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  • Digit - Digitalisierung und Archivierung des Alltags
    In Kartons, Kisten und Alben lagern unzählige Fotos, Dias und Filme aus mehr als 100 Jahren, auf denen die banalsten Dinge und Ereignisse der Welt abgelichtet sind: Hochzeiten, Taufen, Weihnachtsfeiern, Grillfeste, Handwerker, Einkaufsstraßen usw. Sie alle zeigen uns und unsere Vorfahren bei der Arbeit, im Kreise der Familie oder im Urlaub und haben bei aller Vielfalt und Differenz eines gemeinsam: Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag. Für Historiker eine interessante Quelle - aber auch für Medienschaffende. Eine kleine Redaktion des Westdeutschen Rundfunks sammelt die Zeugnisse des Alltags und digitalisiert sie. Warum und wie sie das tut, darüber haben wir mit Stefan Domke, dem Verantwortlichen des Projekts Digit, gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/digit
    41 min
  • Ein Krieg um Bilder?
    Unsere Vorstellungen und Wahrnehmungen von aktuellen, aber auch historischen Ereignissen werden von Bildern geprägt. Kaum ein Medium ist von so großer Wirkkraft und hat so viel emotionales Potential wie die bildliche Momentaufnahme. Anders als der Film, der Szenen auflösen kann, hält das Bild nur den Augenblick fest und wirft das Kopfkino an. Entsprechend hart wird um die Bilder gerungen, die dauerhaft mit bedeutenden Ereignissen verknüpft sein sollen. Auch nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris sind es wieder zahllose Bilder, die auf uns einwirken und sich in unser Gedächtnis eingeprägen. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Knieper vom Lehrstuhl für Computervermittelte Kommunikation der Universität Passau über die aktuellen Bildwelten und die daraus entstehenden Narrationen gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ein_krieg_um_bilder?nav_id=5447
    14 min
  • Ein Krieg um Bilder?
    Unsere Vorstellungen und Wahrnehmungen von aktuellen, aber auch historischen Ereignissen werden von Bildern geprägt. Kaum ein Medium ist von so großer Wirkkraft und hat so viel emotionales Potential wie die bildliche Momentaufnahme. Anders als der Film, der Szenen auflösen kann, hält das Bild nur den Augenblick fest und wirft das Kopfkino an. Entsprechend hart wird um die Bilder gerungen, die dauerhaft mit bedeutenden Ereignissen verknüpft sein sollen. Auch nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris sind es wieder zahllose Bilder, die auf uns einwirken und sich in unser Gedächtnis eingeprägen. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Knieper vom Lehrstuhl für Computervermittelte Kommunikation der Universität Passau über die aktuellen Bildwelten und die daraus entstehenden Narrationen gesprochen.
    14 min
  • „Wenn man die puren Zahlen einmal gegenüberstellt...“
    Jörg Friedrichs Buch 14/18. Der Weg nach Versailles gehört zu den umstritteneren Büchern anlässlich des 100jährigen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg. Obwohl er ein fakten- und detailreiches Werk vorgelegt hat, werfen ihm Kritiker - wie bereits anlässlich seiner früheren Publikationen - vor allem vor, die historische Methode des Vergleichs im Sinne einer Neubewertung des Täter-Opfer-Verhältnisses zu instrumentalisieren. Wir haben ihn dazu und zu seinem jüngsten Buch befragt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wenn_man_die_puren_zahlen_einmal_gegenueberstellt?nav_id=5335
    56 min
  • "Wenn man die puren Zahlen einmal gegenüberstellt..."
    Jörg Friedrichs Buch 14/18. Der Weg nach Versailles gehört zu den umstritteneren Büchern anlässlich des 100jährigen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg. Obwohl er ein fakten- und detailreiches Werk vorgelegt hat, werfen ihm Kritiker - wie bereits anlässlich seiner früheren Publikationen - vor allem vor, die historische Methode des Vergleichs im Sinne einer Neubewertung des Täter-Opfer-Verhältnisses zu instrumentalisieren. Wir haben ihn dazu und zu seinem jüngsten Buch befragt.
