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  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 031: Synästhesie

    Bei roten Buchstaben habt ihr den Duft von Bergamotte in der Nase? Jazz erzeugt ein eckiges Gefühl in euren Fingerspitzen? Oder Goethe schmeckt grundsätzlich nach Fischstäbchen?

    Nein, uns sind die Sinne nicht durcheinandergeraten. Im Gegenteil: Wer synästhetisch veranlagt ist, verknüpft ganz automatisch Sinneswege, die sonst nicht zusammenarbeiten. Daraus können wunderbar bunte Empfindungen entstehen. Und natürlich auch literarische Werke: Reist im grauen November mit uns durch die Welt der Sinne, angefangen in der Romantik bis in die Gegenwart.


    45 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Halloween Special 2024

    Ihr steht in einem dunklen Raum, das einzige Licht, das seine Krallen nach euren kalten Füßen ausstreckt, scheint durch einen Türspalt zu kommen, ihr geht langsam darauf zu. Streckt eine Hand aus, umfasst kaltes Metall. Leise knarzt die Tür, mehr Licht strömt herein. Erhellt eure angstverzerrten Gesichter. »Willkommen, liebe Gäste«, begrüße ich. »Kommt herein.« Ihr macht ein paar Schritte hinein, die Hände noch leicht zitternd. Ich bewege mich von dem Fernseher hinter mir weg. Langsam entblößt sich der Schrecken. Ihr schreit, die Gesichter erstarren im Angesicht des Horrors. Oh nein! Ein klischeebehafteter Horrorfilm! Aber es ist zu spät, um wegzulaufen, die Tür knallt hinter euch ins Schloss. Ich setze mich auf den staubigen, geflickten Sessel: »Was ist euer Lieblingshorrorfilm?«

    39 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – 030: Kinderliteratur

    Nicole und Celina werden eingesogen in grelles Licht, ein warmes Nichts, das sie in ein buntes Alles zieht. Alles, was mal war. Wieder Kind sein, Erinnerungen betrachten, klar und doch verschwommen wie durch eine Seifenblase.


    Die erste Seifenblase zerplatzt. Sie sehen Reemda stehend vor einer riesigen Turmuhr. Ticktack, ticktack, die Zeit rennt, die Zeit steht.

    36 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – 029: Vampire

    Ob totenbleich, Verbrennen in der Sonne oder Schlafen in Särgen – kaum eine andere Figur vereint eine solche Vielzahl an Mythen in sich wie der Vampir. Ein Wesen, das die menschliche Fantasie seit Jahrhunderten ängstigt, fasziniert und beflügelt und anscheinend einfach nicht sterben will – bis heute. Aber worin begründet sich der Mythos vom blutsaugenden Untoten, der nachts aus seinem Grab entsteigt, um die Lebenden heimzusuchen? Zu welchem Preis besteht sein unsterbliches Leben? Welche Entwicklungen durchläuft er in der Unendlichkeitseiner Existenz? Und ist die Beziehung zwischen dem Vampir und seiner Nahrungsquelle, den Menschen, wirklich nur von Angst und Abscheu geprägt?

    54 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Extra 003: Von Bücherrausch und Partynächten – Der 14. Studierendenkongress Komparatistik in Berlin

    Schwierige und vielleicht gar philosophische Frage für zwischendurch gefällig? Hier ist sie: Wo wollen wir hin mit unserer Gesellschaft? Wollen die jungen Menschen nur noch dem Hedonismus frönen oder wächst gerade nicht erst recht die neue Generation von Hustlern und Leistungserbringerinnen heran?  Reemda hat sich für ein langes Wochenende nach Berlin begeben und für euch herausgefunden, was ausschweifende Partynächte und Literatur miteinander zu tun haben. 

    21 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – 028: Science Fiction

    Der Weltraum – unendliche Weiten... Bilder wie dieses entstehen sofort in unseren Köpfen, wenn wir den Begriff „Science Fiction“ hören. Doch – was befindet sich eigentlich in diesen unendlichen Weiten? Welche anderen Welten finden wir, wenn wir den Planeten unserer Heimat zurücklassen? Und, wenn wir in den Weltraum schauen – wer schaut dann zurück? 

