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In dieser Episode von „Luks und Liberal“ begrüße ich Morten Freidel, stellvertretenden Chefredakteur der NZZ Deutschland und Autor. In unserem Gesrpäch geht es um die grundlegenden Fehler in Deutschlands Energiepolitik, zu der Herr Freidel gerade ein Buch veröffentlicht hat: „So rettet ihr das Klima nicht.“
Besonders problematisch findt er die Entscheidung, ausschließlich auf Wind- und Solarenergie zu setzen und gleichzeitig aus der Atomkraft auszusteigen. Der Verzicht auf Kernenergie führt zu einem höheren Kohleeinsatz und zu Versorgungslücken. Deutschland ist weltweit das einzige Industrieland, das diesen Weg gewählt hat – eine Entscheidung, die durch die ideologisch geprägte Politik der Grünen herbeigeführt wurde. Freidel sieht dies als ein Wohlstandsphänomen: Deutschland konnte es sich leisten, Technologie abzulehnen, weil es bisher ausreichend Energie zur Verfügung hatte. Er fürchtet jedoch, dass dieser Weg langfristig die Demokratie gefährden könnte, da Energiemangel und Verzicht nicht mehrheitsfähig sind und zur Unterstützung populistischer Parteien führt.
Des Weiteren betont er, dass nationale Alleingänge in der Klimapolitik wenig bewirken und eher zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen. Eine mögliche Lösung wäre der globale Emissionshandel, der in einem „Klima-Club“ von Staaten organisiert werden könnte, um effektivere und koordinierte Maßnahmen zu schaffen.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Spaß bei der Episode und freue mich über Feedback.
By Oliver LuksicIn dieser Episode von „Luks und Liberal“ begrüße ich Morten Freidel, stellvertretenden Chefredakteur der NZZ Deutschland und Autor. In unserem Gesrpäch geht es um die grundlegenden Fehler in Deutschlands Energiepolitik, zu der Herr Freidel gerade ein Buch veröffentlicht hat: „So rettet ihr das Klima nicht.“
Besonders problematisch findt er die Entscheidung, ausschließlich auf Wind- und Solarenergie zu setzen und gleichzeitig aus der Atomkraft auszusteigen. Der Verzicht auf Kernenergie führt zu einem höheren Kohleeinsatz und zu Versorgungslücken. Deutschland ist weltweit das einzige Industrieland, das diesen Weg gewählt hat – eine Entscheidung, die durch die ideologisch geprägte Politik der Grünen herbeigeführt wurde. Freidel sieht dies als ein Wohlstandsphänomen: Deutschland konnte es sich leisten, Technologie abzulehnen, weil es bisher ausreichend Energie zur Verfügung hatte. Er fürchtet jedoch, dass dieser Weg langfristig die Demokratie gefährden könnte, da Energiemangel und Verzicht nicht mehrheitsfähig sind und zur Unterstützung populistischer Parteien führt.
Des Weiteren betont er, dass nationale Alleingänge in der Klimapolitik wenig bewirken und eher zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen. Eine mögliche Lösung wäre der globale Emissionshandel, der in einem „Klima-Club“ von Staaten organisiert werden könnte, um effektivere und koordinierte Maßnahmen zu schaffen.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Spaß bei der Episode und freue mich über Feedback.

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