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Das Göttliche und das Menschliche gehen in uns einen Weg. Jedoch bis die zwei zu einem geworden sind, können wir die Perspektive des göttlichen Anderen in uns nicht verstehen, auch wenn wir seine Berührung immer wieder erfahren.
Der Mensch, zum Ebenbild Gottes reifend, betritt seinen Weg der Entwicklung mit dem Mut des Unwissenden, dessen Vollendung in der Demut des Herzens stattfindet.
Die Wahrheit kann nicht eingefangen werden in den Schleifen der Zeit. Du weißt und ahnst, dass sie existiert und dich ruft. Es ist ein seltsamer Magnetismus. Er fühlt sich als Notwendigkeit an und nicht als Raum für eine freie Entscheidung.
Was ist eigentlich Tapferkeit? Um das zu ermitteln, schlägt Sokrates eine Gesprächstechnik vor, die auf die Überlieferung eines Wissens abzuzielen scheint, das vom Lehrer auf den Schüler übergeht und sich durch Werke manifestiert. Unmerklich geht das Gespräch dann aber dahin, dass jeder einzelne sich als Sachkundiger seiner selbst erkennen soll. Sokrates führt die Gesprächspartner zu dem Punkt, an dem jeder von ihnen sich selbst Rechenschaft ablegen und zeigen muss, welche Beziehung zwischen ihm und seinem inneren Logos (der Vernunft) besteht.
Sich von der Bewegtheit der Menge zu lösen und um den eigenen Weg zu ringen, ist die primäre Aufgabe eines Menschen, der sein Leben der seelischen Verwandlung weiht. Hierbei entsteht eine neue, eine besondere Beziehung zum Ganzen. Der Weg beruht auf den Impulsen der Vernunft und des Herzens – und die letzteren sind Impulse der Liebe. Sie führen zu einer tief empfundenen Verbindung mit allen Menschen und dem Gefühl der Mitverantwortung für den künftigen Weg der Menschheit.
Oft liegt fast so etwas wie ein Zauber in der Luft, in den Farben des Meeres, des Himmels. Manchmal habe ich das Gefühl, was die Menschen machen, kommt nicht ran an diese Größe, diese Schönheit. Und vor allem auch, wenn es so still ist, wie gerade jetzt, ein feiner Abendwind, die Sonne gerade untergegangen, das Abendrot …
Schönheit ist für mich etwas, was sich aus der künstlerischen Arbeit heraus destilliert als eine wirksame Kraft. Sie ist für mich kein Begriff, den ich auf bestimmte Objekte oder Kunstgegenstände anwende. Ich sehe sie als eine Ausdrucksform von Stimmigkeit, in der gegensätzlichste Kräfte, die die Tendenz haben, auseinanderzubrechen oder sich zu befeinden, miteinander zusammenwirken, zusammenspielen.
Schönheit zeigt sich auf die unterschiedlichste Weise im Menschen selber und in seiner Umgebung. Das Erkennen der Schönheit beschreibt einen Weg, der im Äußeren beginnt und sich bis in die Tiefen des menschlichen Wesens fortsetzt.
Durch den alchymischen Prozess des Auflösens, Verdünnens und Entleerens, wonach wir nicht mehr der sind, der wir waren, treten Seine Strahlen und Sein Antlitz als Urbild und Prototyp der schöpferischen Urkraft hervor. Seine Schönheit breitet sich ins Unermessliche aus, sie kennt keine Grenzen; sie ist so überwältigend, dass wir vor ihr in Stille verharren.
Schönheit ist für mich etwas, was sich aus der künstlerischen Arbeit heraus destilliert als eine wirksame Kraft. Sie ist für mich kein Begriff, den ich auf bestimmte Objekte oder Kunstgegenstände anwende. Ich sehe sie als eine Ausdrucksform von Stimmigkeit, in der gegensätzlichste Kräfte, die die Tendenz haben, auseinanderzubrechen oder sich zu befeinden, miteinander zusammenwirken, zusammenspielen.
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