Leben in Taiwan

Leben in Taiwan

By Shangning Postel-Heutz,RtiSociety & CultureGovernment
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Leben in Taiwan episodes

  • Dokumentarisches Theater: "Dies ist keine Botschaft (Made in Taiwan)" - Inhalt, Entstehungsgeschichte und Figuren
    Der renommierte Theaterregisseur und Dokumentarist Stefan Kaegi bringt ein neues dokumentarisches Theaterstück nach Taiwan mit dem Titel "Dies ist keine Botschaft (Made in Taiwan)"! Mit seinem Ensemble Rimini-Protokoll hat er das dokumentarische Theater neu definiert und bringt nun seine einzigartige künstlerische Vision nach Taiwan: Wie wäre es, wenn man in einem Theater eine Botschaft von Taiwan errichtet? Welche Fahne würde gehisst werden, welche Hymne würde gesungen werden, welche Sprache würde gesprochen werden? Statt ausgebildeter Schauspieler*innen stehen drei authentische Persönlichkeiten, drei Diplomaten, auf der Bühne. Jeder von ihnen hat eine eigene Geschichte und Verbindung zu Taiwan, jeder von ihnen ist auf seine bzw. ihre Art und Weise Diplomat*in von Taiwan. So vielfältig das Land ist, so vielfältig ist auch das Bühnenstück gespickt mit echten Fotos und Musik auf der Bühne!
    Wir sprachen mit Regisseur Stefan Kaegi über die Inszenierung, die für Taiwan noch einmal komplett überarbeitet werden mußte, denn in Taiwan lässt sich natürlich keine Botschaft von sich selbst aufstellen! Welche Änderungen noch vorgenommen werden mußten und ob sich die Darsteller*innen dabei immer einig waren, das erfahren Sie in den nächsten drei Folgen!
    In der ersten Folge geht es um den Inhalt und die drei Hauptfiguren, außerdem auch um die Entstehungsgeschichte.
    In der zweiten Folge geht es um den dramaturgischen Kern des Stücks, inwiefern es für Taiwan umgeschrieben werden mußte und auf welche Weise die Zuschauer*innen mit eingebunden werden.
    In der dritten Folge geht es um die weltweite Rezeption des Stücks und die Probleme, die es im Vorfeld mit China dazu gab.
    Mehr Informationen und die nächsten Veranstaltungstermine von "Dies ist keine Botschaft (Made in Taiwan)": https://www.rimini-protokoll.de/website/de/project/dies-ist-keine-botschaft-made-in-taiwan
    Webseite von Rimini-Protokoll: https://www.rimini-protokoll.de/website/de
    Instagram von Rimini-Protokoll: https://www.instagram.com/rimini_protokoll/
    Die nächsten Aufführungstermine:
    20. – 22.09.2024
    Madrid
    28. – 29.09.2024
    Rotterdam
    06. – 07.11.2024
    Prague
    14. – 17.11.2024
    Paris
    28. – 29.11.2024
    Valenciennes
    04. – 05.12.2024
    Nantes
    11 min
  • Lisa Erschow: Praktikumssuche in Taiwan
    Studentin Lisa Erschow studiert an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und seit 7 Monaten auch an der National Taipei University of Technology. Momentan absolviert sie ein Praktikum als Konsultantin in Taoyuan. Lisa beherrscht vier Sprachen und interessiert sich sehr für das Phänomen Sprache und Interkulturalität.
    Wir sprachen in der ersten Folge darüber, was interkulturelle Kommunikation im Kern ist und wie sie sich bei ihrem Praktikum in einer rein taiwanischen Firma (mit deutschem Chef) auswirkt.
    Hören Sie hier: https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108618
    In der heutigen Folge erzählt Lisa von den Herausforderungen, die sie erlebt hat, als sie in Taiwan ein Praktikumsplatz gesucht hat. Sie gibt Tipps und Tricks, was man bei der Suche (interkulturell) beachten sollte und wie sie es letztlich geschafft hat, einen Platz zu finden!
