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  • Was wäre gewesen? Die Idee hinter dem Podcast über Kontrafaktische Geschichte
    Wir starten eine neue L.I.S.A.Reihe: "Was wäre gewesen? Der Podcast über Kontrafaktische Geschichte". Darin spielen wir mit Historikerinnen und Historikern jeweils eine kontrafaktische Überlegung zu einem konkreten historischen Ereignis durch. Und das nach einem festen Schema: Zunächst wird in unseren einzelnen Folgen die realhistorische Situation erzählt, danach dazu ein kontrafaktisches Szenario entwickelt und in einem dritten Schritt eine kritische Analyse des Potentials der kontrafaktischen Erzählung vollzogen. Wie das genau aussehen soll, wie es überhaupt zu der Idee kam, diese Reihe gemeinsam in Gang zu bringen und durchzuführen, das erklären die Initiatoren des Projekts, die Historikerin PD Dr. Charlotte Lerg vom Amerika-Institut der LMU München und Redaktionsleiter Georgios Chatzoudis, im folgenden Videogespräch.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_podcastkontrafaktischegeschichte
    45 min
  • L.I.S.A. - Station 30 mit Alisa Hecke, Julian Rauter, Julia Berke und Lydia Mäder | Das Verschwinden
    Die Künstlerin Alisa Hecke und der Künstler Julian Rauter erforschen in interdisziplinären Kunstprojekten die Faszination der Taxidermie. Wie fungieren Körper als Träger von Erinnerung? Nach welchen ästhetischen Prämissen wird tote Materie in der Tierpräparation gestaltet und wie gelingt es diesem Handwerk, damit die Illusion von Lebendigkeit zu erzeugen? Sie betrachten die Präparation als eine Kulturpraxis, die versucht, sich dem Verfall und dem Vergessen zu widersetzen. Mit Julia Berke, Schauspielerin im Ensemble des Schauspiel Leipzig, und Lydia Mäder, Tierpräparatorin aus Frohburg, sowie Leihobjekten des Museums für Naturkunde Berlin.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2130
    9 min
  • Kulturzerstörungen. Die Macht der Bilder
    Keine Bilder, keine Kulturzerstörungen - ist es so einfach? Das nicht, aber dieser Satz birgt eine gewisse Doppeldeutigkeit. Zum einen sind es Bilder, die zerstört werden, Bilder, die an bestimmte Ereignisse oder Persönlichkeiten erinnern sollen und deswegen für immer verschwinden sollen. Zum anderen sind es Bilder über Kulturzerstörungen, die sich ins kollektive Gedächtnis einprägen - so beispielsweise die gezielten und bewusst in Szene gesetzten Sprengungen von antiken Stätten durch den IS in Afghanistan oder Syrien. In beiden Fällen ist es die Macht der Bilder, die im Zentrum von Kulturzerstörungen steht. Und das nicht erst in jüngerer Zeit, sondern seit jeher, wie der Archäologe und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, in seinem neuesten Buch zeigt. Kulturzerstörungen sind demnach ein konstanter Faktor in der Geschichte der Menschheit. Warum das so ist und was zum Schutz von Kulturgütern und kulturellem Erbe getan werden könnte, dazu haben wir Professor Parzinger unsere Fragen gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_parzinger_kulturzerstoerungen
    42 min
  • Die Weimarer Republik. Der Blick von heute auf damals
    Die Geschichte der Weimarer Republik hat viele Erzählungen. Mal ist sie die Nachgeburt der Ersten Weltkriegs, mal der Vorbote des Nationalsozialismus, dann wieder die Folie für extreme politische Kämpfe und einen gescheiterten Republikversuch oder aber auch das Beispiel für eine aufkeimende Demokratie. Wie aber steht es um die Weimarer Republik jenseits diese historiographischen Vereinnahmungen? Hat die Weimarer Republik eine Geschichte, die sich nicht funktionalisieren ließe? Das haben wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. die Historikerin Dr. Nadine Rossol (University of Essex) und den Historiker Prof. Dr. Benjamin Ziemann (University of Sheffield) gefragt, die zuletzt ein neues Handbuch zur Weimarer Republik veröffentlicht haben. Beide forschen und lehren an englischen Universitäten und bringen damit auch Perspektiven außerhalb Deutschlands auf die Geschichte der Weimarer Republik ein.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_rossol_ziemann_weimarerrepublik
    1 hr 24 min
  • Zerbrechlichkeit in der Literatur
    Zu Gast ist Dieter Burdorf vom Institut für Germanistik (Universität Leipzig) mit seinem Buch: „Zerbrechlichkeit. Über Fragmente in der Literatur.“
    Zerbrechlichkeit ist ein wichtiges Thema der Literatur, wie die Lektüre-Essays dieses Buches zeigen. Es geht um zerstörte Tempel und Brücken, brennende Bibliotheken und Naturkatastrophen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_dieter_burdorf
    54 min
  • Februar 33. Der Winter der Literatur
    Mit der Regierungsübertragung an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 stand die Demokratie der Weimarer Republik vor dem Abgrund. In dem darauffolgenden Monat Februar geriet auch das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit massiv unter Druck. Thomas Mann, Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin, Bertold Brecht und viele weitere Schriftstellerinnen und Schriftsteller standen vor existenziellen Fragen über ihre Zukunft in einem Land, dessen reiches Kulturleben von der NS-Ideologie bedroht wurde. Uwe Wittstock vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Wochen, die zwischen Angst und Selbsttäuschung, Passivität und Entschlossenheit changierte. Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial zeichnet er ein dichtes Bild einer außerordentlichen Zeit.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_literatur33_wittstock
    1 hr 21 min

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