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  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 023: Romantische Klassiker

    Passend zum Valentinstag möchten wir euch in dieser Folge das Thema Liebe näherbringen. Bei dem tristen Februar-Wetter gibt es doch nichts Schöneres als es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen und einen romantischen Film anzusehen oder einen Liebesroman zu lesen. Egal ob als Single oder wenn man schon einen Partner oder eine Partnerin Zuhause hat, lassen einen die Geschichten träume. Natürlich ist einiges realitätsfern, aber ist es nicht genau das, was uns an den Liebesgeschichten so fasziniert? Bis zum Ende fiebert man mit den Charakteren mit, ob es noch ein „Happy End“ geben wird.

    23 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 022: Literatur und Mode

    Mode bedeutet Transformation und Wandel. Sie ist aktuell und so schnell sie kommt, so schnell ist sie auch wieder weg – bis sie dann irgendwann wieder um die Ecke lugt. Mode ist die Art, wie wir uns kleiden, was gerade in ist. Sie findet sich aber auch in der Kunst oder, was für uns natürlich besonders interessant ist, in der Literatur wieder. Mode ist also etwas, dass für einen bestimmten Zeitraum eine Bedeutung im kulturellen Leben einnimmt.  Wie wird sie also in literarischen Texten integriert und diskutiert? Was macht sie mit dem Text und mit den Figuren? Sind das alles Oberflächlichkeiten oder steckt mehr dahinter? Den Schuh ziehen wir uns heute an. Wir beginnen mit den Goldenen Zwanzigern und Vicki Baums Roman Menschen im Hotel. Hier beschäftigen wir uns mit dreierlei. Celina wird die Fragen klären, was Hollywood und die Filmbranche mit dem Roman zu tun haben und wie die Frauenfiguren dargestellt werden. Viktoria wird euch davon erzählen, was ein schicker Anzug so alles mit einem armen Buchhalter machen kann. Dann klären wir, was ein Teufel mit Prada zu tun hat. In einem anschließenden Gespräch diskutieren Chrissy und Celina über die Darstellung von Mode in den Printmedien. Zum Schluss trägt uns dann Noah ein Gedicht über ein ganz wichtiges essentielles Modestück vor. Also dann schauen wir mal, was wir hier so zurecht schneidern können.

    30 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 021: Weihnachtliche Traditionen

    Die Weihnachtszeit kann sehr emotional sein,

    deshalb haben wir uns gedacht, dass wir die diesjährige Dezemberfolge gerne etwas persönlicher gestalten möchten. Darum sprechen wir heute über unsere
    Weihnachts-Traditionen oder über solche, die vielleicht auch keine sind. Filme, die nur in der Weihnachtszeit geschaut werden oder Bücher, die man nur in der
    dunkleren Jahreszeit zur Hand nimmt und was für einen sonst noch zur Adventszeit dazugehört. Also, schnappt euch einen Glühwein oder einen alkoholfreien Punsch, knabbert ein paar leckere Weihnachtskekse und lauscht
    unseren Traditionen, die jetzt in der Weihnachtszeit vor allem von einem Medium bestimmt werden: Dem Film.

    In dieser Folge besprechen wir die Filme Klaus

    (2019), Der kleine Lord (1980), Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973) sowie Meine schöne Bescherung (2007).

    Allen Zuhörenden wünschen wir auf diesem Wege

    besinnliche Feiertage!

    22 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 020: Farben

    Ob Rot, Blau oder Grün, wie alle anderen Stilmittel sind auch Farben innerhalb literarischer Texte nicht ohne Bedeutung, sondern symbolisch aufgeladen. Sie enthalten Emotionen und schaffen Atmosphären, die den Leser einfangen. Dabei können sie aber anders als in Opitz’ Gedicht kurz angedeutet nicht nur eine Bedeutung tragen, sondern gleich Mehreres implizieren. 