    Kontakt zu Lisa via LinkedIn: Lisa Erschow (艾丽莎)
    10 min
  • Lisa Erschow: Interkulturelle Kommunikation am Arbeitsplatz
    Zu Gast ist Studentin Lisa Erschow, die an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und National Taipei University of Technology studiert. Momentan absolviert sie ein Praktikum als Konsultantin in Taoyuan. Lisa beherrscht vier Sprachen und interessiert sich sehr für das Phänomen Sprache und Interkulturalität.
    Wir sprechen in der ersten Folge darüber, was interkulturelle Kommunikation im Kern ist und wie sie sich bei ihrem Praktikum in einer rein taiwanischen Firma (mit deutschem Chef) auswirkt.
    In der zweiten Folge erzählt Lisa von den Herausforderungen, die sie erlebt hat, als sie in Taiwan ein Praktikumsplatz gesucht hat. Sie gibt Tipps und Tricks, was man bei der Suche (interkulturell) beachten sollte und wie sie es letztlich geschafft hat.
    Hier ist die Literatur, die Lisa während des Interviews erwähnt:
    Kübra Gümüsay: Sprache und Sein. Berlin: Hanser 2020.
    Kontakt zu Lisa via LinkedIn: Lisa Erschow (艾丽莎)
    10 min
  • Schüler*innen der Deutschen Schule Taipei über den Weißen Terror und Erinnerungskultur im Jing-Mei Gedächtnispark (2)
    Kürzlich wurde vom Kabinett beschlossen, daß am 19. Mai eines jeden Jahres der Gedenktag für die Opfer der Periode des Weißen Terrors in Taiwan stattfinden soll. Der Weiße Terror in Taiwan bezieht sich auf die Zeit der autoritären Herrschaft und politischen Unterdrückung von 1949 bis zum Beginn der 1990er Jahre, die mit der Verhängung des Kriegsrechts durch die von Chiang Kai-shek geführte Kuomintang-Regierung (KMT) am 19. Mai 1949 begann. Während des Weißen Terrors wurden Tausende von unschuldigen Menschen durch das Geheimagenten-System der KMT gefangen genommen, gefoltert, inhaftiert und ermordet.
    Wir haben die Schüler*innen der 11. und 12. Klasse der Deutschen Schule Taipei begleitet, als sie im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts mit Herrn Florian Heutz das Jing-Mei White Terror Memorial Park mit Menschenrechtsmuseum besucht haben. Es war das Gefängnis, in dem der damalige Student Fred Him-San Chin aus Malaysia 1971 unschuldig verurteilt, gefangen gehalten und gefoltert wurde. Nachdem Fred Chin nach 12 Jahren Haft freigelassen wurde, verfiel er ins Schweigen - bis 2009, wo das Gefängnisareal abgerissen werden sollte. Er beschloß, sein Schweigen zu brechen und dafür einzustehen, daß die Stätte voller Erinnerungen erhalten bleibt und zu einem Museum ausgebaut wird. Er führt Interessierte durch die alten Gefängnismauern und läßt sie an seiner Geschichte teilhaben. Ohne seine oder die Erzählungen anderer ehemaliger Insassen könnte man sich nicht vorstellen, welch Grausamkeiten hier an der Tagesordnung standen.
    So nahm sich Fred Chin auch an diesem Tag Zeit und führte die Schüler*innen der Deutschen Schule und die Lehrpersonen Florian Heutz und Mira Obermayr durch die alten Gemäuer. Wir durften dabei sein!
    Nach der Führung haben wir sowohl den Geschichtslehrer Florian Heutz als auch einige der Schüler*innen interviewt zu ihren Eindrücken des heutigen Tages und zur Erinnerungskultur allgemein.
    In den kommenden zwei Folgen kommen die Schüler*innen der 11. und 12. Klasse der Deutschen Schule Taipei zu Wort!
