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Mord ist eines der ältesten und zugleich radikalsten Themen der Literatur. Vom biblischen Brudermord von Kain an Abel über Shakespeare-Dramen bis hin zum modernen Thriller zieht sich der Mord wie ein (blut-)roter Faden durch Erzählungen aller Epochen. Die Motive sind vielfältig: Sei es Mord aus Eifersucht, aus Machtgier, aus Leidenschaft oder aus Rache, ein Mord als politisches Werkzeug oder als scheinbar sinnloser Akt. Der Blick lässt sich auch über die Literatur hinaus öffnen, denn nicht nur in Romanen und Dramen, sondern auch im Film spielt Mord oftmals eine zentrale Rolle. In dieser Folge unseres Podcasts widmen wir uns dem Mord als literarischem Motiv in seinen vielen Ausfertigungen. Wir fragen nach dem Mörder, nach den Opfern, nach den Rechtfertigungen und den Abgründen, die dahinter liegen. Dabei stellen wir fest: So vielfältig wie die Mordgeschichten selbst sind auch die Deutungen, die sie zulassen. Mal sind sie Schicksal, mal Rätsel, mal philosophisches Experiment oder bitterböse Gesellschaftskritik. Wir wünschen euch viel Spaß auf dieser literarischen Spurensuche!
Was wärst du bereit zu tun, um deine sehnlichsten Wünsche und Träume wahr werden zu lassen? Wie weit würdest du gehen, um das Unmögliche möglich zu machen? Alle heutigen Beiträge haben eines gemeinsam: Sie drehen sich um den Pakt mit dem Bösen. Der Teufel, mit dem man verhandelt, kann dabei die unterschiedlichsten Gesichter tragen. Am bekanntesten wahrscheinlich als Ziegenmännchen mit Hörnern und Herr der Unterwelt sind seine verlockenden Angebote schwer abzulehnen – Sei es ein Elixier , das deine Haut strafft oder magische Fähigkeiten, die dir Macht und Kontrolle verleihen. Es gilt: Alle Wünsche fordern einen Preis.Viel Spaß bei dieser teuflisch-schönen Folge!
„Wusstest du, dass Schauerliteratur eigentlich gar nicht mit der Vorstellung an das viktorianische England entstanden ist? Ursprünglich spielten diese Gruselgeschichten in mittelalterlichen Burgen. Der Aberglaube des Mittelalters bot sich perfekt an, um Geschichten über Geister, Monster und Untote zu erzählen.“
„Oh mein Gott, woher weißt du sowas überhaupt?“
„Hey, das ist Allgemeinbildung! Schauerliteratur ist wirklich schon echt lang beliebt. Seit dem 18. Jahrhundert.“
„Wirklich?“
„Ja, klar! Menschen sind schon lange von der Angst fasziniert.“
Heute begeben wir uns in die Großstadt, in die Welt von Reklame und flüchtigen Begegnungen. Da wo Erfolg und Scheitern Nachbarn sind, wo gleichzeitig Träume wahr werden und wie Autos auf der Schnellstraße zerschmettern.
Das Wetter wird grüner, die Sonne scheint – was macht man da am besten? Genau, man schnappt sich ein gutes Buch und setzt sich ins sanfte Grün. Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch Wälder, Wiesen und mutierte Haie.
Solvejg Nitzke nimmt uns mit in Charlotte Weitzes Rosarium. Mit Reemda, Nick, Rabea, Hauke, Jan und Thomas tauchen wir in die Videospielwelt von A New Beginning ein, bevor Celina euch in Marlen Haushofers Die Wand und in den Film Im Wasser der Seine entführt. Dann schwimmen wir weiter zu Leah mit Lisa J. Kriegs Drei Phasen der Entwurzelung oder die Liebe der Schildkröten. Last but not least gibt uns Viktoria das Waldlied von Gottfried Keller zum Besten.
Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. – Heinrich Heine
Vielleicht könnt ihr anhand des Zitats schon erahnen, worum es in dieser Folge gehen wird. Oder – was noch viel wahrscheinlicher ist – ihr habt einfach den Folgentitel gelesen und wisst es eh schon, aber das ignoriere ich jetzt einfach mal. Also: Was ist das heutige Thema? Ganz genau: Bücher.
Nun gut, das ist wirklich nicht verwunderlich, immerhin sind wir ein Literaturblog und Bücher stehen bei uns so ziemlich immer im Mittelpunkt. Aber heute gibt es quasi eine geballte Ladung Bücher, denn es geht um Bücher über Bücher. Denn natürlich thematisiert sich Literatur auch selbst. Das kann in den unterschiedlichsten Formen passieren und um uns das einmal genauer anzusehen, haben wir für euch verschiedene Werke mitgebracht.
Leah spricht mit euch über Umberto Ecos Der Name der Rose. Viktoria hat für euch den Roman Agnes im Gepäck und Nicole lädt euch dazu ein, in Michael Endes Die unendliche Geschichte zu verschwinden.
Viel Spaß beim Hören!
Stell dir vor: Weite, endlose See, das Knarren von Holz, der Wind pfeift – und plötzlich eine Katastrophe. Das Schiff sinkt. Die Ordnung der bekannten Welt versinkt in den Wellen und was bleibt, ist das nackte Überleben. Der Schiffbruch ist eines der ältesten und kraftvollsten Motive der Literatur. Er erzählt von dramatischen Verlusten, aber auch von Neuanfängen. Von Angst, Chaos und menschlicher Natur – und davon, was geschieht, wenn wir völlig auf uns selbst gestellt sind. In dieser Folge tauchen wir tief in vier große Werke ein, die den Schiffbruch nicht nur als äußere Katastrophe, sondern auch als existenzielle Grenzerfahrung erzählen.
Was macht den Schiffbruch als Motiv so faszinierend? Warum kehren Autorinnen und Autoren immer wieder zu diesem Bild zurück? Und was sagen diese Geschichten über uns selbst aus? All das und mehr erforschen wir heute – also haltet euch fest, es könnte stürmisch werden!
Ob jung oder alt; Gegensätze, Satire und ein kritisches Auge. Das alles vereint Erich Kästner in seinen Werken. Heute wäre sein 126. Geburtstag, also lasst uns doch zusammen einen Blick auf den Mann werfen, für den Menschen harmloser aussehen als sie sind. Dazu begeben wir uns auf eine literarische Reise à la Kästner mit ein paar Empfehlungen.
Die Literatur beschäftigt sich mit der Hässlichkeit auf verschiedenste Art und Weise. Wie auch im echten Leben, werden hässliche Figuren oft negativ angesehen. Sie übernehmen zum Beispiel die Rolle des Bösewichts oder die des Trottels, werden von ihrem Umfeld verstoßen oder trauen sich selbst nicht vor andere. Ein wohl recht bekanntes Beispiel ist der entstellte und unterwürfige Quasimodo aus Victor Hugos Roman Notre-Dame de Paris. Autoren und Autorinnen trauen sich häufig nicht, eine Hauptfigur hässlich und dennoch liebenswürdig und interessant zu schreiben. Dabei könnten sie doch gerade diese Chance nutzen, um ein Umdenken anzustoßen. Wir stellen euch heute viele unterschiedliche Formen hässlicher Figuren in der Literatur vor.
In einer Stube prasselt ein
Taucht gemeinsam mit Nicole, Reemda,
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