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  • Station 32 mit Tabea Nixdorff | „Fehler lesen“
    Die Hörstationen der Studienstiftung werden von Alumnae aus der Förderung Künste bespielt: Tabea Nixdorff ist freischaffende Künstlerin, Autorin und Typografin. Sie studierte in Leipzig, Chicago und in Arnheim. Ihr Essay „Fehler lesen“ erschien 2019 bei Spector Books. Ihre Künstler:innenbücher sind international in Sammlungen vertreten, u.a. im MoMA und The Metropolitan Museum of Art, New York und der Weserburg, Bremen.
    Ein Beitrag der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2132
    7 min
  • Was wäre gewesen? Keine Jesuiten in Japan
    Mit dem Zeitalter der weltumspannenden Seefahrten und Landnahmen setzte eine neue Epoche der Kolonialisierung ein. Verbunden war damit die christliche Missionierung der neuen Besitzungen und deren Bewohner. So sandte 1539 der portugiesische König Johann III. an Papst Paul III. die Bitte, Missionare für die neuen Herrschaftsbereiche in Ostindien zur Verfügung zu stellen. Zu jenen Missionaren gehörte auch Francisco de Javier SJ (1506-1552), der als Apostolischer Nuntius für ganz Asien zum Wegbereiter der christlichen Mission in Ostasien und zum Mitbegründer der Gesellschaft Jesu werden sollte. Nach mehreren Stationen in Indien und Ostasien brach er 1549 mit einem Schiff nach Japan auf, um auch dort den christlichen Glauben zu verbreiten. Unterwegs geriet das Schiff in einen schweren Sturm, nur knapp entging die Besatzung dem Untergang und erreichte schließlich doch noch Japan. Was aber wäre gewesen, wenn das Schiff den Sturm nicht überstanden hätte? Was würde das einerseits auf einer globalgeschichtlichen und andererseits auf einer ideengeschichtlichen Ebene bedeuten? Diese Fragen haben wir dem Historiker PD Dr. Tobias Winnerling von der Universität Düsseldorf gestellt, der daraus ein kontrafaktisches und sehr interessantes Szenario entwickelt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_tobiaswinnerling_jesuitenjapan
    51 min
  • Deutsche Dämonen. Hexen, Wunderheiler und die Geister der Vergangenheit im Nachkriegsdeutschland
    Ein Spuk apokalyptischer Visionen und Obsessionen des Bösen sucht Deutschland nach der Niederlage 1945 heim. Bei Massenveranstaltungen treten Messiasgestalten und Wunderheiler auf. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Bruno Gröning ruft zur „Großen Umkehr“ und leitet einen göttlichen „Heilstrom“ an Kranke weiter. Eine zwanghafte Beschäftigung mit dem Bösen verbindet diese Ereignisse mit dem zurückliegenden Vernichtungskrieg und dem verdrängten Holocaust. Über die Schuld und die Schuldigen wird beharrlich geschwiegen. „Realitätsflucht“ und die Unfähigkeit, „zwischen Fakten und Meinungen zu unterscheiden“, lautete bereits vor über 70 Jahren die Diagnose von Hannah Arendt. Diese andere, sehr aufschlussreiche Gegengeschichte Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg schildert die international renommierte Sozial- und Kulturhistorikerin Monica Black in ihrem neuen Buch.
    Monica Black ist Associate Professor an der University of Tennessee, Knoxville, und Historikerin des modernen Europas. Sie ist die Herausgeberin der Zeitschrift Central European History und Autorin des preisgekrönten Buches „Death in Berlin: From Weimar to Divided Germany“.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_daemonen
    1 hr 33 min
  • Berlin-Biographie
    Jens Bisky präsentiert 500 Jahre chronologisch und anschaulich erzählte Großstadtgeschichten mit Anekdoten aus Berlin-Cölln bis zur Spaltung der Stadt nach dem Mauerbau.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_bisky_berlin
    1 hr 7 min
  • Was wäre gewesen? Herodot lässt die Monarchie über die Demokratie siegen
    Mit den Perserkriegen sind die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Persern und Griechen im Zeitraum von 490 und 480/79 v. Chr. gemeint. Überliefert sind uns die Ereignisse vom antiken griechischen Geschichtsschreiber Herodot von Halikarnassos aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Heutige Leser seines Werks Historien erfahren aber nicht nur von der Abfolge kriegerischer Handlungen, sondern finden darin auch die erste schriftlich fixierte Verfassungsdebatte. Monarchie oder Demokratie? Das ist Herodots Frage. Eingeschliffen hat sich seitdem eine stereotype Lesart, in der die Perser und damit der Orient als Verfechter des monarchischen Prinzips und die Griechen und damit der Okzident als Vorkämpfer für die Demokratie gelten. Entsprechend hat der Ausgang der Perserkriege eine sehr einfache Botschaft: Demokratie und Freiheit siegen über Monarchie und Sklaverei. Was aber wäre gewesen, wenn Herodot die Geschichte der Perserkriege als Sieg der Monarchie über die Demokratie erzählt hätte? Eine narratologische kontrafaktische Fragestellung, die Prof. Dr. Angela Ganter, Althistorikerin der Universität Regensburg, erzählt und im Gespräch mit PD Dr. Charlotte Lerg und Georgios Chatzoudis erklärt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_angelaganter_herodot
    40 min
  • Das Vergessen in der Geschichte
    Wer vom Vergessen spricht, kann vom Erinnern nicht schweigen. Beides gehört zusammen, beides sind Dreh- und Angelpunkte sowohl der Geschichtswissenschaft als auch der Geschichtspolitik. Aber wie steht es dabei um die jeweiligen Motive, Praktiken und Mechanismen? Von was lässt sich auch für die Geschichte sagen, das könne man getrost vergessen? Wer entscheidet überhaupt, was dem Vergessen anheimfallen darf, soll oder gar muss? Über diese und weitere Fragen diskutierten beim 20. Geschichtstalk neben Prof. Dr. Antje Flüchter (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Marko Demantowsky (Universität Wien) PD Dr. Tobias Winnerling von der Universität Düsseldorf sowie von der Redaktion Der Spiegel Dr. Felix Bohr. Durch das Gespräch führte Georgios Chatzoudis.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geschichtstalk_vergessen
    1 hr 5 min
  • Was wäre gewesen? Bundeskanzler Kurt Schumacher
    Die erste Bundestagswahl im Jahr 1949 wird heute als die entscheidende Richtungswahl für die damals gegründete Bundesrepublik betrachtet. Zur Wahl für das Amt des Bundeskanzlers standen die Kandidaten Konrad Adenauer (CDU/CSU) und Kurt Schumacher (SPD). Zur Wahl standen aber auch so grundsätzliche Fragen wie: Marktwirtschaft oder Planwirtschaft? Eine kleine bürgerliche Koalition oder eine Große Rechts-Links-Koalition? Die Wählerinnen und Wähler gaben schließlich Konrad Adenauer den Auftrag, eine Regierung zu bilden, die bei der entscheidenden Abstimmung im Bundestag die denkbar knappste Mehrheit erhielt. In unserer Podcast-Reihe Was wäre gewesen? wollten wir, PD Dr. Charlotte Lerg und Georgios Chatzoudis, von Prof. Dr. Frank Bösch wissen, was denn gewesen wäre, wenn statt Konrad Adenauer der Sozialdemokrat Kurt Schumacher die erste Bundestagswahl gewonnen hätte. Wäre dann alles anders gekommen?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/waswaeregewesen_frankboesch_1949
    43 min

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