    50 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 027: Gestörte Gesellschaften

    Das Leben ist Chaos und manchmal passiert es, dass sich das Chaos ausbreitet. Davon bleiben auch vier Studentinnen der Ruhr-Uni Bochum nicht verschont. Sie sitzen fleißig an ihrer Seminarsitzung für dystopische Kinder- und Jugendliteratur in der Bibliothek, bis ihnen eine hellblaue Tür erscheint. Die Tür geht knarzend auf, dahinter steht, das kann nicht sein – Frau Nitzke! – sie winkt mit 3,5 CP. Die vier greifen danach und werden eingesaugt in das grelle Licht der dubiosen Tür. Die Bibliothek ist still, die Computer noch am Leuchten, da spuckt die Chaos-Tür sie nach wenigen Minuten wieder aus. Was sie gesehen haben? –Hungerspiele, eine Alien-Invasion, sprechende Tiere und einen kleinen ordnungsliebenden Roboter.

    1 hr 7 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 026: Afroamerikanische Literatur

    Amanda Gormans Gedicht The Hill We Climb beschäftigt sich mit ihrer Geschichte und der Geschichte von Millionen anderen Menschen – der afroamerikanischen Geschichte. Sie ist geprägt durch Sklaverei, Gewalt, Rassismus, Diskriminierung, Tod … und doch gibt es da Hoffnung. Hoffnung, die es zahlreichen Menschen ermöglicht hat, über die Geschichte und das Erbe ihres Volkes zu sprechen und darüber zu schreiben. So entstanden Gedichte, Romane, Kurzgeschichten, Essays und Verfilmungen. Über einige der wichtigsten Vertreterinnen und Vertreter der Afroamerikanischen Literatur wollen wir heute sprechen. 

    29 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton - Folge 025: Comics in der Literatur

    Gemeinsam tauchen wir dieses Mal in die

    literarische Welt der Comics ein. Wer sich jetzt jedoch auf eine bunte Podcastfolge mit dem lustigen Taschenbuch oder Asterix und Obelix freut, den müssen wir
    enttäuschen… oder vielleicht doch nicht? Wissenschaftlich lässt sich gar nicht so einfach definieren, was ein Comic eigentlich ist. Intuitiv würde jeder von
    uns wahrscheinlich die richtige Auswahl treffen und einen Comic anhand einer Mischung aus Bild und Text ausmachen, das wäre allerdings so, als würde
    Literatur durch die Buchstaben auf Papier definiert werden. Literatur ist doch weitaus mehr! Erfolgt sofort der Aufschrei. Und das zurecht! Aber dies gilt eben auch für Comics, deren Inhalte wesentlich breiter gefächert sind als Micky Maus und Co. es uns in den Regalen der Buchhandlungen glauben lassen wollen.

    Um uns in der komplexen und verwirrenden Welt

    der Comics zurecht zu finden, machen wir uns gemeinsam mit Will Eisner und Scott McCloud auf die Suche nach den Spuren des Comics und gehen anschließend
    auf Comic-Safari. Dabei werden wir uns mit Reemda vorsichtig der Flix-Adaption von Don Quijote nähern, bevor wir uns gemeinsam mit Celina auf die Lauer legen
    für Paul Austers Comic-Adaption von Stadt aus Glas. Gemeinsam mit Thomas machen wir daraufhin einen Abstecher zu Aber ich lebe von Barbara Yelin, Miriam Libicki und Gilad Seliktar, ehe Meike euch zurück in die Welt von Will Eisner führt.

    23 min
  • Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 024: Ehebrecherische Ehefrauen

    Heute geht es um ehebrecherische Frauen in der Literatur. Ehebruch als Motiv kann man seit der Antike wiederfinden. Wenn wir in die Zeit der griechischen Mythologie zurückspringen, so erinnern wir uns doch an den bekanntesten Ehebrecher des Olymps, Zeus, der seine Ehefrau Hera mit vielen Frauen betrog. Odysseus, der seine Frau Penelope mit der Zauberin Kirke betrog und an die Geschichte des Trojanischen Krieges, in dem die schöne Helena, die zu diesem Zeitpunkt bereits Ehefrau von Menelaos war, von dem trojanischen Königssohn Paris entführte wurde. Ehebruch passierte nicht nur von Seiten der Männer und genau darum soll es heute in unserer Folge gehen. Das Motiv des Ehebruchs genießt trotz moralischer Verwerflichkeit eine große Popularität in der Literatur. Wir stellen euch heute berühmte Ehebrecherinnen vor. 

    28 min

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literaturundfeuilleton wird von KomparatistInnen betrieben und hat sich der kritischen Ausei­nandersetzung mit Literatur verschrieben. Entstanden im Rahmen eines Seminars am Lehrstuhl für Allgemeine…