    56 min
  • „Clark tritt als eine Art Kulturtourist auf“
    Der australische Historiker Christopher Clark erzählt im Fernsehen dem TV-Publikum eine "Deutschland-Saga" - so auch der Titel der gleichnamigen Sendung. Geht man davon aus, dass Saga das athochdeutsche Wort für Sage ist und somit die selbe Bedeutung hat, heißt es laut Wikipedia, dass eine Sage, "dem Märchen und der Legende ähnlich, eine zunächst auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von fantastischen, die Wirklichkeit übersteigenden, Ereignissen" ist. Und weiter ist zu lesen: "Da diese mit realen Begebenheiten, Personen- und Ortsangaben verbunden werden, entsteht der Eindruck eines Wahrheitsberichts." Trifft das auch für die ZDF-"Deutschland-Saga" zu?
    Wir haben mit der Historikerin Dr. Angela Siebold von der Universität Heidelberg aus der Sicht einer Public History-Forscherin über die "Deutschland-Saga" und ihren Protagonisten Christopher Clark gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/clark_tritt_als_eine_art_kulturtourist_auf?nav_id=5389
    18 min
  • "Clark tritt als eine Art Kulturtourist auf"
    Der australische Historiker Christopher Clark erzählt im Fernsehen dem TV-Publikum eine "Deutschland-Saga" - so auch der Titel der gleichnamigen Sendung. Geht man davon aus, dass Saga das athochdeutsche Wort für Sage ist und somit die selbe Bedeutung hat, heißt es laut Wikipedia, dass eine Sage, "dem Märchen und der Legende ähnlich, eine zunächst auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von fantastischen, die Wirklichkeit übersteigenden, Ereignissen" ist. Und weiter ist zu lesen: "Da diese mit realen Begebenheiten, Personen- und Ortsangaben verbunden werden, entsteht der Eindruck eines Wahrheitsberichts." Trifft das auch für die ZDF-"Deutschland-Saga" zu?
    Wir haben mit der Historikerin Dr. Angela Siebold von der Universität Heidelberg aus der Sicht einer Public History-Forscherin über die "Deutschland-Saga" und ihren Protagonisten Christopher Clark gesprochen.
    17 min
  • Geisteswissenschaften im globalen Dorf. Wie lässt sich Internationalisierung organisieren?
    Wissenschaft kennt keine staatlichen Grenzen - und doch ist so nach wie vor überwiegend national organisiert. In Deutschland kümmern sich mehrere öffentliche Institutionen um die Begutachtung von Forschungsprojekten und sie Vergabe von Mitteln, darunter die Bundes- und Landesministerien, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Ist die behördliche Organisierung und Verwaltung von Wissenschaft noch zeitgemäß? Wie lässt sich der Anspruch, Wissenschaft jenseits nationaler Kriterien zu organisieren, einlösen? Was genau bedeutet in diesem Zusammenhang Interantionalisierung?
    Wir haben in unserer siebten Ausgabe von Max meets LISA mit dem Historiker und Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP), Prof. Dr. Thomas Maissen, und dem ehemaligen Generalsekretär des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Dr. Joachim Nettelbeck, über diese und andere Fragen diskutiert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geisteswissenschaften_im_globalen_dorf._wie_laesst_sich_internationalisierung_organisieren?nav_id=5330
    1 hr 2 min
  • "Gavrilo Princip sah sich als Freiheitskämpfer"
    Am 2. Dezember 1914 nahm die fünfte Armee Österreich-Ungarns die serbische Hauptstadt Belgrad ein. Die Nachricht erreichte auch Gavrilo Princip und Nedeljko Čabrinović, die Attentäter vom 28. Juni 1914, die seit ihrer Verurteilung noch in einem Militärzuchthaus in Sarajevo inhaftiert waren. Wie die Marburger Zeitung vom 7. Dezember 1914 berichtet, übte die Meldung vom Fall Belgrads "...eine niederschmetternde Wirkung auf ihn (Princip, Anm.d.Red.) aus. Sogar die Soldaten fühlten ein Unbehagen, als sie sahen, wie sich Princip vor Wut herumwälzte." Princip und Čabrinović wurden anschließend nach Theresienstadt in Tschechien überführt, wo sie zwanzig Jahre Festungshaft absitzen sollten. Beide überlebten die extremen Haftbedingungen nicht - Čabrinović starb bereits 1916, Princip zwei Jahre später.
    Der Südosteuropa-Korrespondent Gregor Mayer, der unter anderem für Der Standard und die Deutsche-Presse-Agentur berichtet, hat ein Buch über Gavrilo Princip geschrieben, in dem er das Attentat und den Prozess beleuchtet. Wir haben ihn dazu interviewt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/gavrilo_princip_sah_sich_als_freiheitskaempfer?nav_id=5299
    21 min

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