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  • How to ask – An Arabic letter of request on papyrus
    In ihrem Forschungsprojekt am Historischen Kolleg geht Prof. Dr. Petra Sijpensteijn der Frage nach, wie soziale Kohäsion im frühislamischen Imperium geschaffen wurde. Dazu untersucht sie die in literarischen Quellen überlieferten Hilfeersuchen, Beschwerden und Bitten um Wiedergutmachungen. In ihrem Vortrag, den die Wissenschaftlerin im Rahmen ihres Senior Fellowships hält, stellt sie eines der Dokumente vor, das die Grundlage für ihre Forschung bildet. Wie kann aus dem Quellenmaterial Wissen gewonnen werden? Wie nähert man sich den Dokumenten, die Aufschluss über Moralvorstellungen und gesellschaftliche Strukturen sowie die Rolle der Armenfürsorge bei der Schaffung konstanter Stabilität im Kalifat geben?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historischeskolleg_petrasijpesteijn
    30 min
  • Station 24 mit Dietrich Stoyan | Was erzählen Punktmuster über Tiere und Pflanzen?
    Wie lassen sich im Raum unregelmäßig verstreute Objekte in ihrem Verhältnis zueinander beschreiben? Man bestimmt ihre Orte und erhält sogenannte Punktmuster, die mit speziellen statistischen Verfahren analysiert werden. Erfahren Sie von Mathematiker und Akademiemitglied Dietrich Stoyan etwas über diese moderne Form der mathematischen Statistik – anhand der Nester von Seeschwalben auf künstlichen Inseln und der Standorte von Kiefern in sibirischen Wäldern.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2124
    7 min
  • Was war die Weimarer Republik? Die erste deutsche Demokratie in neuem Licht
    Die Bibliothek für Zeitgeschichte präsentiert in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine Buchvorstellung mit dem Historiker Professor Dr. Benjamin Ziemann (Sheffield).
    Die erste deutsche Republik ist mehr als nur eine Warnung vor den Gefährdungen der parlamentarischen Demokratie oder die Vorgeschichte des „Dritten Reichs“. Sie war in politischer wie in kultureller Hinsicht ein Experiment. Zugleich war die Gesellschaft der Weimarer Republik weitaus facettenreicher als es das populäre Klischee der halbseidenen Unterwelt von „Babylon Berlin“ suggeriert. Benjamin Ziemann erläutert oft übersehene Aspekte der Weimarer Republik und findet dabei zugleich neue Antworten auf einige alte Fragen.
    Benjamin Ziemann ist Professor für Neuere Deutsche Geschichte an der University of Sheffield und Autor vieler Bücher zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zuletzt erschien von ihm, als Mit-Herausgeber, „Aufbruch und Abgründe. Das Handbuch der Weimarer Republik“ (2021).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_weimar
    1 hr 33 min
  • Station 23 mit Echo Ho | I Swear I Was Here
    Mit „I Swear I was Here” hat die interdisziplinäre Künstlerin Echo Ho für den Garten der Akademie eine poetische Klanglandschaft geschaffen, in der die Leben an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten in Resonanz treten. Sie hören eine Komposition, die ungewöhnliche Instrumentalklänge mit polyphonen, elektronisch bearbeiteten Gesangselementen und Field Recordings aus Nepal und Japan sowie dem Garten der Künstlerin kombiniert – von 2012 bis heute. Die rote Spitzendecke markiert den Garten als einen Ort des Verweilens. Sie sind herzlich eingeladen, im Garten Platz zu nehmen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2123
    6 min
  • Station 21 mit Vera Enke | Rudolf Virchow und die Berliner Kanalisation: Eine Spurensuche im Akademiearchiv
    Rudolf Virchow legte stets besonderes Augenmerk auf den Zusammenhang von unreinem Trinkwasser und Ausbrüchen von Epidemien. Als im Jahr 1866 über 8.000 Berliner an Cholera erkrankten, von denen mehr als 6.000 starben, wurden erstmals genaueste statistische Erhebungen, insbesondere zu den örtlichen Verhältnissen, durchgeführt. Virchow widmete sich diesen ebenso wie dem Bau der Kanalisation und der Anlage der Rieselfelder intensiv. Den großen Anteil Rudolf Virchows an der Einführung der Kanalisation, mit der die hygienischen Verhältnisse in Berlin verbessert und so die Sterbe- und Krankheitsrate deutlich gesenkt werden konnte, zeigt die Leiterin des Akademiearchivs Vera Enke.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2121
    9 min

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