    In der ersten Folge sprach Herr Heutz über das Ziel und den Ablauf des Besuchs. Außerdem verrät er uns, wie er die Schüler*innen auf den Besuch vorbereitet hat. Er selbst hält es für wichtig, daß die Schüler*innen auch die Geschichte des Gastlandes kennenlernen; Übergangsjustiz und Erinnerungskultur sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Geschichte und Politik Taiwans.
    Hören Sie die Folge mit Herrn Heutz hier: https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108548
    Hören Sie die erste Folge mit den Schüler*innen hier: https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108549
    Fotos von Shangning Postel-Heutz mit freundlicher Genehmigung des National Human Rights Museums https://www.nhrm.gov.tw/w/nhrmEN/Index / Instagram: @nhrm_taiwan
    Auf unserem Instagram gibt es ein Reel zu dem Besuch der Deutschen Schule im Jing-Mei Gefängnis: https://www.instagram.com/reel/C49_9HlyIuE/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
    Webseite Deutsche Schule Taipei: https://www.tes.tp.edu.tw/learn/german-section
    9 min
  • Schüler*innen der Deutschen Schule Taipei über den Weißen Terror und Erinnerungskultur im Jing-Mei Gedächtnispark (1)
    Kürzlich wurde vom Kabinett beschlossen, daß am 19. Mai eines jeden Jahres der Gedenktag für die Opfer der Periode des Weißen Terrors in Taiwan stattfinden soll. Der Weiße Terror in Taiwan bezieht sich auf die Zeit der autoritären Herrschaft und politischen Unterdrückung von 1949 bis zum Beginn der 1990er Jahre, die mit der Verhängung des Kriegsrechts durch die von Chiang Kai-shek geführte Kuomintang-Regierung (KMT) am 19. Mai 1949 begann. Während des Weißen Terrors wurden Tausende von unschuldigen Menschen durch das Geheimagenten-System der KMT gefangen genommen, gefoltert, inhaftiert und ermordet.
    Wir haben die Schüler*innen der 11. und 12. Klasse der Deutschen Schule Taipei begleitet, als sie im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts mit Herrn Florian Heutz das Jing-Mei White Terror Memorial Park mit Menschenrechtsmuseum besucht haben. Es war das Gefängnis, in dem der damalige Student Fred Him-San Chin aus Malaysia 1971 unschuldig verurteilt, gefangen gehalten und gefoltert wurde. Nachdem Fred Chin nach 12 Jahren Haft freigelassen wurde, verfiel er ins Schweigen - bis 2009, wo das Gefängnisareal abgerissen werden sollte. Er beschloß, sein Schweigen zu brechen und dafür einzustehen, daß die Stätte voller Erinnerungen erhalten bleibt und zu einem Museum ausgebaut wird. Er führt Interessierte durch die alten Gefängnismauern und läßt sie an seiner Geschichte teilhaben. Ohne seine oder die Erzählungen anderer ehemaliger Insassen könnte man sich nicht vorstellen, welch Grausamkeiten hier an der Tagesordnung standen.
    So nahm sich Fred Chin auch an diesem Tag Zeit und führte die Schüler*innen der Deutschen Schule und die Lehrpersonen Florian Heutz und Mira Obermayr durch die alten Gemäuer. Wir durften dabei sein!
    Nach der Führung haben wir sowohl den Geschichtslehrer Florian Heutz als auch einige der Schüler*innen interviewt zu ihren Eindrücken des heutigen Tages und zur Erinnerungskultur allgemein.
    In den kommenden zwei Folgen kommen die Schüler*innen der 11. und 12. Klasse der Deutschen Schule Taipei zu Wort!
    In der ersten Folge sprach Herr Heutz über das Ziel und den Ablauf des Besuchs. Außerdem verrät er uns, wie er die Schüler*innen auf den Besuch vorbereitet hat. Er selbst hält es für wichtig, daß die Schüler*innen auch die Geschichte des Gastlandes kennenlernen; Übergangsjustiz und Erinnerungskultur sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Geschichte und Politik Taiwans.
