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  • Ist das meins oder muss ich das teilen? Open Access und Copyright in den digitalen Geisteswissenschaften
    Das Aushandeln von Urheber- und Nutzungsrechten ist nicht neu. Spätestens seit der Erfindung des Buchdrucks ringen Autoren, Verleger und die Öffentlichkeit um Rechte am Werk. Die Erfindung neuer Medien, beispielsweise Tonträger oder Filme, und neuer technischer Geräte wie den Kopierer führten stets zu Neuverhandlungen darüber, wie und von wem ein Werk genutzt werden darf - in der Regel innerhalb eines relativ eindeutigen juristischen Rahmens. Im Zuge des digitalen Wandels hat sich die Lage entschieden verändert, rechtliche Klarheit ist einer neuen Unsicherheit gewichen. Nicht selten wird dabei der Begriff der Grauzone bemüht, vor allem wenn es um Veröffentlichungsoptionen wissenschafticher Ergebnisse geht. Wir haben zu unserer elften Ausgabe von Max meets LISA Vertreter aus Wissenschaft, Prof. Dr. Thomas Kirchner vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris, Verlagswesen, Dr. Jonathan Beck vom C.H. Beck Verlag, und der digitalen Öffentlichkeit, Dr. Ziko van Dijk von der Wikimedia Foundation, eingeladen, um mit ihnen über Copyright und Open Access in den digitalen Geisteswissenschaften zu diskutieren.
    1 hr 3 min
  • #gld15 | Wikipedia in der Praxis. Geschichtsdidaktische Perspektiven | Panel 1: Auftakt
    Kaum ein digitales Netzmedium hat mehr Auswirkungen auf die Praxis des historischen Lernens als die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Neben der Erledigung schulischer Aufgaben für das Unterrichtsfach Geschichte im privaten, außerschulischen Umfeld, wird die Recherche und die Fortschreibung (eigener) Artikel auch innerhalb des institutionellen Rahmens des Schulunterrichts immer bedeutender.
    Der lange Zeit bestehende „schlechte Ruf“ der Wikipedia hat sich mittlerweile in eine allgemeine Anerkennung der didaktischen Möglichkeiten und des qualitativen Werts der Informationen gewandelt. Aus der Informationsbörse für Präsentationen und Referate wurde in der schulischen Anwendung mittlerweile eine respektable Lernumgebung, die sinnvolles geschichtsbezogenes Lernen ermöglicht und dem Erwerb und der Erweiterung vieler domänenspezifischer Kompetenzen dient.Die Tagung strebt eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen historischen Lernens mit der Wikipedia an: Im ersten Panel der Tagung stellen nach der Begrüßung Dr. Jan Hodel und Prof. Dr. Marko Demantowsky, beide von der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel, Probleme und Chancen der Wikipedia im Geschichtsunterricht gegenüber. Nando Stöcklin von der Pädagogischen Hochschule Bern kommentiert die Präsentation und öffnet anschließend die Diskussion fürs Publikum.
    30 min
  • Sind Journalisten die besseren Politiker?
    Politikwissenschaftler bezeichnen nicht erst seit gestern Medien als die Vierte Staatsgewalt. Journalisten selbst begreifen sich dementsprechend als zusätzliche Kontrollinstanz innerhalb demokratisch verfasster Staaten, deren Aufgabe nicht zuletzt darin bestehe, den politischen Prozess transparent zu machen und politischen Akteuren auf die Finger zu schauen. Der Politikwissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Thomas Meyer von der Universität Dortmund glaubt, dass das journalistische Selbstverständnis inzwischen noch weiter reicht: Journalisten beobachteten und beurteilten Politiker nicht nur, sondern sie verkündeten politische Lösungen und machten immer offener selbst Politik. Sind Journalisten so gesehen die besseren Politiker? Und falls dem so sein sollte, wer kontrolliert die vierte Macht im Staat? Niemand, so Thomas Meyer in seinem neuesten Buch "Die Unbelangbaren". Wir haben ihn darüber zu einem ausführlichen Gespräch gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/politischer_journalismus
    52 min
  • Sind Journalisten die besseren Politiker?
    Politikwissenschaftler bezeichnen nicht erst seit gestern Medien als die Vierte Staatsgewalt. Journalisten selbst begreifen sich dementsprechend als zusätzliche Kontrollinstanz innerhalb demokratisch verfasster Staaten, deren Aufgabe nicht zuletzt darin bestehe, den politischen Prozess transparent zu machen und politischen Akteuren auf die Finger zu schauen. Der Politikwissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Thomas Meyer von der Universität Dortmund glaubt, dass das journalistische Selbstverständnis inzwischen noch weiter reicht: Journalisten beobachteten und beurteilten Politiker nicht nur, sondern sie verkündeten politische Lösungen und machten immer offener selbst Politik. Sind Journalisten so gesehen die besseren Politiker? Und falls dem so sein sollte, wer kontrolliert die vierte Macht im Staat? Niemand, so Thomas Meyer in seinem neuesten Buch "Die Unbelangbaren". Wir haben ihn darüber zu einem ausführlichen Gespräch gebeten.
    52 min
  • Europa: Vereint im Zeichen des Kapitalismus?
