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In der Julifolge des Erbrechtspodcasts haben wir feststellen können, welche Herausforderungen die Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthalts bei einem Erbfall mit Auslandsbezug mit sich bringt. In der aktuellen Folge gehen wir jetzt der Frage nach, welche Vorkehrungen die Erblasser treffen können, um dieser Rechtsunsicherheit zu begegnen, sprich: Unter welchen Voraussetzungen ist eine Rechtswahl möglich? Darüberhinaus untersuchen wir anhand einer Entscheidung des OLG Köln (05.06.2019 - 2 Wx 142/19: https://openjur.de/u/2186531.html) und zwei Entscheidungen des BGH v. 10.07.2019 - IV ZB 22/18 (https://openjur.de/u/2177665.html) und v. 24.02.2021 – IV ZB 33/20: https://openjur.de/u/2332103.html), unter welchen Bedingungen auch konkludente Rechtswahlen angenommen werden können. Hier können wir eine (spoiler!) insgesamt für die Praxis erfreuliche Entwicklung beobachten...
Welches Recht ist eigentlich anwendbar, wenn z. B. ein Deutscher im Ausland oder eine Ausländerin in Deutschland verstirbt? Rund um die beiden Entscheidungen des OLG Düsseldorf v. 20.11.2020 – 3 Wx 138/20 (https://openjur.de/u/2316767.html) und des OLG Frankfurt v. 14.9.2020, 21 W 59/20 (https://openjur.de/u/2301334.html) nähern wir uns dem schillernden Begriff des „gewöhnlichen Aufenthalts“ nach der EU-Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO, abrufbar unter https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:201:0107:0134:DE:PDF) und versuchen uns an einer ersten schüchternen Konturierung.
Das OLG Köln v. 23.9.3020 - 2 Wx 189/20, ZEV 2021, 101 (https://openjur.de/u/2306317.html), hatte sich mit einem kuriosen Tischtestament und mehreren spannenden Fragen rund um das Formerfordernis des § 2147 BGB auseinanderzusetzen. Grund genug, sich das einmal etwas genauer anzusehen.
Die Besprechung der Entscheidungen des OLG Oldenburg v. 8.7.2020 - 3 W 40/20, ErbR 2021, 352, und des OLG Saarbrücken v. 12.12.2017 - 5 W 53/17, NJW 2018, 957 (https://openjur.de/u/2302382.html) führt noch einmal die Bedeutung, die Grenzen und vor allem die Haftungsrisiken der Pflichtteilsentziehung vor Augen und gibt einen knappen ersten Überblick über das Pflichtteilsrecht.
Die Andeutungstheorie ist ein erbrechtlicher Dauerbrenner für Studium, Referendariat und Praxis. Was verbirgt sich dahinter? Welche Fälle sind warum erfasst? Welche Kritikpunkte gibt es? Neben der Beantwortung dieser allgemeinen Fragen wird auch die aktuelle Entscheidung des BGH v. 19.6.2019 - IV ZB 30/18, NJW 2019, 2317 (https://openjur.de/u/2176196.html) zur Andeutungstheorie und der Katastrophenklausel („gleichzeitiges Ableben“) erörtert.
Ist dieser Podcast der richtige für mich? Worum geht es, wie oft erscheint er, wer ist der Host und vor allem - was habe ich davon, ihn zu hören? Diese und weitere grundlegende Fragen werden in dieser Folge 0 beantwortet.
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