    Hören Sie Folge 1 hier: https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108548
    Fotos von Shangning Postel-Heutz mit freundlicher Genehmigung des National Human Rights Museums https://www.nhrm.gov.tw/w/nhrmEN/Index / Instagram: @nhrm_taiwan
    Auf unserem Instagram gibt es ein Reel zu dem Besuch der Deutschen Schule im Jing-Mei Gefängnis: https://www.instagram.com/reel/C49_9HlyIuE/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
    Webseite Deutsche Schule Taipei: https://www.tes.tp.edu.tw/learn/german-section
    10 min
  • Florian Heutz: Erinnerungskultur zum Weißen Terror im Geschichtsunterrricht an der Deutschen Schule Taipei
    Kürzlich wurde vom Kabinett beschlossen, daß am 19. Mai eines jeden Jahres der Gedenktag für die Opfer der Periode des Weißen Terrors in Taiwan stattfinden soll. Der Weiße Terror in Taiwan bezieht sich auf die Zeit der autoritären Herrschaft und politischen Unterdrückung von 1949 bis zum Beginn der 1990er Jahre, die mit der Verhängung des Kriegsrechts durch die von Chiang Kai-shek geführte Kuomintang-Regierung (KMT) am 19. Mai 1949 begann. Während des Weißen Terrors wurden Tausende von unschuldigen Menschen durch das Geheimagenten-System der KMT gefangen genommen, gefoltert, inhaftiert und ermordet.
    Wir haben die Schüler*innen der 11. und 12. Klasse der Deutschen Schule Taipei begleitet, als sie im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts mit Herrn Florian Heutz das Jing-Mei White Terror Memorial Park mit Menschenrechtsmuseum besucht haben. Es war das Gefängnis, in dem der damalige Student Fred Him-San Chin aus Malaysia 1971 unschuldig verurteilt, gefangen gehalten und gefoltert wurde. Nachdem Fred Chin nach 12 Jahren Haft freigelassen wurde, verfiel er ins Schweigen - bis 2009, wo das Gefängnisareal abgerissen werden sollte. Er beschloß, sein Schweigen zu brechen und dafür einzustehen, daß die Stätte voller Erinnerungen erhalten bleibt und zu einem Museum ausgebaut wird. Er führt Interessierte durch die alten Gefängnismauern und läßt sie an seiner Geschichte teilhaben. Ohne seine oder die Erzählungen anderer ehemaliger Insassen könnte man sich nicht vorstellen, welch Grausamkeiten hier an der Tagesordnung standen.
    So nahm sich Fred Chin auch an diesem Tag Zeit und führte die Schüler*innen der Deutschen Schule und die Lehrpersonen Florian Heutz und Mira Obermayr durch die alten Gemäuer. Wir durften dabei sein!
    Nach der Führung haben wir sowohl den Geschichtslehrer Florian Heutz als auch einige der Schüler*innen interviewt zu ihren Eindrücken des heutigen Tages und zur Erinnerungskultur allgemein.
    In der ersten Folge spricht Herr Heutz über das Ziel und den Ablauf des Besuchs. Außerdem verrät er uns, wie er die Schüler*innen auf den Besuch vorbereitet hat. Er selbst hält es für wichtig, daß die Schüler*innen auch die Geschichte des Gastlandes kennenlernen; Übergangsjustiz und Erinnerungskultur sind ein wichtiger Bestandteil der modernen Geschichte und Politik Taiwans.
    Fotos von Shangning Postel-Heutz mit freundlicher Genehmigung des National Human Rights Museums https://www.nhrm.gov.tw/w/nhrmEN/Index / Instagram: @nhrm_taiwan
    Auf unserem Instagram gibt es ein Reel zu dem Besuch der Deutschen Schule im Jing-Mei Gefängnis: https://www.instagram.com/reel/C49_9HlyIuE/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
    Webseite Deutsche Schule Taipei: https://www.tes.tp.edu.tw/learn/german-section
    11 min
  • Larissa Tseng: Gründerin des Small School Support Projekts: Zugang zu Bildung für syrische Flüchtlingskinder
    Teil 2 des Interviews mit Lara Tseng behandelt ihre Initiative namens SSSP, Small School Project. Lara erzählt, wie sie mit diesem Projekt syrischen Flüchtlingskindern hilft und was sie in kurzer Zeit bereits erreicht hat.