    Der Zusammenbruch des Ostblocks vor 25 Jahren markiert eine Epochenwende in der jüngeren Geschichte Europas. Die Staaten Ost- und Ostmitteleuropas erlebten eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation, die nicht nur ihre eigenen Gesellschaften sondern auch den Westen und Europa insgesamt veränderten. Neoliberale Gesellschafts- und Wirtschaftskonzepte der 1980er Jahre gewannen mit dem Ende des Systemkonflikts eine grenzüberschreitende Dynamik. Inwieweit wirkte sich der radikale Umbau der ehemaligen sozialistischen Staaten auch auf das wiedervereinte Deutschland aus? Kann sich Deutschland im 25. Einheitsjahr als "Wendegewinner" bezeichnen? Hat das kapitalistische Paradigma Europa vereint oder eher gespalten? Über diese Fragen diskutierten am 29.09.2015 im Hamburger Körber Forum die Historiker Prof. Dr. Philipp Ther (Universität Wien) und Prof. Dr. Jürgen Kocka (Freie Universität Berlin). Das Gespräch moderierte von Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/europa_kapitalismus
    1 hr 43 min
  • Nachricht gleich Kommentar? Berichterstattung heute
    Kaum ein anderes außenpolitisches Thema hat in den vergangenen Jahren in Deutschland so stark polarisiert wie der Ukraine-Konflikt. Dabei sind es weniger einzelne Zeitungen, Radiostationen oder Fernsehanstalten, die bei diesem Thema um Meinungsführerschaft untereinander ringen. Es stehen sich vielmehr Medienkonsumenten und Medienschaffende gegenüber. In den Online-Kommentarspalten von Print, Funk und Fernsehen wird den Medien in toto vorgeworfen, sie berichteten einseitig, manipulierten und schafften antirussische Stimmung. Die frühere ARD-Moskau-Korrespondentin und Publizistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz hat Verständnis für Teile dieser Kritik und gibt in ihrem aktuellen Buch "Russland verstehen" diesem Aspekt breiten Raum. Wir haben das zum Anlass genommen, ihr dazu sowie zum Verhältnis von Nachricht und Kommentar in der heutigen medialen Berichterstattung unsere Fragen zu stellen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gabrielekrone_schmalz
    52 min
  • Wirtschaften in Zeiten von Migration und Finanzkrisen
    Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), tritt im kommenden Jahr die Gerda Henkel Gastprofessur in Stanford an. Für drei Monate wird er an der kalifornischen Universität zur Nationenbildung in Europa sowie zur Sozialen Marktwirtschaft in Zeiten der Digitalisierung lehren. Für uns eine willkommene Gelegenheit, Michael Hüther um ein Interview zu bitten und ihn vorher noch in Köln zu besuchen. Folgende Fragen haben wir ihm gestellt: Sind Flüchtlinge die neue Generation von Arbeitsmigranten in Deutschland? Steht die Europäische Union vor einer neuen Zerreißprobe? Wie ist die Griechenlandkrise einzuschätzen? Wieso verstehen sich US-Ökonomen und ihre deutschen Kollegen nicht mehr? Wozu ist Wirtschaft eigentlich da? Hat Wirtschaft auch die Aufgabe Ungerechtigkeiten zu beseitigen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_huether_migration
    40 min
  • Sauvegarde des Manuscrits de Tombouctou
    Le projet sur les manuscrits de Tombouctou a comme objectif principal la sauvegarde de ce patrimoine écrit qui est d’importance mondiale. Les manuscrits, lors des attaques survenus en 2012 au nord du Mali, ont été déplacés de Tombouctou à Bamako, pour les sauver des destructions. Dès lors, le grand défi est de les protéger, les conserver et les ouvrir à la recherche. Une équipe de spécialistes travaille avec le personnel local à ces tâches très importantes. Le projet est géré par l’Université de Hambourg – Centre for the Study of Manuscript Cultures, en coopération avec les institutions maliennes, et financé par le Ministère Fédéral des Affaires Etrangères de l’Allemagne, la Fondation Gerda Henkel et la Fondation Jutta Vogel.
    48 min
  • History goes global - Was ist neu am Ansatz einer Globalgeschichte?
    Globalgeschichte ist heute das angestrebte Ideal in der Geschichtswissenschaft - möglichst viele Perspektiven einfangen, die über einzelne Kulturen, Nationen, Regionen oder Grenzen hinausreichen, übergreifende globale Zusammenhänge erschließen und unterschiedliche Stimmen und Quellen zu Wort kommen lassen. Ein hoher Anspruch, auch mit Blick auf Kapazitäten und Fähigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dabei ist der Ansatz einer möglichst umfassenden Geschichtsbetrachtung alles andere als neu. Ansätze zu einer universellen Betrachtung des historischen Weltgeschehens reichen weit zurück. Was ist dann also das spezifisch Neue am aktuellen Ansatz einer Globalgeschichte? Und wie sieht sie in ihrer Umsetzung aus? Fragen, die wir in unserer inzwischen 10. Folge von Max meets LISA an die Historiker Dr. Indra Sengupta vom Deutschen Historischen Institut London und an Prof. Dr. Andreas Eckert von der Humboldt-Universität zu Berlin gestellt haben.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mml_globalgeschichte
    1 hr 3 min

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