Freitag, 20. Februar 2026
Noch schnell durch Instagram scrollen, ein paar TikToks schauen oder Facebook checken: 2025 verbringen Schweizerinnen und Schweizer im Schnitt 5,7 Stunden täglich im Internet – ein grosser Teil davon auf Social Media. Was macht das mit unserem Gehirn?
Im «Lässer»-Talk erklärt die Schweizer Hirnforscherin Barbara Studer, warum Social-Media-Plattformen so gebaut sind, dass wir im Rabbit Hole landen – und weshalb unser Belohnungssystem dabei eine zentrale Rolle spielt. Kurze, schnelle Reize sorgen für kleine Dopamin-Kicks, die jedoch rasch wieder abflachen. Zurück bleibt das Bedürfnis nach dem nächsten Impuls – ein Loop aus Stimulation und Unzufriedenheit.
den Unterschied zwischen bewusster Nutzung und ziellosem ScrollenDopamin vs. Serotonin – kurzfristiger Kick oder nachhaltige Zufriedenheit?die Auswirkungen von Dauerreizen auf Konzentration und Selbstregulationwarum Jugendliche besonders gefährdet sind und weshalb Eltern mit dem ersten eigenen Smartphone möglichst lange warten sollten. Eine Folge über Reizüberflutung, Selbstkontrolle und die Frage, wie wir unser Gehirn in einer digitalen Welt wirklich stärken können.