    Hier geht es zu Teil 1 und den Anfängen ihrer Bildungsinitiative, die bereits vor 10 Jahren in Taiwan begonnen hat: https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108490
    Larissa Tseng ist gebürtige Taiwanerin und eine inspirierende Persönlichkeit, denn sie hat viel zustande gebracht! Nicht nur, daß sie selbst Mama von zwei Kindern ist, sondern sie hat in Taiwan vor 10 Jahren ein speziell aufbereitetes Bildungsprogramm gestartet, bei dem sie taiwanische Kinder und Jugendliche über aktuelle Themeninhalte "unterrichtet", sodaß sie zu proaktiven Weltenbürger heranwachsen können. Wie sie zu dieser pädagogischen Initiative gekommen ist und was ihre Motivation dabei ist, das verrät uns Lara in der ersten Folge. Doch dabei ist es nicht geblieben! Denn Lara lebt mit ihrer Familie mittlerweie in Dubai. Dort hat sie ein Projekt namens Small School Support Project (SSSP) initiiert, das zum Ziel hat, kleine Schulen und Klassenzimmer weltweit zu bauen, mit besonderem Schwerpunkt auf Schulen, die Flüchtlingsgruppen betreuen. Laras Vision für das SSSP besteht darin, sicherzustellen, dass diese Schulen, denen es oft an internationaler Aufmerksamkeit und Unterstützung mangelt, die lebenswichtigen finanziellen und materiellen Ressourcen erhalten, die sie benötigen, um den Kindern weiterhin hochwertige Bildung zu bieten. Lara glaubt daran, dass Bildung ein Grundrecht für jedes Kind ist, unabhängig von seinen Umständen. Beispielsweise im Al-Rukban Camp, das Tote Lager in Syrien an der Grenze zu Jordanien, zu dem noch nicht einmal humanitäre Hilfe von Außen gelangt, ist ihr etwas gelungen, was noch keinem zuvor gelungen ist: Sie hat drei Schulen errichtet, die nun mit 24 voll bezahltem Lehrpersonal 594 Kindern und Jugendlichen, die ihr Leben in diesem Lager verbringen, nicht nur Zugang zur Bildung ermöglicht, sondern auch zu gesundem Essen. Soeben erreichte uns die tolle Nachricht von Lara, daß ihr wieder etwas Unglaubliches gelungen ist: Sie hat es geschafft, 1400 Schulrucksäcke ins Al-Rukban Camp zu bringen! Im zweiten Teil des Interviews läßt uns Lara an dieser wundervollen Initiative teilhaben.
    Ein vollständiges Skript des Interviews finden Sie unten!
    Webseite Lara's Globalpedia https://laraglobalpedia.com/
    Webseite Small School Support Project S.S.S.P.: https://smallschoolsupportproject.com/
    Instagram https://www.instagram.com/yeslara.world/
    Facebook Small School Support Project S.S.S.P. https://www.facebook.com/sssp.refugee
    Facebook Lara's Globalpedia (chinesisch) https://www.facebook.com/LaraGlobalpedia
    Facebook Small School Project (chinesisch) https://www.facebook.com/groups/sssp.refugee
    Transkription der Radiosendung:
    Rti: Also, wenn ich Dich richtig verstanden habe, unterrichtest du auch syrische Flüchtlinge? Wie kommt das? Kannst du mehr darüber erzählen?
    Lara: Ja, vor 2 Jahren habe ich meine Reise begonnen, syrischen Flüchtlingen zu helfen. Ich habe in einer Vereinigung gearbeitet. Und seit letztem Jahr habe ich meinen eigenen Weg begonnen, ich möchte mich nur auf Bildung konzentrieren, denn das ist, was ich kenne. Einige meiner Freunde, einschließlich der Eltern meiner Schüler, haben mich unterstützt. Also beschloss ich, es ernst zu nehmen. Diesen Monat wurde meine Organisation offiziell von der taiwanesischen Regierung anerkannt. Der Name ist SSSP - Small School Support Project. Wir haben eine gleichnamige Website und auch ein Social-Media-Konto.