    40 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 019: Zombies

    Zombies sind ein moderner Mythos, ikonisch in sowohl Literatur als

    auch Film und dabei in verschiedensten Ausführungen vertreten. Aber woher kommt der Zombie eigentlich? Wie sieht der Zombie-Prototyp aus und wie hat er sich zu dem entwickelt, was wir heute unter dem Begriff „Zombie“ verstehen?

    Der Geburtsmoment des Zombiefilms lässt sich mit Victor Halperins „White Zombie“ von 1931 leicht festlegen, das „Wo“ und „Wann“

    der ersten literarischen Überlieferung ist dabei allerdings weniger deutlich. Die frühe Zombieliteratur orientiert sich dabei aber ebenso wie Halperins Zombie Film an haitianischer Folklore, die während der US-Besetzung Haitis 1915–1934 durch die Aufzeichnungen verschiedenster Kulturtouristen ihren Weg in die westliche Literatur gefunden hat.

    In der heutigen Folge zeigen wir euch das literarisch-filmische Erbe der Zombies anhand von W. B. Seabroks The Magic Island, George A. Romeros The Night of the Living Dead sowie dem Film Train to Busan.

    19 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 018: Jüdische Figurendarstellungen in der Literatur

    Jüdische Figurendarstellungen in der Literatur sind mindestens so reichhaltig wie die jüdische Geschichte selbst. Deshalb können wir uns in unserer heutigen Folge nur auf einen sehr kleinen Ausschnitt konzentrieren: Drei Figuren berichten uns von ihrem Schicksal. Ihr Leben verfolgen wir über den Verlauf von drei Texten. Für die heutige Folge haben wir uns einen besonderen Twist ausgedacht: Im Sinne der durch uns ausgewählten Texte lassen wir die Figuren für sich selbst sprechen. Eine jede Figur hält einen Monolog über ihr eigenes Schicksal, gepaart mit einem Auszug aus dem eigentlichen Text. In der heutigen Folge besprechen wir von William Shakespeare Der Kaufmann von Venedig, von Philip Roth Operation Shylock: A Confession, von Elmar Goerden Lessings Traum von Nathan dem Weisen sowie von Lion Feuchtwanger Die Jüdin von Toledo.

    35 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 017: Sommerliteratur

    In der Sonne liegen, die Wärme genießen, ans Meer fahren – das sind alles Sachen, die wir ganz klar mit dem Sommer verbinden. Der Sommer ist für viele von uns die Jahreszeit um abzuschalten und einfach mal nichts zu tun oder aber auch die krassesten Abenteuer zu erleben. Man fährt in den Urlaub, verbringt Zeit mit Freunden und Familie, lässt lange Abende ausklingen, macht alles, wonach einem so ist. Der Sommer ist Freizeit und damit auch Freiheit. Für viele ist der Sommer deswegen nicht einfach nur eine Zeit, sondern ein Lebensgefühl.

    Für die Buch-Nerds da draußen gibt es im Sommer aber ein großes Problem – und zwar das sogenannte „Sommerloch“. Wirklich gute, anspruchsvolle Literatur findet man irgendwie kaum. Eher gibt’s im Handel

    seichte, leichte Bücher, in denen das Sommer-Feeling dann ganz gerne verarbeitet wird. Von Reisen nach Spanien, zu Road-Trips und Pool-Partys ist eigentlich alles mit dabei. Das Thema, was aber fast immer vorkommt, ist die Liebe.

     Autoren und Autorinnen haben schon früh einen Weg gefunden, den Sommer in ihre Werke miteinfließen zu lassen und zu beschreiben. Manchmal dient er ihnen als Inspiration – und dann machen sie aber etwas

    anderes daraus. Wir wollen sehen, ob Sommerliteratur und Sommer-Feeling untrennbar voneinander sind. Denn vielleicht gibt es auch Werke, die uns ein komplett anderes Bild vom Sommer vor die Augen führen.

