 25 Jahre alt und steht am Anfang seines Lebens als Künstler. Für ihn ist das Abramović-Projekt ein prestigeträchtiger Schritt für seine Karriere. Die ehemalige Pflegefachfrau Gaby wurde vor zwei Jahren pensioniert und sucht Langsamkeit in ihrem Leben. Und für Ailin, Schauspielerin und Studentin, ist das Projekt auch eine Flucht vor der eigenen Machtlosigkeit und eine Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Schmerz. Die Abramović-Performances sind sehr intensiv. Die Performer stehen oft stundenlang in derselben Position, teils nackt. Abramovićs Idee hinter diesen Ausnahmesituationen war und ist es, den Geist zu stärken und mentale Grenzen auszuloten. Sich überwinden, um zu heilen.
    Die Dokumentation begleitet Luca, Gaby und Ailin bei den Vorbereitungen für und während den kräftezehrenden Performances. Es sind intime Einblicke hinter die Kulissen einer Blockbuster-Ausstellung des Superstars Marina Abramović. Werden sie physisch und emotional durchhalten? Und wird Abramović ihr Leben verändern?
    Diese Sendung ist eine gekürzte Version der «Sternstunde Kunst»-Produktion «Die Abramović-Models».
    29 min
  • So glänzt die Schweiz am Wiener Opernball
    Die Schweiz hatte beim Wiener Opernball 2025 «die Hosen an». Den Auftritt des Staatsballetts choreografierte der Appenzeller Martin Schläpfer. Die extravaganten Kostüme für die Tänzerinnen und Tänzer kreierte die Zürcher Modedesignerin Ida Gut. Gefertigt wurden ihre Flügelhosen im Tessin.
    Den bekanntesten Ball der Welt, das Highlight des Faschings, eröffnen Jahr für Jahr Dutzende von Debütantinnen und Debütanten. Zur Tradition gehört es aber auch, dass Mitglieder der Staatsoper mit künstlerischen Darbietungen aufwarten: das Orchester, Stars aus der Oper und das Staatsballett. Mit dem Kommando «Alles Walzer» wird die Tanzfläche schliesslich für alle freigegeben.
    2025 stand die Eröffnung ganz im Zeichen des 200. Geburtstags von Johann Strauss (Sohn). Zu dessen Kaiserwalzer schuf Ballettdirektor Martin Schläpfer einen Auftritt, der seinem 30-jährigen choreografischen Schaffen und seinem Anspruch an Tanz und Ballett alle Ehre machte. Sein Werk fügte sich in den Rahmen des Traditionsanlasses, trotz allem blieb der Appenzeller seiner zeitgenössischen Tanzsprache mit Kraft, Biss und Ironie treu.
    In seinem Auftrag kreierte dieses Jahr die Zürcher Modedesignerin Ida Gut die Kostüme für das Staatsballett. Sowohl die Tänzerinnen als auch die Tänzer trugen extravagante Hosen. Sogenannte Flügelhosen, die sich dank ihres Volumens im bombastischen Ballsaal prächtig entfalteten. Es sind im Scheinwerferlicht oszillierende Outfits: schnörkellos, radikal, kontrastreich. Gefertigt wurden die Hosen in einem Konfektionsbetrieb im Tessin.
    «Kulturplatz» hat die Entstehung dieses einmaligen Auftritts begleitet. Es war die zweitletzte Premiere von Martin Schläpfer in Wien. Ende Saison tritt der Schweizer ab und gönnt sich eine Auszeit.
    29 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Kultur durchdringt unser Leben.…