    Warum siehst Du die Notwendigkeit dieser Projekte?
    Lara: 110 Millionen! Bis Mitte 2023 ist die Zahl der zwangsweise vertriebenen Menschen auf der Welt auf über 110 Millionen angestiegen. Diese Zahl ist die Bevölkerung Deutschlands (89 Millionen) plus die Bevölkerung Taiwans (24 Millionen).....
    11 min
  • Larissa Tseng: Gründerin von Lara's Globalpedia, eine Online-Bildungsplattform für taiwanisches Publikum
    Larissa Tseng ist gebürtige Taiwanerin und eine inspirierende Persönlichkeit, denn sie hat viel zustande gebracht! Nicht nur, daß sie selbst Mama von zwei Kindern ist, sondern sie hat in Taiwan vor 10 Jahren ein speziell aufbereitetes Bildungsprogramm gestartet, bei dem sie taiwanische Kinder und Jugendliche online über aktuelle Themeninhalte "unterrichtet", sodaß sie zu proaktiven Weltenbürger heranwachsen können. Wie sie zu dieser pädagogischen Initiative gekommen ist und was ihre Motivation dabei ist, das verrät uns Lara in der ersten Folge. Doch dabei ist es nicht geblieben! Denn Lara lebt mit ihrer Familie mittlerweie in Dubai. Dort hat sie ein Projekt namens Small School Support Project (SSSP) initiiert, das zum Ziel hat, kleine Schulen und Klassenzimmer weltweit zu bauen, mit besonderem Schwerpunkt auf Schulen, die Flüchtlingsgruppen betreuen. Laras Vision für das SSSP besteht darin, sicherzustellen, dass diese Schulen, denen es oft an internationaler Aufmerksamkeit und Unterstützung mangelt, die lebenswichtigen finanziellen und materiellen Ressourcen erhalten, die sie benötigen, um den Kindern weiterhin hochwertige Bildung zu bieten. Lara glaubt daran, dass Bildung ein Grundrecht für jedes Kind ist, unabhängig von seinen Umständen. Beispielsweise im Al-Rukban Camp, das Todeslager in Syrien an der Grenze zu Jordanien, zu dem noch nicht einmal humanitäre Hilfe von Außen gelangt, ist ihr etwas gelungen, was noch keinem zuvor gelungen ist: Beispielsweise im Al-Rukban Camp, das Tote Lager in Syrien an der Grenze zu Jordanien, zu dem noch nicht einmal humanitäre Hilfe von Außen gelangt, ist ihr etwas gelungen, was noch keinem zuvor gelungen ist: Sie hat drei Schulen errichtet, die nun mit 24 voll bezahltem Lehrpersonal 594 Kindern und Jugendlichen, die ihr Leben in diesem Lager verbringen, nicht nur Zugang zur Bildung ermöglicht, sondern auch zu gesundem Essen.Soeben erreichte uns die tolle Nachricht von Lara, daß ihr wieder etwas Unglaubliches gelungen ist: Sie hat es geschafft, 1400 Schulrucksäcke ins Al-Rukban Camp zu bringen! Im zweiten Teil des Interviews läßt uns Lara an dieser wundervollen Initiative teilhaben.
    Ein vollständiges Skript des Interviews finden Sie unten!
    Webseite Lara's Globalpedia https://laraglobalpedia.com/
    Webseite Small School Support Project S.S.S.P.: https://smallschoolsupportproject.com/
    Instagram https://www.instagram.com/yeslara.world/
    Facebook Small School Support Project S.S.S.P. https://www.facebook.com/sssp.refugee
    Facebook Lara's Globalpedia (chinesisch) https://www.facebook.com/LaraGlobalpedia
    Facebook Small School Project (chinesisch) https://www.facebook.com/groups/sssp.refugee
    Rti: Herzlich Willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute begrüße ich einen ganz besonderen Gast, nämlich die Taiwanerin Lara Tseng.