     Dazu eröffnet Celina das Thema mit Hollie McNishs Gedicht „When we got to the beach“. Dann wird Thomas euch erzählen, was Shakespeares „A

    Midsummer Night’s Dream“ eigentlich mit dem Sommer zu tun hat. Ein Beispiel für eine nicht so schöne Anekdote an den Sommer stellt euch Vanessa mit Judith Hermanns „Sommerhaus, später“ vor. Zuletzt wirft Maja noch einen Blick auf die aktuellen Tische der Buchhandlungen. Denn „Malibu Rising“ von Taylor Jenkins Reid definiert die Sommer-Hitze nämlich nochmal auf ihre eigene Art und Weise.

    Und bleibt auch nach der Vorstellung der Texte gespannt: Abschließend sprechen wir darüber, was unser perfektes Sommer-Buch ausmacht und

    geben ein paar Lektüre-Tipps.

    26 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 016: Berühmte Detektive

    „Die Detektivgeschichte ist als literarisches Genre eine im 19. Jahrhundert entstandene Untergattung des Kriminalromans, bei der die Rekonstruktion und die Aufklärung eines Verbrechens durch einen Detektiv im Mittelpunkt steht. Der Detektiv bedient sich bei der Aufklärung des Falles Indizien, Psychologie, Kombinatorik, Intuition und logischer Schlussfolgerung und steht als ‚Löser‘ von erstaunlicher Intuition, messerscharfer Logik, untrüglicher Schlauheit und Gewandtheit im Mittelpunkt des Interesses.“ So lautet die Wikipedia-Definition von Detektiverzählungen. Doch wie genau hat sich das Genre der Detektiverzählungen entwickelt und welche Detektive sind besonders wichtig für die literarische Rezeptionsgeschichte? Was macht eigentlich einen Detektiv aus? Mit genau diesen Fragen beschäftigen wir uns in den nachfolgenden Steckbriefen, die wir zu einigen Detektiven und Detektivinnen der literarischen Erzähltradition verfasst haben. Über Auguste Dupin, Hercule Poirot und Miss Marple bis zu den Drei Fragezeichen porträtieren wir Figuren, die die Wahrnehmung der Detektiverzählung bis heute prägen.

    52 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 015: Antikriegsliteratur

    „All this happened, more or less. The war parts, anyway, are pretty much true.“

    Kurt Vonneguts Roman The Slaughterhouse-Five or The Children’s Crusade beginnt mit einer Aussicht auf das, was sich in der Menschheitsgeschichte immer wiederholt: Krieg… Ein Wort, das in den allermeisten Menschen Unbehagen, Angst, Trauer oder Wut auslöst. Zerstörung, Bombardierung, Massaker, Lebensmittelknappheit, posttraumatische Belastungsstörung, Verzweiflung. Diese Wörter werden mit Krieg assoziiert. Krieg ist ein komplexes und verheerendes Ereignis.   

    „Make Love not War.“ Viele von euch werden diesen Satz kennen. Er entstand 1967 und wurde von den Hippies als Slogan genutzt, als sie gegen den Vietnam- und den Kalten Krieg protestierten. Doch wie lassen sich Krieg und die Proteste gegen ihn in der Literatur darstellen? Das wollen wir in dieser Folge gemeinsam herausfinden.

    22 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 014: SKK, Leipziger Buchmesse und Das Debüt

    Eine Podcastfolge in Literaturevents – nach dem Pandemie-bedingten Aussetzen vieler kultureller Veranstaltungen stürzen sich Reemda und Thomas für euch ins Literaturgetümmel und können euch einige Veranstaltungen ans Herz legen. Da ist zunächst der Studierendenkongress der Komparatistik, der im Jahr 2023 in Bremen stattfand. Und da war ja auch die Leipziger Buchmesse, über die sich Thomas mit Bozena Badura austauscht. Bozena ist zugleich einer der Hauptorganisatorinnen des Bloggerpreises Das Debüt – und die Vergabe dieses Preises findet am 3. Juni 2023 statt. Bozena und Thomas bringen euch näher, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass alljährlich der beste Debütroman gekürt wird, welche Rolle Bloggerinnen und Blogger dabei spielen und warum in diesem Jahr Ursula Knoll gewonnen hat.

    1 hr 8 min

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