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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Tabulae ceratae – Römische Wachstäfelchen: Episode 3 - Wie wurde geschrieben?


    Um die Wachstäfelchen besser lesbar zu machen, färbten die Römer das Bienen­wachs mithilfe von Ruß schwarz ein. Die Griffel – meist aus Eisen oder Bronze gefertigt – waren oft kunstvoll verziert. Doch wie genau musste man einen Stilus führen, um auf dem Bienen­wachs schreiben zu können? Wie schnell konnte man schreiben? Und wie beein­fluss­te das Material den Schreibstil der Römer? Um diese Fragen zu beant­wor­ten, hat Dr. Anna Willi Nach­bil­dun­gen der antiken Wachs­täfel­chen in Original­größe fertigen lassen. Sie muss selbst Hand an­le­gen. Denn schnell zeigt sich auch hier: Übung macht den Meister.
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  • SAVE THE DATE: Symposium on Uncertainty and Migration


    Center for Interdisciplinary Research (ZiF) in Bielefeld

    It is our pleasure to announce the upcoming symposium Shifting grounds: Rethinking and navigating the uncertainty of migration trajectories, governance regimes, and research. The one-day event will take place on 8th October 2025 at the Center for Interdisciplinary Research (ZiF) in Bielefeld and is organised in the scope of the ERC-funded Consolidator Grant project INTER.SECT in collaboration with the Center for Uncertainties Studies at Bielefeld University.
    The aim of INTER.SECT is to investigate the effects of social, economic and political contexts on human health and mortality at small-area level, drawing on resettlement refugees as an example and by using methods for data linkage and distributed computation techniques. The project is implemented by the School of Public Health at Bielefeld University together with the International Organization for Migration (IOM), the Research Data Centre of the Federal Office for Migration and Refugees (BAMF-FDZ) and the Technology and Methods Platform for Networked Medical Research (TMF e.V.).
    Sparked by geopolitical tensions and fundamental shifts in migration governance at both national and international levels, increasing attention is being paid to how uncertainties shape and are shaped by migration. Building on our conceptual insights and practical experiences in INTER.SECT, the symposium seeks to draw on uncertainty as a lens through which to examine, and eventually better understand, contemporary and future migration dynamics and related responses.
    It will offer a space for science, policy, and practice to engage with uncertainties on three interlinked levels: 1) Subjectivities across the migration trajectory, 2) Migration regimes and global governance, and 3) Evidence generation.
    For more information on the symposium theme, please find attached the concept note, which can also be retrieved from the recently launched INTER.SECT project website.
    We cordially invite scholars, practitioners, policymakers and individuals with relevant experience in the context of migration to join us for this timely and important discussion. The symposium will offer an engaging and interdisciplinary space for knowledge exchange, debate, and collaborative thinking on the meanings and implications of migration-related uncertainty.
    If you are interested in participating in this one-day event and would like to receive further information, please contact the INTER.SECT team via [email protected]. We also welcome abstract submissions for poster presentations related to the symposium’s theme or uncertainties in other contexts.
    We look forward to a stimulating exchange this October in Bielefeld!
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  • Konrad Adenauer Lectures


    Vortragsreihe am Cologne Center for Advanced Studies in International History and Law (CHL)


    Im Rahmen des von der Alfred Landecker Foundation geförderten Colleg Konrad Adenauer werden jedes Jahr zwei Senior Fellows an das Cologne Center for Advanced Studies in International History and Law (CHL) berufen. Die Senior Fellows halten jeweils die Konrad Adenauer Lecture, die sich sowohl an das universitäre Umfeld als auch an eine breitere Öffentlichkeit richtet.
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  • Punk(s) not dead?


    Interview mit Karl Siebengartner über die Geschichte von Punk und Punks

    Irokesenfrisur, Lederjacken, Nieten, karierte Hosen, zerrissene Kleidung, Anstecker und Springerstiefel – alles modische Accessoirs, die mit der Punkszene seit den 1970er Jahren in Verbindung gebracht werden. Die typische Begleitmusik dazu waren raue und schnelle Gitarrenriffs, ein schriller Gesang mit provokanten Texten und ein öffentliches Auftreten, bei dem auch bewusst auf die Karte „Skandal“ gesetzt wurde. Der Historiker Dr. Karl Siebengartner hat sich insbesondere entlang von Selbstzeugnissen diese Jugend- und Subkultur genauer angeschaut und zuletzt eine Arbeit über Punk(s) in der Bundesrepublik Deutschland bis in die 1990er Jahre verfasst. Nun ist das Buch erschienen. Wir haben unsere Fragen gestellt.
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  • Antike im Zerrspiegel politischer Ideologien


    Eine interdisziplinäre Ringvorlesung der Freien Universität Berlin und des Berliner Antike-Kollegs

    Oswald Spenglers weltgeschichtliche Projektion des zyklischen  Aufstiegs und Niedergangs von paradigmatisch unvermischten, „identitären“ Kulturen (Der Untergang des Abendlandes, 1918) wird seit einigen Jahren als Referenz und Ideenreservoir für antidemokratische politische Narrative und ist so ein aktuelles wie prägnantes Beispiel für die Wirksamkeit historischer (Fehl-)Deutungen und ihrer politischen Instrumentalisierung.
    Hier setzt die Ringvorlesung im Sommersemester 2025 an. Sie möchte mit Beiträgen aus der Politik­wissen­schaft, der Alten und Neueren Geschichte, der Klassischen Philologie, der Prähistorischen, Vorder­asia­tischen und Klassi­schen Archäologie und der Ägyptologie ein inter- und transdisziplinäres Forum schaffen, um die Interpretation der Alten Welt und ihrer Kulturen, ihre ideologische Ausbeutung und ihre politische Indienstnahme zu untersuchen und die wissenschaftliche, methodenbasierte Erforschung der Alten Welt als Alternative aufzeigen.
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  • Sabine Lepsius | Selbstbildnis (1885)