    Lara: Hallo alle, ich bin Lara aus Taiwan! Und Shangning, danke, dass ich hier sein darf. Ich bin so aufgeregt, ein Interview im Radio zu machen... und auf Deutsch, wow!!! Oh mein Gott, wie lange ich Deutsch gelernt habe und wie lange ich nicht auf Deutsch gesprochen habe! Uff! Ich hoffe, ich blamiere mich heute nicht! Ich gebe mein Bestes, und bitte verzeiht mir, wenn mein Deutsch komisch klingt. Ich bin keine Muttersprachlerin und habe nie in Deutschland gelebt oder studiert. Ich habe vor etwa 8 Jahren angefangen, Deutsch zu lernen, für meine Kinder, als sie in der deutschen Schule in Taipei angefangen haben!
    Rti: Genau, Lara lebt mittlerweile nämlich in Dubai, aber ihre beiden Kinder besuchen eine deutschsprachige Schule, und zwar bereits, als sie noch in Taiwan gewohnt haben. Warum es für sie wichtig ist, daß ihre Kinder eine deutsche Schule besuchen und was Lara selbst mit Bildung am Hut hat, das wird sie uns heute erzählen!
    1) Deine Kinder haben beide die deutsche Schule in Taipei besucht. Warum?
    Lara: Ja, das ist eine gute Frage, Shangning! Ich komme aus Taiwan und mein Mann ist Russe.....
    10 min
  • Schauspielerin Ulrike Arnold über Bertolt Brechts Verbindung zur Peking Oper
    In der zweiten Folge geht es um Bertolt Brecht als Dramatiker und seiner Vorstellung von der Funktion und dem Ziel des Theaters (das sogenannte epische Theater mit dem Verfremdungseffekt, V-Effekt). Ulrike Arnold läßt Sie an ihren Erfahrungen von taiwanischen Theaterproben teilhaben und schildert ihre ersten Eindrücke von Taiwan.
    Die deutsche Schauspielerin, Theaterregisseurin und Dozentin Ulrike Arnold ist zu Besuch in Taiwan, weil sie an einer einzigartigen transkulturellen Inszenierung mitwirkt. Vom 12.04.-14.04. wird sie im Rahmen des Traditional Theatre Festivals ein Stück aufführen, das sich "Forgery of Zhong Kui, the Demon Queller" (贋作鍾馗; dt. Die Fälschung des Zhong Kui, dem Dämonenbändiger) nennt. Zu viert stehen sie auf der Bühne: Schauspielerin Ulrike Arnold, Peking-Oper- Darsteller Zhu Luhao (朱陸豪), Puppenspieler und Direktor des Jin Feifeng Puppentheaters Xue Yingyuan (薛熒源), der wiederum eine Puppe führt. Gemeinsam mit Ulrike Arnold explorieren wir diese komplexe Besetzung und ziehen die Verbindung zwischen Deutschland und Taiwan. Die Schlüsselfigur ist der deutsche Dichter und Dramatiker, Bertolt Brecht, den Ulrike Arnold auf der Bühne verkörpern wird samt Textpassagen von Brecht. Wußten Sie, daß Bertolt Brecht ein Faible für die chinesische Peking Oper hatte? Sie hat stark mit seiner Theatertheorie zu tun, die das deutsche Theater seit jeher revolutioniert hat. In den kommenden zwei Folgen sprechen wir über diese eigentümliche Verbindung. Darüber hinaus läßt uns Ulrike Arnold an ihren Erfahrungen als Schauspielerin in Proben am taiwanischen Theater teilhaben - was ist ähnlich wie in Deutschland, was ist anders?
