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  • "Die Arbeit des Intellektuellen ist naturgemäß subversiv"
    Im bayerischen Schloss Elmau haben sich in der vergangenen Woche die Staats- und Regierungschefs zum sogenannten G7-Gipfel getroffen, um sich über die aktuelle politische und wirtschaftliche Weltlage auszutauschen und gemeinsame Vorgehensweisen abzustimmen. Kritiker bezeichnen die G7-Treffen als exklusive Zusammensetzung der mächtigsten Staaten des Westens, deren Vertreter nicht legitimiert seien, die gesamte Welt zu repräsentieren. Zu den Kritikern gehört auch der Schweizer Soziologe Prof. Dr. Jean Ziegler. Er klagt in seiner neuen Publikation die gegenwärtige Weltordnung als kannibalisch und absurd an. Entsprechend emphatisch lautet der Titel seines Buches: "Ändere die Welt!" Wir haben ihn am Telefon interviewt und wollten nicht zuletzt wissen, welchen Stellenwert er Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Veränderung der Welt beimisst.
    21 min
  • "Das Porträt eines Weltwirtschaftssystems"
    Coltan, Niobium und Kassiterit gehören heute, im Zeitalter der Mobiltelefone, zu den begehrtesten Rohstoffen der Welt. Die bedeutendsten Vorkommen lagern im Ostkongo, wo seit mehr als zwanzig Jahren einer der blutigsten Kriege seit dem Zweiten Weltkriegs um die Kontrolle der Minen tobt. Außerdem kennzeichnet diesen Krieg die besonders unübersichtliche Gemengelege mit Blick auf die Konfliktparteien sowie die direkten und indirekten Interessen beziehungsweise Einflussnahmen. Diese freizulegen, hat sich der Schweizer Regisseur und Theaterautor Milo Rau in seinem aktuellen Film- und Theaterprojekt zur Aufgabe gemacht. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt morgen, am 29. Mai 2015, das sogenannte Kongo-Tribunal, das Ende Juni in Berlin, der Stadt der historischen Afrika-Konferenz von 1885 fortgesetzt wird. Wie das Kongo-Tribunal genau verlaufen soll und welche Ergebnisse erwartet werden, darüber haben wir mit Milo Rau via Skype gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/kongotribunal
    20 min
  • "Das Porträt eines Weltwirtschaftssystems"
    Coltan, Niobium und Kassiterit gehören heute, im Zeitalter der Mobiltelefone, zu den begehrtesten Rohstoffen der Welt. Die bedeutendsten Vorkommen lagern im Ostkongo, wo seit mehr als zwanzig Jahren einer der blutigsten Kriege seit dem Zweiten Weltkriegs um die Kontrolle der Minen tobt. Außerdem kennzeichnet diesen Krieg die besonders unübersichtliche Gemengelege mit Blick auf die Konfliktparteien sowie die direkten und indirekten Interessen beziehungsweise Einflussnahmen. Diese freizulegen, hat sich der Schweizer Regisseur und Theaterautor Milo Rau in seinem aktuellen Film- und Theaterprojekt zur Aufgabe gemacht. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo beginnt morgen, am 29. Mai 2015, das sogenannte Kongo-Tribunal, das Ende Juni in Berlin, der Stadt der historischen Afrika-Konferenz von 1885 fortgesetzt wird. Wie das Kongo-Tribunal genau verlaufen soll und welche Ergebnisse erwartet werden, darüber haben wir mit Milo Rau via Skype gesprochen.
    20 min
  • Zu Gast beim Internationalen Kolleg Morphomata
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2007 die Initiative Freiraum für Geisteswissenschaften ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stand dabei die Gründung von internationalen Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung - die sogenannten Käte Hamburger Kollegs. Eine dieser Einrichtungen ist das Internationale Kolleg Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen, das an der Universität zu Köln angesiedelt ist. Wir wollten gerne wissen, wie so ein geisteswissenschaftliches Zentrum funktioniert, und haben Mophomata besucht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/morphomata
    14 min
  • Zu Gast beim Internationalen Kolleg Morphomata
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2007 die Initiative Freiraum für Geisteswissenschaften ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stand dabei die Gründung von internationalen Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung - die sogenannten Käte Hamburger Kollegs. Eine dieser Einrichtungen ist das Internationale Kolleg Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen, das an der Universität zu Köln angesiedelt ist. Wir wollten gerne wissen, wie so ein geisteswissenschaftliches Zentrum funktioniert, und haben Mophomata besucht.
    15 min
  • Der 8. Mai 1945 im Gedächtnis der Deutschen. Zusammenbruch – Befreiung – Stunde Null?
    Der 8. Mai 1945 zählt zu den symbolträchtigsten und lange auch umstrittensten Daten der jüngeren deutschen Geschichte. Gerungen wurde um die Deutung des Kriegsendes: War es ein Tag des Zusammenbruchs und der Niederlage, wurde an diesem Tag Deutschland vom Nationalsozialismus befreit oder handelte es sich sogar um einen Bruch in der Geschichte, bei dem alles noch einmal auf Null gedreht wurde? Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat die Frage vor 30 Jahren auch gestellt und eine eindeutige Antwort gegeben: "Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung". Diese Deutung ist heute breit akzeptiert. Welche Fragen noch offen geblieben sind, darüber diskutieren die Historiker Prof. Dr. Paul Nolte und Prof. Dr. Sönke Neitzel. Moderiert wird die Debatte von Prof. Dr. Frank Bösch vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, dem neuen Kooperationspartner von History@Debate.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/8mai1945
    1 hr 36 min
  • Einbahnstraße Geisteswissenschaft? Diskussion aus Sicht des Nachwuchses
    Keine Zukunft der Geisteswissenschaften ohne Nachwuchs - was hier wie eine Binsenweisheit erscheint, ist tatsächlich eine Herausforderung. Nicht dass es an nachwachsenden Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern mangeln würde. Vielmehr dreht sich die Frage darum, welche akademischen bzw. beruflichen Perspektiven Studierende, Promovierende und Habilitierende aus den geisteswissenschaftlichen Disziplinen heute haben. In der Regel beantworten solche Fragen bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wir wollten aber wissen, wie der Nachwuchs darüber denkt und haben dazu die Promotionsstudentinnen Anja Kirberg und Amélie Sagasser zu uns eingeladen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/einbahnstrasse_geisteswissenschaft_diskussion_aus_sicht_des_nachwuchses?nav_id=5624
    57 min
  • Martin Buber und die Werkausgabe
    Kaum ein anderer Denker und Schriftsteller hat die deutsche und die jüdische Kultur- und Geisteswelt so umfassend durchdacht und miteinander verbunden sowie deren Gemeinsamkeiten und Differenzen herausgearbeitet wie Martin Buber, dessen Todestag sich am 13. Juni zum 50. Mal jährt. An der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität wird zurzeit die erste vollständige Martin Buber-Werkausgabe erstellt, von der bereits einige Bände erschienen sind. Der Germanist Prof. Dr. Bernd Witte, der die Ausgabe gemeinsam mit Prof. Dr. Paul Mendes-Flohr (Jerusalem) herausgibt, hat uns besucht und unsere Fragen beantwortet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/buber_werkausgabe
    38 min

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