    Kunstgeschichten mit Annette Dorgerloh

    In der fünfunddreißigsten Ausgabe von Kunst­geschich­ten stellt die Kunsthistorikerin PD Dr. Annette Dorgerloh in der Alten National­ga­le­rie in Berlin das Selbstbildnis der Malerin Sabine Lepsius aus dem Jahr 1885 vor. Annette Dorgerloh lehrt und forscht am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Uni­versi­tät Berlin.
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  • Dürer im Zeitalter der Wunder. Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt


    vhs.wissen live mit Ulinka Rublack

    1511 fasst Albrecht Dürer einen radikalen Entschluss: Nachdem er sich mit dem Frankfurter Kaufmann Jacob Heller wegen eines Auftrages zerstritten hat, hört er auf, Altarbilder zu malen und wendet sich anderen Werken zu. Dieser Konflikt ist dabei wie eine Linse, durch die man die neue Beziehung zwischen Kunst, Sammeln und Handel in Europa bis zum Dreißigjährigen Krieg beobachten kann. Denn mit dem beginnenden 16. Jahrhundert wurde Kunst Teil eines wachsenden Sektors von Luxusgütern und vollzog eine umfassende Kommerzialisierung. Kaufleute und ihre Mentalität waren entscheidend für ihre Verbreitung und Entstehung. In ihrem Vortrag bringt die Historikerin Prof. Dr. Ulinka Rublack die Gedanken- und Gefühlswelten Albrecht Dürers und der Kaufleuten seiner Zeit näher.
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  • Werkstattreihe Standardisierung: edition humboldt digital


    Werkstattbericht

    Im NFDI-Konsortium Text+ geben in der „Werkstattreihe Standardisierung“  verschiedene digitale Projekte Einblick in ihre Arbeit. Christian Thomas und Stefan Dumont von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stellten am 22. Mai 2025 die edition humboldt digital vor und reflektierten ihren Umgang mit Standards und deren Bedeutung für die Entwicklung des Projekts. Der Werkstattbericht des Editionsprojekts kann hier nachgeschaut werden: https://youtu.be/ZydyHbQ_6Uo
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  • Bäuerliche Gewaltakte im Hachberger Land, am Kaiserstuhl und um Kenzingen


    Clemens Regenbogen | Freiburg und der Breisgau im Bauernkrieg

    Mikrostudien zum nördlichen Breisgau im April/Mai 1525: In seinem Vortrag zeichnet Dr. Clemens Regenbogen (Stuttgart) in chrono­lo­gi­scher Rekons­truk­tion die Spur der Gewalt nach, die von mehreren Bauernhaufen im Hachberger Land, am Kaiserstuhl und im Gebiet um Kenzingen verübt wurde. Dabei werden auch die quellen­kri­tischen Probleme heraus­ge­ar­bei­tet. Ein beson­de­rer Fokus liegt dabei auf den Ereig­nis­sen um die Klöster Wonnental und Tennenbach.
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  • Konferenzbericht: Ethnopolitisches Management und Resilienz in der Ukraine


    ECPR Joint Sessions Workshop, Prag 2025

    Die Teilnahme am ECPR-Workshop „Externe Einflüsse auf Demokratisierung und Autokratisierung“, der vom 20. bis 23. Mai 2025 in Prag stattfand, bot mir die Möglichkeit, zentrale Ergebnisse meines von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten Forschungsprojekts zu präsentieren. Im Mittelpunkt meiner Präsentation stand das Thema „Ethnopolitisches Management im System der Resilienz territorialer Gemeinschaften der Ukraine“, mit besonderem Fokus auf die griechische Minderheit im Nord-Asow-Gebiet.
    Die griechische Gemeinschaft in der Ukraine – insbesondere in der Region rund um Mariupol – ist eine der ältesten ethnischen Gruppen des Landes. Ihr kollektives Gedächtnis, ihre institutionelle Kontinuität und ihre transnationalen Netzwerke machen sie zu einem exemplarischen Beispiel ethnopolitischer Resilienz. Der Krieg und die Besetzung von Mariupol haben die Gemeinschaft schwer getroffen, doch gleichzeitig zeigte sie bemerkenswerte Fähigkeiten zur Reorganisation und zum Überleben in der Diaspora.
    Während meines Vortrags stellte ich die Ergebnisse der EPES-Studie (Ethnopolitical Experts Survey) sowie eine SWOT-TOWS-Analyse zur Bewertung des ethnopolitischen Managements in der Ukraine vor. Darüber hinaus wurde ein analytisches Modell eines zukünftigen KI-gestützten Governance-Systems präsentiert, das eine inklusive und vorausschauende Steuerung auf allen Verwaltungsebenen ermöglichen soll.
    Die Diskussionen in Prag mit führenden europäischen Wissenschaftler*innen bestätigten die wissenschaftliche Relevanz meines Ansatzes – insbesondere hinsichtlich der Verbindung von ethnopolitischen Steuerungsinstrumenten mit Resilienztheorien und europäischer Integrationspolitik.
    Dieses Forschungsvorhaben wurde im Rahmen meines Stipendiums der Gerda-Henkel-Stiftung (AZ 15/FI/23) entwickelt und wird in enger Kooperation mit dem I.F. Kuras Institut für politische und ethnonationale Studien der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) fortgeführt.
    Im Folgenden stelle ich zentrale Ergebnisse, theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen sowie politische Empfehlungen vor.
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