    In der ersten Folge erzählt uns Ulrike Arbold von ihrem Engagement am Theater für Traditionelle Kunst, welche Rolle sie in dem Stück "Forgery of Zhong Kui, the Demon Queller" verkörpern wird und worin die Verbindung zwischen dem Stück und Bertolt Brecht liegt.
    https://de.rti.org.tw/radio/programMessageView/programId/2017/id/108373
    ********
    Zur Veranstaltung: https://tttc.ncfta.gov.tw/home/en-us/activities/12495
    Vorstellungen:
    Freitag, 2024/4/12, 19:30 Uhr
    Samstag, 2024/4/13,14:30 Uhr
    Sonntag, 2024/4/14, 14:30 Uhr
    im National Center for Traditional Arts (Taipei City, Shilin Distrikt, Wenlin Straße, Nr. 751; 臺北市士林區文林路751號)
    Tickets kann man hier erwerben: https://www.opentix.life/event/1723898402631401473
    11 min
  • Schauspielerin Ulrike Arnold in einer transkulturellen Inszenierung auf dem Traditional Theatre Festival
    Die deutsche Schauspielerin, Theaterregisseurin und Dozentin Ulrike Arnold ist zu Besuch in Taiwan, weil sie an einer einzigartigen transkulturellen Inszenierung mitwirkt. Vom 12.04.-14.04. wird sie im Rahmen des Taiwan Traditional Theatre Festivals ein Stück aufführen, das sich "Forgery of Zhong Kui, the Demon Queller" (贋作鍾馗; dt. Die Fälschung des Zhong Kui, dem Dämonenbändiger) nennt. Zu viert stehen sie auf der Bühne: Schauspielerin Ulrike Arnold, Peking-Oper- Darsteller Zhu Luhao (朱陸豪), Puppenspieler und Direktor des Jin Feifeng Puppentheaters Xue Yingyuan (薛熒源), der wiederum eine Puppe führt. Gemeinsam mit Ulrike Arnold explorieren wir diese komplexe Besetzung und ziehen die Verbindung zwischen Deutschland und Taiwan. Die Schlüsselfigur ist der deutsche Dichter und Dramatiker, Bertolt Brecht, den Ulrike Arnold auf der Bühne verkörpern wird samt Textpassagen von Brecht. Wußten Sie, daß Bertolt Brecht ein Faible für die chinesische Peking Oper hatte? Sie hat stark mit seiner Theatertheorie zu tun, die das deutsche Theater seit jeher revolutioniert hat. In den kommenden zwei Folgen sprechen wir über diese eigentümliche Verbindung. Darüber hinaus läßt uns Ulrike Arnold an ihren Erfahrungen als Schauspielerin in Proben am taiwanischen Theater teilhaben - was ist ähnlich wie in Deutschland, was ist anders?
    In der ersten Folge erzählt uns Ulrike Arbold von ihrem Engagement am Theater für Traditionelle Kunst, welche Rolle sie in dem Stück "Forgery of Zhong Kui, the Demon Queller" verkörpern wird und worin die Verbindung zwischen dem Stück und Bertolt Brecht liegt.
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    Zur Person:
    Instagram: https://www.instagram.com/ulrikearnold2020/
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    Zur Veranstaltung: https://tttc.ncfta.gov.tw/home/en-us/activities/12495
    Vorstellungen:
    Freitag, 2024/4/12, 19:30 Uhr
    Samstag, 2024/4/13,14:30 Uhr
    Sonntag, 2024/4/14, 14:30 Uhr
    im National Center for Traditional Arts (Taipei City, Shilin Distrikt, Wenlin Straße, Nr. 751; 臺北市士林區文林路751號)
    Tickets kann man hier erwerben: https://www.opentix.life/event/1723898402631401473
    10 min

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Wie lebt sich das Leben in Taiwan eigentlich ganz konkret? Was kann man hier arbeiten oder studieren? Wie sind die Menschen hier drauf? Herrscht Kriegsangst im Alltag? Welche Möglichkeiten habe ich als Familie, Single oder Student/in? Welche Prominente kommen uns in Taiwan besuchen und was machen sie hier?